
Die jüngsten Ereignisse in Norwegen und in Großbritannien läuten das Ende unserer Freiheiten ein. Denn die Politik wird nun alles dransetzen, um unter dem Mantel des Schutzes der Bevölkerung den totalen EU-Überwachungsstaat auszubauen. Die Chinesen erwarten das von uns vor den Olympischen Spielen 2012.
Die Migrantenunruhen in Großbritannien tragen bizarre Züge: Da stehen bewaffnete Afrikaner bewaffneten Türken gegenüber, die ihre Geschäfte vor dem plündernden Mob verteidigen und den Afrikanern zubrüllen: »Dies ist unser Stadtviertel«. Wo die Polizei keine Chance mehr hat, da ziehen nun Bürgerwehren auf. London erlebt auf einen Schlag die multikulturelle Realität. Besonders schlimm muss es für jene Journalisten sein, die nach den Attentaten von Norwegen vor der großen neuen potenziellen Gefahr von rechts warnten: Europäer, die mit der wachsenden Zuwanderung nicht einverstanden sind. Und nun schlagen ausgerechnet die angeblich so friedfertigen Migranten den Journalisten in London und anderen britischen Städten reihenweise die Zähne ein. Diesen Schock müssen Journalisten wohl erst einmal verdauen. CNN-Mitarbeiter hatten Glück, dass sie nur mit Flaschen beworfen wurden. Jeder Journalist wird von der Gewalttätern als Feind betrachtet. Im Visier der Zuwanderer ebenfalls: Schwule und ihre Geschäfte. Und zum ersten Mal berichten Londoner Zeitungen jetzt, dass Schwarze gezielt Jagd auf Weiße machen. Unterdessen ist klar, dass der von der Polizei erschossene afrikanische Rauschgifthändler Mark Duggan, nach dessen Tod die Migrantenunruhen begannen, bewaffnet war. Das ergaben unabhängige Untersuchungen. Seine Familie hatte das bislang bestritten.
Über die ersten neuen Toten der Gewaltorgie wird derzeit nur ganz klein in den Medien berichtet. Man hat Angst davor, die Welle der Gewalt damit noch weiter anzuheizen. Aus dem ganzen Land werden jetzt Einsatzkräfte in den Großraum London geschickt. In Cambridgeshire geht die Angst um, dass die Unruhen übergreifen. Ein Reporterteam hat einen jungen Demonstranten gefragt, ob Randale das richtige Mittel für Protest sei. Seine Antwort: "Ja", sagt der junge Schwarze, "Sie würden jetzt nicht mit mir sprechen, wenn wir nicht plündern würden, oder?" Der ITV-Reporter war sprachlos. Und dann sagt der Schwarze: "Vor zwei Monaten sind 2.000 von uns zu Scotland Yard marschiert, es war eine friedliche Demonstration. Und dann? Nicht ein Wort stand dazu in den Medien. Und jetzt haben wir ein wenig zugeschlagen. Und alle schauen nun auf uns". Nachdem junge Migranten bei den letzten Londoner Migrantenunruhen einen Polizisten mit ihren Macheten in Stücke gehackt hatten, baute ihnen der Bürgermeister von London ein Schwimmbad, damit sie auf andere Gedanken kommen. Was aber wird dieses Mal passieren?
Google hat inzwischen eine Karte ins Web gestellt, auf der man in Echtzeit sehen kann, wie sich die Unruhen im Land verbreiten. Und Briten haben eine Webseite aufgemacht, wo jeder Fotos von Plünderern einstellen kann.
Das ganze Land steht unter Schock, denn es ist kein Geld mehr da, um alle Polizisten zu bezahlen – mehr als 30.000 Stellen von Polizisten werden gestrichen. Im Hintergrund wird nun der Armeeeinsatz vorbereitet. Denn nach London, Bristol, Liverpool und Manchester greifen die Unruhen nun auch auf Oxford über. Und während die Polizei sich auf diese Einsatzorte konzentriert, rufen 700 Jugendliche dazu auf, als nächstes die Stadt Plymouth zu brandschatzen und zu plündern.
Viele Fachleute versuchen nun die Hintergründe der unbeschreiblichen Gewaltwelle zu ergründen. Sie sprechen immer wieder von der »schweren sozialen Lage der zugewanderten Jugendlichen«. Die Plünderer seien jene, die sozial ausgegrenzt würden und sich nun an keine sozialen Normen mehr hielten. Nach dieser Auffassung müsste man jetzt viel Geld in die Hand nehmen und den Jugendlichen, die sich an den Unruhen beteiligt haben, finanziell helfen, ihnen Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven geben. Doch der Sozialstaat, der genau das über viele Jahre wie selbstverständlich gemacht hat, ist in Großbritannien ebenso am Ende wie in Deutschland. Der Wohlfahrtsstaat muss sparen, daran führt kein Weg vorbei. Und die Gewaltwelle ist nicht etwa eine Reaktion auf Perspektivlosigkeit – die haben sich die Jugendlichen, die in den allermeisten Fällen
nicht einmal einen Schulabschluss haben, selbst zuzuschreiben. Es ist die Reaktion darauf, dass die britische Regierung großflächige Kürzungen der sozialen Leistungen angekündigt hat. Es wird eben unbequemer in der sozialen Hängematte. Und darauf reagieren viele Migranten mit Gewalt. Man erwartet die gleichen Folgen für die nächsten Monate in allen EU-Staaten. Denn es gibt keinen EU-Staat, in dem die Entwicklung anders als in Großbritannien wäre.
Die Folge wird sein, dass unsere Bürger- und Freiheitsrechte abgebaut werden und die Überwachung ausgebaut wird – alles natürlich nur zu unserem angeblichen Schutz.
Erstaunlicherweise verschweigen deutschsprachige Medien, dass die Protestwelle auch auf andere Länder übergreift: Auch in Stockholm randalieren Jugendliche. Und die deutschen Sicherheitsbehörden warnen intern vor der Gefahr, dass es jederzeit auch in deutschen Ballungsgebieten losgehen könne.
Noch ein Hinweis: Der britische Sender Channel-4 hat jetzt einen Live-Blog zu den Unruhen. Und im DATA-Blog gibt es alle Daten zur Zahl der einsatzbereiten britischen Polizeikräfte.
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