London: Vorsicht Bürgerkrieg
Udo Ulfkotte
Die Welle der Gewalt, die sich derzeit in Großbritannien entlädt, kommt so überraschend wie der Wechsel der Jahreszeiten. Und sie ist ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns in allen europäischen Ballungsgebieten in den kommenden Monaten erwartet. Von London aus griffen die Unruhen, Brandschatzungen und Plünderungen jetzt auch auf Birmingham, Liverpool und Bristol über. Nicht nur das europäische Großlager von Sony steht in Flammen. Weil die Polizei völlig überfordert ist, droht in den Unruhegebieten der Einsatz der Armee. Der zugewanderte Mob zwingt ethnische Briten auf den Straßen dazu, sich auszuziehen und ihm die Kleidung auszuhändigen. Und er verbreitet Aufrufe, Polizisten zu ermorden. Die deutschsprachigen Medien nennen die Gewaltorgie der Zuwanderer »soziale Proteste«. Der Probelauf für die Sicherheit der Olympischen Spiele 2012 endete im Desaster. Und nicht nur Peking warnt jetzt vor Reisen nach Großbritannien.

Plündernde und brandschatzende junge Einwanderer setzen die britische Regierung immer mehr unter Druck. Die BBC berichtet: London brennt. In den Stadtteilen Tottenham, Hackney, Croydon, Peckham, Ealing, Deptford, Camden, Kensington, Lewisham, Bethnal Green und Woolwich ist die Lage verheerend. Polizei und Regierung sind schockiert über die Welle der Gewalt, bei der nun schon 10-Jährige wie selbstverständlich mit Molotowcocktails Geschäfte und Fahrzeuge in Brand setzen. Sie jubeln, wenn Menschen in Todesangst aus den Fenstern brennender Gebäude springen. Am dritten Tag nach dem Beginn der schweren Unruhen rief die Regierung den Nationalen Sicherheitsrat zusammen. Alle Regierungsmitglieder brachen ihren Urlaub ab. Während deutschsprachige Medien von »sozialen Unruhen« sprechen, nennt die Londoner Polizei die Brandstifter »organisierte Kriminelle«. Doch die Randale von Tottenham, die dann auf andere Teile Londons und Ballungsgebiete übergriff, nur als »soziale Revolte« oder »organisierte Kriminalität« zu bezeichnen, greift zu kurz.
Schaut man sich die Bilder jener an, die Geschäfte plündern und Gebäude in Brand setzen, dann sind es vor allem Einwanderer. Und manch einer, der nicht von einer Überwachungskamera oder von Journalisten bei den Plünderungen aufgenommen wurde, der stellt sogar noch stolz selbst die Fotos des eigenen Raubzugs ins Internet. Auch die großen britischen Zeitungen sprechen vor diesem Hintergrund von einem Mob, der in London und anderen Städten plündert und brandschatzt. Eine soziale Protestbewegung, wie sie in Griechenland oder Spanien in Form der Mittelschicht auf die Straßen ging, sieht anders aus. In Großbritannien ist es die Unterschicht. Es sind Migranten ohne Schulabschluss und Berufsausbildung, die von britischen Autonomen unterstützt werden. Per Twitter und Blackberry koordinieren sie die Angriffe auf eine völlig überforderte Polizei, die technisch bei der Überwachung der in Sekundenschnelle verbreiteten Botschaften nicht mithalten konnte. Hinzu kommen jetzt auch immer mehr kriminelle Gangs, die schon seit Jahren London unter sich aufgeteilt haben und nun eine weitere Gelegenheit sehen, in Anbetracht der auf den Straßen herrschenden Gesetzlosigkeit Beute zu machen.
Erinnerungen werden wach an die schweren Rassenunruhen von 1980 in Großbritannien. Dieses Mal wurden schon mehr als 350 Randalierer verhaftet, einige sollen sogar vorsätzlich versucht haben, Polizisten zu ermorden. Die BBC hat eine Live-Berichterstattung aus dem Großraum London, ebenso der Guardian.
In wenigen Monaten beginnen ausgerechnet in London die Olympischen Spiele 2012. Und die Chinesen fragen sich gerade in Anbetracht der hilflosen Polizei, ob die Briten die Olympiade überhaupt sichern können. Die Zeitung Yorkshire Post gibt schon die Antwort: Der Probelauf für die Olympiade beim Thema Sicherheit endete jetzt im Desaster. China warnt seine Bürger jetzt vor Reisen nach Großbritannien. In Australien werden die Bürger jetzt vor dem Mob in Großbritannien gewarnt. Das neuseeländische Fernsehen berichte, Großbritannien versinke in Anarchie. Selbst in den USA lesen die Amerikaner nach dem Aufstehen heute in den Zeitungen als Schlagzeile: Großbritannien brennt. Es ist ein Guerilla-Kriegsgebiet.
Die Signale, die Europa derzeit in alle Welt aussendet, sind verheerend: Hilflos und überfordert agieren die Europäer bei ihren kläglichen Euro-Rettungsversuchen. Und ebenso hilflos stehen die Europäer dem Mob gegenüber. Dabei kann der Funke von Großbritannien aus jederzeit auch auf den Kontinent übergreifen. Denn es gibt kein europäisches Ballungsgebiet mehr, in dem die Voraussetzungen nicht mit denen in London-Tottenham (wo die Unruhen begannen) identisch wären. Es gibt einen österreichischen Verhaltensforscher, der uns das alles schon 1996 prophezeit hat. Aber die Menschen sind halt vergesslich.
Interesse an mehr Hintergrundinformationen?
Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!
Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information. Jede Ausgabe ist gründlich recherchiert, im Klartext geschrieben und setzt Maßstäbe für einen kritischen Informationsdienst, der nur unter ausgewählten Lesern zirkuliert und nur im Abonnement zu beziehen ist.
In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen:
- Killer in der Achselhöhle: Krebs durch Deos
- Ölknappheit? Riesiges Ölfeld vor der afrikanischen Küste gefunden
- Erschreckend: In Laboren werden Mensch-Tier-Wesen gezüchtet
- Verrückt: Banken müssen bald mehr Staatsanleihen kaufen

Das alles und viele weitere Kurzberichte im neuen KOPP Exklusiv, fordern Sie noch heute Ihr Probeabonnement an!
© 2011 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg
Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.