
Schauen wir uns zunächst an, welche braune Suppe deutsche Medien unmittelbar nach den Anschlägen von Toulouse köchelten. Der Spiegel spekulierte über Rassisten. Und die Tageszeitung Die Welt berichtete ebenso wie der Focus ausführlich, die Spur führe in die Neonazi-Szene:
»Vor vier Jahren sollen Soldaten aus der Fallschirmjägereinheit in Montauban, der Legonad, Chennouf und Liber angehörten, unehrenhaft entlassen worden sein, da sie im Verdacht standen, Neonazi-Gruppen anzugehören. Die betroffenen Personen sollen entsprechende Tätowierungen im Gesicht haben. Für die These, dass ein Neonazi hinter den Anschlägen steckt, würde sowohl die Identität der Opfer als auch die kaltblütige Vorgehensweise und die Beschreibung des Täters sprechen, meinen französische Medien.«
Auch das Hamburger Blatt Die Zeit spekulierte über ein »rechtsextremes Verbrechen«:
»Alle Opfer sollen nordafrikanischer Abstammung sein. Angesichts dessen befürchtet die Organisation SOS Rassismus, dass es sich um ein rechtsextremes Verbrechen handeln könnte.«
Wer will, kann eine Fülle weiterer solcher Zitate finden, die Bände über die Geisteshaltung deutscher Journalisten sprechen. Kein Journalist kam auf die naheliegende Idee, dass ein ganz normaler Muslim der Massenmörder war. Der Pawlowsche Reflex bei solchen Taten sagt heute politisch korrekt sofort: da müssen Rechtsextremisten am Werk gewesen sein. Diesen Pawlowschen Reflex hat offenkundig auch der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek. Der Mann hat die Anschläge in Frankreich allen Ernstes sofort mit der Mordserie der rechtsextremistischen Terrorgruppe NSU verglichen und vor Nachahmern gewarnt, er wird mit folgenden Worten zitiert:
»›Das atmet den Geist der NSU. Es ist leider nicht auszuschließen, dass es in Deutschland Trittbrettfahrer gibt‹, sagte der Vorsitzende Aiman Mazyek der Neuen Osnabrücker Zeitung (Mittwoch). Die Rechtsextremisten seien in den verschiedenen Staaten gut untereinander vernetzt. (…) Mazyek sagte, der Rassismus sei in Europa inzwischen auf dem Vormarsch in die Mitte der Gesellschaft: ›Wir haben nicht den Eindruck, dass muslimische Einrichtungen in Deutschland ausreichend geschützt sind(…)‹ Er forderte die Sicherheitsbehörden dazu auf, die Sicherheitsvorkehrungen vor muslimischen Einrichtungen zu verschärfen.«
Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland fordert also vor dem Hintergrund der Toulouse-Attentate, die Sicherheitsvorkehrungen vor muslimischen Einrichtungen in Deutschland zu verschärfen, weil er den Täter sofort als Rechtsextremisten aus der Ferne outete. Dummerweise ist der Massenmörder Mohammed Merah ein Muslim. Und Attentäter Mohammed Merah ist nur einer von 150 französischen Muslimen, die aus Frankreich nach Afghanistan gereist sind, um dort zu lernen, wie man möglichst viele »Ungläubige« ermordet. Es war den Behörden lange schon bekannt, dass er in Afghanistan war. Und es war bekannt, dass der Muslim ein Krimineller war. Medien machen ihn heute trotzdem zum netten und total normalen Muslim.
WikiLeaks-Dokumente belegen, was von solchen »total normalen Muslimen« zu halten ist. In
Frankreichs Nachbarland Spanien haben die USA seit 2007 in Barcelona eine geheimdienstliche Koordinierungsstelle eingerichtet, weil beide Länder die von jungen salafistischen Muslimen ausgehende Gefahr für extrem halten. Die Franzosen lehnten eine solche geheime Koordinierungsstelle ab. Dabei waren sie vor Mohammed Merah vorgewarnt. Und zwar von den Amerikanern. Die haben ihn nämlich in Afghanistan aufgegriffen und mit einer entsprechenden Terror-Warnung an die Franzosen übergeben. Doch in Frankreich hat man zu viele von diesen Terror-Muslimen. Und in Deutschland ist es nicht anders. Wir müssen jetzt nicht, wie es der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, fordert, die »Sicherheitsvorkehrungen vor muslimischen Einrichtungen« verschärfen. Nein, wir müssen unsere Sicherheitsvorkehrungen gegen solche »total normalen Muslime« verschärfen. Schließlich war der Mann kein Einzeltäter, die Mutter, die Freundin und der Bruder unterstützten ihn und wurden zwischenzeitlich verhaftet. Der Albtraum Zuwanderung aus der orientalischen Welt zwingt uns dazu, uns gegen die wachsenden Gefahren durch solche Menschen zu schützen. Wer das nicht endlich tut und einseitig nur mit Pawlowschem Reflex nach rechts schaut, der macht sich zum Komplizen dieser zugewanderten Verbrecher. Attentäter Mohammed hat ein großes Vorbild: Islam-Erfinder Mohammed. Dessen Koran fordert an mehr als 200 Stellen zur Gewalt gegen Ungläubige auf. Wir dürfen davor nicht länger die Augen verschließen. Wir dürfen Moslems vom Schlage eines Mohammed Merah nicht länger als freundliche Killer verharmlosen. Der Mann war der Polizei als Krimineller bekannt, als Islamist, als Hassprediger und auch als Kindesvergewaltiger. Seine Nachbarn hatten ihn auch mehrfach wegen Sexualdelikten an Kindern angezeigt. Doch alle schauten politisch korrekt weg. Und der freundliche Killer drohte in der Nachbarschaft ganz offen damit, Menschen zu ermorden. Die Nachbarn meldeten auch das der Polizei. Nichts geschah. Bis zum großen Knall. Wie lange wollen wir noch zuschauen?
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