Donnerstag, 8. Dezember 2016
16.09.2011
 
 

Schockierende Wahrheit über London-Krawalle: Zwei Drittel der Randalierer waren Intensivstraftäter

Udo Ulfkotte

Erinnern Sie sich noch an die »sozialen Proteste« in London? So jedenfalls nannten unsere Systemmedien die Plünderungen und Brandstiftungen im August 2011. In den seither vergangenen Wochen haben britische Gerichte über viele der angeblich »sozial benachteiligten Protestierer« urteilen müssen. Und nun kommt die schockierende Erkenntnis: Zwei Drittel der »Demonstranten« waren kriminelle Intensivstraftäter, die eigentlich im Gefängnis hätten sitzen müssen.

Die Fakten: Drei Viertel jener Randalierer, gegen die nach den schweren August-Unruhen in britischen Städten ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde oder die schon abgeurteilt wurden, haben eine kriminelle Vergangenheit. Geheimdienste und die britische Polizei hatten das ja schon vor einem Monat öffentlich behauptet – nur gab es bislang keine Beweise dafür. Und deshalb ignorierten es viele Medien und sprachen von »sozialen Protesten«. Doch nun liegen offizielle Statistiken nach tausenden von Verurteilungen vor: Die Täter haben demnach VOR ihrer Beteiligung an den Plünderungen und Brandstiftungen schon jeweils durchschnittlich 15 Straftaten begangen, für die sie auch verurteilt wurden. Doch zwei Drittel dieser Intensivstraftäter erhielten immer nur Bewährungsstrafen. Jeder vierte jugendliche Randalierer hatte mehr als zehn Straftaten

vor den London-Unruhen verübt, jeder zwanzigste schon mehr als fünfzig! Neunzig Prozent der Randalierer waren männlich. 21 Prozent waren erst zwischen 10 und 17 (!) Jahre alt, 31 Prozent zwischen 18 und 20 Jahre. Von diesen Jugendlichen hatten 73 Prozent Vorstrafen. Und 77 Prozent der älteren Randalierer hatten Vorstrafen. Doch trotz der vielen Vorstrafen wurde fast keiner inhaftiert. Die Kriminellen wurden so in ihrer Auffassung bestärkt, dass ihnen auch künftig keine abschreckende Strafe drohe.

 

 

Jede Gesellschaft dieser Welt braucht Gefängnisse. Weder Kommunisten noch arabische Revolutionäre können auf Haftanstalten verzichten. Solange es einen Bodensatz in einer Gesellschaft gibt, der die Normen und Werte der Mehrheit der Gesellschaft nicht einmal ansatzweise akzeptieren will, wird es ganz sicher auch künftig Gefängnisse geben. Doch es gibt Gutmenschen, die für Kriminelle nur eines haben: vollstes Verständnis. Letztlich haben also solche Gutmenschen und die sie unterstützenden Medien die Krawalle in London und anderen britischen Städten vom August 2011 zu verantworten. Denn zwei Drittel der bislang verurteilten Randalierer waren Intensivstraftäter, die längst im Gefängnis hätten sitzen müssen – aber wegen verweichlichter Gutmenschen-Richter immer nur Bewährungsstrafen bekommen hatten. Darüber berichten nun alle großen britischen Zeitungen. Nur die deutschsprachigen »Qualitätsjournalisten« schauen krampfhaft weg. Sie müssten uns Bürgern ja sonst auch erklären, warum sie so viel Verständnis für den kriminellen Mob aufgebracht haben. Wer sich so verhält wie deutschsprachige Medien, der muss sich nicht wundern, wenn die Entwicklung im deutschsprachigen Raum weiterhin in die gleiche Richtung geht wie in Großbritannien. Und dann werden deutschsprachige Medien ganz sicher wieder einmal Soziologen zitieren und über die mangelnden Perspektiven der Kriminellen in unserer Gesellschaft fabulieren.

 

 


 

 

 

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