In der Nachrichtensendung Face the Nation des amerikanischen Fernsehsenders CBS räumte die republikanische Kongressabgeordnete Darell Issa, Vorsitzende des Ausschusses für Aufsicht und Regierungsreform, am vergangenen Sonntagnachmittag ein, unter der Regierung Bush habe bereits ein Programm existiert, dass mit der jüngst in die Schlagzeilen geratenen »Operation Fast and Furious« praktisch identisch gewesen sei. Auch damals hatten Bundesbeamte Schusswaffen direkt an verdächtige Kriminelle geliefert.
Er ist so gestorben, wie er es angekündigt hatte: im Kampf. Sein Sprecher Ibrahim Moussa blieb bis zuletzt in seiner Nähe, mit vielen anderen Getreuen, und wurde gefangengenommen. Manche Namen, wie der des Ex-Oberkommandierenden der Libyschen Armee, Abu Bakr Yunis Jaber, stehen jetzt auf den Listen der getöteten Anhänger Gaddafis. Der »Oberst«, wie sich Gaddafi stets (korrekt) titulieren ließ, muss versucht haben, die Zahl der Opfer in den letzten Stunden möglichst gering zu halten, denn die Verteidiger seiner Geburtsstadt Sirte zogen sich plötzlich überall zurück – und er selbst setzte sich in einen Konvoi: ungefähr das Gefährlichste, was man angesichts des laufenden Nato-Luftwaffeneinsatzes in dieser Lage tun kann. Zum Schluss sei alles ganz schnell gegangen, berichteten denn auch die überraschten Ex-Aufständischen, die jetzt offiziell die libysche Armee darstellen. Der Konvoi kam am Vormittag nach übereinstimmenden Berichten unter Beschuss aus der Luft, Gaddafi wurde verletzt – und starb in den Händen seiner Widersacher; ob er auch durch ihre Hände starb, wird sicherlich noch geklärt – das üble Youtube-Video deutet darauf hin.
Der Goldpreis ist seit hundert Jahren enormen Schwankungen unterworfen. Viele Anleger sind verunsichert und fragen sich, wann wäre der beste Zeitpunkt, um auszusteigen?
Ein vom amerikanischen Außenministerium unterstützter Aktivist der ersten Stunde des sogenannten »arabischen Frühlings« in Ägypten, der jetzt möglicherweise zu einer Militärdiktatur führt, »berät« nun die Protestbewegung »Occupy Wall Street« (OWS) in New York und Washington – ein weiterer Hinweis darauf, dass Establishmentkreise versuchen, die Bewegung zu unterwandern und zu vereinnahmen.
Frankreich wird seine Top-Bonitätsnote in naher Zukunft verlieren. Daran zweifelt kein seriöser Experte mehr. Das ist eine schlechte Nachricht auch für deutsche Steuerzahler: Die Bundesrepublik muss eventuell die Garantien für den sogenannten Rettungsschirm um über 100 Milliarden Euro ausweiten. Als direkte Folge dürfte dann sogar das deutsche Triple-A-Rating in Gefahr geraten.
Wenn es um Armut und Menschenrechte geht, dann sind viele Spender großzügig. Und Freiwillige investieren viel Zeit für eine vermeintlich gemeinnützige Sache. Häufig dient die Unterstützung allerdings nicht der Verbesserung der Welt, sondern vor allem den Lebensbedingungen der Bosse.
Vor zwei Jahren noch galt es als unvorstellbar, dass ein EU-Mitglied wie Griechenland bei der Meldung von Wirtschaftsdaten nach Brüssel lügt und betrügt. Heute weiß jeder, dass Athen vorsätzlich gelogen hat. Können Sie sich vorstellen, dass uns die Franzosen noch dreister belogen haben? Denn da gibt es etwas, von dem wohl kein nicht-französischer Abgeordneter innerhalb der EU auch nur den leisesten Schimmer hat. Es geht mal wieder um ein paar hundert Milliarden Euro, für die europäische Steuerzahler geradestehen müssen. Aber noch ist es ein Geheimnis.
Unter dem Motto »Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!« riefen zum 15. Oktober 2011 System- und Kapitalismuskritiker zur globalen Demo auf. Wie in anderen Städten, weltweit über Tausend, folgten auch in München viele Politikverdrossene dem Aufruf. »ECHTE DEMOKRATIE JETZT – MÜNCHEN EMPÖRT EUCH am 15. Oktober«
Illegale Schattenbanken brechen zusammen und auch der offizielle Finanzsektor kämpft mit Inflation und einer Immobilienblase. Schon muss Peking seine Banken stützen, sonst droht eine Katastrophe ungeheuren Ausmaßes.
In den gesamten USA entwickelt sich eine Basisprotestbewegung, der sich Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten und allen Altersgruppen anschließen. Sie alle teilen die Erkenntnis, dass soziale Veränderungen unabdingbar sind, und sie sind entschlossen, sich den verheerenden Entwicklungen entgegenzustemmen.