Saturday, 23. July 2016
04.06.2015
 
 

Bilderberg 2015: Der Gipfel der Abschottung

Andreas von Rétyi

In einer Woche ist es wieder soweit: Die Bilderberg-Gruppe versammelt sich zur nächsten Geheimkonferenz, diesmal in Telfs-Buchen, Österreich. Man kennt sich in der Gegend gut aus, die »Hohepriester der Macht« hielten bereits etliche Tagungen in der Alpenregion ab, und 1988 traf man sich genau wie jetzt ebenfalls im Interalpen-Hotel Tyrol. Ein hervorragender Ort für Geheimgespräche. Und schon jetzt ist klar: Die Bilderberger schotten sich dieses Jahr extrem stark ab.

 

Im Lauf der letzten Jahre sah es beinahe so aus, als würde sich Bilderberg ein klein wenig öffnen, nicht viel, aber zu einem gewissen Grad doch spürbar. Auch die Sicherheitskräfte gaben sich zeitweilig etwas entspannter, wenn man vor allem an das Treffen 2013 im britischen Watford denkt. Und letztes Jahr in Kopenhagen zeigten sich die Konferenzteilnehmer trotz recht guter Einblickmöglichkeit von außen gerne auf der Terrasse des Hotels, gingen durch die Stadt spazieren, und mancher von ihnen schien keine größeren Berührungsängste zu haben. Das schöne Wetter schien Laune zu machen.

 

Andererseits täuscht nichts über die Tatsache hinweg, dass auch bei diesem letzten Treffen zuweilen mit aller Gewalt gegen Journalisten vorgegangen wurde. In Kopenhagen prügelten Sicherheitskräfte auf einen Reporter ein – hinter hohen Absperrungen, deren Planken allerdings nicht ganz lückenlos waren und einen Blick auf das zuließen, was sich hier abspielte. Was wird sich nun 2015 in Telfs-Buchen ereignen?

 

Fest steht: Die Bilderberger haben sich mit diesem Tagungsort einen geradezu perfekten Platz ausgesucht. Das Interalpen-Hotel Tyrol liegt auf einer rund 1350 Meter hohen Erhebung, umgeben von Wald, mit sehr gut kontrollierbaren Zufahrtsstraßen. Es gilt insgesamt als leicht zu bewachen. Alles im weiteren Umland liegt auf tieferem Level, direkte Einblicke sind damit nahezu unmöglich, selbst wenn Konferenzteilnehmer sich außerhalb des Hotels aufhalten.

 

Nun, manche könnten fragen, was denn überhaupt so interessant daran ist, diese Leute ins Visier zu nehmen, ohne jede Chance auf direkte Gespräche? Wie wollen Aktivisten und Journalisten Tuchfühlung aufnehmen? Aus der Ferne? Wollen sie nach Art der Paparazzi kompromittierende Bilder schießen? Einige der Teilnehmer sind ungeheuer mächtig, stehen seit Jahrzehnten an der Spitze von Wirtschaft, Politik und Weltgeschehen.

 

Seien es hochrangige Politiker und NATO-Chefs, Ex-Regierungsoberhäupter mit langjähriger Erfahrung, Konzernbosse und Strippenzieher, hochkarätige Medienmogule oder auch gekrönte Häupter der herrschender Häuser, seien es Internet-Milliardäre, Diplomaten oder Direktoren gewaltiger Denkfabriken. Im »Bilderberg« finden sich regelrechte »Welt-Verbrecher«, die für Krisen und Kriege, für Schicksal und Leid ungezählter Menschen verantwortlich sind.

 

Gerade der harte Kern von Bilderberg ist es, der die Regeln festschreibt. Im Gegensatz zur Peripherie der rund 140 Teilnehmer, von denen dieser Geheimkonferenz viele zum ersten oder auch einzigen Mal beiwohnen, erweist sich jener harte Kern als sehr beständig, gerade einmal begrenzt durch die biologische Altersgrenze. Hier war über Jahrzehnte hinweg personell nichts variabel. Dieser engere Personenkreis hielt das Ruder fest in der Hand und bestimmte den großen Kurs. Der notorische Bilderberger Henry A. Kissinger feierte übrigens vor wenigen Tagen seinen 92. Geburtstag, und genau während der diesjährigen Konferenz wird man dort wohl auf David Rockefeller anstoßen, der am 12. Juni seinen 100. Geburtstag begeht. Unter bestimmten Umständen lebt es sich eben leichter und länger.

Offizielle Behauptungen gehen in die Richtung, jene Gruppe sei allein wegen der jährlich vielfach wechselnden Teilnehmer viel zu inhomogen, um eine wie auch immer geartete »Verschwörung« möglich werden zu lassen. Diese Darstellung umschifft jedoch die Faktenlage meilenweit und verkennt bestehende Gefahren. Das trifft auch auf die wiederholten Beteuerungen zu, hier werde keine aktive Politik betrieben, denn man finde sich lediglich zum informellen Austausch ein, jenseits des öffentlichen Protokolls, weshalb eben die Öffentlichkeit auch ausgeschlossen sei. Wirklich, wäre das schon alles? Wohl kaum.

 

Sogar aus den eigenen Reihen sickerten immer wieder ganz andere Bestätigungen durch, wenn auch wiederum jenseits des Protokolls. Und jeder, der die Aktivitäten der Gruppe über Jahre und Jahrzehnte hinweg verfolgt, gelangt schließlich zum gleichen, beinahe unausweichlichen Schluss: Hier werden die Geschicke der Menschheit sehr weitreichend beeinflusst, hier werden die wesentlichen Weichen von Krieg und Frieden gestellt, hier werden Entscheidungen gefällt, die uns alle existenziell angehen, doch niemand erfährt davon. Nein, ein Kaffeekränzchen ist das gewiss nicht. Es wäre ja wohl auch mehr als erstaunlich, wenn die Mächtigsten dieser Erde regelmäßig jedes Jahr stets mehrere Tage Zeit finden würden, nur um an einem belanglosen Plausch teilzunehmen – so ganz ohne jegliche Profitaussicht, so ganz ohne irgendwelche Vorteile, so ganz selbstlos eben.

 

Nun, was aber soll es wie schon gefragt bringen, diese Leute direkter ins Visier zu nehmen und auf die Konferenzen aufmerksam zu machen? Nur aus Sensationalismus, um ein paar fragwürdige Berühmtheiten gleichsam »vor die Linse« zu bekommen und Gerüchte zu streuen? Keineswegs. Zum einen aber ist es überfällig, diese Tagungen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen, die entweder nie von den geheimen Konferenzen gehört hat oder Bilderberg & Co. sämtlich mit dem Stempel unbewiesener Theorien versieht und dahinter nichts als unhaltbare Gerüchte vermutet.

 

Und genau dafür sorgen die großen, die etablierten Medien, die das Thema – wenn überhaupt – hier und da einmal streifen. Und das vorrangig im sichtlich angestrengten Bestreben aufzuzeigen, wie harmlos diese kleine Versammlung doch sei. Die Verschwiegenheit aber ist in der Tat so extrem, dass es bislang keine große Nachrichtenredaktion für nötig gehalten hat, ein aktuelles Treffen anzukündigen oder angemessen darüber zu berichten. In den wichtigen Nachrichtensendungen: nichts, kein Wort. Allein dieses Schweigen spricht doch Bände. Und sobald ein Gespräch nur in die Nähe von Bilderberg kommt, schalten die Medien zumeist ab.

 

Als die Publizistin Marta Kijowska in der Sendung »10 vor 11« zu ihrem Schwerpunktthema, das Leben des polnischen Untergrundkämpfers Jan Karski, befragt wurde, kam sie auch auf den rätselhaften Tod von Wladyslaw Sikorski zu sprechen, des einstigen Chefs der polnischen Exilregierung. Sikorski starb 1943 bei einem Flugzeugabsturz über Gibraltar, die Akten unterliegen auf 100 Jahre strikter Geheimhaltung.

 

Die Autorin berichtete im Kontext Sikorskis über den mysteriösen Strippenzieher Józef Hieronim Retinger, den eigentlichen Gründer der Bilderberggruppe, der sich stets im Hintergrund hielt. Von Bilderberg ist zwar zunächst nicht die Rede, doch als Kijowska erwähnt, dass Retinger schließlich begonnen habe, Konferenzen zu organisieren, wird das Bild dezent ausgeblendet. Der Schirm bleibt eine Weile schwarz, bis die Publizistin dann wieder zu sehen ist und es direkt mit Jan Karski weitergeht. Und der Zuschauer macht sich so seine eigenen Gedanken – oder auch nicht. Bilderberg ist jedenfalls in den großen Medien weitgehend ein Unthema, und dies liegt ganz im Sinne der Erfinder.

 

Immerhin, im Januar 2015 berichtete der ORF über die beiden bevorstehenden Gipfeltreffen – G7 und Bilderberg – sowie über entsprechende Maßnahmen des Innenministeriums in Wien. Dazu war dann seitens der Tiroler Landespolizeidirektion auch die Rede von einer »3D-Philosophie« zur Vermeidung von Ausschreitungen: mittels Dialog, Deeskalation und in letzter Konsequenz auch Durchgreifen. Während des G7-Gipfels sei außerdem wieder mit Grenzkontrollen zu rechnen, die lokale Bevölkerung werde einige Präventivmaßnahmen zu spüren bekommen, jedoch im Alltag nicht zu stark eingeschränkt sein. Aber es könne zu Straßensperren kommen, außerdem auch zu Kontrollen an Checkpoints sowie zu Einschränkungen beim Warenverkehr und beim Betrieb der Mittenwald-Bahn.

 

Bei der Dokumentation der Bilderberg-Treffen geht es nicht um Sensation, sondern um Aufklärung. Und wer einige Konferenzteilnehmer vor dem Hotel beobachtet, auf Terrassen oder in umliegenden Parkanlagen, zielt nicht darauf ab, Prinzessin Beatrix, Henry Kissinger oder einige andere Lichtgestalten zu erhaschen, nur weil er oder sie so wichtig und so berühmt ist. Eher schon geht es dann um die Bestätigung der Anwesenheit, um Belege dafür, dass dieses Geheimtreffen tatsächlich stattfindet und hier keine Gerüchte kolportiert werden.

 

Natürlich ist es nicht unwichtig zu beobachten, wer sich hier zu wem gesellt, um sehr privat zu kommunizieren. Selbst die personelle Konstellation kann gewisse grundsätzliche Fragen zulassen oder Schlüsse ermöglichen. Natürlich geht es auch vor den Toren der Hotels um Austausch, Kontakte und Gespräche des kritisch eingestellten Lagers, nicht zuletzt ganz allgemein aber darum, ein Zeichen zu setzen. Am wichtigsten ist aber schlichtweg, die Öffentlichkeit über den Tatbestand zu informieren, auch durch friedliche Demonstrationen sowie Workshops, Vorträge und weitere alternative Veranstaltungen.

 

Einiges wird diesmal jedoch wohl besonders problematisch werden

 

Von Offenheit und Öffnung keine Rede, im Gegenteil, Bilderberg schottet mehr ab denn je. Und nun wird es geradezu gespenstisch, um nicht gleich von paranoid zu sprechen. Was gegenwärtig in Österreich geschieht, dürfte wohl sämtliche bisherigen Maßnahmen in den Schatten stellen. In diesem Jahr fällt schon einmal im Vorfeld auf, dass die übliche Ankündigung des Treffens zusammen mit der althergebrachten Pressemitteilung und der Teilnehmerliste noch nicht auf der offiziellen Bilderberg-Seite online gestellt wurde.

 

Vor allem aber deutet vor Ort vieles auf ein besonderes Treffen hin, sofern man die Situation rein nach der Abschottung beurteilen will. Nicht nur der Tagungsort ist hierfür wie gesagt sehr gut gewählt, mit einem abgelegenen Hotel in ausreichend »geschützter« Höhenlage. Die allgemeinen Vorkehrungen überbieten 2015 offenbar alles Dagewesene. Denn das von Bilderberg komplett vereinnahmte Hotel und dessen privates Gelände reichen offenbar nicht aus, um den Hohepriestern eine unbehelligte Zeit zu ermöglichen. So wird das Terrain überdies großzügig abgesperrt, wobei sogar über eine öffentliche Straße ein allgemeines Fahrverbot verhängt wird: Die L35 zwischen den Orten Moos und Bairbach wird gesperrt. Ebenso die kleineren Straßen und Wanderwege rund ums Hotel. Lediglich Anlieger und Urlaubsgäste bleiben ausgenommen, natürlich auch Hotelpersonal.

 

Die Bürger müssen also deutliche Einschränkungen und Umwege in Kauf nehmen, alles im Interesse eines Geheimtreffens, dessen Interessen keineswegs den Bürgern selbst gelten, deren Steuergelder hier munter fließen. Denn die Kosten trägt das Gastgeberland, also diesmal Österreich. Da läuft schon einiges auf, wenn man bedenkt, wie hoch der Aufwand ist, wie viele speziell trainierte Personen dafür eingesetzt werden, um die »Macht-Elite« unseres Planeten vor dem offenbar vernachlässigbaren Rest der Welt zu schützen.

 

Für den im nahen Elmau kurz zuvor, am 7. und 8. Juni, stattfindenden G7-Gipfel und die Bilderberger-Konferenz werden derzeit vorliegenden Informationen zufolge insgesamt rund 19 000 Polizisten in Deutschland und 2100 Polizisten in Österreich im Einsatz sein. Für die betreffende Zeitspanne wurde für Angehörige der österreichischen Exekutive eine Urlaubssperre verhängt. Spezielle Ordnungsdienste, die Sondereinheiten Cobra und Wega, Sprengstoffexperten, Verkehrspolizei, Alpinpolizei, Hundestaffeln und so weiter werden sich rund um die Uhr gemeinsam um Sicherheit und Wohlergehen der Elite kümmern.

 

Allein für Bilderberg werden beinahe sechs Millionen Euro an auflaufenden Kosten veranschlagt, ganz zu schweigen von G7 mit astronomischen Summen. Genannt werden hier Kosten im Bereich zwischen 130 bis sogar weit über 300 Millionen Euro. Der bayerische Steuerzahlerbund nannte konkret rund 360 Millionen Euro, was der Bayerische Staatsminister des Inneren, Joachim Herrmann, seinerseits als »abenteuerliche Zahlenakrobatik« abtat. Doch mindestens 130 Millionen werden es für den Freistaat wohl dennoch sein. Mindestens eben.

 

Nun, man muss sich nicht nur diese Zahlen einmal auf der Zunge zergehen lassen, was fraglos einen mehr als bitteren Beigeschmack hinterlässt. Man muss sich angesichts der immensen Sicherheitsmaßnahmen und der erschreckenden Abschottung auch noch einmal ins Gedächtnis rufen, dass auf Bilderberg die Aussage getroffen wurde, die Privatsphäre sei ein altes, überholtes Konzept. Der Bürger wird heute nach Strich und Faden durchleuchtet, tatsächlich kann von Privatsphäre keine Rede mehr sein.

 

Der Hohn aber gipfelt darin, welchen Stellenwert eben jene, scheinbar so belanglose Privatsphäre ihrerseits für die Bilderberg-»Elitisten« doch höchst offenkundig noch besitzt. Doch sind die vermeintlichen Eliten echte Meister im Messen mit unterschiedlichem Maß, wenn es um die öffentlichen Belange einerseits und die ureigensten Interessen andererseits geht. Deren Moraldefinition entspricht eher dem alten Prinzip des Illuminaten Adam Weishaupt, dem ausnahmslos alles als gut und als ethisch vertretbar galt, sofern es nur seinem Orden diente – und dazu zählten durchaus auch Aushorchen, Infiltration, Verrat, Intrige, Meineid und sogar Mord. Nur, was dem Orden schadete, galt auch als unmoralisch.

 

Genau danach richten sich die vermeintlichen Eliten bis heute. Sie stellen vielfach verbrecherische Strukturen dar, die hier unter dem Deckmantel des Gutmenschentums und unter dem Schutz der von ihnen völlig abhängigen Organe alles Denkbare und auch Undenkbare ungestraft tun können. Denn sie stehen über dem Gesetz und blicken nicht einmal mitleidsvoll auf die Welt, die sie sich in fataler Bibelfestigkeit definitiv untertan gemacht haben.

 

Um allen Schutzmaßnahmen noch eins draufzusetzen, ließ die österreichische Landespolizeidirektion Tirol einen Brief an die Hotels und Beherbergungsstätten zirkulieren, und rief darin doch tatsächlich dazu auf, die Gäste zu bespitzeln, natürlich im eigenen Interesse. Im O-Ton sieht das dann so aus:

»Sehr geehrte Damen und Herren, wie Sie bereits aus den lokalen Medien erfahren haben, finden in den beiden ersten Wochen des Juni 2015 zwei Veranstaltungen (G7-Gipfel 07. und 08.06.2015 und Bilderbergertreffen 09.−14.06.2015) statt, welche sicherheitspolizeiliche Vorkehrungen und Maßnahmen notwendig machen.

Ein wesentlicher Teil dieser Vorkehrungen besteht darin, dass einerseits ein Überblick über die in den Hotels und Beherbergungsbetrieben untergebrachten Gruppen/Nationalitäten, welche unmittelbar oder mittelbar mit einer der beiden Veranstaltungen im Zusammenhang stehen, erreicht wird, um auch die entsprechenden Objektschutzmaßnahmen in Absprache mit den Betreibern dieser Hotels/Beherbergungsbetriebe setzen zu können, und andererseits mögliche Personen und Gruppierungen, welche eine potenzielle Gefahr für die öffentliche Ordnung bzw. die Teilnehmer dieser Veranstaltungen darstellen, rechtzeitig erkennen zu können.

Die Landespolizeidirektion Tirol/Landesamt Verfassungsschutz ersucht Sie als Betreiber eines ev. betroffenen Hotels/Beherbergungsbetriebs um die notwendige enge Zusammenarbeit und Absprache, damit nicht zuletzt auch die Sicherheit Ihres Unternehmens, Ihrer Mitarbeiter und Ihrer Gäste bestmöglich gewährleistet werden kann.«

Was folgt, ist die Aufforderung, eine E-Mail an die Polizei zu schicken − einfach unfassbar und eine offenbare Verkehrung der Verhältnisse. Worin besteht die eigentliche Gefahr? In einigen harmlosen Journalisten sowie einer Handvoll Aktivisten oder vielmehr in denen, die sich dort unter bestmöglichem Schutz treffen? Wenn man nur an einen einzigen prominenten Namen der Gruppe denkt – Henry Kissinger, der gleichfalls wieder anreisen soll − , dann müsste man eigentlich ins Grübeln kommen. Und an sich sollte auch klar sein, welche Maßnahmen wirklich zu ergreifen wären.

 

Ihren Einfluss haben die Bilderberger bereits vielfach unter Beweis gestellt, auch, dass sie über Jahrzehnte hinweg aktiv ins Weltgeschehen und die politische Entwicklung eingegriffen haben. Und es bleibt definitiv genau dabei, wie es der amerikanische Soziologe und Gesellschaftskritiker C. Wright Mills schon im Jahr 1962 formulierte:

»Wird der Kreis der einflussreichen Menschen bei gleichzeitiger Konzentration der Machtmittel und bei unendlich vergrößerter Tragweite der Entscheidungen immer enger, dann lässt sich der Ablauf großer Ereignisse häufig auf die Entschlüsse deutlich bestimmbarer Gruppen zurückführen.«

Die nun bevorstehende Bilderberger-Konferenz 2015 scheint jedenfalls eine ganz besondere Tagung zu werden: im doppelten Sinne der »Gipfel der Abschottung«.

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (47) zu diesem Artikel

03.07.2015 | 21:26

Mina Kurz

Eigentlich sollte man dieses Pack einfach verjagen. Was sind das nur für Kreaturen? Einfach nur noch Gangster und vor denen sollte niemand mehr Respekt haben - im Gegenteil. eine solche Verbrecherbande gehört verurteilt.


10.06.2015 | 19:51

sylvia

hallo sascha, ich gebe dir voll und ganz recht, die meisten schreiber/in sind noch zombischafe. einfach ohne worte. sie wählen ihre versklavung im vollem bewusstsein. die da oben sehen euch MENSCHEN als VIEH oder besser gesagt als GOYS, und diese REPT...... die die menschheit vernichten wollen, sei es durch haarp, chemtrails, pestiziten, pfarma, drohnen, hunger armut, obdachlosigkeit, die liste ist zu lang, werden noch in schutz genommen. hallo menschheit wacht endlich auf, es...

hallo sascha, ich gebe dir voll und ganz recht, die meisten schreiber/in sind noch zombischafe. einfach ohne worte. sie wählen ihre versklavung im vollem bewusstsein. die da oben sehen euch MENSCHEN als VIEH oder besser gesagt als GOYS, und diese REPT...... die die menschheit vernichten wollen, sei es durch haarp, chemtrails, pestiziten, pfarma, drohnen, hunger armut, obdachlosigkeit, die liste ist zu lang, werden noch in schutz genommen. hallo menschheit wacht endlich auf, es ist 10 nach 12. wir werden von PERVERSEN, PSYCHOPATHEN regiert, die ihre befehle, wo anders her bekommen, aber das ist zu hoch, sorry. recherchieren, recherchieren das ist das A und O. mach weiter so andreas.


08.06.2015 | 13:57

MaxMond

Teilnehmerliste diesen Jahres: http://bilderbergmeetings.org/participants2015.html


05.06.2015 | 16:35

Dieter

Früher hat man Verbrecher unter Polizeiaufsicht bewacht und Politiker wurden umjubelt empfangen (Adenauer, Figl, Raab u. a.). Heute ist es umgekehrt. Verbrecher (Drogenhändler) bekommen Denkmäler und Politiker werden bewacht?! Pervertierung von Werten!


05.06.2015 | 10:09

Anna + Martin

@ Ralf Bauеr: Wir haben nachfolgendеm Kommentar unsere zurückerobertе Lebеnsqualität zu verdanken und wir haben (noch) kein Heimweh! "Wird Unrеcht zu Rеcht, dann wird Auswandеrn zur Pfliсht! Wandеrt aus, so langе еs noch gеht! Wеnn Ihr die allsеits bewährtе Software http://kfc.io/1jaB dabei zum Gеld verdienen bеnutzt, dann könnt Ihr diesеr Verbrecherbandе, den Politikdarstellеrn, von einer Hotеlsuite aus Übersеe den Stinkefingеr zeigen!"


05.06.2015 | 09:52

Anna + Martin

@ Ralf Bauеr:

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