Wednesday, 29. June 2016
12.02.2016
 
 

Gefährliches Spiel: George Soros wette(r)t weiter gegen Putin

Andreas von Rétyi

Der Super-Spekulant schlägt wieder zu. Russlands Präsident ist ihm schon lange ein Dorn im Auge. Jetzt erklärt er, Wladimir Putin sei eine größere Gefahr als der IS. Die westliche Staatengemeinschaft begehe einen verheerenden Fehler, wenn sie Putin als Partner im Kampf gegen den IS betrachte. Denn sein Ziel sei die Desintegration der Europäischen Union. Und dieses Ziel ließe sich am besten damit erreichen, die EU mit Syrern zu überfluten.

Geht Soros jetzt aufs Ganze?

 

Es ist schon sehr bemerkenswert, was George Soros am 10. Februar auf der Internet-Präsenz seines gigantischen Project Syndicate schreibt. Ausgerechnet der Mann, der durch sein Stiftungsnetzwerk in vielen Ländern für Unruhen und ökonomischen Kollaps gesorgt hat und die Flüchtlingsströme gezielt fördert, anstatt seine philanthropischen Bemühungen auf eine Friedenssicherung in den betroffenen Krisen- und Kriegsgebieten zu konzentrieren.

 

Er richtet nun das ganze Augenmerk auf Wladimir Putin und identifiziert ihn als Verursacher und Förderer der Massenmigration. Soros greift sämtliche gegen ihn erhobenen Kernvorwürfe auf, wie sie auch in meinem neu erschienenen Buch thematisiert und diskutiert werden. Soros gibt nun den Schwarzen Peter unmittelbar an Putin weiter. Er sei der eigentliche Übeltäter.

 

In seiner aktuellen Stellungnahme zur Weltlage erklärt Soros, der sich bekanntlich erheblich mehr in die große Politik einmischt als all seine Milliardärs-»Kollegen«, Putin sei kein Verbündeter gegen den IS. Die führenden Kräfte der Vereinigten Staaten und der Europäischen Union machten nun einen gravierenden Fehler, wenn sie an Putins Unterstützung glaubten, denn die Faktenlage stehe dazu in krassem Widerspruch.

Nun wird Soros ganz konkret, wenn er konstatiert, Putins Ziel sei die Desintegration der Europäischen Union, und der beste Weg, dies zu erreichen, bestehe nun einmal darin, die EU mit syrischen Flüchtlingen zu überfluten. Diese Worte kommen aus dem Mund jenes Mannes, der die Aufnahme von jährlich mindestens einer Million Flüchtlingen durch die EU forderte und der vor allem alles tut, um die Migration als solche in Gang zu halten. Er stützt zahlreiche großangelegte Initiativen dazu.

 

Die gigantische EPIM mit 450 entsprechenden Unterorganisationen in 45 europäischen und angrenzenden Staaten steht unter Schirmherrschaft der Open Society Foundations von George Soros. Er predigt über diese Strukturen das Recht auf freie Bewegung für jeden Menschen und erhebt Migration zu einem eigenständigen Gut. Seine zahlreichen Aktivitäten lassen eigentlich nur einen Schluss zu: Hier wurde, wie so oft, eine künstliche Krise geschaffen, die nicht mehr von einer Nation allein bewältigt werden kann und die eine Auflösung der Nationalstaaten, aber auch die Destabilisierung der EU anvisiert.

 

Soros erweist sich heute wie eh und je als Experte für Ungleichgewichte, dem nach eigener Aussage bei genau solchen Zuständen der Instabilität das Wasser im Munde zusammenlaufe wie einem Hund beim Anblick eines Knochens. Denn in derlei Zeiten der Unruhe und der Gleichgewichtsverluste herrschten stets die üblichen Regeln nicht mehr. Und genau in diesen Zeiten sei es Soros auch gelungen, besonders viel Geld zu verdienen. Angesichts seiner persönlichen Geschichte und der hier offenbarten Mentalität liegt es doch nahe, ein gediegenes Interesse bei ihm zu vermuten, solche Zustände bei Bedarf auch künstlich herbeizuführen.

 

Soros spekuliert seit Jahrzehnten mit der Welt, man darf wohl sagen: dies ohne Rücksicht auf Verluste – ob gegen das Britische Pfund, gegen die malaysische Währung, gegen den Rubel. Meist mit großem Erfolg. Seine Aktivitäten zur Unterwanderung gerade osteuropäischer Gesellschaften unter Vorgabe der Schaffung demokratischer, offener Gesellschaften mögen in jedem Fall großen Zielen dienen.

 

Sie sollten aber wohl doch differenziert betrachtet werden. »Ohne Rücksicht auf Verluste« will dabei vor allem die Verluste anderer meinen, denn die Soros-Spekulationen haben zahllose Menschen ruiniert. Doch trennt der Meister der Widersprüche sehr säuberlich zwischen seinen Aktivitäten auf den Märkten und moralischen Fragestellungen. Auf den Märkten gehe es nicht um Menschen. Und so spekuliert Soros auch heute weiter wie eh und je, nun gegen China.

 

Sein politisches Spekulationsobjekt ist vor allem aber auch Putin. Die Vorgehensweise wäre schon brillant zu nennen, beinahe bewundernswert – wenn auch nur auf eine ganz eigene Weise. Nachdem das Projekt bereits in vollem Gange und nicht mehr aufzuhalten ist, ermittelt Soros nun mit messerscharfer Logik den tatsächlichen Verursacher und führt ihn vor. Er kreist ihn plausibel ein, indem er ihm offenbar seinen eigenen Masterplan in die Schuhe schiebt. Dass es so ist, davon sind derzeit etliche kritische Autoren überzeugt und haben nachvollziehbare Argumente dafür vorgelegt. Was also sagt nun Soros über Putin?

 

Nicht unbedingt Gutes, versteht sich. Spätestens seit Putin die Open Society Foundations gleichsam aus seinem Lande gejagt hat, sieht Soros keinen Grund mehr, noch letzte Sympathien für ihn zu hegen. Russische Flugzeugangriffe auf die Zivilbevölkerung hätten die Menschen im südlichen Syrien zur Flucht gezwungen. 20 000 Syrer kampierten in der Wüste, um eine Einreisegenehmigung nach Jordanien zu erhalten, eine kleinere Zahl warte auf Aufnahme im Libanon, so Soros. Ebenso seien großangelegte Angriffe auf Nordsyrien geflogen worden, gefolgt von einer Bodenattacke von Assads Armee direkt gegen die Stadt Aleppo mit ihren ursprünglich zwei Millionen Einwohnern. 70 000 Menschen seien durch Fassbomben dazu gezwungen gewesen, in die Türkei zu fliehen.

 

Angela Merkel habe in letzter Minute noch Verhandlungen in der Türkei geführt, um den Aufenthalt dort bereits eingetroffener Flüchtlinge möglichst zu verlängern und im gleichen Atemzug anzubieten, 200 000 bis 300 000 Menschen jährlich auf dem Luftweg nach Europa zu bringen. Dies unter der Bedingung, dass die Türkei sie davon abhalten würde, nach Griechenland zu gehen. Putin selbst bezeichnet Soros als begabten Taktiker, der jedoch kein strategischer Denker sei.

 

Hier scheint ihm der Hedgefonds-Manager einiges voraus zu haben, zumindest hat er seine diesbezügliche Begabung bereits wiederholt unter Beweis gestellt. Jedenfalls gebe es keinen Grund anzunehmen, Putin habe in Syrien interveniert, um die europäische Flüchtlingskrise zu verschlimmern. Soros spricht mit Blick auf Putins Intervention von einem strategischen Missgriff, da sie ihn in einen Konflikt mit Erdoğan verstrickt und die Interessen beider Parteien geschädigt habe.

 

Als ihm aber die Möglichkeit bewusst geworden sei, die Auflösung der Europäischen Union zu beschleunigen, habe er die Gelegenheit sofort ergriffen. Damit wäre die Situation eigentlich schon klar. Putin habe von Kooperation gegen einen gemeinsamen Feind in Gestalt des ISIS gesprochen, um damit seine wahren Interessen zu vernebeln, ganz ähnlich wie bereits in der Ukraine. Zuweilen dürfte man sich dabei ertappen, bei diesen Sätzen zu meinen, Soros spreche möglicherweise von sich selbst.

 

Selbstverständlich verfolgt jeder in diesem schrecklichen Spiel seine eigenen Interessen, darin ist auch der »staatenlose Staatsmann« Soros geübt. Seine Spekulation mit der Welt hat ihm doch bereits viel eingebracht, in mancherlei Hinsicht. Jetzt spekuliert er wieder. Aber man wird darüber kaum vergessen können, wie der Krieg in Syrien sich entwickelt hat, wer ursprünglich kämpfte und worum es zunächst ging. Man wird auch kaum vergessen, welche »Brandbeschleuniger« hier am Werke waren und von welcher Seite der IS tatkräftige Unterstützung erhielt. Höchstwahrscheinlich denkt auch Putin daran. Manche haben sich bestimmt auch gefragt, warum Russland an einem Wochenende mehr gegen den IS erreicht hat als die USA in anderthalb Jahren. Nun, und wem soll man in einem teuflischen Spiel schon Glauben schenken?

 

Soros jedenfalls wundert sich vor allem über eines: Er stellt fest, es sei doch schwer zu verstehen, warum die politischen Spitzen sowohl der USA als auch der EU nun Putin eher beim Wort nehmen als ihn nach seinem Verhalten zu beurteilen. Dann dürfte sich aber auch die Frage nach der Henne und dem Ei stellen, nach Aktion und Reaktion. Der demokratische Multimilliardär Soros findet dafür nach eigener Darstellung nur eine Erklärung: Demokratische Politiker tendierten offenkundig dazu, sich ihrer Öffentlichkeit zu versichern, indem sie ein günstigeres Bild zeichneten, als es die Realität rechtfertige.

 

Soros will die Fakten auf den Tisch legen: Putins Russland und die EU befinden sich in einem Wettlauf gegen die Zeit! Die Frage sei dabei nur, wer von beiden eher zusammenbricht. Dann analysiert Soros kurz und bündig die großen Probleme Russlands, um einen Bankrott für 2017 zu prognostizieren. Und der beste Weg, einen solchen Kollaps zu verhindern, sei für Putin nun einmal, die EU dazu zu bringen, noch früher als Russland zusammenzubrechen. Eine zerstörte EU sei nicht mehr in der Lage, die Sanktionen gegen Russland aufrechtzuerhalten. Hingegen könne Putin durch die Teilung Europas kommerzielle Vorteile ziehen. Schließlich habe er doch sorgfältig antieuropäische Parteien kultiviert.

 

Die Worte von George Soros haben bekanntlich Gewicht. Seine aktuelle Spekulation gegen die chinesische Währung führte bereits zu entsprechenden Reaktionen von Hedgefonds-Managern, die nun zusätzlichen Druck auf das Reich der Mitte ausüben. So multipliziert Soros das eigene Potenzial und hält sein Schiff bestens auf Kurs. Nicht anders im vorliegenden Fall. Man kann sich also wohl nur schwer des Eindrucks erwehren, dass Soros auch mit Europa ein gigantisches, profitorientiertes Spiel betreibt, wobei er wieder auf Spekulation und Suggestion setzt, auf die Magie logischer Szenarien sowie den Effekt einer positiven Rückkopplung.

 

In seiner Einschätzung vom 10. Februar scheint er geradezu genussvoll zu notieren, die EU sei dem aktuellen Stand der Dinge zufolge kurz davor, zu zerfallen, und er wiederholt diese Aussage mehrmals. Die EU habe zwar gelernt, sich durch eine Krise nach der anderen zu wursteln, doch heute sei sie eben mit fünf oder sechs Krisen gleichzeitig konfrontiert, und das sei dann doch zu viel. Und dann erinnert Soros wieder: »Wie Merkel korrekt voraussah, die Migrationskrise hat das Potenzial, die EU zu zerstören.«

 

Soros schließt mit einem mahnenden Resümee, das keinen Zweifel am Stand des Minutenzeigers für Europa lässt. Erst einmal wäre da die grundsätzliche Situation: »Wenn sich ein Staat oder Staatenverband in tödlicher Gefahr befindet, ist es für seine Führungskräfte besser, sich der harten Realität zu stellen, als sie zu ignorieren«, so Soros. Nun, diese Aussage dürfte meist zutreffen. Dann kommt natürlich wieder Putin an die Reihe, in einem delikaten Vergleich: »Der Wettlauf ums Überleben spielt die EU gegen Putins Russland aus. ISIS stellt für beide eine Bedrohung dar, doch sie sollte nicht überbewertet werden. Von Dschihad-Terroristen initiierte Attacken sind, wenn auch entsetzlich, nicht vergleichbar mit der Bedrohung, die von Russland ausgeht.« Das ist nun also konkret ausgesprochen.

 

Soros gibt zu bedenken, ISIS und zuvor al-Qaida hätten die Achillesferse der westlichen Zivilisation erkannt: die Todesangst. Und beide hätten gelernt, sie für sich auszunutzen. Die latente Islamophobie im Westen zu wecken und sowohl Regierungen als auch die Öffentlichkeit dazu zu bringen, Muslime argwöhnisch zu behandeln, beschreibt Soros gleichsam als Mittel zum Zweck jener radikalen Gruppen. Sie hofften, auf diese Art junge Muslime davon überzeugen zu können, dass es zum Terrorismus keine Alternative gebe. Sobald man aber diese Strategie verstanden habe, gebe es auch ein wirksames Gegenmittel – nämlich die Weigerung, sich in der vom Feind erwarteten Weise zu verhalten.

 

Doch wäre da eben noch Putins Russland. Der von dort ausgehenden Gefahr zu begegnen, werde schwierig sein. Doch sie nicht zu erkennen, werde diese Arbeit sogar noch schwieriger gestalten. Mit solchen Darstellungen setzt Soros natürlich wieder die Injektionsnadel an, um die Öffentlichkeit mit »Sorosin« zu impfen. Wo aber liegen die eigentlichen Ursachen der schweren Erkrankung?

 

 

 

 

 

 

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