Sunday, 28. August 2016
03.02.2011
 
 

Steht der Yellowstone-Supervulkan kurz vor dem Ausbruch?

Andreas von Rétyi

Gegenwärtig kursieren Meldungen, die riesige Magma-Tasche unterhalb des Yellowstone-Nationalparks könne in naher Zukunft explodieren. Schon lange gilt dieser Supervulkan als erstrangige geologische Gefahrenzone, sollte es zum Ausbruch kommen. Nur wann es (wieder) soweit ist, das bleibt die eigentlich drängende Frage. – Ein Überblicks-Report zur aktuellen Situation.

Der Yellowstone-Nationalpark im amerikanischen Bundesstaat Wyoming zählt zu den am meisten frequentierten Naturwundern der USA. Jährlich besuchen Millionen von Touristen die bizarren Landschaften, die der kochende Untergrund auf die Erdoberfläche zaubert. Experten beobachteten seit dem Jahr 2004 eine beschleunigte Hebung des Erdbodens im Park. Sie ist über viele Meilen hinweg feststellbar. Mit seiner direkt unterhalb der Region liegenden gewaltigen Magmakammer gilt der Yellowstone als der größte Supervulkan der Vereinigten Staaten. Ein Ausbruch dieses schlummernden Riesen hätte globale Folgen. 2009 wurden die detailreichsten Bilder der unterirdischen Blase gewonnen. Deren vollständigen Ausmaße sind gigantisch, das Gebilde beginnt mit seinem Trichter in einer Tiefe von rund 600 Kilometern und reicht damit vom oberen Erdmantel bis kurz unter die Oberfläche. Neben seismischen Beobachtungen führte die Universität Utah auch gravimetrische Untersuchungen durch und stellte dabei fest, dass die Magmakammer rund 20 Prozent größer ist als zuvor geschätzt.

Dr. Bob Smith, Professor an der Universität Utah, bezeichnet den bisher erfolgten Anstieg des Bodenlevels als außergewöhnlich. Die aktuelleren Veränderungen zeigten im Vergleich mit Höhenmessungen aus den 1920er-Jahren einen drastischen Zuwachs. So habe sich das Terrain innerhalb von nur drei Jahren um sieben Zentimeter gehoben. Messungen des Umweltbeobachtungs-Satelliten Envisat ergaben für die Zeit zwischen 2004 und 2006 sogar einen Hub von 18 Zentimetern.

Die britische Daily Mail berichtete am 25. Januar 2011 über die von Wissenschaftlern geäußerte Möglichkeit einer baldigen Eruption des Supervulkans. Ernste Befürchtungen zu einem kurz bevorstehenden Ausbruch scheinen dennoch offenbar unangebracht. Laut Smith befinde sich das Magma immer noch in einer sicheren Tiefe von rund zehn Kilometern. Erst ein weiteres Vordringen bis auf zwei oder drei Kilometer unter die Erdoberfläche wäre mit der Gefahr einer Detonation verbunden. Das Gebiet hebt und senkt sich immer wieder, wenn sich Material im aktiven Erdinneren verschiebt. Der Geophysiker Wu-Lung Chang, der ebenfalls an der Universität Utah forscht, bezeichnete die seit einiger Zeit festgestellte Ausdehnungsgeschwindigkeit jedoch als beispiellos.

Der United States Geological Survey gab unlängst bekannt, dass der seit 2004 beobachtete Caldera-Uplift und damit die Bodenhebung nunmehr zum Stillstand gekommen sei. Dies hätten sorgfältige GPS-Messungen ergeben. Damit ließe sich zumindest also eine beruhigende Zwischenbilanz ziehen, wobei sich mittelfristige Entwicklungen nicht ableiten lassen. Im Januar und Februar 2010 war eine lokale Häufung seismischer Aktivität festzustellen. Vor allem ab dem 17. Januar 2010 stieg sie in einem Gebiet rund 16 Kilometer nordwestlich des berühmten Old-Faithful-Geysirs deutlich an. Insgesamt wurden bis zum 6. April 2010 genau 2.347 Beben dort registriert. Der Erdbeben-»Schwarm« vom Anfang 2010 gilt als der zweitstärkste je in Yellowstone registrierte. Ab April ging die Aktivität dann wieder auf ein normales Level zurück.

In den vergangenen 2,1 Millionen Jahren detonierte der Yellowstone dreimal. Das letzte dieser Ereignisse liegt bereits über 600.000 Jahre zurück. Im Vergleich zum Ausbruch des Mount St. Helens erreichten die Eruptionen die 2.500-, 280- bzw. 1.000-fache Stärke. Gegenwärtigen Einschätzungen zufolge könnte ein Ausbruch des Supervulkans alles Leben im Umkreis von 250 Kilometern vernichten und unseren Planeten für mehrere Jahre in eine globale Aschewolke hüllen, was einschneidende Klimaänderungen und großflächige Ernteausfälle zur Folge hätte. Zwei Drittel der Vereinigten Staaten wären wegen der ausgetretenen toxischen Gase unbewohnbar. Angesichts solcher Folgen finden unter anderem im Internet bange Diskussionen statt, wann es wieder geschehen kann, oft gekoppelt an die berühmte »Nach-mir-die-Sintflut-Frage«: Kann das innerhalb der nächsten 50 Jahre wieder passieren?

Der Yellowstone ist geologischen Untersuchungen zufolge rund 17 Millionen Jahre alt. Die aufsteigenden Magma-Massen werden vor allem von den Rocky Mountains blockiert, wodurch sich der unterirdische Druck mit der Zeit fortwährend erhöht.

Zu erwarten sei nach aktuellen Angaben, dass der Supervulkan innerhalb der nächsten Jahrtausende wieder ausbricht. Zumindest laut den neueren Ergebnissen geben die meisten Geophysiker nunmehr trotz der doch ungewöhnlichen Aufwölbung der Region insgesamt Entwarnung für die nähere Zukunft – oder wollen sie nur beschwichtigen? So, wie jene Zoologen, die beteuern, eigentlich sei ein Hai gar nicht gefährlich, wenn man nur richtig mit ihm umzugehen wisse? Nur kommt es bei Yellowstone weniger auf den Umgang an. Dann eher schon auf den Umfang! Nämlich denjenigen der mächtigen Magmabeule. Und die ist wahrhaft gewaltig. Ihre Dimensionen werden auf 60 Kilometer Länge und 40 Kilometer Breite geschätzt. Wenn sie sich aus der Tiefe mit aufsteigendem, glutflüssigem Gestein füllt, baut sich unvorstellbarer Druck auf. Die eigentliche Detonation kündigt sich durch besonders zahlreiche Erdbeben an. Wer sich übrigens ein Bild der aktuellen Beben im Yellowstone verschaffen möchte, findet entsprechende Daten unter:

http://www.seis.utah.edu/req2webdir/recenteqs/Maps/Yellowstone.html

sowie unter

http://volcanoes.usgs.gov/yvo/about/index.php

bzw.

http://volcanoes.usgs.gov/yvo/activity/monitoring/

Am 17. August 1959 erschütterte ein stärkeres Erdbeben die Region von Yellowstone. Betroffen waren die Bundesstaaten Wyoming und Idaho. Das Hebgen-Lake-Beben erreichte die Stärke 7,3 bis 7,5 auf der Richterskala und forderte zirka 30 Todesopfer. Dem United States Geological Survey zufolge (s. a. obigen Link) ereigneten sich im Januar 2011 insgesamt 57 Beben im Yellowstone, wobei sich das ausgeprägteste davon am 25. Januar mit einer Stärke von 2,4 ereignete. Insgesamt Begann das Jahr 2011 mit völlig normalen Werten. Ein allgemeinverständlicher, 98-seitiger Bericht zur aktuelleren Risikobewertung findet sich unter http://pubs.usgs.gov/of/2007/1071/of2007-1071.pdf. (8,2 MB, englisch). Niemand wird allerdings eine auch nur einigermaßen präzise Vorhersage für den »Zeitpunkt X« wirklich treffen können. Fast so wie in der Astronomie gelten eben auch in der Geologie die großen Zeiträume. Hier sind 10.000 Jahre wie ein Tag. Besser schon lassen sich die Auswirkungen des Ausbruchs abschätzen. Doch auch hier besteht ein Spektrum an Möglichkeiten. Was tatsächlich geschieht, hängt letztlich auch davon ab, ob sich der Vulkan in einer einzigen großen Eruption entlädt oder ob es mehrere kleinere Ausbrüche geben wird. Auf die Spitze getrieben, könnte natürlich als Schreckensszenario der Aufprall eines Asteroidenbrockens auf Wyoming gelten. Ein derartiger Einschlag könnte den schlafenden Riesen vorzeitig aus der Ruhe holen. Ähnliche Gedanken verbanden Wissenschaftler auch mit den Ereignissen zur Zeit des letzten großen Artensterbens vor 65 Millionen Jahren, dem bekanntlich die Dinosaurier kollektiv zum Opfer fielen. Die einst enorme Vulkanaktivität der indischen Dekkan-Trapps könnte ebenfalls von einem prähistorischen Kometen- oder Asteroidentreffer ausgelöst worden sein, so vermuten einige Fachleute. Zwar gilt derzeit der in seinem äußeren Ring bis zu rund 300 Kilometer große Chicxulub-Krater auf der mexikanischen Halbinsel Yukatán als wahrscheinlichster Verursacher des apokalyptischen Dino-Sterbens, doch halten einige Forscher auch eine gewaltige unterseeische Ringstruktur vor der Westküste Indiens für einen Einschlagkrater, der ungefähr in die fragliche Zeit datiert. Diese Shiva-Struktur könnte vielleicht auch Auslöser des Dekkan-Vulkanismus gewesen sein. Skeptiker verweisen darauf, dass das Shiva-Ereignis erst nach Beginn des Artensterbens einsetzte. Doch wenn unsere Erde in jener Phase von mehreren kosmischen Körpern getroffen wurde, kann sich das Szenario in verschiedenen Einzelereignissen auch über eine längere Zeitspanne hingezogen haben. Dieser Ablauf würde das nicht ganz abrupte und gleichzeitige Aussterben der diversen Arten erklären.

Zurück in die Gegenwart: Ohne in allzu schwarzen Farben zu malen, fest steht, dass einige große Katastrophen überfällig sind. Der Yellowstone mag noch ein wenig »Mitgefühl« für unsere Zivilisation haben, doch gibt es zahlreiche andere Gefahrenherde: Die St.-Andreas-Verwerfung könnte der US-Pazifikküste bald wieder gefährlich werden, Vesuv und das »Kind des Krakatau« – Anak Krakatau – sind überfällig. Auf der Vulkaninsel zwischen Java und Sumatra war ab November 2010 wieder erhöhte Aktivität zu verzeichnen. Rein statistisch hätte längst auch wieder ein Asteroid der Kilometerklasse unseren Planeten treffen können – wobei der Zufall natürlich kein Gedächtnis besitzt. Das schrumpfende Magnetfeld der Erde könnte im Kontext mit einem kosmischen Gammastrahlenblitz zur Schwachstelle werden, und die technologische Zivilisation wird sich gegen die Auswirkungen des nächsten solaren Maximums und eines heftigen Magnetsturms wappnen müssen.

Es wäre falsch, Katastrophenängste zu schüren, doch unsere Erde, sie ist eben eine echte Porzellankiste. Das Paradoxe: Die Zivilisation wird immer globaler, immer vernetzter, dadurch aber auch global zunehmend anfälliger! Die großen geologischen und kosmischen Naturgewalten verändern die Welt noch heute und kommen mit einer Wucht daher, gegen die kein menschliches Kräutlein gewachsen ist. Sie entscheiden über Dasein und Nichtsein. Zivilisationen können nicht x-beliebig lange auf einem Planeten gedeihen, sie hängen vom Willen jener Kräfte ab, wie sie eben auch in den rund um den Erdball verteilten Supervulkanen schlummern. Wenn sie sich plötzlich entladen, ziehen sie das Leben überall in Mitleidenschaft oder reißen es gänzlich in den Tod.

Eine Ahnung von dem, was mit einer Yellowstone-Explosion über die Welt hereinbräche, vermitteln unter anderem auch die historischen Ereignisse des 10. April 1815, als der riesige Tambora-Vulkan in Indonesien ausbrach. Die Detonation des riesigen Vulkans förderte rund 100 Kubikkilometer glühende Lava und Asche zutage, das war die rund 20-fache Menge der Vesuv-Katastrophe. 120.000 Menschen fielen dem Tambora-Ausbruch zum Opfer. Das darauf folgende Jahr 1816 ging als »Jahr ohne Sommer« in die Geschichte ein. Schwefelteilchen hielten sich hartnäckig in der Erdatmosphäre und reflektierten das Sonnenlicht zurück ins All. Globale Temperaturstürze waren die Folge. Auch in Europa herrschte Eiseskälte, der Himmel verfinsterte sich und selbst im Juli fiel Schnee. Viele Menschen starben damals den Hungerstod. Die Natur aber erneuerte sich.

Für die Erde wäre Yellowstone nur der hundertste Schnupfen. Und die größte Katastrophe von allen, die bleibt wohl nach wie vor der Mensch. Doch auch er ist nur eine planetare Krankheit, die schnell vorübergeht.

 

 

 


 

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