Wednesday, 27. July 2016
14.10.2011
 
 

Afrika: Entwicklungshilfe als Betäubungsmittel der Eigeninitiative

Christine Rütlisberger

Nach mehr als einem halben Jahrhundert Entwicklungshilfe sind die Überweisungen eine Selbstverständlichkeit geworden. Afrikanische Diktatoren freuen sich, während die Menschen weiter leiden.

Dreißig Millionen Euro gibt das schwarzafrikanische Land Äquatorialguinea pro Jahr für Bildung aus. Der durchschnittliche Intelligenzquotient der 670.000 Einwohner ist mit 59 fast nur halb so hoch wie jener der Südkoreaner (durchschnittlicher IQ 108). Die Ressourcen des Landes und die

Entwicklungshilfe werden nicht etwa dazu eingesetzt, um die Bevölkerung zu entwickeln. Sie werden für protzige Projekte ausgegeben, die nur den afrikanischen Eliten dienen; ein aktuelles Beispiel: Für sechshundert Millionen Euro baut Äquatorialguinea in diesen Tagen ein Kongresszentrum, in dem sich die Staatschefs der Afrikanischen Union bei einem Gipfeltreffen selbst feiern wollen. Jedem der 52 afrikanischen Staatschefs wird auf dem Gelände eine kleine Villa errichtet, ein 18-Loch-Golfplatz und ein Fünf-Sterne-Hotel sollen internationales Flair vermitteln. Und das alles kostet zwanzigmal mehr als Äquatorialguinea pro Jahr für Bildung ausgibt. Wenn man sieht, wie die Regierung des rückständigen Landes mit Geld umgeht, dann muss man sich nicht lange fragen, warum Afrika auch in hundert Jahren trotz internationaler Hilfe das Schlusslicht der Welt bilden wird. Drei Millionen Dollar (2,24 Millionen Euro) hat Staatschef Teodoro Obiang Nguema Mbasogo unlängst den Vereinten Nationen gespendet, damit künftig ein internationaler UN-Preis nach ihm benannt wird. Die UNESCO wird künftig den Wissenschaftspreis »Obiang International Prize for Research« verleihen. Es gibt immer mehr solcher Beispiele. Je länger die Entwicklungshilfe dauert, desto größer werden die an Diktatoren überwiesenen Summen. Unterdessen werden die Afrikaner immer ärmer. Lesen Sie die neuesten Beispiele.

 

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  • Afrika: Entwicklungshilfe als Betäubungsmittel der Eigeninitiative
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