Monday, 25. July 2016
10.11.2014
 
 

Eine weitere Osama-bin-Laden-Lügengeschichte

Dr. Paul Craig Roberts

Russia Today (RT) gehört zu meinen bevorzugten Nachrichtenquellen. Aber nun ist auch RT auf eine Lügengeschichte des Pentagon hereingefallen, die das Märchen untermauern soll, Osama bin Laden sei im pakistanischen Abbottabad von einer SEAL-Spezialeinheit getötet worden, nachdem bin Laden doch bereits vor mehr als zehn Jahren von Krankheiten geschwächt gestorben war.

Diese Lügengeschichte soll zusammen mit dem entsprechenden erfundenen Kinofilm und dem ebenso erfundenen Buch eines angeblichen Angehörigen des SEAL-Teams das allgemeine Lügenmärchen der angeblichen Tötung bin Ladens bekräftigen. Bin Ladens angeblicher Tod durch die Hand eines SEAL-Teams war ein inszeniertes Propagandastück, um Barack Obama den Nimbus eines Helden zu verleihen und die Gegner innerhalb der Demokraten gegen seine Nominierung für eine zweite Amtszeit endgültig zum Schweigen zu bringen.

 

Osama bin Laden starb im Dezember 2001 an akutem Nierenversagen und anderen schweren gesundheitlichen Problemen. In seinem letzten Video hatte er jegliche Verantwortung für die Anschläge vom 11. September 2001 zurückgewiesen und stattdessen der amerikanischen Bevölkerung geraten, doch einmal ihre eigene Regierung unter die Lupe zu nehmen. Das FBI selbst hat erklärt, es gebe keine Beweise dafür, dass Osama bin Laden hinter den Anschlägen vom 11. September 2001 stehe.

 

Ein Nachruf auf bin Laden erschien damals in zahlreichen ausländischen und arabischen Medien und wurde auch von Fox News verbreitet. Niemand kann ein Nierenversagen zehn Jahre lang überleben, und in dem angeblichen Anwesen bin Ladens in Abbottabad, wo er angeblich von einem SEAL-Team mehr als zehn Jahre nach der ersten Todesnachricht getötet wurde, fand sich auch kein Dialysegerät.

 

Hinzu kommt, dass niemand von der Mannschaft des Schiffes, von dem aus Berichten des Weißen Hauses zufolge bin Laden angeblich im Meer bestattet wurde, etwas von einem derartigen Seebegräbnis mitbekommen hat, und die Seeleute berichteten auch in diesem Sinne ihren Angehörigen zu Hause. Es ist schwer vorstellbar, dass eine solche Seebestattung an Bord eines Schiffes, auf dem immer jemand gerade Wache hat und auf dem ständig Alarmbereitschaft herrscht, völlig unbemerkt vonstattengegangen sein soll.

 

Zudem änderte das Weiße Haus seine Darstellung der angeblichen Tötung bin Ladens innerhalb der ersten 24 Stunden zweimal. Die Behauptung, Obama und Mitglieder seiner Regierung hätten praktisch per Liveschaltung und per Bildübertragung direkt von den Kameras der Helme des SEAL-Teams das Geschehen vor Ort mitverfolgt, wurde rasch wieder fallengelassen, obwohl ein Foto veröffentlicht wurde, auf dem zu sehen ist, wie Obama und Mitglieder seiner Regierung gespannt auf einen Fernsehbildschirm starren und der Liveberichterstattung zu folgen scheinen. Von der Tat selbst wurde niemals ein Video veröffentlicht, und bis heute wurden keine Beweise vorgelegt, die die Darstellung der Regierung Obama stützen – nicht der kleinste Beweis, sondern lediglich unbelegte Behauptungen, die die eigene Darstellung unterstützen sollen.

 

Auf meiner eigenen Internetseite finden sich die Aussagen von Augenzeugen, die von einem pakistanischen Fernsehsender interviewt wurden, nach denen lediglich ein Hubschrauber in Abbottabad landete. Als dann die Einheit aus dem angeblichen Anwesen Osama bin Ladens zum Hubschrauber zurückkehrte, sei der Hubschrauber beim Start explodiert. Es gab keine Überlebenden.

 

Mit anderen Worten existierte gar keine Leiche bin Ladens, die auf ein Schiff gebracht werden konnte, auf dem es auch keine Zeugen für die angebliche Seebestattung gibt. Auch von den Helden der SEAL-Spezialeinheit, die angeblich einen unbewaffneten bin Laden tötete, kehrte niemand zurück. Die britische BBC sprach mit direkten Nachbarn des angeblichen Anwesens bin Ladens, und alle erklärten übereinstimmend, bei der Person, die dort gelebt habe, habe es sich keinesfalls um bin Laden gehandelt.

 

Das Mitglied einer SEAL-Einheit, das so dumm wäre, den unbewaffneten »führenden Kopf hinter dem Terror« zu töten, wäre wahrscheinlich wegen Unfähigkeit vor ein Kriegsgericht gestellt worden. Und betrachten Sie nun einmal das grinsende Gesicht des »Mannes, der bin Laden tötete«. Er ist überzeugt, die Behauptung, er habe einen Menschen getötet, mache ihn zum Helden – ein vielsagender Hinweis auf die moralische Verkommenheit der Amerikaner.

 

Worum geht es Rob O’Neill nun eigentlich mit seiner Enthüllung? Er präsentiert sich als »Motivationsredner« in eigener Sache, um neue Auftraggeber zu finden. Welche bessere Geschichte könnte man gutgläubigen Amerikanern auftischen als die Behauptung: »Ich habe bin Laden erschossen.« Das erinnert mich an den Western »Der Mann, der Liberty Valance erschoss«, in dem es um einen Senator namens Stoddard geht, der seine Karriere und sogar seine Frau dem Mythos verdankt, er habe den Banditen und Revolverhelden Liberty Valance getötet, der in Wirklichkeit aber von einer dritten Person aus dem Hinterhalt erschossen wurde.

 

Und gab es eine bessere Möglichkeit, der Behauptung O’Neills Glaubwürdigkeit zu verleihen, als die Kritik aus dem Pentagon, er habe gegen den Ehrenkodex der Spezialeinheiten und die damit verbundene »Schweigepflicht« verstoßen? Mit seiner Enthüllung habe O’Neill die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nun praktisch eingeladen, nun Anschläge in den USA zu begehen.

 

Was für ein haarsträubender Unsinn! Der IS wusste doch schon lange, wenn er denn auf die Lüge hereingefallen ist, dass die Regierung Obama für sich in Anspruch nimmt, Osama bin Laden getötet zu haben. Der einzige Grund dafür, warum die SEAL-Einheit schweigen sollte, hängt damit zusammen, dass kein Mitglied dieser Einheit an dem angeblichen Einsatz teilgenommen hat.

 

So wie sich auf dem Schiff, von dem aus bin Ladens Leiche angeblich dem Meer übergeben wurde, kein Zeuge für diese »Seebestattung« findet, starben auch die angeblichen Mitglieder der SEAL-Einheit, die mutmaßlich den unbewaffneten »führenden Kopf hinter dem Terror« töteten, anstatt ihn zu weiteren Befragungen in Gewahrsam zu nehmen, bei einem mysteriösen Hubschrauberabsturz, als sie kurz nach der angeblichen Erstürmung des Anwesens bin Ladens entgegen den Standardverfahrensweisen in einem ungeschützten Erntehubschrauber aus den 60er Jahren in ein Kampfgebiet in Afghanistan gebracht werden sollten.

 

Eine Zeit lang kursierten Medienberichte, nach denen die Familien dieser gestorbenen SEALS-Soldaten der Darstellung der Regierung keinen Glauben schenkten. Darüber hinaus erhielten die Angehörigen Mitteilungen der SEAL-Soldaten, nach denen diese plötzlich das Gefühl einer Bedrohung empfanden, ohne den Grund zu ahnen. Sie fragten sich gegenseitig, ob jemand von ihnen an dem Einsatz gegen bin Laden teilgenommen habe. Anscheinend war dies nicht der Fall. Und um dieses Geheimnis zu bewahren, wurden sie in den Tod geschickt.

 

Jeder, der alles glaubt, was ihm die amerikanische Regierung auftischt, ist in einem Maße gutgläubig, das weit über die Bedeutung des Wortes hinausgeht.

 

 

 

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Leser-Kommentare (19) zu diesem Artikel

15.11.2014 | 20:48

kimdee

hier der ultimative beweis, dass die ur-regierung nicht lügt https://www.youtube.com/watch?v=gHCnd2NyG74


15.11.2014 | 20:36

kimdee

@Wersonst ehrlich gesagt interessiert es wenig wie viele stockwerke das gestürmte haus hat und ob da ein übersetzungsfehler stattfand. ist es nicht viel relevanter zu wissen, dass benazir buttho eine woche vor ihren mord im fernsehen über ben laden sprach und sagte, dass er ende 2001 an nierenversagen starb? ebenfalls sind mir all die angeblichen video-aufnahmen von ben laden schwer aufgestoßen denn die gesichter waren immer andere als die vom echten osama ben laden. da muss man...

@Wersonst ehrlich gesagt interessiert es wenig wie viele stockwerke das gestürmte haus hat und ob da ein übersetzungsfehler stattfand. ist es nicht viel relevanter zu wissen, dass benazir buttho eine woche vor ihren mord im fernsehen über ben laden sprach und sagte, dass er ende 2001 an nierenversagen starb? ebenfalls sind mir all die angeblichen video-aufnahmen von ben laden schwer aufgestoßen denn die gesichter waren immer andere als die vom echten osama ben laden. da muss man schon sich selber anlügen und einen großen drang an konformität mit der gehirngewaschenen masse haben um dies nicht zu erkennen. die ermordeten im angeblichen ben laden haus sind wirklich übelst ermordet worden und zwar total unschuldig - oder man muß davon ausgehen, dass diese nur crisis-darsteller waren die von hinten erschossen wurden etc, also den roman den man da uns in den propaganda-medien aufgetischt hatte.


13.11.2014 | 09:59

Felix

Hauptsache tot, wann und wo, scheißegal!


12.11.2014 | 18:39

reiner hohn

Wir alle wissen doch das J.F.Kenedy und Marilyn. Monroe zusammen mit Juri Gagarin in einem speziellen Gebiet in Australien leben. Genauso dürfte es bekannt sein das H.Hitler den Krieg überlebt hat und später als Fischer im Spreewald lebte.


12.11.2014 | 14:48

rom

Al Kaida hat in den Tagen nach der Tötung Bin Ladens durch die Navy-Seals, die Geschehnisse in Abottabad bestätigt. Wer diese Story hier glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann und an Hexen............


12.11.2014 | 14:01

leser

Die Mondlandung, ein Fake, hat nie wirklich stattgefunden, außer in den Filmstudios!. J.F. Kennedy, von seiner Regierung ermordet, weil abtrünnig zu friedensorientiert und aufklärerisch eingestellt, wie auch die anderen Kennedys, welche durch "tragische Unfälle" zu Tode kamen. WTC 9/11 auch ein Fake, da fliegen Flugzeuge durch Tonnen von Beton und Stahl, kommen am anderen Ende unversehrt zum Vorschein und von den Maschinen bleibt nichts übrig. Nicht Bin Laden, nicht...

Die Mondlandung, ein Fake, hat nie wirklich stattgefunden, außer in den Filmstudios!. J.F. Kennedy, von seiner Regierung ermordet, weil abtrünnig zu friedensorientiert und aufklärerisch eingestellt, wie auch die anderen Kennedys, welche durch "tragische Unfälle" zu Tode kamen. WTC 9/11 auch ein Fake, da fliegen Flugzeuge durch Tonnen von Beton und Stahl, kommen am anderen Ende unversehrt zum Vorschein und von den Maschinen bleibt nichts übrig. Nicht Bin Laden, nicht Alkaida sind verantwortlichg sondern wiederum die "Lenker" hinter der Regierung, hinter der Familie Bush. Auch die Ermordung Bin Ladens, ein Fake, wie auch all die anderen schmutzigen Aktionen der Amis.Je größer die Lüge, je unglaubwürdiger die Tat, umso mehr Menschen fallen darauf herein, das ist angewandte Psychologie. Angst als bevorzugtes Mittel um letztendlich Kriege zu finanzieren und Zustimmung beim patriotischen US- Bürger zu bekommen. Das alles ist so abgedroschen, so offensichtlich, dass es schon langsam langweilig wird. Ich hoffe das Krebsgeschwür USA wird chirurgisch entfernt und mit ihm auch all die anderen Zecken auf diesem Planeten. Denn wenn nicht, dann gnade uns Gott.

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