Thursday, 30. June 2016
24.11.2013
 
 

Gedanken zur Kennedy-Ermordung am 22. November 1963

Dr. Paul Craig Roberts

Am 22. November jährte sich die Ermordung Präsident John F. Kennedys (JFK) zum 50. Mal. Die Wahrheit über die Mörder JFKs wurde niemals offiziell offengelegt, obwohl die Schlussfolgerung, Kennedy sei aufgrund einer Verschwörung unter Beteiligung des Secret Service, der CIA und des Vereinigten Generalstabs ermordet worden, im Verlauf tiefgehender Recherchen immer mehr erhärtet wurde.

 

 

Man kann sich aber auch mit den zeitgenössischen Filmen auseinandersetzen, die damals von Touristen aufgezeichnet wurden, die den Autokonvoi des Präsidenten beobachteten und von denen viele auf der Internetseite YouTube zu sehen sind. Dabei kann man deutlich erkennen,

dass sich die Beamten des für den Personenschutz des Präsidenten verantwortlichen Secret Service kurz vor dessen Ermordung von der Präsidentenlimousine zurückzogen. Und aus dem Film von Zapruder geht hervor, dass der tödliche Schuss von rechts vorne abgefeuert wurde.

 

Dieser Schuss zertrümmerte beim Austritt den Hinterkopf Kennedys und kam nicht etwa von hinten, wie die Warren-Kommission behauptete, denn dann wäre der Kopf Kennedys nach vorne und nicht nach hinten geschleudert worden.

 

Ich werde mich über die Ermordung Kennedys nicht in der Ausführlichkeit äußern, wie es aufgrund der vorliegenden umfangreichen Informationen und Erkenntnisse möglich wäre. Diejenigen, die der Wahrheit auf den Grund gehen wollen, haben das bereits getan. Und diejenigen, die sich nicht der Wahrheit stellen wollen, werden nie in der Lage sein, den Tatsachen ins Auge zu blicken – ungeachtet dessen, was ich oder andere dazu schreiben oder in diesem Zusammenhang enthüllen.

 

Um die Situation damals kurz zusammenzufassen: Die vorliegenden Fakten zeigen schlüssig, dass Kennedy mit der CIA und dem Vereinigten Generalstab zerstritten war. Er hatte sich geweigert, die von der CIA organisierte »Operation Schweinebucht« zu unterstützen, die den Auftakt für eine Invasion Kubas bilden sollte. Er hatte die »Operation Northwoods« des Vereinigten Generalstabs abgelehnt. Im Rahmen dieser Operation sollte mithilfe tatsächlicher oder inszenierter gegen Amerikaner gerichteter Gewaltakte, für die Castro die Schuld zugeschoben werden würde, ein Regimewechsel auf Kuba bewirkt werden.

 

Kennedy hatte das Ansinnen der Stabschefs zurückgewiesen, die Sowjetunion zum damaligen Zeitpunkt anzugreifen, als sich die USA noch in einer vorteilhafteren Position befänden und die Sowjets noch über keine Trägersysteme für Nuklearwaffen verfügten. Zudem hatte er angedeutet, dass er nach seiner Wiederwahl die amerikanischen Truppen aus Vietnam zurückziehen und die CIA zerschlagen werde.

 

Auch sein Verhalten während der Kuba-Krise, als er hinter den Kulissen eine Verständigung mit Chruschtschow suchte, um die Krise zu entschärfen, machte ihn in den Augen dieser Leute verdächtig und trug ihm den Vorwurf ein, gegenüber »den Kommunisten« zu nachgiebig zu sein. Aus Sicht der CIA und des Vereinigten Generalstabs war Kennedy zu einem unzuverlässigen Verbündeten im Kampf gegen den Kommunismus geworden, wie im Secret Service verbreitet wurde.

 

Es gilt als gesichert, dass die ursprüngliche Autopsie der tödlichen Kopfwunden Kennedys verworfen und durch eine manipulierte Version ersetzt wurde, die die offizielle Darstellung, Kennedy sei von Lee Harvey Oswald von hinten erschossen worden, bekräftigte. Der damalige FBI-Chef J. Edgar Hoover und Kennedys Nachfolger, Präsident Lyndon B. Johnson, wussten, dass Oswald ein Sündenbock der CIA war, aber ihnen war, wie auch den Mitgliedern der Warren-Kommission, auch klar, dass die amerikanische Bevölkerung auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges das Vertrauen in ihre Regierung verloren hätte, wäre die Wahrheit ans Licht gekommen.

 

Auch Robert Kennedy wusste, was geschehen war. Er war auf dem besten Wege, bei den Wahlen im November 1968 neuer Präsident zu werden, und hätte die Mörder seines Bruders zur Rechenschaft gezogen, als die CIA auch ihn ermorden ließ. Ein hervorragender Journalist, der beim Mord an Robert Kennedy direkt hinter ihm stand, berichtete mir, die tödlichen Schüsse seien hinter ihm abgefeuert worden und die Kugeln seien nahe an seinem Ohr vorbeigeflogen. Er stellte dem FBI seine Zeugenaussage zur Verfügung – und wurde niemals befragt.

 

Akustik-Experten haben überzeugend dargelegt, dass mehr Schüsse fielen, als aus der Pistole Sirhan Sirhans abgefeuert werden konnten. Zudem deuteten die Schussgeräusche darauf hin, dass zwei unterschiedliche Kaliber benutzt wurden.

 

Ich werde niemals aufhören, mich über die Gutgläubigkeit der Amerikaner zu wundern, die zwar nichts über diese beiden Ereignisse wissen, aber dennoch mit dem Brustton der Überzeugung auf der Grundlage ihrer naiven Vorstellung »Die Regierung würde in einer solchen brisanten Angelegenheit doch nicht lügen« oder »Irgendjemand hätte doch etwas gesagt« die faktischen Indizien und Beweise verwerfen, die von Experten und Historikern vorgelegt wurden. Würde es denn etwas ändern, wenn jemand sein Wissen preisgegeben hätte, wenn die Gutgläubigen nicht einmal unwiderlegbaren Beweisen Glauben schenken?

 

 

 

 

 


 

 

 

 

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