Klima-Klempner: Zauberlehrlinge in den Startlöchern
Edgar Gärtner
Der große UN-Klimagipfel im südafrikanischen Durban hat ebenso wie seine Vorgänger in Kopenhagen und Cancún nichts gebracht. Doch nun kommen die Klima-Klempner.

Die Vordenker des staatsmonopolistischen Öko-Industrie-Kartells setzen nun auf »Plan B« in Gestalt des Geo- oder Climate-Engineering. Eine von Großkonzernen gesponserte und von allen etablierten Parteien unterstützte Berliner Denkfabrik namens »Stiftung Neue Verantwortung« versteht darunter Großtechnologien, »die versuchen, dem Klimawandel durch aktiven Eingriff in den
Strahlungshaushalt der Erde und die Sequestrierung von Kohlenstoff aus der Atmosphäre zu begegnen.« Schon vor Jahren regte Chemienobelpreisträger Paul J. Crutzen an, mithilfe von Satelliten, Heißluftballons oder Großflugzeugen Millionen Tonnen Schwefel- oder Aluminium-Aerosole oder auch Nanopartikel in der Stratosphäre zu versprühen. So soll die Luft getrübt und die Wolkenbildung verstärkt werden. Und dadurch würde dann angeblich ein größerer Teil des Sonnenlichts ins All reflektiert. Angeblich würde dann die zur größten Gefahr erklärte Erderwärmung durch den »CO2-Treibhauseffekt« aufgehalten.
Andere Wissenschaftler, angeführt vom US-Klimaforscher Alan Robock, warnen jedoch vor unerwünschten Nebenwirkungen. Denn Schwefel-Aerosole können die Ozonschicht schädigen. Diese schützt uns vor ultravioletten Strahlen. Und auf der Erde könnte saurer Regen niedergehen. Zudem sind Schwefel-Aerosole ganz sicher gesundheitsschädlich. Aus diesem Grund wurden ja überall in Europa Kohlekraftwerke mit aufwändigen Filtern ausgerüstet, um das giftige Schwefeldioxid in Gips zu binden. Lesen Sie, mit welchem Wahnsinn uns die Klima-Klempner nun (auf Kosten der Steuerzahler) beglücken wollen.
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