WWF hilft Multis bei der Aufteilung der Erde
Edgar Gärtner
Der WWF genießt erstaunlicherweise einen guten Ruf. Dabei hat er mit paramilitärischen Einheiten Tausende von Freiheitskämpfern ermorden lassen. Und nicht nur das.

Wer nach »Rio + 20« noch von »grüner« Wirtschaft und »Nachhaltigkeit« spricht, der vertritt
höchstwahrscheinlich die Interessen multinationaler Agrarrohstoff- und Nahrungsmittelkonzerne, die dabei sind, unter dem Deckmantel der globalen Ökologie die Welt untereinander aufzuteilen und planwirtschaftlich zu verwalten. Denn die hohle Abschlusserklärung des Riesenpalavers mit 50.000 Teilnehmern ist genau das, was die Großkonzerne brauchen, um unter dem Vorwand des »Klimaschutzes« durch den Anbau nachwachsender Rohstoffe ganze Länder in Soja-, Mais-, Raps- oder Ölpalmen-Monokulturen zu verwandeln. Dabei hilft ihnen vor allem die angebliche Umweltschutzorganisation WWF durch die Ausstellung beruhigender Nachhaltigkeits-Zertifikate und die einträgliche Vergabe von Lizenzen für den Abdruck des Panda-Symbols auf Verpackungen. Spätestens mit der
Veröffentlichung des Schwarzbuch WWF durch den Fernsehjournalisten Wilfried Huismann ist dieser Zusammenhang offenkundig geworden. Kein Wunder, dass der WWF mit massiven juristischen Drohungen gegenüber dem Buchhandel versucht hat, die Auslieferung dieses Buches zu verhindern.
Ich selbst habe den langen Arm des WWF schon vor der Jahrhundertwende zu spüren bekommen, nachdem ich mich 1996 in Unfrieden von der mir immer unheimlicher vorkommenden Organisation getrennt hatte. Ein Geschäftsführer des WWF Deutschland versuchte danach, mir gerichtlich die Äußerung verbieten zu lassen, dass ich jemals für den WWF gearbeitet habe. Ich war von 1993 bis 1996 auf freiberuflicher Basis Chefredakteur der Verbandszeitschrift WWF-Journal, eines illustrierten Naturmagazins, das in einer Auflage von mehr als 100.000 Exemplaren verbreitet wurde. Lesen Sie, was ich beim WWF erlebt habe. Dann werden auch Sie garantiert nie wieder für den WWF spenden.
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- Gesundheitsspione im Supermarkt
- WWF hilft Multis bei der Aufteilung der Erde
- Lebensmittel: Immer mehr Gift in Verpackungen
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