Im Rahmen einer Buchvorstellung im Commonwealth Club im kalifornischen San Francisco erklärte der frühere Vier-Sterne-General, NATO-Oberbefehlshaber, Politiker, »Falke« und Bewerber um die demokratische Präsidentschaftskandidatur des Jahres 2004 Wesley Clark in einer überraschend tiefgründigen Rede, die Neokonservativen hätten einen »politischen Putsch« unternommen und die Gestaltung der amerikanischen Politik an sich gerissen, dabei aber vergessen, den Rest des Landes davon zu unterrichten.
Der ehemalige Moderator und Journalist Ken Jebsen wurde vor Kurzem wegen politisch unkorrekter Äußerungen von der durch Gebühren finanzierten Berliner Sendeanstalt rbb gefeuert. KOPP-onlineberichtete darüber. Jebsen geht nun juristisch gegen den öffentlich-rechtlichen Sender vor. Auf KOPP-online berichtet er über einen bevorstehenden Krieg im Nahen Osten.
Ich weiß nicht, ob Sie es wirklich schon verstehen, aber gemäß Gesetzentwurf 1867 des US-Senats – National Defense Authorization Bill – würden Festnahme und Tötung von OWS- [Occupy Wall Street-] Demonstranten genauso unverhohlen »legalisiert« wie die Ermordung von Talk-Show-Moderatoren, Bloggern, Journalisten und jedem, der »regierungskritische« Ansichten vertritt. Es ist eine offene, eklatante Kriegserklärung an jeden, der nicht hinnimmt, dass Schläger der [US-Transportsicherheitsbehörde] TSA ihm in die Hose greifen, dass Goldman Sachs ganze Länder wirtschaftlich übernimmt, dass US-Bürger heimlich verhaftet und gefoltert werden oder dass eine außer Kontrolle geratene Regierung andere Akte der Tyrannei begeht.
Der Spiegel bringt in die Öffentlichkeit, was jeder weiß: Erfolgreiche politische Konferenzen entstehen in harter Arbeit hinter den Kulissen. Tatsächlich haben die 100 Delegationen mit etwa 1.000 Delegierten der Afghanistan-Konferenz in Bonn ein umfangreiches Schlussdokument hervorgebracht. Doch in Paragraf 18 wird festgeklopft, was die tatsächlichen afghanischen Machthaber, die Taliban und ihre Verbündeten, niemals unterschreiben werden: die Anerkennung der Verfassung als Vorbedingung einer innenpolitischen Aussöhnung.
Mit einem Marktanteil von 92 Prozent am globalen Opiumhandel ist Afghanistan das mit Abstand größte Anbau- und Exportland für Opium. Viele sind wahrscheinlich schockiert darüber, dass das US-Militär ausdrücklich beauftragt war, die afghanischen Mohnfelder, von denen das Opium stammt, zu bewachen, um die milliardenschwere Drogenindustrie zu schützen, an dem die Wall Street, die CIA, der MI6 und viele andere Gruppen in großem Stil verdienen.
Bald beginnt für China das Jahr des Drachen. Allerdings könnte 2012 auch das Jahr eines formidablen Crashs werden. Während die Immobilienblase bereits platzt, scheint nun eine ähnliche Entwicklung in der völlig überhitzten Industrie bevorzustehen. Unterdessen droht der Abschwung auf Indien überzugreifen.
Nach dem jüngsten Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA arbeitet der Iran tatsächlich an einem Nuklearwaffenprogramm. Damit wächst die Gefahr eines Angriffs auf Teheran.
Im Laufe der Geschichte wurden manche Ungerechtigkeiten durch göttlichen Eingriff (2) korrigiert, um das soziale Gleichgewicht in der Welt zu erhalten. Die jüngste Geschichte kennt zwei solche Korrekturen. Hitler-Deutschland, trunken von der Auffassung einer »Überlegenheit der deutschen Rasse«, suchte die Welt zu erobern und störte ihren Frieden. Doch innerhalb von knapp 15 Jahren wurde die dadurch hervorgerufene Unordnung »durch göttlichen Eingriff« korrigiert, durch eine Koalition der Nationen. Ähnlich begann George H. W. Bush 1990, ermutigt durch den Zusammenbruch der Sowjetunion, einen »Kreuzzug« gegen das muslimische Herzland, um die US-Weltherrschaft zu begründen mit dem Anspruch, das 21. Jahrhundert gehöre den USA. Doch göttlicher Eingriff stellte das Gleichgewicht wieder her – binnen etwas mehr als 15 Jahren, durch bitter arme Afghanen. Die amerikanischen Ambitionen und ihr Stolz liegen nun unter Sand und Steinen in Afghanistan begraben, während der Islamische Aufschwung durch die Region zieht und unsere blutenden Herzen ebenso heilt wie unsere verwundeten Körper.