Friday, 1. July 2016
11.03.2015
 
 

Washingtons al-Qaida-Verbündeter neuer ISIS-Chef in Libyen

Eric Draitser

Der mit den USA verbündete Abdelhakim Belhadsch führt nun den libyschen Ableger von ISIS an. Für alle, die die Politik der USA in Libyen und Nordafrika verfolgt haben, sollte das keine Überraschung sein. Es zeigt nur zum x-ten Mal, dass Washington genau diesen Kräften hilft und sie unterstützt, die sie doch angeblich weltweit bekämpft.

 

Jüngsten Berichten zufolge hat es sich Abdelhakim Belhadsch nun als Kommandeur der ISIS-Filiale in Libyen bequem gemacht. Die Quelle ist ein anonymer amerikanischer Geheimdienstmitarbeiter, der auch bestätigte, dass Belhadsch die ISIS-Ausbildungslager im Osten Libyens unterstützt und koordiniert. Die Lager befinden sich in der Umgebung der Stadt Derna, einer Region, die seit Langem als Hochburg gewaltbereiter Dschihadisten gilt.

 

»Al-Qaida-Terrorist wird ISIS-Kommandeur« wirkt auf Anhieb nicht wie eine Sensationsmeldung, aber interessant wird sie dadurch, dass die USA und ihre NATO-Verbündeten Belhadsch seit 2011 als »Freiheitskämpfer« preisen. Sie stellten ihn als Mann dar, der mutig andere Freiheitsliebende in den Kampf gegen Gaddafi führte, gegen den »tyrannischen Despoten« also, dessen Sicherheitskräfte einst viele Mitglieder der Libyschen Islamischen Kampfgruppe verhafteten und ins Gefängnis warfen, darunter auch Belhadsch.

 

So gut hat Belhadsch der amerikanischen Sache in Libyen gedient, dass er jetzt gelobt wird von Leuten wie dem US-Senator John McCain. Dieser titulierte Belhadsch und seine Anhänger als Helden. Nach dem Sturz Gaddafis wurde Belhadsch mit dem Amt des militärischen Befehlshabers in Tripolis belohnt, musste allerdings später zugunsten einer politisch konsensfähigeren »Übergangsregierung« abdanken. Diese übrigens hat sich in diesem chaotischen und kriegsgeplagten Land mittlerweile in Luft aufgelöst.

 

Zu Belhadschs terroristischen »Leistungen« gehört beispielsweise die Zusammenarbeit mit al-Qaida in Afghanistan und dem Irak. Natürlich zählt dazu auch seine unterwürfige Beteiligung an dem von den USA und der NATO geförderten Amoklauf durch Libyen, dem scharenweise schwarze Libyer ebenso zum Opfer fielen wie jeder, der in Verdacht geriet, dem Grünen Widerstand anzugehören (den loyalen Anhängern der von Gaddafi geführten Libysch-Arabischen Dschamahirija). Die Mainstreammedien haben versucht, Belhadsch zum Märtyrer hochzustilisieren, weil er der CIA zufolge gefoltert wurde, aber das ändert nichts daran, dass er überall, wo er auftaucht, eine Schneise der Gewalt und des Blutvergießens schlägt.

 

Ein Großteil dieser Informationen ist bekannt, aber es ist von höchster Bedeutung, die jüngsten Entwicklungen im richtigen politischen Zusammenhang zu sehen: Die USA waren und sind zweifelsohne der größte Förderer extremer, militanter Elemente, von Libyen bis nach Syrien und darüber hinaus. Und das ganze Gerede über »gemäßigte Rebellen« ist nichts als Rhetorik, die dazu dient, eine nicht mitdenkende Öffentlichkeit hinters Licht zu führen.

 

Der Feind meines Feindes ist mein Freund … bis er es irgendwann nicht mehr ist

 

Es gibt hinreichend dokumentierte Beweise für Belhadschs Verbindungen zu al-Qaida und für seine Terrortaten in aller Welt. In verschiedenen Berichten ist von seinen Kampferfahrungen in Afghanistan und an anderer Stelle die Rede und er selbst hat damit geprahlt, im Irak amerikanische Soldaten getötet zu haben. Doch es war in Libyen, wo Belhadsch 2011 zum Aushängeschild der »Rebellen« wurde, die Gaddafi und die rechtmäßige Regierung Libyens stürzen wollten. Wie die New York Times berichtete:

»Die Libysche Islamische Kampfgruppe wurde 1995 in der Absicht gegründet, Oberst Gaddafi zu stürzen. Nachdem libysche Sicherheitskräfte die Gruppe in die Berge oder ins Exil getrieben hatten, gehörten die Mitglieder zu den Ersten, die sich dem Kampf gegen Gaddafis Sicherheitskräfte anschlossen … Offiziell besteht die Kampfgruppe nicht mehr, aber die ehemaligen Mitglieder kämpfen größtenteils unter der Führung von Abu Abdullah Sadi (auch bekannt als Abdelhakim Belhadsch).«

Belhadsch war also nicht nur ein beliebiger Teilnehmer am Krieg von USA und NATO gegen Libyen, er zählte zu den wichtigsten Anführern in diesem Konflikt. Er stand einer kampferfahrenen Dschihadistengruppe vor, die an vorderster Front gegen Gaddafi antrat. Das zeigte sich ganz besonders deutlich, als die Libysche Islamische Kampfgruppe die Führung beim Sturm auf Gaddafis militärischen Komplex Bab Al-Asisija übernahm. Hier versorgten amerikanische Geheimdienste und amerikanisches Militär die LIFG mit nachrichtendienstlichen Erkenntnissen und gaben wahrscheinlich auch taktische Unterstützung.

 

Belhadsch hat also Verbindungen zu ISIS, dieser Organisation, der schlagartig global Bedeutung zugemessen wird. Diese neue Information stützt die These, die ich und viele andere seit 2011 ins Feld führen: Der Krieg der USA und der NATO gegen Libyen wurde von Terroristengruppen geführt, die sowohl offen als auch verdeckt von amerikanischen Geheimdiensten und US-Militär unterstützt wurden.

 

Zudem passt diese Information zu anderen Daten, die in den vergangenen Jahren aufgetaucht sind, Informationen, die erkennen lassen, wie die USA eine der aktivsten Terror-Hochburgen der Welt für ihre eigenen geopolitischen Zwecke nutzten.

 

Jüngsten Berichten zufolge ist Belhadsch direkt in die ISIS-Ausbildungslager in Derna involviert. Wer sich mit den Ereignissen in Libyen seit 2011 befasst, bei dem sollte bei dem Namen Derna etwas klingeln. Vor allem in Tobruk, Bengasi und Derna nämlich wurden in der Frühphase des »Aufstands« und während des gesamten schicksalhaften Jahres Terroristen für den Kampf gegen Gaddafi rekrutiert. Doch Derna stand schon lange vorher im Ruf, ein Hort des militanten Extremismus zu sein.

 

Das an der Militärakademie West Point angesiedelten Zentrums zur Bekämpfung des Terrorismus hat 2007 eine Studie mit dem Titel »al-Qaidas ausländische Kämpfer im Irak: Ein erster Blick auf die Sindschar-Unterlagen« veröffentlicht. 2007 waren der US-Armee im nordirakischen Distrikt Sindschar Unterlagen über Mitglieder al-Qaidas in die Hände gefallen, die das Zentrum nun auswertete. In der Studie hieß es:

»Allein 19 Prozent der in den Sindschar-Unterlagen verzeichneten Kämpfer stammten aus Libyen. Pro Kopf stellte Libyen deutlich mehr Kämpfer als jede andere in den Sindschar-Unterlagen vertretene Nation, mehr auch als Saudi-Arabien. … Dass die Zahl der libyschen Rekruten, die in den Irak gereist sind, zugenommen hat, könnte damit zusammenhängen, dass die Libysche Islamische Kampfgruppe zusehends enger mit al-Qaida kooperiert. Ihren Höhepunkt fand die Kooperation am 3. November 2007 mit dem offiziellen Beitritt der LIFG zu al-Qaida. … Auf die Frage nach ihrer Heimatstadt gaben die Kämpfer am häufigsten Derna in Libyen und Riad in Saudi-Arabien an. Auf diese Städte entfielen 52 beziehungsweise 51 Nennungen. Mit einer Bevölkerung von knapp über 80 000 stellt Derna auf die Bevölkerungsgröße mit weitem Abstand die größte Zahl der in den Sindschar-Unterlagen genannten Kämpfer. (Zum Vergleich: Riad kommt auf 4,3 Millionen Einwohner.)«

US-Militär und amerikanische Geheimdienste wissen also seit (mindestens) knapp einem Jahrzehnt, dass Derna seit Langem direkt oder indirekt von Dschihadisten aus dem LIFG-Stall kontrolliert wird und dass diese Stadt als zentrale Rekrutierungsstelle für Terroristen aus der ganzen Region fungiert. Derartige Erkenntnisse sind wichtig, wollen wir die geopolitische und strategische Bedeutung der Information einordnen, dass der berühmt-berüchtigte Belhadsch in Derna mit ISIS-Ausbildungslagern zu tun hat.

 

Das bringt uns zu drei Schlussfolgerungen, die allesamt miteinander verbunden sind und gleich wichtig sind: Erstens liefert Derna wieder einmal Fußsoldaten für einen Terrorkrieg, der in Libyen und der gesamten Region geführt werden soll und dessen offensichtliches Ziel Syrien ist. Zweitens: Die Ausbildungslager bei Derna werden von einer als Handlanger der USA bekannten Person unterstützt und koordiniert. Drittens: Die USA behaupten, sie würden »gemäßigte Rebellen« unterstützen, aber das ist nur eine PR-Kampagne. Auf diese Weise soll der Durchschnitts-Amerikaner (und der Westen überhaupt) überzeugt werden, dass Washington allen widersprüchlichen Beweisen zum Trotz den Terrorismus nicht unterstützt.

 

Die Mär von den »gemäßigten Rebellen«

 

Die Meldung über Belhadsch und ISIS darf man nicht völlig separat von den anderen Ereignissen bewerten. Es ist vielmehr ein weiterer Beleg dafür, dass die vermeintlichen »gemäßigten Kräfte«, die die USA unterstützt, nichts weiter sind als eine Beleidigung der Intelligenz aller Beobachter und der Allgemeinheit insgesamt.

 

Seit über drei Jahren erklärt Washington, dass man die sogenannten gemäßigten Rebellen in Syrien unterstützt. Im Rahmen dieser Politik wurden so unterschiedliche Terrorbanden wie die Al-Faruk-Brigade (die als Kannibalen berühmt wurden) und die Bewegung Hassm (»Entschlossenheit«) unter einem »gemäßigten« Dach versammelt. Doch die Dinge haben sich nicht so entwickelt, wie es US-Propagandisten und Kriegstreiber gerne hätten: Diese und viele weitere Gruppen haben sich mittlerweile freiwillig oder gezwungenermaßen der Al-Nusra-Front oder ISIS angeschlossen.

 

In zahlreichen aktuellen Berichten heißt es, dass Splittergruppen der ehemaligen Freien Syrischen Armee scharenweise zu ISIS überlaufen und dabei ihre modernen Waffen mitnehmen, die ihnen die USA zur Verfügung gestellt hatten. Dazu kommt, dass das ehemalige Aushängeschild Washingtons, die Hassm-Bewegung, inzwischen ebenfalls Teil der Al-Nusra-Front ist, der mit al-Qaida verbundenen Gruppe in Syrien. Das ist natürlich nur eine kleine Auswahl der Gruppen, die sich in Syrien entweder dem ISIS-Lager oder dem al-Qaida-Lager angeschlossen haben. Da wären noch Liwa Al-Faruk, Liwa Al-Kusair, Liwa Al-Turkomen und und und…

 

Eines ist klar geworden: In ihrem nicht enden wollenden Streben nach einem Regierungswechsel in Syrien haben die USA und ihre Verbündeten ganz offen extremistische Elemente unterstützt, die sich in Form von ISIS, Al-Nusra-Front und al-Qaida nun zu Terrororganisationen verschmolzen haben, die die ganze Welt bedrohen.

 

Aber das ist ja nichts Neues, wie die Belhadsch-Geschichte in Libyen ganz deutlich zeigt. Der Mann also, der einst zu al-Qaida gehörte und dann zum »Gemäßigten« und zu »unserem Mann in Tripolis« wurde, führt nun die ISIS-Truppen in Libyen an. Auch »unsere Freunde« in Syrien sind mittlerweile unsere Feinde. Wirklich überraschen sollte das niemanden mehr.

 

Doch vielleicht möchte sich John McCain gerne zu seinen langjährigen Verbindungen zu Belhadsch und den »Gemäßigten« in Syrien äußern? Würde Barack Obama gerne erklären, warum seine »humanitäre Intervention« in Libyen das Land in einen humanitären Albtraum gestürzt hat und die ganze Region gleich mit? An sämtlichen Operationen war die CIA sehr stark beteiligt. Vielleicht möchte sie reinen Tisch machen und darlegen, wen genau sie unterstützt hat und in welcher Form sie zu diesem Chaos beigetragen hat?

 

Es ist nicht damit zu rechnen, dass die Mainstreammedien diese Fragen irgendwann stellen. Genauso wenig glaube ich, dass diejenigen in Washington, die mit ihren Entscheidungen diese Katastrophe ausgelöst haben, je ehrlich darauf antworten würden. Es fällt also uns, die wir außerhalb der Mainstream-Propaganda stehen, die Aufgabe zu, Antworten einzufordern. Wir dürfen nicht zulassen, dass das Establishment unsere Stimmen erstickt … oder die Wahrheit.

 

 

 

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Leser-Kommentare (19) zu diesem Artikel

07.07.2015 | 09:05

Hans H

Es gibt einen Spielfilm aus den USA " Der Schwanz der mit dem Hund wedeld. Wag the Dog" Dort wird gezeigt was in den USA geschieht wenn der Präsident in der Klemme ist. Er macht einen neuen Krieg. Das ist so nah an der Wirklichkeit, das es Angst macht. Zur Libyen, Ziel erreicht Konkurrent versenkt und das Öl gesichert. Doch was den USA überhaupt nicht klar ist, das sich das eines Tages gegen die USA selber richten wird. Eigentlich hat mit Ausnahme des Krieges gegen...

Es gibt einen Spielfilm aus den USA " Der Schwanz der mit dem Hund wedeld. Wag the Dog" Dort wird gezeigt was in den USA geschieht wenn der Präsident in der Klemme ist. Er macht einen neuen Krieg. Das ist so nah an der Wirklichkeit, das es Angst macht. Zur Libyen, Ziel erreicht Konkurrent versenkt und das Öl gesichert. Doch was den USA überhaupt nicht klar ist, das sich das eines Tages gegen die USA selber richten wird. Eigentlich hat mit Ausnahme des Krieges gegen Grenada die USA keinen Krieg mehr gewonnen. Aber unendlich viel Elend angerichtet. Das die Blutlinien des Bösen einen 3. Weltkrieg wollen hat sich herumgesprochen, schließlich sind diese Familien durch das spekulieren auf Blut Reich geworden. Kaufe wenn die Kanonen gebaut werden und Verkaufe wenn diese abgeschossen werden. Zu Lybien Damit nur die Schlimmen Europa erreichen werden die Christen von der radikalen Moslems über Bord geworfen. Damit wird ein strategisches Ziel der USA erreicht: Thomas P. M. Barnett (* 1962 in Chilton, Wisconsin) ist ein US-amerikanischer Forscher auf dem Gebiet der Militärstrategie. Im Jahre 2000 wurde er von der Firma Cantor Fitzgerald beauftragt, ein Forschungsprojekt über globale Militärstrategien zu leiten. Zitat vom NWO Anhänger und Globalisierungs- Fanatiker Thomas Barnett: “Das Endziel ist die Gleichschaltung aller Länder der Erde, …durch die Vermischung der Rassen, mit dem Ziel einer hellbraunen Rasse in Europa, dazu sollen in Europa jährlich 1,5 Millionen Einwanderer aus der dritten Welt aufgenommen werden. Das Ergebnis ist eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von 90, zu dumm zu Begreifen, aber Intelligent genug um zu Arbeiten.” “Jawohl, ich nehme die Vernunftwidrigen Argumente unserer Gegner zur Kenntnis, doch sollten sie Widerstand gegen die Globale Weltordnung leisten, fordere ich „We shall kill them“ (wir werden sie töten).”


13.03.2015 | 00:30

graziano

Fürchtet euch nicht-jesus Christus kommt bald


12.03.2015 | 21:17

oswald

@ Elisa: Ich hatte den Link in anderen Kommentaren schon angegeben und wiederhole mich an dieser Stelle aber gerne gezielt: falls Sie mögen, lesen Sie bitte dies zur aktuellen Weltlage in allen ihren Nuancen nach: http://www.wahrheit-jetzt.de/Illuminaten.pdf


12.03.2015 | 20:55

Oswald

@ Elisa: Danke für Ihren Kommentar. Ich bin wahrscheinlich ähnlicher Ansicht wie Sie und halte Bewusstseinsbildung für etwas extrem Wichtiges (im Sinne der "morphogenetischen Felder" und der Tatsache, dass äusserer politischer Aktionismus in der Regel bald "umgedreht" und in das bestehende politische System auf die eine oder andere Art eingebaut wird. Meine Äusserung entsprang möglicherweise einer leichten inneren Verzweifelung über das, was als Meinung (oder...

@ Elisa: Danke für Ihren Kommentar. Ich bin wahrscheinlich ähnlicher Ansicht wie Sie und halte Bewusstseinsbildung für etwas extrem Wichtiges (im Sinne der "morphogenetischen Felder" und der Tatsache, dass äusserer politischer Aktionismus in der Regel bald "umgedreht" und in das bestehende politische System auf die eine oder andere Art eingebaut wird. Meine Äusserung entsprang möglicherweise einer leichten inneren Verzweifelung über das, was als Meinung (oder Manipuliertheit) einer Bevölkerungsmehrheit erahnbar ist ... aber versuchen wir es weiter, es gibt ja keine Alternative dazu. (vgl. 1. Mose, Kapitel 18, 20 - 33). Mit herzlichem Gruss!


12.03.2015 | 09:29

Elisa

@ OswaldDiese Wahrheit bzgl. IS und USA kann nicht oft genug anhand bestimmter Situationen detailliert und analysiert dargestellt werden. Es ist immer wieder erstaunlich, wie intelligente Menschen den Mainstream-verzerrten Info-Schrott im Brustton der Überzeugung nachplappern und jeden kritischen Einwand empört in den Wind schlagen. Selbst heute noch, wo unterdessen viele Leser und TV-Konsumenten auch gemerkt haben, dass sie mit tendenziöser Berichterstattung täglich manipuliert...

@ Oswald

Diese Wahrheit bzgl. IS und USA kann nicht oft genug anhand bestimmter Situationen detailliert und analysiert dargestellt werden. Es ist immer wieder erstaunlich, wie intelligente Menschen den Mainstream-verzerrten Info-Schrott im Brustton der Überzeugung nachplappern und jeden kritischen Einwand empört in den Wind schlagen. Selbst heute noch, wo unterdessen viele Leser und TV-Konsumenten auch gemerkt haben, dass sie mit tendenziöser Berichterstattung täglich manipuliert werden. Es ist eben einfacher, mit den Wölfen zu heulen, als kritisch zu sein. Kritische Auseinandersetzung und die Suche nach Wahrheit und Realität ist halt anstrengend, und man hat erst noch dabei die opportunistische Mehrheit seines Umfeldes gegen sich eingestellt.

An die Redaktion: Vielen Dank für den gut recherchierten und wichtigen Artikel, der anschaulich und einmal mehr das falsche US-Kriegsspiel bzgl. IS darstellt.

Wenn die USA töten ist das was anderes
http://www.expresszeitung.ch/redaktion/geopolitik/usa/wenn-die-usa-toeten-ist-das-was-anderes


11.03.2015 | 22:40

Oswald

Ich verstehe nicht, woher das Erstaunen des Verfassers über die von ihm beschriebenen Dinge kommt. Es ist ja offensichtlich, dass IS und alle ähnlichen terroristischen Kreaturen, unter welche Flagge auch immer sie auftreten, Geschöpfe und Werkzeuge der Kräfte sind, die die VSA und den "Westen" übernommen haben. Teile und herrsche, suche und zerstöre, chaotisiere bestehende stabile Gesellschaften, um dann das Trümmerfeld übernehmen zu können... Die Perversität dieser...

Ich verstehe nicht, woher das Erstaunen des Verfassers über die von ihm beschriebenen Dinge kommt. Es ist ja offensichtlich, dass IS und alle ähnlichen terroristischen Kreaturen, unter welche Flagge auch immer sie auftreten, Geschöpfe und Werkzeuge der Kräfte sind, die die VSA und den "Westen" übernommen haben. Teile und herrsche, suche und zerstöre, chaotisiere bestehende stabile Gesellschaften, um dann das Trümmerfeld übernehmen zu können... Die Perversität dieser Kräfte lässt dann ja auch Leiden und Tod zu einem Selbstzweck werden. Das ist eben der praktizierte Satanismus, der die gegenwärtige Politik der VSA und ihrer Lakaien prägt, und es ist ein völliger Blödsinn, auch nur einen Moment lang anzunehmen, dass die VSA einen wirklichen Kampf - und nicht bloss eine Kasperleaufführung - gegen Bewegungen wie IS führen würden.

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