New York City will zusätzliche Krankenwagen für »Organspenden« einsetzen
Ethan A. Huff
Die Stadt New York hat vor Kurzem die Erprobungsphase eines neuen Notfallopfer-Programms eingeleitet, die eher einem Science-Fiktion-Film entsprungen zu sein scheint als der Realität. Einem Bericht der New York Times zufolge hat die Stadt damit begonnen, bei einem Anruf bei der Notfallnummer 911 jeweils zwei Krankenwagen in Marsch zu setzen: einen, um die Leben der Beteiligten zu retten, den anderen, um die Organe derer »einzusammeln«, die nicht mehr gerettet werden konnten oder wahrscheinlich nicht mehr gerettet werden können.
.jpg)
Die neuen Krankenwagen der zweiten Kategorie tragen die Aufschrift »Organerhaltungs-Einheit« (OPU). Sie folgen nun den Einsatzwagen an die Einsatzorte, an denen mit Spenderorganen gerechnet werden kann. Vertreter der Stadt vertreten die Auffassung, dass dieses Verhalten völlig im Einklang mit ethischen Normen stünde, da dem ersten Rettungsfahrzeug die Anwesenheit des zweiten Fahrzeugs nicht bekannt sei. Erst wenn die Leitstelle die Entscheidung träfe, die Rettungsbemühungen einzustellen, werde die Ankunft des zweiten Wagens angekündigt. Dies schließe die Gefahr aus, dass den Opfern lebensrettende Maßnahmen versagt würden, um an die wertvollen Organe zu kommen.
Die Stadt erhielt für die Erprobung dieses Programms staatliche Zuschüsse in Höhe von 1,5 Millionen Dollar. Einige Stadtvertreter erklärten bereits, sie hofften, dass das Programm in Zukunft ausgeweitet würde. Es würden nicht so viele Organe gespendet, wie es Bedürftige gäbe. Wenn man jetzt versuche, speziell Einsatzorte einzubeziehen, an denen Menschen mit verwertbaren Spenderorganen wahrscheinlich stürben, könnte dies die Zahl verfügbarer Spenderorgane deutlich erhöhen.
Derzeit werden die OPUs lediglich in Manhattan zwischen 16.00 Uhr und Mitternacht eingesetzt. Und es dürfen nur Personen im Alter zwischen 18 und 60 Jahren, die an Herzstillstand gestorben sind oder aller Wahrscheinlichkeit sterben werden, mitgenommen werden. Aber einige Stadtvertreter liebäugeln schon mit einer Ausweitung der in Frage kommenden Situationen und Todesfälle, die noch in das Programm aufgenommen werden könnten. » Wenn wir beweisen können, dass man den Körper mitnehmen und dies [die Organentnahme und -verpflanzung] erfolgreich durchführen kann, wird [die Ausweitung des Programms] der nächste Schritt sein«, erklärte Dr. Lewis Goldfrank, Leiter der Notfallabteilung des Bellevue-Krankenhauszentrums in New York.
__________
Quellen zu diesem Artikel unter:
http://www.nytimes.com/2010/12/01/nyregion/01organ.html?src=me
NaturalNews
Interesse an mehr Hintergrundinformationen?
Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!
Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information. Jede Ausgabe ist gründlich recherchiert, im Klartext geschrieben und setzt Maßstäbe für einen kritischen Informationsdienst, der nur unter ausgewählten Lesern zirkuliert und nur im Abonnement zu beziehen ist.
In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen:
- Die verheimlichte Wahrheit: Europas Schuldennetz – es geht um Billionen
- Welche deutschen Banken stehen vor dem Kollaps?
- Brodelnde Krisenherde: Ungarn verstaatlicht private Rentenersparnisse
- Parentopoli: Wie Kinder von Politikern gefördert werden

Das alles und viele weitere Kurzberichte im neuen KOPP Exklusiv, fordern Sie noch heute Ihr Probeabonnement an!
© 2010 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg
Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.