Wednesday, 25. May 2016
08.12.2010
 
 

New York City will zusätzliche Krankenwagen für »Organspenden« einsetzen

Ethan A. Huff

Die Stadt New York hat vor Kurzem die Erprobungsphase eines neuen Notfallopfer-Programms eingeleitet, die eher einem Science-Fiktion-Film entsprungen zu sein scheint als der Realität. Einem Bericht der New York Times zufolge hat die Stadt damit begonnen, bei einem Anruf bei der Notfallnummer 911 jeweils zwei Krankenwagen in Marsch zu setzen: einen, um die Leben der Beteiligten zu retten, den anderen, um die Organe derer »einzusammeln«, die nicht mehr gerettet werden konnten oder wahrscheinlich nicht mehr gerettet werden können.

Die neuen Krankenwagen der zweiten Kategorie tragen die Aufschrift »Organerhaltungs-Einheit« (OPU). Sie folgen nun den Einsatzwagen an die Einsatzorte, an denen mit Spenderorganen gerechnet werden kann. Vertreter der Stadt vertreten die Auffassung, dass dieses Verhalten völlig im Einklang mit ethischen Normen stünde, da dem ersten Rettungsfahrzeug die Anwesenheit des zweiten Fahrzeugs nicht bekannt sei. Erst wenn die Leitstelle die Entscheidung träfe, die Rettungsbemühungen einzustellen, werde die Ankunft des zweiten Wagens angekündigt. Dies schließe die Gefahr aus, dass den Opfern lebensrettende Maßnahmen versagt würden, um an die wertvollen Organe zu kommen.

Die Stadt erhielt für die Erprobung dieses Programms staatliche Zuschüsse in Höhe von 1,5 Millionen Dollar. Einige Stadtvertreter erklärten bereits, sie hofften, dass das Programm in Zukunft ausgeweitet würde. Es würden nicht so viele Organe gespendet, wie es Bedürftige gäbe. Wenn man jetzt versuche, speziell Einsatzorte einzubeziehen, an denen Menschen mit verwertbaren Spenderorganen wahrscheinlich stürben, könnte dies die Zahl verfügbarer Spenderorgane deutlich erhöhen.

Derzeit werden die OPUs lediglich in Manhattan zwischen 16.00 Uhr und Mitternacht eingesetzt. Und es dürfen nur Personen im Alter zwischen 18 und 60 Jahren, die an Herzstillstand gestorben sind oder aller Wahrscheinlichkeit sterben werden, mitgenommen werden. Aber einige Stadtvertreter liebäugeln schon mit einer Ausweitung der in Frage kommenden Situationen und Todesfälle, die noch in das Programm aufgenommen werden könnten. » Wenn wir beweisen können, dass man den Körper mitnehmen und dies [die Organentnahme und -verpflanzung] erfolgreich durchführen kann, wird [die Ausweitung des Programms] der nächste Schritt sein«, erklärte Dr. Lewis Goldfrank, Leiter der Notfallabteilung des Bellevue-Krankenhauszentrums in New York.

 

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Quellen zu diesem Artikel unter:
http://www.nytimes.com/2010/12/01/nyregion/01organ.html?src=me

 

NaturalNews

 

 


 

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