Saturday, 28. May 2016
21.12.2011
 
 

Syrien: Wie westliche Medien einen Dritten Weltkrieg entfachen

Eva Herman

Ein unverantwortliches Kapitel der Pressegeschichte wird derzeit von fast allen deutschen und internationalen Medien über Syrien geschrieben. Es ist ein Kapitel mit politischen Auswirkungen, mit weltpolitischen Dimensionen. Es sind ganz ähnliche Mechanismen, wie jene, die bereits den Irak-krieg und den Libyenkrieg auslösten und nun auch den Iran bedrohen und damit unseren Weltfrieden. Es geht um gezielte weltweite Falschmeldungen über die Lage in Syrien. Diese erreichen den Zeitungsleser und Fernsehzuschauer ebenso wie den Internet-Nutzer in der täglichen Berichterstattung, ohne dass ihm dies auf den ersten Blick auffallen könnte.  Vor allem gestern und heute berichten nahezu alle westlichen Mainstream-Medien wieder über »neue Brutalitäten des Assad-Regimes«. Doch was steckt wirklich dahinter?

In der aktuellen Berichterstattung von heute und gestern heißt es praktisch unisono, der syrische Präsident Assad lasse massenhaft vermeintliche Deserteure erschießen. Bei Angriffen seien in der Provinz Idlib inzwischen rund 220 Deserteure getötet oder verletzt worden, so der Wortlaut, unter anderem auch bei Spiegel online, bei der Nachrichtenagentur afp wird von hundert Getöteten berichtet, Focus berichtet, das Handelsblatt, Welt-Online, zahlreiche österreichische und Schweizer Medien und viele andere. Wie gesagt, fast alle Medien berichten in diesem Tenor.

Das Spiegel-Portal schreibt in seiner Überschrift: »Massentötungen in Syrien entsetzen die Welt«. Als einzige Informationsquelle gibt Spiegel-online die »Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte« in London, »Syrian Observatory for Human Rights« an, wie auch alle anderen genannten Presseorgane nur diesen einen einzigen Informanten als Hauptquelle nennen, der entweder mit dem erwähnten Ausdruck »Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte«

oder nur lapidar als Gruppe von  »Menschenrechtsaktivisten« bezeichnet wird. Aber wie seriös ist dieses Büro? Und wer oder was steckt hinter der ominösen Agentur, die eigentlich niemand genau kennt oder kennen will?

Schon im August brachte der Kopp Verlag in seinen Nachrichten und auf der Kopp Online-Seite mehrere Hinweise darauf, dass die meisten Medienmeldungen über die Unruhen in Syrien größtenteils auf Angaben dieser einen einzigen genannten Quelle basierten. Auch unabhängige Internet-portale berichteten von den Beiträgen der internationalen Presse, die sich offenbar unhinterfragt auf die mysteriöse Londoner Quelle berufen. Darunter: CNN, CBS, Associated Press, Reuters, AFP, BBC, Tagesschau, FAZ, Holtzbrinck, Springerpresse, Spiegel, Focus, Al Jazeera, al Arabiya und so weiter und so fort bis hin zu taz, Guardian und RIA Novosti.

Dass die Berichte, die aus dem Londoner Büro kommen, mehr als fragwürdig sind, fanden  unabhängige internationale Journalisten bereits vor mehreren Monaten heraus, darunter der USA-Journalist und Historiker Webster Tarpley oder der französische Journalist Thierry Meyssan.

Die Recherchen ergaben folgendes: Die Organisation »Syrian Observatory for Human Rights« ist ein dubioses Londoner Auskunftsbüro,  das lediglich von einem Mann mit Namen Rami Abdul-Rahman vertreten zu sein scheint, der sich selbst kurzerhand als »Präsident« bezeichnet.  Dieser Präsident scheint allerdings sehr viel Macht über die internationalen Medien zu besitzen. Liegt es an seinen möglichen westlichen Geldgebern?

Allein bei Google News finden sich derzeit über 74 000 Meldungen zur Lage in Syrien, die sich allesamt auf Behauptungen von Rami Abdul-Rahman als Quelle, auf die »Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte« stützen.

Besonders auffallend: Auf fast perfide Weise werden - wie zur Bestätigung - andere Agenturmeldungen eingestreut, die von kleineren, möglicherweise tatsächlich echten Vorfällen mit weitaus geringeren Todeszahlen berichten. Die Zubereitung des infamen Medienrezeptes geht dann so: Diese möglichen Realmeldungen werden mit den Meldungen des ominösen Londoner Büros über hunderte Ermordeter durch das Assad-Regime zu einer brisanten Horror-Schlagzeile vermischt und veröffentlicht.

Wie gefährlich die Auswirkungen dieser fahrlässigen Berichterstattung durch die Leitmedien sind, ja welche Bedeutung sie haben für die weltpolitische Bühne und für Staats-entscheidungen, das wird an dem ganz aktuellen, geschilderten Beispiel der heutigen Syrien-Berichterstattung deutlich. Angesichts der durch nichts belegten Horrorzahlen der »Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte« in London,  des »Syrian Observatory for Human Rights« schreibt die Nachrichtenagentur Reuters ganz aktuell: »Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Gewalt der syrischen Regierung gegen das eigene Volk scharf verurteilt. Die Kanzlerin sei zutiefst besorgt über die fortdauernde Verletzung der Menschenrechte und der elementaren Grundfreiheiten in Syrien, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Dienstag in Berlin. »Sie fordert die syrische Regierung auf, die brutale Gewalt gegen Zivilisten und Kinder und Frauen sofort einzustellen, wie auch die Gewalt gegen Deserteure aus der syrischen Armee«, fügte Seibert hinzu.

Die Macht dieses kleinen Londoner Büros scheint unbegrenzt. So wurden auch die umfangreichen Sanktionen gegen Syrien zu einem beträchtlichen Teil auf die Berichte des »Syrian Observatory for Human Rights« beziehungsweise der »Menschenrechtsaktivisten« gestützt. Im Medien- und Politik-Entscheidungsgetriebe greift ein Rad ins andere, eine Institution übernimmt die vorherige Falschmeldung, und zum Schluss werden Lügen zu vermeintlichen Wahrheiten.

Es scheint im oberflächlichen Elendsgetriebe der heutigen Medienarbeit kaum noch überraschend, dass so gut wie überhaupt nicht mehr hinterfragt wird, wer dieser Präsident Rami Abdul-Rahman aus dem Londoner »Menschenrechtsbüro« eigentlich ist und über welche journalistische Kompetenz der Mann verfügt, über welche Verbindungen und eventuelle Korrespondenten vor Ort.

Über Google Suche gibt es derzeit über 1,2 Millionen weitere Webseiten, die Behauptungen des britischen Instituts verbreiten.

Aus dieser von weltweiten Medien genutzten Quelle stammen jedoch, wie schon länger bekannt ist, zahlreiche Falschmeldungen. Besagtes Londoner Büro hatte zum Beispiel behauptet, bei den Auseinandersetzungen in Syrien seien zweitausend Zivilisten ums Leben gekommen, inzwischen lautet die Zahl auf über fünftausend, behaupten seit Neuestem die Vereinten Nationen. Belegen kann die Zahl inzwischen niemand mehr. Welche Gruppen wen umgebracht haben, ist auch nicht klar.

Denn längst gibt es ganz andere Informationen aus Syrien, die auch von Russland, von China und weiteren Staaten verbreitet werden. Russland und China hatten im Oktober harte Sanktionen gegen Syrien verhindert. Der russische Außenminister Lawrow sprach gegenüber Russia Today von »politischen Provokationen internationalen Ausmaßes«. Man fürchte, Syrien werde dasselbe Schicksal erleiden wie Libyen.

An anderer Stelle hatte Lawrow dringend gewarnt, die Provokationen gingen in Wahrheit nicht von der syrischen Regierung, sondern von der bewaffneten Opposition aus. Lawrow schilderte den Fall Syrien genau anders herum als die westlichen Medien. So hätten die Bewaffneten zahlreiche Zivilisten schwerstens misshandelt. Dies führe eher zu Unruhen und Sabotageakten als die Handlungen der Regierung. Alle Länder, die Einfluss auf diese Gruppen in Syrien hätten, sollten weitere Gewalt verhindern. Es sei bekannt, dass die Aufständischen Verbindungen zu zahlreichen arabischen und westlichen Staaten hätten, die diese mit Waffen versorgten. Die offiziellen Forderungen nach Sanktionen seien »unehrlich«. Moskau werde aus den Erfahrungen mit Libyen lernen.

Und wer sich jetzt auf die Aussagen der UNO berufen will, wonach es angeblich inzwischen tausende von Toten durch die syrische Regierung gegeben haben soll, dem antwortet der russische Außenminister Lawrow, dass der UN-Bericht, der den syrischen Behörden massive Menschenrechtsverletzungen vorwirft, nicht als offizieller Standpunkt der UN angesehen werden dürfe. Er gebe lediglich »die Meinung der Repräsentanten des UN-Sekretariates wieder«, so Lawrow.

Berichte, wonach syrischen Sicherheitskräften zahlreiche Menschenrechts-verletzungen bis hin zu schweren Verbrechen vorgeworfen werden, gelten inzwischen ebenso widerlegt. Das bestätigte auch USA-Journalist Webster Tarpley in einem KOPP-Interview. Es handele sich in Syrien niemals um einen Bürgerkrieg, sondern um Terrorkommandos, um Todesschwadronen. Das sei eine typische CIA-Methode, so der Journalist. In diesem Falle gehe es vielmehr  um eine »gemeinschaftliche Arbeit der CIA, des MI6, des Mossad und der DGSE der Franzosen«. Das Geld dafür komme aus Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar.

Zunehmend mehr unabhängige Menschenrechtsgruppen und vor allem Journalisten warnen inzwischen die weltweiten Medien nachdrücklich, diese offensichtlich unseriöse und nahezu einzige Londoner Informationsquelle endlich dringend zu überprüfen. »Hunderte von nicht verifizierbaren Geschichten des „Syrian Observatory for Human Rights“ müssten unter dem Aspekt gesehen werden, dass diese Organisation überführt wurde, gezielt verantwortungslose Lügen zu verbreiten, um der syrischen Regierung zu schaden, Blutvergießen anzuheizen, Sanktionen zu rechtfertigen und einen Angriffskrieg vorzubereiten«, schrieb das Portal Mein Parteibuch im August 2011, nachdem  mehrere Informationen, die an die weltweiten Medien gegeben und verbreitet worden waren, sich als vorsätzliche Lügen herausgestellt hatten.

In dem Portal wurde weiter klar gestellt: »Alle Medien, die sich nun, da er (Rami Abdul-Rahman) als Lügner überführt wurde, nicht von Rami Abdul-Rahman distanzieren, müssen unter dem Gesichtspunkt gesehen werden, dass sie an einer gezielten Propagandakampagne gegen Syrien wider den Völkerfrieden teilnehmen, genau wie dies in der Vergangenheit die zahlreichen Medien getan haben, die wider besseres Wissens die gezielt zum Angriffskrieg ausgedachten Lügen von Lauri Fitz-Pegado und Rafid Ahmed Alwan verbreitet haben, um die Angriffskriege gegen den Irak 1991 und 2003 zu ermöglichen... Unzählige Massenmedien verbreiten seit Monaten die ebenso gruseligen wie unbelegten Behauptungen von Rami Abdel Rahman zigmillionenfach als Nachrichten aus Syrien., gerade so, als stecke dahinter eine große, weltweit arbeitende Informations-Agentur…«

Als wir gestern Kontakt mit Webster Tarpley in Washington aufnahmen, um über das Londoner Büro mit ihm zu sprechen, antwortete der Journalist folgendes:

»Das Wichtigste ist es, zu überprüfen,  WER diese Behauptungen macht.

Es handelt sich um die »Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London« -  Sitz ist London. Dabei handelt es sich um eine Lügenküche der westlichen Geheimdienste. Die ganze Weltpolitik wird auf der Basis von Falschmeldungen gemacht. Leiter ist der dubiose Rami Abdul Rahman. Wer ist das? Ich habe gelesen, er ist ein Verwandter von Rifaat Assad und er arbeite für die NATO«!

Wir schließen den Artikel mit einer Meldung von welt-online Ende November 2011, in dem über drastische Sanktionen gegen Syrien durch die Arabische Liga berichtet wird, über Vermögen syrischer Regierungsmitglieder, die eingefroren und Investitionen gestoppt wurden. Dort heißt es wörtlich: » Die Angaben aus Syrien selbst können kaum überprüft werden, weil die Regierung den Zugang für Journalisten gesperrt hat«.

Die Welt schaut derzeit zu, wie ein furchtbarer Krieg gegen Syrien entfacht wird. Es ist vor allem auch ein Medienkrieg. Der unter anderem –generalstabsmäßig- von einer winzigen Zelle in London geführt wird. Nahezu alle »seriösen« Medienvertreter verbreiten die vorsätzlichen Lügen dieses angeblichen Menschenrechtsbüros, das offenbar alles andere zum Ziel hat, als unschuldigen Menschen ihre selbstverständlichen Rechte zu belassen.

Wie schon Im Irak, wo fälschlicherweise von Massenvernichtungswaffen gesprochen wurde als Kriegsgrund, wie in Libyen, wo ein angeblich brutaler Diktaktor beseitigt werden musste, um in Wahrheit an wertvolle Rohstoffe heranzukommen, wie derzeit auch der Iran ins weltweite Visier gerät wegen angeblichen Atombombenbesitzes, so werden auch die Lügen über Syrien dazu führen, dass es Krieg dort geben wird. Die Vorbereitungen imperialistischer Kräfte sind umfangreich getroffen worden, manche Beobachter rechnen mit Angriffen auf Iran und Syrien noch in diesem Jahr. Die mediale Meute der Kriegshetzer, das ist sicher, wird eines Tages zur Rechenschaft gezogen werden.




 

 

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