Tuesday, 31. May 2016
08.09.2014
 
 

Bricht die ISIS-Sekte der CIA im Irak bereits zusammen?

F. William Engdahl

Anfang der 1950er Jahre erkannte der CIA-Resident in München, wie wirksam das frühere Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete (kurz: Ostministerium) während des Zweiten Weltkrieges radikale dschihadistische sunnitische Muslime aus der Sowjetunion eingesetzt hatte. Seit dieser Zeit bemühten sich die amerikanischen Geheimdienste darum, den Fanatismus radikaler Islamisten für ihre Zwecke zu nutzen. In meinem neuesten Buch bezeichne ich dieses Phänomen als »Amerikas heiligen Krieg«. Dieses Bündnis nominell christlicher amerikanischer Kräfte mit nominell muslimischen Salafisten, das dem Morden und der Zerstörung dient, wurde durch eine absonderliche amerikanische Spielart einer selbsterklärten »heiligen Mission« gerechtfertigt. Tatsächlich war diese Allianz zwischen der CIA und dem radikalen Islam niemals »heilig«, wie die Ereignisse im Zusammenhang mit ISIS beweisen.

 

Die von der CIA nach 1979 aufgebauten sunnitischen Mudschahedin-»Freiheitskämpfer« in Afghanistan, an denen wesentlich auch ein Saudi namens Osama bin Laden beteiligt war, sollten die Rote Armee aus Afghanistan vertreiben. Dies war aber nur der Beginn jahrzehntelang anhaltender verdeckter Manipulation zum »heiligen Krieg« bereiter muslimischer Fanatiker, damit diese Stellvertreterkriege zur Durchsetzung der geopolitischen Ziele bestimmter Kreise Washingtons führen. Bei den muslimischen Kämpfern handelte es sich manchmal um reine Söldner, aber auch um streng religiöse salafistische oder wahhabitische Sunniten. Für ihre Hintermänner und Unterstützer in Washington stand im Vordergrund, dass die Dschihadisten die richtigen »Feinde« töten.

Den letzten Vorstoß dieser Art seitens der CIA und amerikanischer Spezialkräfte bildet die Terrormiliz ISIS im Irak und in Syrien, und wenn wir ihrer gekonnten, über YouTube verbreiteten Propaganda Glauben schenken, wird dieser unheilige Terror des ISIS »bald auch in Deutschland, England, Russland und den USA zu spüren sein«.

 

Bei ISIS (Islamischer Staat in Syrien und der Levante, auch unter seiner arabischen Kurzform »Daaisch« bekannt, was für »ad-daula al-islāmiyya fī al-ʿIrāq wa'š-Šām« steht) handelt es sich um eine sunnitische, salafistische Organisation, die sich, wie es heißt, aus der Gruppe al-Qaida im Irak entwickelt haben soll. [Seit Juni 2014 nennt sich die Miliz selbst nur noch »Islamischer Staat (IS)«.]

 

Nach einer Reihe überraschender militärischer Siege im Irak in den letzten Wochen fällt jetzt der Mythos der angeblichen Unbesiegbarkeit von ISIS mit erstaunlicher Schnelligkeit in sich zusammen.

 

Im Folgenden einige direkte Berichte aus irakischen Quellen:

 

28. August: Der radikale irakische schiitische Geistliche und Milizenführer Muqtada as-Sadr trifft sich mit Ammar al-Hakim vom Obersten Islamischen Rat im Irak. In einer Erklärung heißt es: »Wir stimmen darin überein, dass die Entwicklung einer wirklichen Partnerschaft im Irak notwendig ist, um den Herausforderungen der Sicherheitslage im Land gerecht zu werden. Sadr erklärte, er habe entsprechend den Wünschen des Großajatollah Ali al-Sistani gehandelt, als er gegen den früheren irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki opponierte und dafür sorgte, dass dieser zurücktreten musste.


28. August: Rückschläge für ISIS: Einheiten der kurdischen Peschmerga machen große Fortschritte bei der Rückeroberung der nordwestlich von Mosul gelegenen Regionen um Samar und Ain Zala in der irakischen Provinz Ninive. Peschmerga-Einheiten rücken aus vier Richtungen vor, und die irakische Luftwaffe und amerikanische Kampfflugzeuge führen Luftangriffe gegen Daaisch-Kämpfer in der Region durch. In einigen Fällen ließen Daaisch-Kämpfer ihre Waffen zurück und flohen. Westlich von Samar wurden 18 Daaisch-Kämpfer von den vorrückenden Peschmerga aufgelesen. 19 Fahrzeuge der Daaisch wurden bei Luftangriffen zerstört. Die Peschmerga-Einheiten stehen kurz vor dem Zentrum der Stadt. Daaisch-Kämpfer mischen sich unter die Zivilbevölkerung, um fliehen zu können.


30. August: Einer der Anführer der Daaisch, Mwafaq Hawijah Ali, stirbt an den Verwundungen, die er sich beim gescheiterten Angriff auf die Raffinerie in Baidschi zugezogen hatte.


30. August: Das irakische Verteidigungsministerium gibt die Befreiung von sechs Dörfern in der Region um die Kleinstadt Amerli herum und die Zerstörung von fünf Panzern und fünf Fahrzeugen der Daaisch bekannt. 59 Daaisch-Terroristen seien ums Leben gekommen. Fa Inaa HizbAllah hum fi Ghalibun. [Koran, Sure 5, Vers 56: »… das ist die Partei Gottes; sie sind die Obsiegenden.«]


30. August: Peschmerga-Einheiten führen mit amerikanischer Luftunterstützung einen Großangriff auf den Westen Mosuls durch. Ziel ist es, Daaisch aus der Region zu verdrängen.


30. August: Sunniten blasen zum Aufstand gegen Daaisch: Der Parlamentsabgeordnete Qasim al-Fahdawi aus dem Gouvernement Anbar erklärt, die Stämme in Anbar planten bereits den Aufstand und seien entschlossen, die von Daaisch besetzten Städte und Ortschaften zurückzuerobern.


31. August: Irakische Sicherheitskräfte beginnen mit Unterstützung durch Einheiten der Peschmerga und schiitischer Milizen mit Angriffen auf Daaisch. Es gelingt ihnen, die Belagerung von Amerli zu beenden. Kämpfer der Salam-Brigaden as-Sadrs dringen unter heftigen Kämpfen in die Stadt Amerli vor. Irakische Sicherheitskräfte und Peschmerga-Einheiten durchbrechen den Belagerungsring und die Rückfront der Daaisch. Lokale schiitische Milizen greifen drei Städte im Osten Tikrits an und befreien sie. Dabei werden sie von der irakischen Luftwaffe unterstützt. Die Peschmerga-Einheiten berichten, die Kämpfer der Daaisch seien dabei, ihren »Kampfeswillen« zu verlieren. Sie setzen Lautsprecher der Moscheen ein, um ihre Kämpfer aufzufordern, die Region Sulaiman Bek [östlich von Tikrit] zu verlassen. Die Peschmerga eroberten drei Ortschaften in der Region Sulaiman Bek zurück.


31. August: Der Turkmene Dschassim Mohammed Dschaafar, Wohnungs- und Bauminister der neuen irakischen Regierung, bestätigt, dass Regierungseinheiten und schiitische Milizen den Belagerungsring um Amerli durchbrochen haben. Ähnlich wie die Nazis vor den sowjetischen Truppen flohen und sich den Westalliierten ergaben, fliehen die Daaisch-Kämpfer vor den schiitischen Milizen zu den Peschmerga. Berichten zufolge nahmen die Peschmerga 36 Daaisch-Kämpfer bei ihrem Angriff auf Amerli gefangen.


1. September: Die Sprecherin des iranischen Außenministeriums, Marthija Afkham, gratulierte den irakischen Sicherheitskräften, der Regierung, Großajatollah al-Sistani und der Bevölkerung von Amerli zum Durchbruch durch den Daaisch-Belagerungsring.


1. September: Im Rahmen einer gemeinsamen Operation umzingeln kurdische Peschmerga-Einheiten und irakische Sicherheitskräfte den Unterdistrikt Sulaiman Bek. Die Kampfmoral der Daaisch-Kämpfer ist offensichtlich sehr gesunken, und viele fliehen aus der Region. Die Peschmerga und die irakischen Streitkräfte befreien Sulaiman Bek.


2. September: Daaisch zieht seine Kämpfer aus Dakuk [südlich von Kirkut gelegen] zurück, nachdem die Belagerung von Amerli durch irakische Sicherheitskräfte erfolgreich beendet wurde.


3. September: Die irakische Luftwaffe wirft über Mosul Flugblätter ab, in denen sie die Einwohner auffordert, sich vom Daaisch-Hauptquartier fernzuhalten, das bald bombardiert werde, und auch Daaisch-Fahrzeuge zu meiden. Daraufhin evakuiert Daaisch sein Hauptquartier, das später von den Amerikanern aus der Luft angegriffen wird.


3. September: Stammesführer aus Anbar haben ihre Unterstützung für die irakische Regierung und den neuen Ministerpräsidenten Haider al-Abadi und ihren Kampf gegen den Terrorismus zum Ausdruck gebracht. Sie fordern die Regierung auf, lokale Kampfgruppen zu stärken und es ihnen zu ermöglichen, gegen die Terroristen, die die Städte Ramadi, Falludscha und andere Städte im Grenzgebiet zu Syrien besetzt halten, vorzugehen.


3. September: Die irakischen Streitkräfte haben die Kontrolle über den Al-Atheem-Damm im Norden Bakubas wiedergewonnen. Das Vorgehen der Armee wurde durch Luftangriffe unterstützt und führte zum Tode eines bisher namentlich nicht bekannten Daaisch-Anführers (Emir).


3. September: Die [irakische] Regierung meldete heute: 20 Kämpfer des Daaisch wurden bei Luftangriffen in Dhuluija südlich von Tikrit getötet. Weitere Daaisch-Kämpfer kamen bei Luftangriffen auf Tikrit ums Leben. Darunter befand sich auch ein lokaler Daaisch-Anführer namens Khairallah Najef al-Dschabani. In Falludschah starben 45 Daaisch-Kämpfer, darunter auch ein Saudi, bei Luftangriffen auf die Stadt.


Im Zusammenhang mit Daaisch, ISIS, ISIL oder IS, oder wie immer man diese Miliz auch nennen will, zeichnet sich immer deutlicher ab, dass die einzige reale Stärke dieser bunt zusammengewürfelten Bande psychopathischer Krimineller, die sich als religiöse Dschihadisten ausgeben, von ihren »Freunden an hoher Stelle« ausgeht. Vielleicht befürchtete das saudische Königshaus, ISIS könne bald auch einen Dschihad gegen es selbst anführen, und übte daher Druck auf Katar aus, die finanzielle Unterstützung für Daaisch einzustellen. Und schon bald darauf begann die Fassade der Unbesiegbarkeit zu bröckeln.

 

In diesem Zusammenhang ist der Bericht interessant, eine »glaubwürdige Quelle« aus dem Umfeld des saudisch-libanesischen Milliardärs und früheren Ministerpräsidenten des Libanon, Saad Hariri, habe unter Zusicherung ihrer Anonymität berichtet, das endgültige »grüne Licht« für einen Krieg gegen den Irak mithilfe des ISIS sei hinter verschlossenen Türen auf dem Energiegipfel des Atlantic Council, der vom 22. bis 23. November in Istanbul stattfand, gegeben worden. Das Atlantic Council gehört zu den einflussreichsten amerikanischen Denkfabriken zu außen- und geopolitischen Fragen der USA und der NATO. Die gleiche Quelle sagte, der amerikanische Botschafter in der Türkei, Francis Riccardione, sei der wichtigste Koordinator des militärischen Vorgehens von Daaisch gewesen. »Soweit ich weiß, ging ohne Botschafter Riccardione gar nichts«, meinte der Hariri-Intimus.

 

Der frühere private CIA-Vertragsmitarbeiter Steven Kelly erklärte gegenüber dem iranischen Fernsehsender PressTV am 28. August in einem Interview, ISIS sei »ein völlig künstlich geschaffener Feind. Die Finanzierung stammt völlig von den USA und ihren Verbündeten, und die Vorstellung mancher Leute, dieser Feind müsse in Syrien und dem Irak angegriffen werden, ist eine Farce, denn offensichtlich haben wir diesen Feind selbst geschaffen. Wir kontrollieren ihn, und erst jetzt erscheint es uns unangenehm, diese Gruppe als legitimen Feind anzugreifen.

 

Die Anfänge von ISIS gehen direkt auf die von der CIA geschaffene al-Qaida und ihre Rolle beim brutalen Sturz des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi 2012 zurück. Der Anführer der libyschen Rebellen räumte später ein, dass zu seinen Kämpfern auch mit al-Qaida verbundene Dschihadisten zählten, die schon gegen die amerikanischen und britischen Soldaten im Irak gekämpft hatten. Diese irakischen Dschihadisten stammten aus der Gruppe al-Qaida im Irak (AQI), wie ISIS vor seinem Namenswechsel durch die CIA genannt wurde. Mit Unterstützung amerikanischer und NATO-Geheimdienste sowie entsprechender Luftunterstützung gelang es den libyschen Al-Qaida-Rebellen, Gaddafi gefangen zu nehmen und ihn kurzerhand auf offener Straße hinzurichten, während sie enthusiastisch »Allahu akbar« (»Gott ist groß«) riefen, natürlich mit eindeutig demokratischen Untertönen.

 

Nach dem Sturz Gaddafis durch die USA, die sich hinter Frankreich und England versteckten, wurden die libyschen Waffenlager geplündert. Ein Großteil dieser Waffen wurde dann durch die libyschen Rebellen nach Syrien geschafft. Dazu gehörten auch Panzerabwehr- und Flugabwehrraketen, die über die Türkei, ein NATO-Mitgliedsland, in dem Francis Riccardione, der amerikanische Botschafter, großen Einfluss hatte, nach Syrien geschmuggelt wurden. Im vergangenen Jahr drohte der damalige türkische Ministerpräsident Erdoğan Riccardione an, er werde ihn zur »Persona non grata« erklären. Am 14. September kamen die libyschen Waffen in Syrien an. Drei Tage zuvor war der amerikanische Botschafter Chris Stevens bei einem Angriff auf das amerikanische Konsulat in Bengasi ermordet worden.

 

Zur gleichen Zeit begannen dschihadistische Kämpfer aus Libyen in großer Zahl nach Syrien einzudringen, darunter befanden sich auch kampferprobte Kommandeure, die schon auf vielen Kriegsschauplätzen gekämpft hatten. Den USA und ihren Verbündeten, insbesondere Saudi-Arabien und Katar und in gewissem Maße auch der Türkei, ging es nun vorrangig darum, die Regierung Assad in Syrien zu stürzen. Wie im Falle Libyens sollte auch dieser Regimewechsel unter dem Deckmantel des Kampfes für Demokratie und Menschenrechte erfolgen. Aber diesmal ging es gründlich schief.

 

Eine britische Medienanalyse ergab, dass das Schreckensvideo, das über YouTube verbreitet wurde und einen einzelnen, maskierten schwarzgekleideten ISIS-Psychopathen zeigt, der den amerikanischen Journalisten auf grausame Weise enthauptet, manipuliert sei. Eine britische wissenschaftliche Video-Analyse verweist darauf, dass kein einziger Tropfen Blut ausgetreten sei, als das Messer angeblich die Kehle Foleys durchtrennte, und Foley selbst auch keinerlei Anstrengungen unternommen habe, sich zu befreien.

 

Dieses Video sowie das auffallend ähnliche Video, in dem angeblich die Enthauptung des Journalisten Steven Sotloff zu sehen sein soll, zeigen denselben, ganz in schwarz gekleideten Henker, der in britischen Medien schon als »Dschihadi-John« bezeichnet wird, weil er scheinbar mit einem starken britischen Akzent spricht.i

 

Die Produzenten und Akteure dieses manipulierten Videos sind mit Sicherheit CIA-Chef John Brennan und der Nationalen Sicherheitsberaterin Susan Rice sowie den neokonservativen Kräften in Washington bekannt, die entschlossen sind, Präsident Barack Obama in einen offenen Krieg gegen den Irak und Syrien zu drängen, wobei sie ihre eigene Kreatur ISIS als Vorwand benutzen. Aber diese Operation scheint an allen Fronten auseinanderzufallen.

 


Fußnote:

 

i Ian Drury, »I‘m back… evil video taunt of Jihadi John: Footage of Steven Sotloff’s murder almost identical to clip of James Foley‘s killing released exactly a fortnight ago«, in: Daily Mail, 2. September 2014.

Die Zeitung schreibt: »Beide amerikanische Journalisten waren in orangefarbene Overalls gekleidet und wurden gezwungen, sich hinzuknien. Ihre Hände wurden hinter ihrem Rücken mit Handschellen gefesselt, und sie wurden auf einem Abhang enthauptet. Sotloffs Video wird als ›Eine zweite Botschaft an Amerika‹ bezeichnet. Der Mörder steht dann hinter Sotloff und scheint mit einem Messer auf ihn loszugehen. Als der Mörder den Hals des Opfers aufschlitzt, wird der Film wieder schwarz. Sekunden später wird die Leiche des Journalisten gezeigt, die in einem Meer von Blut auf dem Rücken liegt. Sein abgetrennter Kopf wird an seinen Körper angelegt. Diese Bilder folgen dem gleichen Muster wie im Falle der Ermordung Foleys.«

 

 

 

.

Leser-Kommentare (7) zu diesem Artikel

09.09.2014 | 01:41

Ulrich

@Romanuss, vielen Dank für Ihren Kommentar, ich freue mich über so viele Menschen, die sich informieren und mit denen ich mich mit Hilfe des Kopp-Verlag über die wirklich wichtigen Ereignisse austauschen kann. Und sie haben Recht, man sollte den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern jeder auf seine Art kommunizieren, streiten und Einfluß versuchen zu nehmen, um sich nicht irgendwann den Vorwurf machen zu müssen, so viel gewußt und nichts getan zu haben. Ihnen und auch Artus...

@Romanuss, vielen Dank für Ihren Kommentar, ich freue mich über so viele Menschen, die sich informieren und mit denen ich mich mit Hilfe des Kopp-Verlag über die wirklich wichtigen Ereignisse austauschen kann. Und sie haben Recht, man sollte den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern jeder auf seine Art kommunizieren, streiten und Einfluß versuchen zu nehmen, um sich nicht irgendwann den Vorwurf machen zu müssen, so viel gewußt und nichts getan zu haben. Ihnen und auch Artus alles Gute!


09.09.2014 | 00:51

abraham silberschmied

False Flag Operations organisiert von der CiA mit Genehmigung der US-Regierung bestehen seit 1776 in den Vereinigten Staaten. US-Amerikaner brauchen sich nicht zu wundern, warum sich NICHT-Amerikaner an Gesetze wegen fehlender Jurisdiktion halten. Wer heute die Dritte Reich Propaganda im Fernsehen sieht, erkennt, das Dritte Reich lebt in den Vereinigten Staaten weiter. Wenn Du irgendwo eine US-Flagge in Film siehst, ersetze diese gedanklich mit einer NSDAP-Flagge und vergleiche...

False Flag Operations organisiert von der CiA mit Genehmigung der US-Regierung bestehen seit 1776 in den Vereinigten Staaten. US-Amerikaner brauchen sich nicht zu wundern, warum sich NICHT-Amerikaner an Gesetze wegen fehlender Jurisdiktion halten. Wer heute die Dritte Reich Propaganda im Fernsehen sieht, erkennt, das Dritte Reich lebt in den Vereinigten Staaten weiter. Wenn Du irgendwo eine US-Flagge in Film siehst, ersetze diese gedanklich mit einer NSDAP-Flagge und vergleiche die Aussagen der National-Sozialisten und der US-Regierung: Beispiel: Hitler Jugend ... die Fahne ist mehr wert als der TOD .... und US-Armee übrall im Bild mit Ihrer Flagge everywhere.


08.09.2014 | 15:39

Chris

Hallo Herr Engdahl, hat der Teil der Geschichte mit den 1200 von den US in Jordanien ausgebildeten Kämpfern keinen Platz mehr gehabt? Ansonsten wieder mal danke


08.09.2014 | 13:45

Romanuss

Wer weiß, welche Szenarios das Welt-Terroristen-Imperium Washington in Zukunft noch drehen will. Eines bleibt sicher: diese „Vorfälle“, mit denen man dringlichst einen Krieg zu begründen versucht, werden immer dilettantischer produziert, weil Gier und Machtpolitik ohne Verantwortungsbewusstsein und Hirn dominieren. Betrachten wir MH 17, das Boston Attentat, die Enthauptungsvideos, IS...überall steckt die CIA dahinter, die in inniger Liebesbeziehung zu den westlichen (besonders...

Wer weiß, welche Szenarios das Welt-Terroristen-Imperium Washington in Zukunft noch drehen will. Eines bleibt sicher: diese „Vorfälle“, mit denen man dringlichst einen Krieg zu begründen versucht, werden immer dilettantischer produziert, weil Gier und Machtpolitik ohne Verantwortungsbewusstsein und Hirn dominieren. Betrachten wir MH 17, das Boston Attentat, die Enthauptungsvideos, IS...überall steckt die CIA dahinter, die in inniger Liebesbeziehung zu den westlichen (besonders den deutschen) Geheimdiensten steht und ununterbrochen an der Ouvertüre zum 3. WK bastelt. Ja: I have dream: nämlich, dass intelligente Leser / User, die noch nicht den Weg zu den seriösen, alternativen IT-Plattformen gefunden haben, diesen Weg dazu eben zwangsläufig finden müssen, endlich aufwachen. Nicht nur dass es einen großen Teil an Journalisten gibt, die die kriegslüsterne Propaganda nicht mehr mitmachen wollen (aber aus Existenzgründen doch gewissenlos weiterlügen müssen / wollen), sondern, dass die verantwortungsbewusste Internetgemeinde sich effektiver vernetzen wird und so den proamerikanischen Kriegshetzern noch effektiver die Stirn bieten wird. CIA-ISIS ist dabei ein kleiner, nicht ungefährlicher Baustein, der uns sagt, dass wir noch mehr Gegenwind (Montagsdemos, offene Briefe, Friedensaktionen in allen Städten etc.) aufzubauen haben. Und ein Jammern, dass es im Bekannten- bzw. Verwandtenkreis meistens MSM manipulierte Leute gibt, die uns als „Verschwörungstheoretiker“ oder „Putin Versteher“ betiteln und die nicht zu überzeugen seien, lasse ich nicht gelten. Hier sind WIR gefragt, mit klaren, messerscharfen Argumenten mitzustreiten, versuchen zu überzeugen. Und dazu braucht man entsprechendes Hintergrundwissen, so, wie es @ Artus richtig beschrieben hat.


08.09.2014 | 13:37

Artus

Wo ist sie denn, die Wahrheit?
Bei ein bisschen Hintergrundwissen jedoch ist es absehbar, was dahinter steckt. Uns bleibt eigentlich nur noch, dass wir uns vermehrt in und auf alternativen Medien kundig zu machen und dem ganzen Irrsinn irgendwann, irgendwie Einhalt zu gebieten. Noch haben wir die Möglichkeit dazu, nutzen wir sie.
Red: Bitte lassen Sie den URL-Spam

Die Wahrheit ist irgendwo da draussen 


08.09.2014 | 12:55

Artus

Tja UlrichDu sagst es, Es werden Strategien ausbaldowert, mit denen wir einfache Bürger ganz einfach so unsere Probleme haben und sie (noch) nicht verstehen können. Bei ein bisschen Hintergrundwissen jedoch ist es absehbar, was dahinter steckt. Uns bleibt eigentlich nur noch, dass wir uns vermehrt in und auf alternativen Medien kundig zu machen und dem ganzen Irrsinn irgendwann, irgendwie Einhalt zu gebieten. Noch haben wir die Möglichkeit dazu, nutzen wir sie.Und, mach Dir keine...

Tja Ulrich
Du sagst es,
Es werden Strategien ausbaldowert, mit denen wir einfache Bürger ganz einfach so unsere Probleme haben und sie (noch) nicht verstehen können.
Bei ein bisschen Hintergrundwissen jedoch ist es absehbar, was dahinter steckt. Uns bleibt eigentlich nur noch, dass wir uns vermehrt in und auf alternativen Medien kundig zu machen und dem ganzen Irrsinn irgendwann, irgendwie Einhalt zu gebieten. Noch haben wir die Möglichkeit dazu, nutzen wir sie.
Und, mach Dir keine Gedanken, mit keinem Wort verstösst Du gegen die Nettikette in Deinem Kommentar, im Gegenteil, anständig und korrekt ist er geschrieben. Und allen Unkenrufen zum trotzt will ich hier noch einmal erwähnen, das Kopp nicht zensuriert, alle Meinungen und Äusserungen von uns „Kommentatoren“ werden respektiert und akzeptiert.
Es zeichnet sich ab, dass viele Menschen in Europa allmählich aufwachen und sich gegen das Regime, auflehnt, von der westlichen Welt aufgezwungen und von unseren Volksvertretern in Landesparlamenten und Bundesparlament verteidigt und unterstützt werden.
Es gibt etliche Möglichkeiten, der Wahrheit auf die Schliche zu kommen, es gilt ganz einfach zu beachten, dass es immer noch so viele Dummschwätzer und Profilierungssüchtige in Wirtschaft und Politik gibt, die in stundenlangen, tendenziösen Talkshows so viel Müll rauslassen, für die es überhaupt nicht mehr so viele Halden gibt, denselben dort zu entsorgen.
Im Netzt gibt es schon recht viele alternative (und meiner Meinung nach berechtigte) und ehrliche BerichtserstAttung, die uns die Wahrheit, oder zumindest den Weg dorthin aufzeigen.
Naja, ich gehe mal von der Idee aus, wenn ich dies alles beobachte, zu Recht behaupten kann: „Den letzten beissen die Hunde“.
In diesem Sinne
Herzlichst, Artus

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Britischer ISIS-Gefangener David Haines nicht Mitarbeiter einer Hilfsorganisation sondern Ex-Geheimdienstoffizier?

John Ward

Dem Internetblog The Slog ist aufgefallen, dass alle drei angeblichen oder beabsichtigten Opfer der Terrormiliz IS/ISIS, die als Vergeltung für die Außenpolitik Obamas getötet wurden oder noch sterben sollen, eine eindeutige Gemeinsamkeit aufweisen: Sie alle sind von einem religiösen Fundamentalismus westlichen Musters geprägt. Diese Erkenntnis  mehr …

Nur ein Freudscher Versprecher? – McCain: »Beratergruppe zur nationalen Sicherheit empfahl Bewaffnung von ISIS«

Mikael Thalen

Senator John McCain aus Arizona entschlüpfte am Mittwochabend im amerikanischen Nachrichtensender Fox News eine interessante Äußerung zur Politik der Regierung gegenüber der Terrormiliz ISIS. Vielleicht fiel es ihm aber auch einfach nur schwer, noch zwischen den Terroristengruppen, deren Bewaffnung er fordert, zu unterscheiden.  mehr …

ISIS im Irak riecht nach einer Operation »Schmutziger Krieg« von CIA und NATO

F. William Engdahl

Seit der dramatischen Einnahme von Mosul am 10. Juni sind die westlichen Mainstreammedien voll von Horrorstorys über die militärische Eroberung des Irak durch die Kämpfer der Bewegung Islamischer Staat in Irak und Syrien mit der merkwürdigen Abkürzung »ISIS« – in der ägyptischen Mythologie ist Isis die Göttin der Fruchtbarkeit und der Magie. Das  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Die grundlegende saudische Wandlung

Thierry Meyssan

Saudi-Arabien unterstützt seit 35 Jahren alle Dschihad-Bewegungen, selbst die extremistischen, scheint aber plötzlich eine Richtlinienänderung unternehmen zu wollen. In seiner Existenz durch einen möglichen Angriff des Islamischen Emirats bedroht, hat Saudi-Arabien nun das Signal zur Zerstörung der Organisation gegeben. Aber anders als es scheint  mehr …

Roboter-Revolution: Die Gegenwart der Zukunftstechnologien

Andreas von Rétyi

Wir erleben gerade eine Revolution. Roboter übernehmen immer schneller immer mehr Aufgaben – und machen uns arbeitslos. Obwohl die Entwicklung sich beschleunigt, nehmen viele Menschen das noch gar nicht wahr.  mehr …

Da haben wir den Phtalat.. : Phthalate in Plastikprodukten senken den Testosteronspiegel bei Männern, Frauen und Kindern

L. J. Devon

Testosteron ist die »treibende Kraft« bei Männern, es bestimmt über Körperbau, Gehirnfunktion und Fortpflanzungsgesundheit. Bei fast allen Bevölkerungen wird heute beobachtet, dass der Spiegel des Hormons zurückgeht, sodass Krankheiten wie Unfruchtbarkeit, schlechtere Samenqualität und Missbildung von Geschlechtsorganen bei Neugeborenen häufiger  mehr …

Sensationelle Messungen in der Arktis: Ist der Klimawandel abgesagt?

Markus Gärtner

Schwere Watsche für Nobelpreisträger Al Gore. Als der ehemalige Vizepräsident von Bill Clinton vor sieben Jahren seine Ehrung entgegennahm, sagte er das Abschmelzen des Polar-Eises bis in diesem Jahrzehnt vorher. Doch jetzt zeigt sich: Das Gegenteil passiert. Die Eiskappen in der Arktis schmelzen nicht völlig ab. Im Gegenteil: Sie legen  mehr …

Werbung

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.