Friday, 26. August 2016
10.02.2015
 
 

China wirft Indien Kusshändchen zu

F. William Engdahl

Kaum hat US-Präsident Barack Obama Neu-Delhi verlassen – verabschiedet mit vielen freundlichen Umarmungen des neuen indischen Premierministers Narendra Modi, aber im Wesentlichen mit leeren Händen –, öffnet China Indien in untypischer Manier die Tore. Darin äußert sich Chinas Bestreben, die Zusammenarbeit mit dem langjährigen Feind aus der Zeit des Kalten Kriegs zu stärken.

 

Die Öffnung erfolgt nur wenige Wochen nach Putins Regierungsgesprächen in Indien, sie verstärkt den Eindruck, dass sich auf dem eurasischen Kontinent ein neues geopolitisches Gravitationszentrum konsolidiert, das Russland mit China und jetzt auch Indien verbindet – was in Washington und unter neokonservativen Kriegsfalken wie Susan Rice und Ashton Carter für erheblichen Unmut sorgt.

Chinas Staatspräsident Xi Jinping richtete eine seltene Geste an die neue Regierung Modi, als er Indiens Außenministerin Sushma Swaraj in Peking zu einem privaten Treffen empfing. Nach der Erfahrung, die ich persönlich in China mit Vertretern aller Schichten gemacht habe, legen Chinesen größten Wert auf korrektes Vorgehen. Normalerweise würde sich Xi nur mit Modi als indischem Regierungschef treffen, nicht mit einem einfachen Minister.

 

Der richtige Gesprächspartner für Frau Swaraj wäre der chinesische Außenminister. Xis Entscheidung für ein Treffen mit ihr unterstreicht das wachsende Bemühen Pekings, engere Verbindungen zum historischen Rivalen auf dem indischen Subkontinent zu entwickeln. Während des Kalten Krieges und danach war nicht Indien, sondern dessen erbitterter Gegner Pakistan Chinas Verbündeter.

 

Nachdem Modi sich nun für die Errichtung der neuen BRICS-Infrastrukturbank durch Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika einsetzt und angesichts des eskalierenden militärischen Drucks der USA durch Obamas törichte Politik des »Schwenks nach Asien« sucht China engere Bindungen an Modis Indien.

 

Wie Xi der indischen Ministerin erklärte, wolle er China und Indien die »Möglichkeit des Jahrhunderts« eröffnen, nämlich die Entwicklungsstrategie beider Länder zu vereinheitlichen und die strategisch wichtige Zusammenarbeit im Bereich Eisenbahnen und Industrieparks im Interesse der 2,5 Milliarden Menschen beider Länder, aber auch der weltweiten wirtschaftlichen Entwicklung, voranzubringen.

 

Indien überlegt, sich Chinas Neuer Seidenstraße anzuschließen. Xi ermöglichte der indischen Außenministerin den Besuch der Stadt Kunming im Südosten Chinas nahe der Grenze zu Laos. Kunming ist der Startpunkt von Chinas Hochgeschwindigkeits-Eisenbahn-Projekt Neue Seidenstraße.

 

Engere Bindungen

 

Das Gespräch der indischen Ministerin mit Präsident Xi war Teil der Vorbereitungen für einen Staatsbesuch Modis in China, der Xis Neu-Delhi-Besuch vom vergangenen September erwidern wird. Modi, der erst im Mai 2014 sein Amt antrat, traf bereits dreimal mit Xi zum Gespräch zusammen. Um die besondere Bedeutung, die China mittlerweile der Festigung der Beziehungen zu Indien beimisst, durch eine persönliche Geste zu unterstreichen, wird Xi Modi zu einem Besuch seiner Heimatstadt in der Provinz Shanxi einladen.

 

Außenministerin Sushma Swaraj war zum dritten Jahrestreffen der Außenminister Russlands, Chinas und Indiens nach Peking gereist.

 

Im Anschluss an das Treffen gaben die drei BRICS-Mitgliedsländer eine gemeinsame Erklärung heraus, in der sie unter anderem folgende Punkte betonten: Es herrsche Einigkeit, dass »Russland, Indien und China ihre Zusammenarbeit in Denkfabriken, Unternehmen, Landwirtschaft, Katastrophenschutz und -hilfe, medizinischen Diensten und öffentlichem Gesundheitswesen stärken wollen.

 

Die Minister prüften Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Bereich Erdöl- und Erdgasförderung und -transport sowie in anderen Bereichen von Energie, Hochtechnologie, Umweltschutz und Vernetzung.«

 

Darüber hinaus seien die drei Länder »entschlossen, eine gerechtere und stabilere internationale politische und wirtschaftliche Ordnung entsprechend den Prinzipien und Zielen der Charta der Vereinten Nationen, den Fünf Prinzipien friedlicher Koexistenz und anderer Normen des Völkerrechts aufzubauen«, ein klarer Hinweis auf die Missachtung der UN-Charta durch Washington in Syrien und der Ukraine.

 

Washington wird nervös

 

Zusätzlich zum erfolgreichen Indienbesuch des russischen Präsidenten Putin im Dezember, bei dem beide Seiten Wirtschaftsverträge über 100 Milliarden Dollar unterzeichneten, zeichnet sich ein deutlicher Kontrast zur Regierung von Modis Vorgänger Manmohan Singh ab, der mit der Regierung Bush ein Abkommen über Militär- und Sicherheitskooperation unterzeichnet hatte – ein Schritt, der dem Pentagon in Asien einen Verbündeten gegen China verschaffen sollte. Washington wird offensichtlich nervös.

 

Susan Rice, Obamas kriegslustige Beraterin in Fragen der Nationalen Sicherheit, gab am 6. Februar bekannt, Präsident Obama habe Chinas Staatspräsidenten Xi Jinping für dieses Jahr zu einem Staatsbesuch eingeladen. Xis letzter US-Besuch war im Juni 2013; seine erste Auslandsreise als neuer Präsident hatte ihn nach Moskau zu einem Treffen mit Putin geführt.

 

Rices Kommentar bezüglich der Absicht von Obamas Einladung an Xi sprach Bände über die grundlegende Trennlinie zwischen beiden Ländern: »Mit China entwickeln wir eine konstruktive Beziehung, die die praktische Kooperation auf einen breiten Themenkatalog von globaler Gesundheit bis zu Nichtweitergabe von Atomwaffen ausdehnt, trotz realer Differenzen im Bereich Menschenrechte, Cyber-Wirtschaftsspionage und Einsatz von Druckmitteln im Durchsetzen von Gebietsansprüchen.«

 

Die Tageszeitung China Daily, das Organ der chinesischen Regierung, berichtete im vergangenen Jahr über die Rolle der US-Regierung in der Hongkonger »Regenschirm-Revolution«. Xi ist nicht beeindruckt, wenn Washington Chinas Umgang mit »Menschenrechten« rügt.

 

Ein entscheidender Wendepunkt in den chinesisch-indischen Beziehungen kommt im Sommer mit dem Jahrestreffen der von China und Russland dominierten Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit.

 

Indien hat schon lange Interesse an einem Beitritt bekundet, aber gegenseitiges Misstrauen während der Präsidentschaft Singh hatte Peking zur Ablehnung veranlasst. Es wird interessant sein, zu beobachten, was Obama Xi über militärische Einkreisung und Vorlesungen über Erderwärmung zu sagen hat.

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (9) zu diesem Artikel

11.02.2015 | 18:06

onno

Kein wunder dass USA und EU nervoes werden sie werden von allen Seiten isoliert. Alle Wachstumlaender schauen nach BRICS und wollen mitmachen weil China in die Entwicklungslaender viel Geld investiert hat sowohl in Afrika als auch Sued Amerika, sogar Venezuela.aber auch Argentinien und Brasilein schauen nach BRICS und nicht nach USA/EU. Indien und Egypt waren vor 20 Jahre Verbundete von Russland und jetzt eine Erharung reicher mit USA wieder zurueck beim alten und vertrauliche...

Kein wunder dass USA und EU nervoes werden sie werden von allen Seiten isoliert. Alle Wachstumlaender schauen nach BRICS und wollen mitmachen weil China in die Entwicklungslaender viel Geld investiert hat sowohl in Afrika als auch Sued Amerika, sogar Venezuela.aber auch Argentinien und Brasilein schauen nach BRICS und nicht nach USA/EU. Indien und Egypt waren vor 20 Jahre Verbundete von Russland und jetzt eine Erharung reicher mit USA wieder zurueck beim alten und vertrauliche Russland. Kein Wunder dass USA/EU sich sorgen machen und dass USA einen Krieg in Ukraine wollen in der Hoffnung Praesident Putin auf die Knieen zu kriegen. Eine falsche Hoffnung wie auch Hitler und Napoleon empfunden haben. Aber Washington versucht immer noch ihre eigene Geschichte zu schreiben und vergessen dass Geschichte sich immer wiederholt auch fuer USA wie Vietnam, Iraq und Syria zeigen dass USA seine Dominanz in der Welt verloren hat


10.02.2015 | 22:37

WolfThom

Gegen die zentralistische Brüsseler EU, die gerade zu einer Art Rätediktatur zu werden droht! http://www.europaeische-union-eu.de/ "Das Kapital" nach Manfred Julius Müller statt nach Karl Marx http://www.das-kapital.eu/ Manfred Julius Müller zur Globalisierung und der neoliberalen Feihandels-Ideologie, gegen den Monetarismus der Chikagoer Schule der Volkswirtschaft nach Milton Friedman und gegen die sogenannte exportfixierte Angebotspolitik für die Grossindustrie...

Gegen die zentralistische Brüsseler EU, die gerade zu einer Art Rätediktatur zu werden droht! http://www.europaeische-union-eu.de/ "Das Kapital" nach Manfred Julius Müller statt nach Karl Marx http://www.das-kapital.eu/ Manfred Julius Müller zur Globalisierung und der neoliberalen Feihandels-Ideologie, gegen den Monetarismus der Chikagoer Schule der Volkswirtschaft nach Milton Friedman und gegen die sogenannte exportfixierte Angebotspolitik für die Grossindustrie nach Hans-Werner Sinn, welche Mittelstand und Handwerk (wo die meisten Leute arbeiten) ausblutet und die Infrastruktur und den Binnenmarkt vernachlässigt! http://www.grundeinkommen-buergergeld.de/ publikationen.html http://www.neo-Liberalismus.de/ http://www.anti-globalisierung.de/ http://www.globalisierung.com.de/ http://www.kapitalismus-online.de/globale r-dumpingwettbewerb.html http://www.politik-poker.de/manfred-juliu s-mueller.php Europäischer Binnenmarkt: Grundfehler der Integration http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1380&no_cache=1&sword_list%5B%5D=Freihandel Zeit-Fragen > 2011 > Nr. 1 vom 3.1.2011 > «Eine erweiterte Freihandelszone Efta als das wirkliche Europa anbieten» «Eine erweiterte Freihandelszone Efta als das wirkliche Europa anbieten» von Beat Kappeler http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=88&no_cache=1&sword_list%5B%5D=Freihandel Zeit-Fragen > 2012 > Nr.14|15 vom 3.4.2012 > Die EFTA achtet die Souveränität der Staaten Die EFTA achtet die Souveränität der Staaten Interview mit Dr. Martin Zbinden, Ressortleiter Freihandelsabkommen/EFTA im Staatssekretariat für Wirtschaft Seco Zeit-Fragen: Je grösser die Schwierigkeiten im Euro-EU-Bereich werden, desto mehr setzt in ganz Europa ein Nachdenken ein über mögliche Alternativen. Die «zivile Koalition» in Deutschland spricht entschieden vom «Europa der Vaterländer», auf das hingearbeitet werden sollte. Damit könnten und müssten souveräne Länder ihre Verantwortung wieder wahrnehmen und auf freiheitlichem Boden ihre Belange regeln. Dazu wäre die EFTA der geeignete Rahmen, und so war eine Zusammenarbeit in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg auch gedacht. http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=782&no_cache=1&sword_list%5B%5D=Freihandel Zeit-Fragen > 2012 > Nr.18|19 vom 30.4.2012 > Der «Europäische Stabilitäts-Mechanismus» (ESM) als Ermächtigungsgesetz zur Strangulierung der europäischen Staaten Der «Europäische Stabilitäts-Mechanismus» (ESM) als Ermächtigungsgesetz zur Strangulierung der europäischen Staaten Die «Europäische Freihandelsassoziation» (EFTA) wäre die notwendige und vernünftige Alternative von Dr. phil. René Roca http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=825&no_cache=1&sword_list%5B%5D=Freihandel Das zweite Scheitern des Liberalismus Ulrich Berger und Christoph Stein 23.12.2004 Der Neoliberalismus ist die letzte Großideologie des 20. Jahrhunderts: Hysterie, Regression und Wiederholungszwang Der Neoliberalismus ist die letzte Großideologie des 20. Jahrhunderts. Wie seine feindlichen Brüder lässt er keine historische Erfahrung und keine theoretische Reflexion gelten, die seinen Glaubenssätzen widersprechen könnte. Diese dogmatische Enge ist ein Makel seiner Herkunft. Er ist ein kämpferischer Anti-Anti-Liberalismus, konzipiert in den Zeiten der schwersten Niederlage der liberalen Ideale. Dies prägt seine Begriffsbildung und seine Kampfesweise. Er musste seinen Feinden auf gleicher Augenhöhe entgegentreten. So übernahm er, insbesondere vom Marxismus, die Grundkonzeption einer "geschlossenen wissenschaftlichen Weltanschauung". Er zwingt alle Weltprobleme in ein einfaches Korsett, hat auf alle Fragen einfache Antworten (im wesentlichen immer dieselbe). Er verfügt über ein simples Menschenbild und er propagiert eine utopische Geschichtsphilosophie. Seine dogmatische Enge und sein utopischer Glaube hindern ihn allerdings daran, für die relevanten wirtschaftlichen Probleme pragmatische Lösungen zu finden. Dies macht ihn ebenso realitätsuntauglich, wie es der Marxismus war. Mit seinem Scheitern ist daher zu rechnen. http://www.heise.de/tp/artikel/19/19062/1.html Exportorientierung statt Binnenmarkt - Entwicklung Ulrich Berger und Christoph Stein 11.04.2005 Das zweite Scheitern des Liberalismus - Teil 2 Der Neoliberalismus kann die gegenwärtige Krise weder verstehen, dazu fehlt ihm das theoretisch-begriffliche Rüstzeug, noch kann er sie wirksam bekämpfen oder auch nur eindämmen. Er begreift noch nicht einmal seine eigenen Niederlagen. Im ersten Teil unserer Betrachtungen haben wir die dogmatische Enge des Neoliberalismus auf dem Gebiet der deutschen Konjunkturpolitik verfolgt (Der Neoliberalismus ist die letzte Großideologie des 20. Jahrhunderts). Fataler noch als die binnenwirtschaftlichen sind jedoch die weltwirtschaftlichen Folgen neoliberaler Wirtschaftspolitik. http://www.heise.de/tp/artikel/19/19828/1.html


10.02.2015 | 22:25

manfred friedmann

shalom... ich halte es fast gar nicht mehr noch aus, diese elende "eurasien"- scheisse vom engdahl. diese propaganda ist ja fast schon aufdringlicher und psychoterrorisierender als jene des dritten reiches!!! die welt geht nun in aller kürze komplett im dritten weltkrieg unter und der kerl hat nichts besseres zu tun als euch ständig nur noch mehr und noch mehr in eine absolut tödliche scheinsicherheit hineinwiegeln zu versuchen wollen. dies hat dann natürlich zur folge,...

shalom... ich halte es fast gar nicht mehr noch aus, diese elende "eurasien"- scheisse vom engdahl. diese propaganda ist ja fast schon aufdringlicher und psychoterrorisierender als jene des dritten reiches!!! die welt geht nun in aller kürze komplett im dritten weltkrieg unter und der kerl hat nichts besseres zu tun als euch ständig nur noch mehr und noch mehr in eine absolut tödliche scheinsicherheit hineinwiegeln zu versuchen wollen. dies hat dann natürlich zur folge, dass ihr nicht umzudenken beginnt, indem ihr endlich die bibel in die hand nehmt und erst einmal wahre biblische reue zeigt und gleich daraufhin buße tut- biblische buße wohlgemerkt- nicht aber diese christliche "buße", die doch nichts anderes als nur profanster selbstbetrug ist. wacht doch endlich auf!!!!!--dieses eurasien-geschwätz von diesen adjutanten wie engdahl und co ist reinste illusion. die welt ist nun komplett in sich gespalten, da gibt es nichts mehr zu fusionieren; dafür brauche ich aber keinen master, bachelor oder sonst was an standesdünkel-mist von der sog. elite-uni princeton wie der herr engdah, um das zu erkennen; dazu reicht nur eine gesunde portion an fähigkeit zu logischem denken gemäß des gesunden menschenverstandes voll und ganz ausl!!!! amen und shalom


10.02.2015 | 21:09

LarsLonte

EIR Nachrichtenagentur http://www.bueso.de Bürgerrechtsbewegung Solidarität für die eurasische Landbrücke und ein Trennbanksystem und Glass Steagall und das "Forum für ein neues Paradigma" http://www.bueso.de/start Aus der Schweiz http://www.zeit-fragen.ch siehe auch Archiv zur Ukraine und Russland und Griechenland...! Geolitico http://www.geolitico.de Kritisches zur deutschen Außenpolitik http://www.german-foreign-policy.com


10.02.2015 | 18:15

Willi

Schon mal daran gedacht das Reuters so manches behauptet? So zum Beispiel den meist Freitags stattfindenden Einmarsch der Russen in die Ukraine, ungefiltert, nach Meldung von Kiever Seite? Ohne irgentwelche Beweise versteht sich! Warum sollte ein Organ, welches durch den Mainstream gefüttert wird, unabhängig und integer berichten? Dieses Schmierenorgan und sämtlich alle anderen, die dem Mainstream entspringen, werden immer das wiedergeben, was ihr Herr von ihnen erwartet. Nun,...

Schon mal daran gedacht das Reuters so manches behauptet? So zum Beispiel den meist Freitags stattfindenden Einmarsch der Russen in die Ukraine, ungefiltert, nach Meldung von Kiever Seite? Ohne irgentwelche Beweise versteht sich! Warum sollte ein Organ, welches durch den Mainstream gefüttert wird, unabhängig und integer berichten? Dieses Schmierenorgan und sämtlich alle anderen, die dem Mainstream entspringen, werden immer das wiedergeben, was ihr Herr von ihnen erwartet. Nun, der Wandel wird sich so oder so vollziehen! Und das Joch der Psychopaten wird abgelegt!


10.02.2015 | 17:13

Stephan Achner

"... im Interesse der 2,5 Millionen Menschen beider Länder," ??? Wenn China und Indien gemeint sind, dann sind es zusammen ca. 2,7 Milliarden Menschen. China hat ca. 1,4 Milliarden und Indien ca. 1,3 Milliarden Bevölkerung. Nimmt man noch die Menschen in der eurasischen Union (ca. 170 Millionen einschl. Russland) dazu, dann leben im chinesisch-indisch-russischen Wirtschaftsraum knapp 3 Milliarden Menschen. Das ist weltweit der größte geographisch direkt zusammenhängende...

"... im Interesse der 2,5 Millionen Menschen beider Länder," ??? Wenn China und Indien gemeint sind, dann sind es zusammen ca. 2,7 Milliarden Menschen. China hat ca. 1,4 Milliarden und Indien ca. 1,3 Milliarden Bevölkerung. Nimmt man noch die Menschen in der eurasischen Union (ca. 170 Millionen einschl. Russland) dazu, dann leben im chinesisch-indisch-russischen Wirtschaftsraum knapp 3 Milliarden Menschen. Das ist weltweit der größte geographisch direkt zusammenhängende Raum.

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