Sunday, 31. July 2016
14.10.2014
 
 

Das amerikanisch-saudische geheime Abkommen über Syrien – eine große Dummheit

F. William Engdahl

Nach und nach werden die Einzelheiten eines neuen geheimen und reichlich dummen saudisch-amerikanischen Abkommens über Syrien und den sogenannten IS bekannt. Es beinhaltet die Kontrolle über Erdöl und Erdgas in der gesamten Region und die Schwächung Russlands und Irans, wenn Saudi-Arabien den Weltmarkt mit billigem Öl überschwemmt. Die Details wurden im September bei einem Treffen zwischen US-Außenminister John Kerry und dem saudi-arabischen König unter Dach und Fach gebracht. Eine Konsequenz dürften die Parteien dabei kaum im Sinn gehabt haben: Russland wird noch schneller ostwärts in Richtung China und Eurasien gedrängt.

 

Zu den seltsamsten Anomalien der jüngsten NATO-Bombardements – angeblich gegen ISIS oder IS oder ISIL oder Daash, welche Bezeichnung auch immer Sie bevorzugen – liegt darin, dass der Rohölpreis trotz des herrschenden Krieges in der reichsten Ölregion der Welt sinkt, und zwar drastisch. Seit Juni, als ISIS plötzlich das ölreiche Gebiet um Mosul und Kirkuk im Irak eroberte, ist der Richtpreis für Rohöl der Sorte Brent von 112 Dollar auf 88 Dollar um circa 20 Prozent gefallen. Dabei ist die tägliche Nachfrage nach Öl nicht etwa um 20 Prozent gesunken. Und weder ist die Nachfrage aus China um 20 Prozent zurückgegangen, noch sind die Aktienpreise für amerikanisches Schiefergas um 21 Prozent gestiegen.

 

Vielmehr überflutet Amerikas langjähriger Verbündeter in der OPEC, das Königreich Saudi-Arabien, den Markt mit deutlich preisreduziertem Öl. Die Folge ist ein Preiskrieg innerhalb der OPEC; Iran hat sich mit Panikverkäufen auf den Öl-Futures-Märkten angeschlossen. Saudi-Arabien richtet die Preissenkungen vor allem auf Asien, insbesondere gegenüber seinem wichtigsten asiatischen Kunden, China, dem das Rohöl für nur 50 bis 60 Dollar statt der vorher üblichen rund 100 Dollar für das Barrel angeboten wird. Diese Rabattaktion ist mit der Abteilung für finanzielle Kriegsführung des US-Finanzministeriums über das Büro für Terrorismus und Finanz-Intelligence abgesprochen und mit einigen wenigen Insidern an der Wall Street koordiniert, die den Handel mit Erdöl-Derivaten beherrschen. Das Ergebnis ist eine Marktpanik, die jeden Tag weiter an Fahrt gewinnt. China freut sich, billig Erdöl kaufen zu können, aber seine engen Verbündeten Russland und Iran müssen schwere Verluste hinnehmen.

 

Das Abkommen

 

Rashid Abanmy, Präsident des saudi-arabischen Zentrums für Ölpolitik und Preisentwicklung, ist überzeugt, dass der dramatische Preiseinbruch von den Saudis, dem größten Ölproduzenten in der OPEC, bewusst herbeigeführt wurde. Öffentlich wird behauptet, man wolle auf einem globalen Markt schwindender Öl-Nachfrage neue Abnehmer gewinnen. Laut Abanmy soll jedoch Druck ausgeübt werden – auf Iran wegen des Atomprogramms und auf Russland wegen der Unterstützung für Bashar al-Assad in Syrien. Kombiniert mit den erlittenen Einbußen beim Verkauf russischen Erdgases an die Ukraine und der Aussicht, dass der Transit russischen Gases zu den großen Märkten in Europa in diesem Jahr auf Betreiben der USA gekappt werden könnte, wird Moskau durch den Druck auf den Ölpreis gleich doppelt getroffen. Mehr als 50 Prozent der russischen Staatseinnahmen stammen aus dem Exporterlös für Erdöl und Erdgas.

 

Am 11. September traf der US-Außenminister mit König Abdullah von Saudi-Arabien in dessen Palast am Roten Meer zusammen. Der König hatte auch den früheren Chef des saudi-arabischen Geheimdienstes, Prinz Bandar, zur Teilnahme an dem Treffen eingeladen. Dort wurde eine Vereinbarung festgezurrt, wonach die saudi-arabische Seite die Luftschläge gegen ISIS in Syrien unterstützt, vorausgesetzt, Washington gebe den Saudis Rückendeckung für den Sturz Assads. Als standhafter Verbündeter Russlands und de facto Irans war Assad ein Hindernis für die Pläne Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), den Erdgasmarkt in der EU zu beherrschen und Russlands lukrativen Handel mit der EU lahmzulegen. In einem Artikel des Wall Street Journal wurde betont, es habe »monatelange Bemühungen führender Vertreter der USA und der arabischen Seite« gegeben; wobei man sich über die Zusammenarbeit gegen den Islamischen Staat, nicht aber über das Wie und Wann einig gewesen sei. Der Prozess habe der saudischen Seite den Hebel verschafft, die USA erneut zu verpflichten, das Training für die Rebellen gegen Assad zu verstärken. Für Saudi-Arabien habe dessen Sturz nach wie vor oberste Priorität.

 

Für die Saudis besteht der Krieg zwischen zwei jahrhundertealten Strömungen des Islam. Saudi-Arabien, Sitz der heiligen Stätten Mekka und Medina, beansprucht de facto die Vorherrschaft der sunnitischen Strömung des Islam. Die saudische Variante des sunnitischen Islam ist der ultrakonservative Wahhabismus, benannt nach einem Beduinen und islamischen Fundamentalisten oder Salafisten namens Muhammad ibn Adb al-Wahha. Die Taliban leiten sich vom Wahhabismus her, mithilfe saudisch finanzierter religiöser Unterweisung. Auch die Emirate am Golf und Kuweit sind Anhänger des sunnitischen Wahhabismus der Saudis, genauso wie der Emir von Katar. Auf der anderen Seite ist der Iran historisch das Herzstück des kleineren Zweiges des Islam, der Schiiten.

 

Die Bevölkerung des Irak besteht zu 61 Prozent aus Schiiten. Syriens Präsident Bashar al-Assad ist Anhänger der Alawiten, eines Ablegers des schiitischen Zweiges. Um das Bild noch weiter zu verkomplizieren, liegt vor Saudi-Arabien der winzige Inselstaat Bahrein, wo bis zu 75 Prozent der Bevölkerung Schiiten sind, die herrschende Khalifa-Familie jedoch sunnitisch ist und enge Verbindungen zu Saudi-Arabien unterhält. Zudem wird die reichste Ölregion in Saudi-Arabien von schiitischen Moslems dominiert, die auf den Ölförderanlagen von Ras Tanura arbeiten.

 

Ein Krieg um Öl- und Gaspipelines

 

Diese im Islam schlummernden historischen Verwerfungslinien wurden durch den vom US-Außenministerium und der CIA losgetretenen islamischen Heiligen Krieg, auch bekannt als Arabischer Frühling, zum Auslöser eines offenen Krieges. Washingtons Neokonservative, die als eine Art »Tiefer Staat« in die Obama-Regierung eingebettet sind, und verbündete Medien wie die Washington Post unterstützten die verdeckte Hilfe der USA für die Moslembruderschaft, ein Lieblingsprojekt der CIA. Wie ich in meinem neuen Buch, Amerikas Heiliger Krieg, im Detail beschreibe, hatte die CIA seit Anfang der 1950er-Jahre Verbindungen zu dem terroristischen Todeskult der Moslembruderschaft kultiviert.

 

Wenn wir eine Landkarte der Lagerstätten bekannter Erdgasvorkommen am Persischen Golf betrachten, wird klarer, warum Katar und die VAE – mit Rückendeckung Saudi-Arabiens – die Opposition gegen Assad, darunter auch ISIS, mit Milliardenbeträgen unterstützen. Erdgas ist zur bevorzugten Quelle »sauberer Energie« für das 21. Jahrhundert geworden, und die EU ist der weltweit größte Wachstumsmarkt für Gas; zusammen ein gewichtiger Grund für Washington, die Abhängigkeit der EU von Exporten der Gazprom zu durchkreuzen und damit Russland zu schwächen und gleichzeitig die EU über loyale Stellvertreter wie Katar unter Kontrolle zu halten.

 

Die größte bekannte Erdgaslagerstätte der Welt ist im Persischen Golf, aufgeteilt auf territoriale Gewässer Katars und zum Teil Irans. Der iranische Teil heißt North Pars. 2006 unterzeichnete Chinas staatliche Energiegesellschaft CNOOC mit dem Iran eine Vereinbarung über die Entwicklung von North Pars und den Aufbau einer Flüssiggas-Infrastruktur für den Transport des Gases nach China.

 

Der katarische Teil der Lagerstätte im Persischen Golf, das sogenannte North Field, enthält nach Russland und Iran die drittgrößten Erdgas-Reserven der Welt.

 

Im Juli 2011 unterzeichneten die Regierungen Syriens, Irans und Iraks ein historisches Abkommen über den Bau einer Erdgas-Pipeline, das aufgrund des NATO-saudisch-katarischen Krieges zum Sturz Assads weitgehend unbeachtet blieb. Die geplante Pipeline, die zehn Milliarden Dollar kosten und in drei Jahren fertiggestellt sein sollte, verlief vom iranischen Hafen Assalouyeh in der Nähe des South-Pars-Feldes im Persischen Golf über irakisches Territorium bis nach Damaskus in Syrien. Zusammen mit den Reserven im Libanon würde Syrien zum Zentrum von Bau und Produktion. Hiermit eröffnete sich erstmals ein aus geopolitischer Sicht strategisch wichtiger Raum, der Iran, Irak, Syrien und Libanon umfasst. Pepe Escobar, Korrespondent von Asia Times, beschreibt es so: »Die Iran-Irak-Syrien-Pipeline wird – sofern sie jemals gebaut wird – durch eine wirtschaftliche, stählerne Nabelschnur eine überwiegend schiitische Achse stärken.«


Kurz nach der Unterzeichnung mit Iran und Irak gab Bashar al-Assads Ölministerium am 16. August 2011 die Entdeckung eines Erdgaslagers in Qarah in der syrischen Zentralregion nahe der Stadt Homs bekannt. Sofern Assad im Amt bleibt, ist Gazprom als wichtiger Investor oder Betreiber des neuen Erdgasfeldes in Syrien vorgesehen. Der Iran plant, die Pipeline von Damaskus bis zum libanesischen Mittelmeerhafen weiterzubauen, von wo aus das Gas auf den riesigen EU-Markt verschifft würde. Syrien würde iranisches Gas abnehmen, zusammen mit einer bereits laufenden Vereinbarung über den Kauf iranischen Gases vom South-Pars-Feld.

 

Katar, heute der weltgrößte Exporteur von Flüssiggas (LNG), überwiegend nach Asien, strebt auf denselben EU-Markt, den Iran und Syrien ins Auge fassen. Dafür sollen Pipelines zum Mittelmeer gebaut werden, und dabei ist es entscheidend, den iranfreundlichen Assad aus dem Weg zu schaffen. 2009 unterbreitete Katar Assad den Vorschlag zum Bau einer Gaspipeline vom katarischen North Field über Syrien in die Türkei und weiter in die EU. Assad lehnte mit dem Hinweis auf langjährige freundliche Beziehungen zu Russland und Gazprom ab. Zusammen mit der Vereinbarung über die Iran-Irak-Syrien-Erdgaspipeline wurde diese Ablehnung zum Auslöser der vollen saudisch-katarischen Attacke auf Assads Macht; al-Qaida-Terroristen wurden finanziell unterstützt, Dschihad-Fanatiker, die bereit waren, alawitische und schiitische »Ungläubige« zu töten, wurden rekrutiert, mit 100 Dollar täglich entlohnt und mit einer Kalaschnikow ausgestattet. Die Washingtoner neokonservativen Kriegsfalken in und um Obamas Weißes Haus und deren Verbündete in der rechtsgerichteten Regierung Netanjahu jubelten von den Zuschauerrängen, als Syrien nach dem Frühling 2011 in Flammen aufging.

 

Heute sind die US-gestützten Kriege in der Ukraine und in Syrien nur zwei Fronten desselben strategischen Krieges zur Schwächung Russlands und Chinas und zur Unterminierung jedes möglichen eurasischen Gegenpols zu einer US-kontrollierten neuen Weltordnung. Immer ist das strategische Ziel die Kontrolle über Pipelines, dieses Mal hauptsächlich Erdgas-Pipelines – von Russland in die EU über die Ukraine und von Iran und Syrien in die EU. In Wirklichkeit soll der von den USA und Israel unterstützte ISIS den Vorwand liefern, Assads lebenswichtige Getreidesilos und Ölraffinerien zu bombardieren, um die Wirtschaft lahmzulegen und anschließend Assad, den Verbündeten Russlands, Chinas und des Iran, nach dem Muster Gaddafis abzuservieren.

 

In engerem Sinne kann jeder, der Syrien beherrscht, den gesamten Nahen Osten beherrschen – so zumindest sehen es die Neokonservativen in Washington. Und von Syrien aus, dem Tor nach Asien, hält er den Schlüssel nach Russland und, über die Seidenstraße, auch nach China in der Hand.

 

Religionskriege waren historisch die grausamsten aller Kriege und dieser bildet darin keine Ausnahme, besonders, da Billionen Dollar an Erdöl- und Erdgas-Einnahmen auf dem Spiel stehen. Warum ist das geheime Abkommen über Syrien, das Kerry und Fahd am 11. September erzielten, so töricht? Weil die brillanten Taktiker in Washington, Riad, Doha und in gewissem Maße auch Ankara nicht in der Lage sind, die gegenseitigen Verbindungen zwischen all der Un-Ordnung und Zerstörung, die sie schüren, zu erkennen und weil sie nicht weiterblicken können als auf ihre Kontrolle über den Fluss von Erdöl und Erdgas als Grundlage ihrer illegitimen Macht.

 

 

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Leser-Kommentare (18) zu diesem Artikel

15.10.2014 | 11:26

cashca

Was für ein falsches Spiel. jeder gegen jeden, aber jeder fordert freundschaftliche Zusammenarbeit. Gleichzeitig täuscht jeder jeden, weil jeder andere Ziele hat, jeder hofft, den anderen für seine Ziele zu benützen. Alles Ganoven und Egoisten, die das Ganze nicht mehr begreifen. Das geht kräftig daneben. Russland hat seine Wahl bereits getroffen, die Orientiereung mach Asien , weg von Europa. Das war eine Riesendummheit der USA...

Was für ein falsches Spiel. jeder gegen jeden, aber jeder fordert freundschaftliche Zusammenarbeit. Gleichzeitig täuscht jeder jeden, weil jeder andere Ziele hat, jeder hofft, den anderen für seine Ziele zu benützen. Alles Ganoven und Egoisten, die das Ganze nicht mehr begreifen. Das geht kräftig daneben. Russland hat seine Wahl bereits getroffen, die Orientiereung mach Asien , weg von Europa. Das war eine Riesendummheit der USA und EUROPA, das zu provozieren.


15.10.2014 | 01:56

rudi

ja, der dritte Weltkrieg ist schon länger im Gange! Startschuss war 9/11, danach haben die USA und ihre Verbündeten zunächst im Irak und Afghanistan, dann in Libyen direkt militärisch interveniert. Das sind eigentlich völkerrechtlich illegitime Angriffskriege, die verharmlosend als "Krieg gegen den Terror" "legitimiert" wurden. Es wurde auch nichts Positives für die betroffenen Länder und für die Welt damit bewirkt. Statt dessen wächst der Terror weiter...

ja, der dritte Weltkrieg ist schon länger im Gange! Startschuss war 9/11, danach haben die USA und ihre Verbündeten zunächst im Irak und Afghanistan, dann in Libyen direkt militärisch interveniert. Das sind eigentlich völkerrechtlich illegitime Angriffskriege, die verharmlosend als "Krieg gegen den Terror" "legitimiert" wurden. Es wurde auch nichts Positives für die betroffenen Länder und für die Welt damit bewirkt. Statt dessen wächst der Terror weiter (größtenteils weiterhin gezielt herbeigeführt): überall Chaos!
Als nächstes standen Syrien und dann der Iran auf der Angriffskriegs- Agenda. Da hat dann Russland aus eigenem Interesse erfolgreich dagegen gehalten. Seitdem läuft nun die Kampagne gegen Putin auf vollen Touren. Man hat ihm eine Falle in der Ukraine gestellt, aber Putin hat sich nicht zu einem Angriffskrieg gegen den " legitimen" souveränen Staat Ukraine provozieren lassen. Denn dann hätte ein Krieg gegen Russland als "Verteidigungskrieg" deklariert werden können - so war das gewollt! Der Preis dafür: Putin musste tatenlos zusehen, wie tausende Separatisten und vor allem auch unbeteiligte Bevölkerung in der Ostukraine (hauptsächlich von faschistischen privat finanzierten Korps - Kopfprämien! -) regelrecht massakriert wurden - blutige Rache für den separatistischen russlandfreundlichen Kurs! Genau so grausam wie das Vorgehen der IS!
Zwischenstand: Assad konnte sich halten, auch wenn der legitime syrische Staat jetzt keine Kontrolle mehr über weite Landesteile hat. Die Separatisten in der Ostukraine haben den Angriff der ukrainischen Armee abwehren können, kontrollieren aber nicht das ganze Donbass- Gebiet, bzw. die komplette Region Donezk.
Wird es jetzt Frieden geben, mit Autonomie ostukrainischer Gebiete, und einem Verzicht der Westmächte, arabischer Staaten und der Türkei auf weitere Unterstützung des asymmetrischen Krieges gegen die syrische Regierung und das syrische Volk?
Oder kommt es am Ende zum großen Showdown der Supermächte mit direkter Konfrontation, aus der sich die BRD nicht mehr raushalten könnte, evtl. mit Einsatz von Kernwaffen (die hier in unserem Lande kürzlich aufgepeppt wurden) ?
Oder ist meine Schilderung eine "Verschwörungstheorie" ???


14.10.2014 | 21:27

Gerd Taddicken

Hallo! Die meisten von uns wissen es: Die USA-Politiker, für die nur Geld zählt, wollen die Weltmacht! Und dafür ist ihnen jedes Mittel recht. Sie machen alles, was den Interessen der USA dient - und das seit Jahrzehnten! Manche Leute glauben, sie haben deshalb auch gegen Hitler gekämpft. Das mag ,nebenbei´ so stimmen, aber das Hauptziel = Weltmacht, wurde nicht aus den Augen verloren, nämlich nach dem Sieg gegen die Nazis eine starke Allianz gegen Stalin und die damalige...

Hallo! Die meisten von uns wissen es: Die USA-Politiker, für die nur Geld zählt, wollen die Weltmacht! Und dafür ist ihnen jedes Mittel recht. Sie machen alles, was den Interessen der USA dient - und das seit Jahrzehnten! Manche Leute glauben, sie haben deshalb auch gegen Hitler gekämpft. Das mag ,nebenbei´ so stimmen, aber das Hauptziel = Weltmacht, wurde nicht aus den Augen verloren, nämlich nach dem Sieg gegen die Nazis eine starke Allianz gegen Stalin und die damalige UdSSR aufzubauen. Und so geht es immer weiter - und nur wenige merken, wissen es! Viele Grüße und eine schöne Restwoche Gerd Taddicken 2014-10-14, Dienstag, gg. 21.34 h +++


14.10.2014 | 21:19

Ilja Muromez

Putin ist nicht Breschnew !Was hier läuft gab es schon einmal - in Afghanistan. Energiepreise in den Keller trampeln - ökonomischeBilanzen zerstören - den Feind in einen Krieg hineinziehen - plattmachen und übernehmen .Weiter gedacht bedeutet dass , das demnächst der Krieg in der Ukraine eskaliert , die ISIS den Weg für neue Pipelines freimacht und andere Röhrenprojekte verhindern will . Die Eskalation ist programmiert ? Russlands Nachbarn werden als Kanonenfutter gebrieft ? Das...

Putin ist nicht Breschnew !
Was hier läuft gab es schon einmal - in Afghanistan. Energiepreise in den Keller trampeln - ökonomische
Bilanzen zerstören - den Feind in einen Krieg hineinziehen - plattmachen und übernehmen .
Weiter gedacht bedeutet dass , das demnächst der Krieg in der Ukraine eskaliert , die ISIS den Weg für neue
Pipelines freimacht und andere Röhrenprojekte verhindern will .
Die Eskalation ist programmiert ? Russlands Nachbarn werden als Kanonenfutter gebrieft ?
Das sollten wir den Leuten sagen


14.10.2014 | 19:42

Michael Juergen

Es kann einem nur noch speiuebel werden.- Selbst die Sintflut durch Apophis fuer 2036 hat sich zerschlagen.


14.10.2014 | 19:36

Besorgter Bürger

Vielen Dank für den sehr guten Bericht! Das habe ich mir aber in den Grundzügen selbst schon seit einiger Zeit gedacht, das es in etwa so läuft. Man bekommt echt Bauchschmerzen davon. Wenn man dann noch TTIP und Ceta dazu zählt, denkt man daß das Ende naht. Man weis nicht ob man duchhalten soll oder lieber gleich zu den Engeln fahren sollte. @ MB Sie sprechen mir aus dem Herzen! Was sie um 11.12 geschrieben haben, geht mir auch schon genau so seit ein paar Tagen durch den...

Vielen Dank für den sehr guten Bericht! Das habe ich mir aber in den Grundzügen selbst schon seit einiger Zeit gedacht, das es in etwa so läuft. Man bekommt echt Bauchschmerzen davon. Wenn man dann noch TTIP und Ceta dazu zählt, denkt man daß das Ende naht. Man weis nicht ob man duchhalten soll oder lieber gleich zu den Engeln fahren sollte. @ MB Sie sprechen mir aus dem Herzen! Was sie um 11.12 geschrieben haben, geht mir auch schon genau so seit ein paar Tagen durch den Kopf! Man könnte nur noch kotzen!

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