Friday, 26. August 2016
17.12.2010
 
 

Die Global-Warming-Gespräche in Cancún sind gescheitert, doch die Gespräche gehen weiter …

F. William Engdahl

Der Klimagipfel im mexikanischen Cancún ist gescheitert – auch wenn man das angesichts der positiv gefärbten Berichterstattung der führenden Medien kaum glauben mag. Eines der schlimmsten Betrugsmanöver in der Geschichte der Wissenschaft, der Religion und der Weltpolitik steht heute näher davor aufzufliegen denn je, seit 2007 jener betrügerische Film, der Al Gore den Nobelpreis einbrachte, in die Kinos kam.

Aufmerksame Leser werden sich noch daran erinnern, dass der letzte Klimagipfel – der törichterweise mitten im skandinavischen Winter in Kopenhagen stattfand, wo damals einer der schlimmsten Schneestürme seit Menschengedenken tobte – scheiterte, weil Schwellen- und Entwicklungsländer unter Führung Chinas bei dem von Obama vorbereiteten Coup nicht mitmachten. Die führenden Medien nahmen das Scheitern damals nur am Rande zur Kenntnis, sie präsentierten es als einen Schritt auf dem Weg zum Erfolg.

Auch die diesjährigen Gespräche in Cancún waren ein Versuch, wieder Schwung in die schwer diskreditierten Global-Warming-Pläne zu bringen. Die Veranstalter hatten sich ganz offensichtlich für Cancún entschieden, um eine »warme« Kulisse dafür zu schaffen, den Teilnehmern die besondere Dringlichkeit zu vermitteln. Doch auch in Cancún verzeichnete man dieses Jahr den kältesten Dezember seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das könnte daran liegen, dass sich unser Planet Erde eben nicht erwärmt, sondern dass vielmehr nach Auskunft seriöser Klimatologen seit etwa 2007 eine neue längere Abkühlungsphase begonnen hat. Diese könnte mehrere Jahrzehnte anhalten, denn auch die Sonneneruptionen sind in eine zyklische Phase geringerer Aktivität eingetreten, dadurch kommt weniger Hitze auf dem Planeten Erde an. Die Hohepriester der Kirche des Global Warming scheinen die Sonne in ihrer Religion anscheinend außer Acht zu lassen.

Auf dem Gipfel wurden zwar einige Vereinbarungen über die Schaffung von »Bausteinen« für einen bindenden Vertrag geschlossen, doch eine verbindliche Einigung auf eine Reduzierung von CO2-Gasen wurde nicht erzielt. Im Gegenteil: Kanada, Russland und Japan lehnten die Erweiterung der Zielvorgaben des alten Kyoto-Protokolls ab. Das bestehende, rechtlich verbindliche Klimawandelabkommen, das Kyoto-Protokoll, stellt für 36 Länder Zielvorgaben auf, während Schwellen- und Entwicklungsländer bislang nur aufgerufen waren, Pläne zur Bekämpfung des Klimawandels zu entwerfen. Die seit 2006 amtierende Regierung von Kanada zog die von der Vorgängerregierung abgegebene Zusicherung zur Einhaltung des Protokolls zurück. Neben wirtschaftlichen Erwägungen wurde geltend gemacht, dass die Vereinigten Staaten die Vereinbarung nicht unterschrieben hätten.

Denn obwohl Obama der Präsident des Klimawandels ist, der laut Berichten aus den USA bis über

Gescheiterter Gipfel in Cancún: Dieser »Klimawandel-Pastor« der Kirche des Global Warming sieht nicht gerade fröhlich aus.

seine großen Ohren in den Schwindel mit der Chicagoer Klimabörse verstrickt ist, hat er es bisher nicht geschafft, den »Cap and Trade«-Emissionshandel durch den Kongress zu bringen, obwohl die Demokraten dort bis vor Kurzem noch die Mehrheit stellten. Der neue Kongress wird angesichts der Mehrheit der Republikaner im Repräsentantenhaus jedes Abkommen über Global Warming seitens der USA ablehnen, weil man – zu Recht – der Überzeugung ist, dass der ohnehin in großen Schwierigkeiten steckenden US-Wirtschaft dadurch nur zusätzliche Belastungen auferlegt würden.

Ohne eine wirkliche Einigung, die für alle Beteiligten, auch die Vereinigten Staaten, China, Indien und Brasilien, verpflichtend ist, wird es rein mathematisch unmöglich sein, die Emissionen in den nächsten zehn Jahren zu stabilisieren, geschweige denn zu reduzieren. Dieses Problem blieb auch am Ende des Cancún-Gipfels ungelöst. Vielleicht haben die Enthüllungen der vergangenen Monate über wissenschaftlichen Betrug beim Umgang mit Klimadaten in Ländern wie China den Enthusiasmus gedämpft, wirtschaftlichen Selbstmord zu begehen, nur um sich eine unbewiesene Wissenschaft zu eigen zu machen, nach deren Aussage der Mensch dabei ist, mit seinen Emissionsgasen den Planeten zu zerstören.

Merkwürdigerweise ist nur die Europäische Union verrückt genug, am Mythos vom Global Warming festzuhalten. Vielleicht finden wir heraus, warum das so ist, wenn wir auch hier der Spur des Geldes folgen.

 

 


 

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