Thursday, 28. July 2016
12.06.2010
 
 

Die Ölkatastrophe »könnte noch Jahre andauern«, wenn es nicht gelingt, sie zu bekämpfen

F. William Engdahl

Die Regierung Obama und hohe BP-Vertreter arbeiten fieberhaft … nicht etwa daran, die schlimmste Ölpest der Geschichte zu bekämpfen, sondern daran, das wahre Ausmaß der Umweltkatastrophe zu verbergen. Hochrangige Forscher berichten uns, BP habe bei der Bohrung einen der Öl-Migrationskanäle getroffen, noch jahrelang könnte Öl austreten, wenn nicht entscheidende Schritte unternommen würden, was jedoch bei der gegenwärtigen Strategie ziemlich unwahrscheinlich scheint.

Bei einem Gespräch sagte Wladimir Kutscherow, Professor am Königlich-Schwedischen Insititut für Technologie und an der Russischen Staatsuniversität für Öl und Gas vor wenigen Tagen voraus, die gegenwärtige Ölpest, die die Küsten der Vereinigten Staaten am Golf von Mexikos überzieht, »könnte noch viele Jahre andauern … sehr viele Jahre«. (1)

Laut Kutscherow, einem führenden Experten hinsichtlich der Theorie über den abiotischen tiefen Ursprung von Petroleum, ist »BP bei der Bohrung auf etwas gestoßen, das wir als ›Migrationskanal‹ bezeichnen, eine tiefe Spalte, über welche Kohlenwasserstoffe, die in der Tiefe unseres Planeten gebildet werden, zur Erdkruste wandern und in Felsformationen gesammelt werden, so etwas wie Ghawar in Saudi-Arabien« (2). Ghawar, das ertragreichste Ölfeld der Welt, produziert seit nunmehr fast 70 Jahren täglich Millionen Barrel Öl, ein Versiegen ist nicht in Sicht. Nach Ansicht der abiotischen Wissenschaft liegt Ghawar, wie alle anderen gigantischen Öl- und Gaslagerstätten der Welt, auf einem Migrationskanal, ähnlich dem im ölreichen Golf von Mexiko.

In der Zeit des verheerenden Erdbebens in Haiti habe ich geschrieben (3), dass Haiti als potenzielle Lagerstätte von riesigen Kohlenwasserstoff-Vorkommen identifiziert worden war. Kutscherow hält den gesamten Golf von Mexiko für einen der weltweit reichsten erreichbaren Orte für die Förderung von Öl und Gas – zumindest vor dem Untergang der Bohrinsel Deepwater Horizon im April dieses Jahres.

 

»Meiner Ansicht nach hat die Firmenleitung von BP angesichts der Menge des aus der Quelle sprudelnden Öls panisch reagiert«, fährt Kutscherow fort. »Unerklärlich ist zum jetzigen Zeitpunkt, warum sie ein Verfahren versuchen, scheitern, dann ein anderes versuchen, scheitern, dann ein drittes versuchen. Angesichts des Ausmaßes der Katastrophe sollte man alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten versuchen, selbst wenn es zehn sind, und zwar alle gleichzeitig in der Hoffnung darauf, dass eine davon erfolgreich ist. Sonst könnte diese Ölquelle noch jahrelang weiter sprudeln, angesichts der Mengen, die schon jetzt an die Oberfläche kommen.« (4)

Er betont: »Es ist schwer einzuschätzen, wie viel Öl hier ausströmt. Es gibt keine objektiven Informationen.« Doch wenn man die Informationen über den jüngsten »gigantischen« Fund von BP im Golf von Mexiko – das Tiber-Feld in etwa zehn Kilometern Tiefe – einbezieht, dann teilt Kutscherow die Meinung von Ira Leifer, einem Forscher am Marine Science Institute der University of California, Santa Barbara, der sagt, das Öl ströme möglicherweise mit einer Rate von über 100.000 Barrel täglich aus. (5)

Das enorme Ausmaß der Ölpest diskreditiert auch eindeutig den von den Ölgesellschaften verbreiteten Mythos vom »Peak Oil«, dem zufolge die Welt sich dem »Gipfel« der wirtschaftlichen Förderung nähert oder ihn bereits erreicht hat. Diesen Mythos, der in den letzten Jahren vor allem von Kreisen um den ehemaligen Ölmanager Dick Cheney verbreitet worden ist, haben die großen Ölgesellschaften erfolgreich genutzt, um weit höhere Ölpreise zu rechtfertigen, als ohne die angebliche Knappheit der Ölreserven zu erzielen wären.

 

Obama und BP versuchen zu vertuschen

Laut einem Bericht von Wayne Madsen, einem investigativen Journalisten aus Washington, »vertuschen Obamas Weißes Haus und British Petroleum das wahre Ausmaß der vulkanartigen Ölkatastrophe im Golf von Mexiko und arbeiten gemeinsam mit BP daran, die Schadenersatzpflicht für BP durch dieses wahre ›Mega-Desaster‹ zu begrenzen.« (6) Madsen zitiert für seine Einschätzung Quellen aus dem US Army Corps of Engineers, der Notstandsbehörde FEMA und dem Umweltschutzministerium von Florida.

Obama und sein engster Mitarbeiterstab im Weißen Haus sowie Innenminister Salazar arbeiten gemeinsam mit BP-Chef Tony Hayward am Entwurf für ein Gesetz, dem zufolge die Obergrenze für Schadensersatzforderungen der von der Ölpest Betroffenen von 75 Millionen Dollar auf zehn Milliarden Dollar erhöht werden soll. Fundierten Schätzungen zufolge, die Madsen zitiert, kann die Katastrophe jedoch potenziell Kosten von mindestens 1.000 Milliarden (eine Billion) Dollar verursachen. Diese Schätzung wäre eine Bestätigung für Kutscherows pessimistische Annahme, dass die Ölkatastrophe, falls sie nicht schnell unter Kontrolle gebracht wird, »die gesamte Küste der Vereinigten Staaten zerstören wird«.

Laut Madsens Bericht aus Washington sind die Erklärungen von BP, eine der Austrittsstellen sei eingedämmt, »reine PR-Desinformation, um einerseits eine Panik zu verhindern und andererseits keine Forderungen nach einem umfassenderen Eingreifen durch die Regierung Obama laut werden zu lassen, so Quellen bei der FEMA und beim Corps of Engineers« (7).

Das Weiße Haus sträubt sich bislang dagegen, »nachteilige Informationen« über die Ölkatastrophe freizugeben. Experten der Küstenwache und des Corps of Engineers schätzen, dass es im Golf von Mexiko, im Nordatlantik und noch darüber hinaus zu einer irreversiblen Schädigung des Ökosystems des Meeres kommen wird, wenn der Öl-Geysir nicht innerhalb von 90 Tagen gestoppt wird. Bestenfalls könnte es, so schätzen einige Experten des Corps of Engineers, zwei Jahre dauern, das Loch am Meeresboden des Golf zuzubetonieren. (8)

Erst als das ganze Ausmaß der Katastrophe erkennbar wurde, wies Obama seine Heimatschutzministerin Napolitano an, die Ölpest zur »Frage der nationalen Sicherheit« zu erklären. Obwohl Küstenwache und FEMA ihrem Ministerium unterstehen, mache Napolitano, so Madsen, gegenwärtig vor allem deshalb die nationale Sicherheit geltend, weil sie eine Medienberichterstattung über das riesige Ausmaß der Katastrophe blockieren wolle, die sich im Golf von Mexiko, im Atlantischen Ozean und an deren Küsten abspielt.

Darüber hinaus hat die Regierung Obama mit BP ein Komplott geschmiedet, um das Ausmaß der Ölpest zu verbergen, so die zitierten Quellen auf nationaler und bundesstaatlicher Ebene. Nachdem die Bohrinsel explodiert und gesunken war, hatte die Regierung zunächst erklärt, täglich strömten 42.000 Gallonen [ca. 160.000 Liter] Öl aus der Öffnung am Meeresboden. Fünf Tage später erhöhte die Regierung in Washington diesen Wert auf 210.000 Gallonen [ca. 800.000 Liter] täglich. Doch Tauchboote, die das Ausströmen des Öls am Meeresboden im Golf beobachten, sehen Bilder, die wie ein »vulkanartiger« Ausbruch von Öl wirken.

Als das Army Corps of Engineers anfangs versuchte, von der NASA Bilder über den Ölteppich zu erhalten, der weit ausgedehnter ist als in den Medien berichtet, wurde angeblich der Zugriff darauf verwehrt. Zufällig gelang es National Geographic, die Satellitenbilder vom Ausmaß der Katastrophe zu bekommen und diese auf die eigene Website zu stellen. Andere von der Regierung Obama zurückgehaltene Satellitenbilder zeigen, dass unter der klaffenden Öffnung, aus der Öl in immer beängstigender Menge ausströmt, ein Hohlraum liegt, der auf etwa die Größe des Mount Everest geschätzt wird. Diese Information wird laut Madsens Qellen unter beinahe höchster Geheimhaltungsstufe der Öffentlichkeit vorenthalten.

Corps of Engineers und FEMA kritisieren dem Vernehmen nach scharf die fehlende Unterstützung durch das Weiße Haus und die US-Küstenwache für ein schnelles Eingreifen direkt nach der Explosion. Erst jetzt hat die Küstenwache das Ausmaß der Katastrophe begriffen und annähernd 70 Schiffe in das betroffene Gebiet entsandt. Unter den von der Regierung Bush/Cheney erlassenen lockeren Regulierungsmaßnahmen wurde der Mineral Management Service, eine Behörde des US-Innenministeriums, zum simplen »Erfüllungsgehilfen«, der alles genehmigte, was die Ölgesellschaften wünschten, vor allem bezüglich der Sicherheitsmaßnahmen, die solch eine Katastrophe hätten verhindern können. Madsen beschreibt den Zustand einer »kriminellen Absprache zwischen Halliburton und der Behörde des Innenministeriums, das Potenzial für ähnliche Katastrophen besteht auch bei den anderen 30.000 Bohrinseln, bei denen dieselben Absperrventile in Gebrauch sind« (9).

 

Das Schweigen der Umweltgruppen? … Folge dem Geld

Ohne Zweifel erleben wir derzeit die wahrscheinlich größte Umweltkatastrophe der Geschichte. Die Explosion der Ölplattform ereignete sich in der Nähe der Strömungsschleife, in welcher der Golfstrom entsteht. Dies hat enorme ökologische und klimatologische Folgen.

Schon ein oberflächlicher Blick auf eine Karte des Golfstroms zeigt, dass das Öl nicht nur die Strände am Golf von Mexiko überziehen wird, es wird sich auf die Atlantikküste bis hinauf nach North Carolina ausdehnen und von dort aus weiter bis in die Nordsee und nach Island. Es geht jedoch um weit mehr als nur um die Schäden für die Strände, das Leben im Meer und die Wasserversorgung, denn der Golfstrom hat eine ganz besondere Chemie, Struktur (Meeresorganismen), Dichte und Temperatur. Was passiert, wenn Öl, Dispersionsmittel und alle die durch sie erzeugten giftigen Verbindungen tatsächlich die Natur des Golfstroms verändern? Niemand kann mögliche Veränderungen ausschließen, einschließlich der Änderung des Verlaufs des Golfstroms, wobei selbst kleine Abweichungen von der bisherigen Norm große Wirkung entfachen könnten. Europa, England eingeschlossen, verdankt es der Erwärmung durch den Golfstrom, dass hier keine vereiste Wüste besteht.

Und doch herrscht völliges Schweigen vonseiten der führenden grünen oder Umweltschutz-Organisationen, die doch auf die Barrikaden gehen und ein energisches Eingreifen von BP und der US-Regierung fordern müssten.

Dieses völlige Schweigen von Organisationen wie Greenpeace, Nature Conservancy, Sierra Club und anderen steht wohl in Verbindung mit einer Geldspur, die direkt zur Ölindustrie, insbesondere zu BP, führt. Führende Umweltorganisationen haben in den letzten Jahren ansehnliche Spenden von BP erhalten, damit sich das Unternehmen ein »umweltfreundliches Gesicht« geben konnte, wie sich auch an dem neuen Firmennamen Beyond Petroleum (Jenseits vom Öl) zeigt

Nature Conservancy, die als »mächtigste Umweltgruppe der Welt« (10) beschrieben wird, hat BP sogar einen Sitz in seinem internationalen Führungsrat zugestanden, nachdem die Ölgesellschaft der Organisation in den letzten Jahren mehr als zehn Millionen Dollar gespendet hatte. (11)

Bis vor Kurzem haben Conservancy und andere Umweltgruppen gemeinsam mit BP in einer Koalition zusammengearbeitet, die beim US-Kongress Lobbyarbeit in Fragen des Klimawandels betrieben hat. Ein Angestellter von BP Exploration ist ehrenamtlich als Treuhänder für Conservancy in Alaska tätig. Darüber hinaus hat Conservation International, eine weitere Umweltgruppe, laut einem kürzlich in der Washington Post erschienenen Bericht von BP Spenden in Höhe von zwei Millionen Dollar angenommen. Zudem hat diese Umweltschutzorganisation mit BP innerhalb mehrerer Projekte eine Zusammenarbeitet betrieben. Darunter befand sich ein Projekt, bei dem Methoden zur Ölförderung geprüft wurden. Von 2000 bis 2006 saß John Browne, der damalige Chef von BP, im Vorstand von Conservancy International.

Darüber hinaus hat die ebenfalls sehr einflussreiche Organisation Environmental Defense Fund gemeinsam mit BP, Shell und anderen großen Unternehmen die Partnership for Climate Action gebildet, um »marktbasierte Mechanismen« (sic) zur Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen zu propagieren.

Zu den gemeinnützigen Umweltgruppen, die Spenden von BP angenommen haben oder mit BP Allianzen gebildet haben, zählen: Nature Conservancy, Conservation International, Environmental Defense Fund, Sierra Club und Audubon. Das könnte erklären, warum der politische Aufschrei nach entschlossenem Eingreifen am Golf von Mexiko bis zur Stunde ausgeblieben ist. (12)

Natürlich wird die Lösung für diese Katastrophe nicht von diesen Organisationen kommen. Entscheidend ist zum jetzigen Zeitpunkt, wer bereit sein wird, die dringend benötigten amerikanischen und internationalen wissenschaftlichen Ressourcen für die Lösung dieser Krise einzusetzen. Ein weiteres Handeln wie jenes, das Obamas Weißes Haus oder BP bisher an den Tag gelegt haben, kann nur zu dem Schluss führen, dass einige sehr Mächtige wollen, dass diese Katastrophe weitergeht. Die nächsten Wochen werden für diese Einschätzung entscheidend sein.

 

__________

Quellen:

(1) Wladimir Kutscherow, Telefongespräch mit dem Autor, 9. Juni 2010

(2) Ebenda

(3) F. William Engdahl, »Der verhängnisvolle geopolitische Gewinn namens Haiti«, 30. Januar 2010, unter http://www.info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/der-verhaengnisvolle-geologische-gewinn-namens-hai.html

(4) Wladimir Kutscherow, a.a.O.

(5) Ira Leifer, »BP Well Could Be Leaking 100.000 Barrels of Oil a Day«, 9. Juni 2010, unter http://www.democracynow.org/2010/6/9/scientist_bp_well_could_be_leaking

(6) Wayne Madsen, »The Coverup: BPs Crude Politics and the Looming Environmental Mega Disaster«, 6. Mai 2010, www.OilPrice.com

(7) Ebenda

(8) Ebenda

(9) Ebenda

(10) Tim Findley, »Natures’ Landlord«, Range Magazine, Frühjahr 2003

(11) Joe Stephens, »Nature Conservancy faces potential backlash from ties with BP«, Washington Post, 24. Mai 2010, unter http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/05/23/AR2010052302164.html

(12) Ebenda

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