Thursday, 1. September 2016
07.10.2014
 
 

Die Regenschirme in Hongkong sind »Made in USA«

F. William Engdahl

Die Washingtoner Neokonservativen und ihre Verbündeten im US State Department und in der Obama-Regierung sind offensichtlich auf China genauso wütend wie auf Russlands Präsidenten Wladimir Putin. Da beide Länder, Russland und China, in den vergangenen Jahren ihre eigenen nationalen Interessen stärker betonen, und da die beiden eurasischen Mächte auf allen strategischen Ebenen in eine engere Zusammenarbeit gedrängt werden, hat Washington jetzt entschieden, Chaos gegen Peking zu richten – wie zuvor den Aufstand in der Ukraine gegen Russland und russische Verbindungen in die EU geschürt wurden.

 

Washington reagiert auf in jüngster Zeit abgeschlossene Verträge über eine engere Kooperation zwischen Moskau und Peking, die 400 Milliarden Dollar teure Gaspipeline, die Infrastrukturbank der BRICS-Staaten und den Handel in Rubel und Renminbi unter Umgehung des US-Dollars. In den großen Medien wird diese Reaktion als Hongkonger »Regenschirm-Revolution« bezeichnet.

 

In der Ära der industriellen Globalisierung und Auslagerung der US-Industrie in Billiglohnländer, insbesondere China, sollte man sich an eine Sache erinnern, die die USA – genauer gesagt Washington D.C. und Langley, Virginia – produzieren und nach Hongkong exportieren. Die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong wird Ziel einer Farbenrevolution; die Medien haben sie die »Regenschirm-Revolution« getauft, da die Demonstranten zum Schutz vor dem Tränengas der Polizei Regenschirme aufspannen.

 

Die »Regenschirme« für Hongkongs derzeitige Regenschirm-Revolution sind »Made in Washington«. Der Beweis liegt nicht nur in der überstürzten Unterstützung des Weißen Hauses für Occupy Central, schon wenige Stunden nach deren Beginn und nach demselben Muster, das wir bereits aus der Ukraine kennen.

 

Das US State Department und von dort finanzierte NGOs haben diese Proteste seit Jahren in aller Stille vorbereitet. Betrachten Sie die Spitze von Washingtons Projekt »Demokratie« in Hongkong.

 

Einige altbekannte schmutzige Darsteller …

 

Mit allmählich langweilender Monotonie hat Washington erneut eine Farbenrevolution in Gang gesetzt. Von der US-Regierung gelenkte NGOs und US-trainierte Agenten steuern die gesamten Occupy Central-Demonstrationen in Hongkong; die angeblich aus Protest gegen die von Peking festgelegten Regeln für die Hongkonger Wahlen 2017 durchgeführt werden.

 

Nominell wird die Protestbewegung Occupy Central Hong Kong von dem 17-jährigen Studenten Joshua Wong angeführt, der wie eine Hongkonger Version von Harry Potter wirkt; ein Junge, der gerade geboren war, als England widerwillig seine 99-jährige Kolonialherrschaft beendete und die Stadt an die Volksrepublik China zurückgab. Bei Occupy Central stehen Wong Edward Chin, ein an der University of Minnesota ausgebildeter Hedge-Fonds-Mann, Chan Kin-man, ein an der Yale University ausgebildeter Soziologe, Chu Yiu-ming, ein Baptistenpfarrer und Veteran der CIA-Destabilisierung auf dem Tinanmen-Platz von 1989 und Benny Tai Yiu-ting oder kurz Benny Tai, ein Hongkonger Juraprofessor, zur Seite.

 

Hinter diesen Hongkonger Frontmännern steuern das US State Department (Außenministerium) und dessen Lieblings-NGO, die vom US-Kongress finanzierte National Endowment for Democracy (NED) über ihren Ableger, das National Democratic Institute (NDI), die Occupy-Central-Operation. Werfen wir einen Blick hinter die hübsche Fassade des friedlichen, gewaltfreien Protests für Demokratie und wir entdecken einen höchst undemokratischen verdeckten Plan Washingtons.

 

Beginnen wir mit Chu Yiu-ming, dem Baptistenpfarrer, der als Vorsitzender von Occupy Central ausgewählt wurde. Pastor Chu Yiu-ming ist Gründer und Vorstandsmitglied einer Hongkonger NGO – Hong Kong Human Rights Monitor (HKHRM). HKHRM wird, wie die Organisation auf ihrer Website freimütig einräumt, hauptsächlich durch das US State Department über dessen neokonservative Farbenrevolutionen-NGO, die National Endowment for Democracy (NED), finanziert.

 

In der Rubrik »Vereinszweck« heißt es: »Mit mündlichen und schriftlichen Berichten informiert HKHRM Presse, Vereinte Nationen, in- und ausländische Regierungen und gesetzgebende Körperschaften über Menschenrechte in Hongkong.« In ihrem Jahresbericht 2013 berichtet die NED über die Vergabe eines Darlehens von 145.000 US-Dollar an Pastor Chu Yiu-Mings Human Rights Monitor. Für so viel Geld kann man eine ganze Schiffsladung Regenschirme kaufen. Chus HKHRM arbeitet auch mit einem anderen NED-finanzierten Geschöpf, der Alliance for Reform and Democracy in Asia (ARDA) zusammen.

 

Als die Führungsriege von Occupy Central im Januar 2014 (undemokratisch) beschloss, Pastor Chu zum Leiter von Occupy Central zu ernennen, sagte dieser, der Grund für seine Ernennung sei, dass »ich mehr Verbindungen zu verschiedenen Aktivistengruppen unterhalte, und über Erfahrung mit großen gesellschaftlichen Kampagnen verfüge.« Um genauer zu sein, hätte er die NED als Aktivistengruppe benennen können und die CIA-Operation auf dem Tiananmen-Platz von 1989 als »große gesellschaftliche Kampagne«. Der Baptistenprediger gab zu, dass er von zwei weiteren Anführern der Organisation für zivilen Ungehorsam zum Leiter ernannt worden war, nämlich von Benny Tai Yiu-ting und Dr. Chan Kin-man, die wollten, dass er die Rolle »übernahm«.

 

Benny Tai ist ebenfalls mit dem US State Department vertraut. Tai, Juraprofessor an der Universität Hongkong und Mitbegründer von Hong Kong Occupy Central, kooperiert mit dem Zentrum für Vergleichendes und Öffentliches Recht an der Hongkonger Universität, das für Projekte mit dem Titel »Design Democracy Hong Kong« Forschungsgelder des NED-Ablegers National Democratic Institute erhält. Im Jahresbericht des Zentrums wird erklärt:

»Die Website des Design Democracy Hong Kong wurde mit finanzieller Unterstützung des National Democratic Institute aufgebaut, um von der Basis eine legale, konstruktive Herangehensweise an eine konstitutionelle und politische Reform in Hongkong bereitzustellen.«

Auf seiner eigenen Website beschreibt das NDI sein langjähriges Hongkonger Gesetzesprojekt, die rechtliche Untermauerung der Forderungen von Occupy, die im Wesentlichen einer von den USA handverlesenen Regierung Hongkongs den Weg bereiten würde, genauso wie Victoria Nuland persönlich im Februar 2014 ein US-loyales Putschregime für die Ukraine aussuchte. Das NDI brüstet sich:

 

»Das Zentrum für Vergleichendes und Öffentliches Recht (CCPL) an der Universität Hongkong arbeitet mit Unterstützung des NDI daran, mit der Gründung von Design Democracy Hong Kong (www.designdemocracy.hk) den Bürgern eine stärkere Stimme in dem Beratungsverfahren zu geben. Die Website ist einzigartig und neutral, sie bietet den Bürgern Raum, über die Zukunft des Hongkonger Wahlsystems zu diskutieren

 

Das Hongkonger Wunderkind von Washingtons Farbenrevolution/Destabilisierung, der 17-jährige Student Joshua Wong, startete mit 15 die Facebook-Seite Scholarism; unterstützt von Washingtons neokonservativer National Endowment for Democracy über deren linken Flügel, das National Democratic Institute und dessen Projekt NDItech. Und eine weitere Führungsfigur von Occupy Central, Audrey Eu Yuet, traf sich kürzlich mit US-Vizepräsident Joe Biden. Hmm.

 

Kardinal Zen und Kardinal Sünden …

 

Weniger sichtbar in den Mainstream-Medien, aber als einer der wichtigsten Organisatoren von Occupy Central identifiziert, ist Hongkongs Kardinal und früherer Bischof Joseph Zen. Wie die Hong Kong Morning Post berichtet, spielt Kardinal Zen bei den US-finanzierten Protesten gegen Pekings Herrschaft eine Schlüsselrolle. Außerdem ist er zufällig auch der wichtigste Berater des Vatikans über China. Versucht der erste jesuitische Papst der Geschichte, Papst Franziskus, mit finanzieller Hilfe der USA erneut in der Tradition Franz Xavers, des Mitbegründers des Jesuitenordens (und zufällig namensgleich mit dem Papst), über die Achillesferse Hongkong die Volksrepublik China zu unterwandern und zu übernehmen?

 

US-Vizepräsident Joe Biden, an dessen Händen das Blut Tausender Opfer des Neonazi-Bürgerkriegs in der Ostukraine klebt, Kardinal Zen, Pastor Chu, Joshua Wong, Benny Tai und die neokonservative NED mit ihrer NDI und der ganzen Schar weiterer State-Department-Assets und NGOs, die hier nicht alle namentlich aufgeführt werden können, haben eine volle Farbenrevolution – die Regenschirm-Revolution – in Gang gesetzt. Das Timing des Vorgehens, mehr als zwei Jahre vor den Hongkonger Wahlen 2017, legt die Vermutung nahe, dass einige Leute in Washington und anderen Teilen der westlichen Welt nervös geworden sind.

 

Das eigentliche Ziel sind der wachsende eurasische Wirtschaftsraum China in Zusammenarbeit mit Putins Russland und deren führende Rolle in der Schaffung eines friedlichen und effektiven Gegenpols zu Washingtons neuer Welt(un)ordnung über Organisationen wie die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit und die BRICS. Washingtons Politik ist wirklich ziemlich dumm, aber schließlich sind die Betreiber dumme Leute, die Intelligenz verachten.

 

 

 

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Leser-Kommentare (10) zu diesem Artikel

08.10.2014 | 09:30

Simka

Irgendwie war das doch sofort klar nach Erscheinen der ersten Bilder - das Ding ist genauso künstlich aufgezogen worden wie diese seltsame Umwelt-Demo kürzlich in New York.

Wer einmal wach ist, den kann man nicht mehr belügen!


07.10.2014 | 13:27

Iomio

@Hans, bitte einmal auf YouTube Jim Willie aufrufen. Das neuste Interview mit Paul Sandhu ist eine wahre Fundgrube für Informationen. Der Mann ist ein hervorragender Analyst und hat eine erstaunliche Trefferquote.


07.10.2014 | 11:03

MB

China muß einfach konsequent handeln, die amerikanischen NGO´s verbieten bzw. bekämpfen und die Initiatoren des "Aufstandes" des Landes verweisen. Da ein Teil von denen ohnehin in den USA studiert hat, können sie ja dort ihr Glück suchen. Es geht nicht darum, dass China ein Rechtsstaat oder eine saubere Demokratie ist, ganz sicher nicht. Deshalb muß sich China eine Einmischung der USA durch die Hintertür in seine Angelegenheiten noch lange nicht bieten lassen. Zumal die...

China muß einfach konsequent handeln, die amerikanischen NGO´s verbieten bzw. bekämpfen und die Initiatoren des "Aufstandes" des Landes verweisen. Da ein Teil von denen ohnehin in den USA studiert hat, können sie ja dort ihr Glück suchen. Es geht nicht darum, dass China ein Rechtsstaat oder eine saubere Demokratie ist, ganz sicher nicht. Deshalb muß sich China eine Einmischung der USA durch die Hintertür in seine Angelegenheiten noch lange nicht bieten lassen. Zumal die USA mit ihrem verbrecherischen 2- Parteien- System und ihrer Finanzmafia nun wirklich nicht im Entferntesten anderen Ländern "Demokratie" beizubringen haben. Es ist dasselbe Muster wie in der Ukraine, nur mit anderem Anstrich, dann versucht man es eben dort. Da hilft nur die Politik der "eisernen Faust", um die USA zu stoppen. Langsam sollten nun China und Russland zum "Gegenangriff" übergehen und ihrerseits alle Hebel in Bewegung setzen, um die USA zu destabilisieren. Aber die beiden Länder, China und Russland wissen genau, was sie machen, kluge Köpfe und schlaue Strategen haben sie garantiert genug. Wer so geisteskrank ist, wie die USA, sich gleichzeitig gegen Russland und China zu stellen, zeigt nur, dass er von einem irrationalen Größenwahn befallen ist.


07.10.2014 | 10:50

berger

Ist die intelegenz der A mis jetzt schon wie prognostiziert wird von 100 auf 80 IQ gesunken, weil denen in den letzten 100 Jahren keine neue Methode einfällt.


07.10.2014 | 10:41

Klartexter

Wenn irgendwo auf der Welt Konflikte angezettelt und geschürt wurden, dann steckten die USA direkt oder indirekt dahinter. Jetzt soll China geschwächt werden, denn es geht nicht um mehr Demokratie, sonderrn um mehr Einfluss der USA. China soll, muss hart bleiben, notfalls mit allen Mitteln der staatlichen Macht. Niemand sollte den USA auch nur einen Finger breit nachgeben. Niemand.


07.10.2014 | 09:46

WachtamRheinbeiRhöndorf

Der 1989er Vergleich hinkt, ich bitte Sie. Die Okkupationsbestrebungen Chinas gegenüber Hongkong, bzw. Allmachtsansprüche gegenüber der ganzen Welt, sind Tatsache. Ich sehe nicht, daß maoistische Faschisten den Finanzglobalisten aus Washington und Brüssel vorzuziehen wären. Überhaupt nicht. China ist die neue geostrategische Bedrohung der republikanischen Welt. Es ist sogar nachvollziehbar, daß gebildete Persönlichkeiten das organisierte, durchtriebene, potentiell gewalttätige...

Der 1989er Vergleich hinkt, ich bitte Sie. Die Okkupationsbestrebungen Chinas gegenüber Hongkong, bzw. Allmachtsansprüche gegenüber der ganzen Welt, sind Tatsache. Ich sehe nicht, daß maoistische Faschisten den Finanzglobalisten aus Washington und Brüssel vorzuziehen wären. Überhaupt nicht. China ist die neue geostrategische Bedrohung der republikanischen Welt. Es ist sogar nachvollziehbar, daß gebildete Persönlichkeiten das organisierte, durchtriebene, potentiell gewalttätige imperiale Gehabe der Rotchinesen durchschaut haben. Und zwar in dem objektiven Maße, wie es Chinesen, welche die Welt hinter der Mauer erfahren haben, eben möglich ist. Und sollte dies bisweilen Teil einer Gegenspionage sein, ist das völlig legitim. Im Übrigen sind Geldflüsse aus Drittländern zur Unterstützung oppositioneller Gruppen nichts Ungewöhnliches, sie waren es niemals und In Hongkong, einem kapitalistischen Freihandelsmekka, erst recht nicht. Das USA-Bashing verfängt hier nicht, außer bei Alt-68ern und strammen Kommunisten.

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