Donnerstag, 8. Dezember 2016
26.06.2014
 
 

Die Wirtschaftsdepression in den USA wird dramatisch

F. William Engdahl

Das Märchen vom »wirtschaftlichen Aufschwung« in den USA wird sich schon bald in die Reihe der Mythen, Lügen und Wundergeschichten wie das von der Zahnfee einreihen. Weit entfernt von der geringsten nachhaltigen Erholung, steckt die US-Wirtschaft nach über sieben Jahren noch immer in der schlimmsten Depression (jawohl, Depression, das verbotene »D«-Wort) seit der Großen Depression der 1930er Jahre. Die mächtigen superreichen Familien, denen die Federal Reserve der USA gehört, bewegen sich in Richtung ihrer klassischen Lösung für eine Depression, wenn sie mit unbezahlbaren Schulden konfrontiert sind – Krieg.

 

Es lohnt sich, einmal genau hinzuschauen, wie schlecht die wirtschaftlichen Aussichten für die Vereinigten Staaten wirklich sind. Lassen wir all den Schwindel beiseite, den die US-Regierung verbreitet – einschließlich »hedonistischer Zahlen«, die ein imaginäres BIP zeigen, weil es das Computermodell der Regierung ergibt –, dann liegt die reale Industrieproduktion im Mai 2014 nur bei 88 Prozent der Leistung im Jahr 2000. Das ist nun wirklich kein Aufschwung.

 

Arbeitslosigkeit auf Depressionsniveau

 

Dass das US Bureau of Labor Statistics (BLS, Statistikamt des US-Arbeitsministeriums) politische Manipulation von Daten betreibt, ist nichts Neues. Neu ist das bisher nie da gewesene Ausmaß, in dem es unter Obama die Statistiken manipuliert, um die Wirtschaft in rosigem Licht darzustellen – eine virtuelle Erholung. Offiziell liegt die Arbeitslosigkeit bei 6,3 Prozent der Beschäftigten. Nach

Angaben meines langjährigen Freundes John Williams, der die Datenmanipulation verfolgt und den Newsletter Shadow Government Statistics herausgibt, sind die offiziellen Zahlen durch »saisonale Anpassungen« – die gar nicht saisonal sind – oder durch eine Neudefinition der Arbeitslosigkeit bewusst so sehr verzerrt worden, dass sie beinahe um das Vierfache niedriger sind als die reale Arbeitslosigkeit.

 

 

Offiziell lag die Arbeitslosigkeit im Mai bei beeindruckenden 6,3 Prozent, unverändert gegenüber dem April. Diese Zahl machte in den Medien Schlagzeilen. Doch Williams betont: »Was die Schlagzeilen von der zugrunde liegenden wirtschaftlichen Realität entfernt …, ist eine Sache der Definition. Um als arbeitslos gezählt zu werden, muss sich ein Arbeitsloser in den vier Wochen vor der Zählung aktiv um Arbeit bemüht haben.« Hat er im letzten Jahr Arbeit gesucht, aber nicht in den letzten vier Wochen, gilt er für das BLS nicht als arbeitslos, sondern als »entmutigter Arbeiter«, existiert durch diese Neuformulierung de facto also gar nicht mehr!

 

Williams legt seiner Schätzung die relativ ehrliche Definition der Arbeitslosigkeit zugrunde, die das BLS bis 1994 verwendete, und die Statistics Canada noch heute benutzt. Dabei werden alle entmutigten Arbeiter erfasst, auch die, die bereits seit einem Jahr oder länger nicht nach Arbeit suchen. Statt der vorteilhaften 6,3 Prozent schätzt er die reale Arbeitslosigkeit unter allen Amerikanern im arbeitsfähigen Alter auf 23,2 Prozent. Kein Wunder, dass ganze Einkaufszentren in den USA leerstehen. Es werden keine Jobs geschaffen, die Einkommen steigen nicht – zumindest nicht für die 99 Prozent.

 

Der »Aufschwung« beim Häuserbau in den USA ist vorbei

 

Zumindest in öffentlichen Reden behaupten die Gouverneure der Federal Reserve, die beispiellosen finanziellen Stimuli – QE1, 2, 3 … – seien in der Absicht erfolgt, den schwächelnden US-Wohnimmobilienmarkt nach dem Einbruch von 2007/8 wieder in Schwung zu bringen.

Die Zahl der Amerikaner, die angaben, in den nächsten sechs Monaten ein Haus kaufen zu wollen, sank im Mai auf 4,9 Prozent. Ende 2013 waren es noch 7,4 Prozent gewesen, der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1964, meldet das New Yorker Forschungsunternehmen Conference Board.

 

Der Verband der US-Hypothekenbanker (US Mortgage Bankers Association) hat soeben die Prognose für neue und vereinbarte Hausverkäufe für 2014 auf 5,28 Millionen gesenkt – ein Rückgang um 4,1 Prozent, der erste jährliche Rückgang seit vier Jahren. Gleichzeitig senkte der Verband seine Erwartung über das Hypothekenvolumen für Hauskäufe um 8,7 Prozent, seit drei Jahren der erste rückläufige Wert. Der Grund? Trotz niedriger Häuserpreise und (von der Fed initiierter) ultraniedriger Zinsen steigt das Einkommen der meisten Amerikaner nicht. »Der große Eigenheimboom hat sich selbst ausgebremst, weil die Preise so stark stiegen, dass die Käufer nicht mithalten konnten«, sagte Richard Hastings, Stratege bei Global Hunter Securities LLC in Charlotte, North Carolina. »Der Pool potenzieller neuer Käufer wird kleiner«, der Grund seien stagnierende Einkommen und mangelnder Kredit.

 

Und während die Zahl der Hauskäufe drastisch zurückgeht, die Arbeitslosigkeit bei rund 23 Prozent liegt und die Einkommen stagnieren, sind die Amerikaner mit rasant steigenden Benzinpreisen konfrontiert. Entgegen dem Trend, dass die Preise im Juni saisonbedingt fallen, treiben der Krieg im Irak und Wartungskosten bei US-Raffinerien den Preis für die Gallone (ca. vier Liter) Benzin auf deutlich über vier Dollar, der höchste Preis seit Juli 2008. Die amerikanische Nachkriegswirtschaft wurde, anders als in weiten Teilen Europas, um Detroit und das Auto herum geplant, auf Kosten des öffentlichen Transportwesens. Heute ist die Stadt Detroit bankrott, der große Autohersteller GM wird seit der Verstaatlichung im Jahr 2008 von der Regierung künstlich am Leben gehalten. In die Höhe schnellende Benzinpreise werden die Umsätze im Einzelhandel, der 70 Prozent des BIP ausmacht, weiter schrumpfen lassen.

 

Es ist die Verschuldung, Dummkopf!

 

Doch der wahre Kern der Depression in den USA ist das Herzstück des Bankensystems – die sechs bis acht Wall-Street-Megabanken, die »zu groß sind, um bankrott zu gehen«, eine Folge der törichten Deregulierung unter Präsident Clinton und dem im Jahr 2000 erlassenen Financial Services Modernization Act (Gesetz zur Modernisierung von Finanzdienstleistungen), entworfen von Tim Geithner, dem Mann, der dazu beitrug, die weltweite Krise von 2007/8 zu schaffen.

 

In Abwandlung der berühmten Bemerkung des damaligen Präsidentschaftskandidaten Bill Clinton gegenüber George Bush sen. von 1992: »Es ist die Verschuldung, Dummkopf!« Viele »neoliberale« Volkswirtschaftler tun die Frage der Schulden als unwichtig ab. Unter dem Dogma eines Hohepriesters Milton Friedman, das seit 30 Jahren die Wirtschaftsfakultäten in den USA und Europa dominiert, sind Schulden nicht von Belang – nicht die Schulden privater Haushalte, nicht die Schulden von Unternehmen und erst recht nicht die Schulden von Regierungen. Das Dumme ist nur: Die Verschuldung ist von Belang, und zwar ganz erheblich.

 

Während Friedmans »Freimarkt«-Revolution in den USA wurden die Banken von staatlicher Aufsicht befreit und in die Lage versetzt, Chaos anzurichten. Die Regierung half, die Tarifmacht der Gewerkschaften zu brechen. Die Privatbanken dehnten die Schulden in unglaublichem Maße aus, um die Nachfrage zu erhöhen. Die Wirtschaft wurde »finanzisiert«, von Haushypotheken über Kreditkartenschulden bis hin zu Studentenkrediten. Die Banken kassierten riesige Gewinne. Von 1990 bis 2007 lebte Amerika buchstäblich auf der größten Kreditblase der Welt. Niemand kümmerte sich um die Anhäufung der Schulden. Der amerikanische Verbraucher kaufte buchstäblich »bis zum Umfallen«. Als 2008 die Blase platzte, fiel er schließlich um, und er ist noch immer nicht wieder auf die Füße gekommen.

 

Konfrontiert mit einem umstrukturierten Arbeitsmarkt, Lohndruck und schrumpfenden Sozialleistungen hatten die Arbeiter kaum eine andere Wahl, als ihre Grundbedürfnisse durch Schuldenmachen zu decken.

 

Nachdem die Banken durch die Außerkraftsetzung des Glass-Steagall-Gesetzes von 1933 das normale Bankgeschäft nicht mehr von Aktienkäufen und -verkäufen trennen mussten, konnten sie sich mit Versicherungen und Wall-Street-Maklerfirmen wie Goldman Sachs oder Morgan Stanley zusammenschließen. Sie wurden so groß, dass ihre Bilanzen in Billionen Dollar gemessen wurden. Sie erklärten, sie seien »zu groß, um bankrott zu gehen«, eine Art atomare Erpressung der Regierung, die funktioniert, nachdem der spekulative Schlamassel 2007 in die Luft flog. Seitdem druckt die Fed ununterbrochen Geld, um sechs bis acht Banken zu stützen – JPMorgan Chase, Citigroup, Goldman Sachs, Morgan Stanley, Bank of America, Wells Fargo und ihre europäischen Mittäter UBS, HSBC, Deutsche Bank, BNP Paribas.

 

Da die freizügigen Regierungen der USA und der EU-Länder unter Druck ihrer Banken unbeaufsichtigten zwischenbanklichen Handel mit finanziellen Risikoinstrumenten, den so genannten Derivaten, zuließen, sind die größten Banken der Welt in einem Schuldennetz gefangen. Laut der Baseler Bank für Internationalen Zahlungsausgleich belaufen sich Derivat-Kontrakte nominell auf 710 Billionen Dollar. Zugegeben: Die meisten dieser Kontrakte bergen ein normales oder geringes Risiko. Aber es gibt immerhin 21 Billionen Dollar an hochriskanten Credit Default Swaps (CDS, Kreditausfall-Swaps), deren potenzielles Risiko fast ebenso hoch ist wie ihr nomineller Wert. Und außerdem existieren 25 Billionen Dollar an »nicht zugewiesenen« Kontrakten, die die Bankenaufsicht der USA und der EU nicht zuweisen können, weil sie rechtlich so kompliziert sind. Die US-Aktienmärkte werden durch die Rekord-Liquidität der Fed aufgebläht. Doch das hat seine Grenzen. In dem Moment, wo ein Rückgang einsetzt, wird die Blase erneut platzen. Nur erstickt die Regierung dieses Mal, anders als 2007/8, in Schulden und verliert die Glaubwürdigkeit der Dollar-Währung.

 

Weil neue Risikobestimmungen und eine darniederliegende US- und Weltwirtschaft keinen Platz geben, die zusätzlichen Reserven zu verleihen, die durch die Anreize der Fed in die Megabanken gepumpt werden, halten die Banken geschätzte 2,7 Billionen Dollar – richtig gelesen, Billionen – an überschüssigen Reserven. Das ist der einzige Grund für den gefährlich überblähten US-Aktienmarkt. Wenn die Aktien abstürzen, so schütze uns Gott vor dem Ausmaß des nächsten Finanz-Tsunamis. Ein Aktienmarkt, der von der Fed unterstützt wird, ist nicht gesund.

 

Was kommt als nächstes?

 

Der Dollar ist auch deshalb in Gefahr, weil sich Weißes Haus und US-Kongress weigern, sich mit der außer Kontrolle geratenen Staatsverschuldung zu beschäftigen, die sich heute mit 103 Prozent des BIP auf einem Niveau wie Italien bewegt. Die Federal Reserve hat keine andere Lösung zu bieten als einen monetären Missbrauch, der in der Geschichte des Zentralbankwesens seinesgleichen sucht. Im In- und Ausland verschärft sich die Vertrauenskrise in eine Regierung und einen Präsidenten, die unfähig sind, mit der Lage umzugehen. Weltweit entsteht politischer Druck gegen US-Interessen, von China und Russland über Lateinamerika und Afrika bis hin zur EU. Jetzt stürzt die schwer angeschlagene US-Wirtschaft, die sich nie von dem Zusammenbruch der Jahre 2007/8 erholt hat, in eine neue, noch tiefere Depression.

 

Jetzt wird auch klar, warum das Sprachrohr des Establishments, die New York Times, soeben einen erstaunlich offenen Artikel veröffentlicht hat. Der Kolumnist Tyler Cowen beklagt, die US-Wirtschaft zeige nach sieben Jahren keine Anzeichen einer echten Erholung. Der Grund sei die »Beharrlichkeit und Erwartung des Friedens« – mit anderen Worten, die Tatsache, dass auf der Welt noch kein voller Krieg herrscht wie 1941. Das ist die plausibelste Erklärung für die psychopathische Wende, die die Obama-Regierung in den letzten Monaten vollzogen hat, indem sie gegen alle Regeln zivilisierter Nationen verstößt und versucht, einen Krieg mit Putins Russland und mit China zu provozieren.

 

 

 

 


 

 


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