Samstag, 10. Dezember 2016
17.01.2016
 
 

Eine Entspannung zwischen Indien und Pakistan kann Eurasien (und Europa) verändern

F. William Engdahl

In den letzten Monaten haben Indiens dynamischer neuer Präsident Narendra Modi und Pakistans Premierminister Nawaz Sharif erste vorsichtige Schritte zur Lösung ihrer rund 70-jährigen Grenzstreitigkeiten eingeleitet. Sollten die beiden großen eurasischen Nationen zu einem politischen und schließlich wirtschaftlichen Einverständnis gelangen, könnte dies die geopolitische Landkarte der Kriege und des Chaos in der Welt dramatisch zum Besseren wenden. Dies würde den Schlüssel für das Entstehen des eurasischen Kernlands aus den Staaten der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) liefern, in der beide Länder seit Kurzem Vollmitglieder geworden sind. Es würde auch schwere Herzattacken in London, New York und Riad auslösen.

 

Es ist sinnvoll, die aktuelle Form der historischen Methode der britischen Balance-of-Power-Strategie zu studieren, die das Empire im Anschluss an die Niederlage Napoleons bei Waterloo im Jahre 1815 entwickelt hatte. Im Wesentlichen gehörte dazu die britische Herrschaft über die Weltmeere mittels ihrer Royal Navy, die Kontrolle über die globalen Handelsbedingungen und gleichzeitig die Fähigkeit, Kontinentaleuropa als potenziellen Herausforderer dadurch klein zu halten, dass man immer eine Allianz mit dem schwächeren von zwei gegnerischen Staaten oder Mächten einging, um Reibungen oder Kriege gegen die stärkste Macht zu fördern. Das bedeutete, einmal auf der Seite Preußens gegen Frankreich und dann mit Frankreich gegen Deutschland vorzugehen und dergleichen mehr.

 

Es war klar, dass die Vereinigten Staaten von Amerika, die aus dem Zweiten Weltkrieg als der neue Hegemon hervorgegangen waren, nach dem Krieg nicht mehr die Absicht hatten, ihrem Verbündeten Großbritannien zu helfen, die imperialen Sterling-Vorzugsrechte der britischen Handelszone aufrecht zu erhalten, um letztendlich ihr Empire wieder herzustellen und Amerikas neu gewonnene Hegemonie herauszufordern. Die USA entschieden sich, zuerst das Empire zu zerlegen und dann aus den Überresten das für US-Konzerne Beste herauszupicken.

 

Nach dem Krieg schufen die USA die Montanunion (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl), um das vom Krieg verwüstete Kontinentaleuropa zu ihrem wirtschaftlichen Vasallen zu machen. Dazu benutzten sie die Sowjetunion während ihrer gesamten Dauer als Schreckgespenst, um Europa gefügig zu halten. Das war nun die amerikanische Balance-of-Power-Strategie.

 

Truman schockierte London im August 1945, als er auf Anraten der Wall-Street-Banken abrupt das Lend-Lease-Programm (Verpfändung von Landbesitz) aus der Zeit des Krieges beendete, das es dem praktisch bankrotten Großbritannien noch erlaubte, lebenswichtige Güter wie Nahrungsmittel zu importieren. Washington schloss daran Verhandlungen über einen Kredit an, dessen Bedingungen von England die freie Konvertierbarkeit des Pfund Sterling verlangten.

 

Die Sonne sinkt für das Empire

 

Die Kombination aus Washingtons finanziellen Forderungen an die Labour-Regierung Clement Attlees in der Nachkriegszeit und dem Ruin einer verwüsteten Kriegswirtschaft in Großbritannien machte die Aufrechterhaltung des Empire, vor allem in Indien, fiskalisch unmöglich. Als die britische Regierung im Jahr 1947 den Earl Mountbatten of Burma, den Onkel von Prinz Philip, beauftragte, den Übergang der Britischen Herrschaft in Indien (Raj), die damals auch Pakistan und Bangladesch umfasste, in die Unabhängigkeit zu überwachen, tat Mountbatten dies auf eine Weise, welche die Saat für über sechs Jahrzehnte lange Konflikte legte.

 

Er begründete seinen Plan, den er innerhalb von sechs Monaten eilig umsetzte, mit etwas, das er die »Zwei-Nationen-Theorie« nannte. Alle Gebiete mit einer muslimischen Bevölkerungsmehrheit wurden Pakistan zugeteilt, und die mit einer hinduistischen Mehrheit gingen an Indien. Religiöse Auseinandersetzungen waren vorprogrammiert. »Teile und herrsche« lautete das britische Spiel.

 

Die tektonischen Platten, die Mountbatten festlegte, um gegeneinander in Streit zu geraten, waren Indien, ein überwiegend hinduistisches Land, und Pakistan, ein überwiegend sunnitisch bevölkertes Gebiet. Kaschmir, ein umstrittenes Gebiet, das heute von Indien, Pakistan und der Volksrepublik China verwaltet wird, überließ Mountbatten einer künftigen Festlegung, ob es Teil Indiens oder Pakistans werden solle. Es war so, als habe er sich entschieden, eine scharfe Handgranate an der Grenze der neuen Nationen fallen zu lassen.

 

Kaschmir, im Tal des Himalayas eingeklemmt zwischen den drei großen asiatischen Nationen, war und ist noch heute der Krisenherd, der jederzeit einen aus der Kontrolle geratenden Konflikt zwischen Indien und Pakistan, die beide über atomare Waffen verfügen, auslösen kann und schon allzu oft ausgelöst hat. Darüber hinaus ist Kaschmir geopolitisch nicht nur für Indien und Pakistan, sondern auch für China von strategischer Bedeutung.

 

Heute hat Indien 700 000 Sicherheitskräfte im Tal von Kaschmir stationiert, um dort eine Bevölkerung von sieben Millionen Muslimen unter strenger Kontrolle zu halten. Nicht weniger als 80 000 Menschen wurden in den letzten zwei Jahrzehnten im Kaschmir-Konflikt getötet und bis zu 8000 unbeteiligte Zivilisten sind in Kaschmir noch vermisst.

 

Chinas wenig beachteter Anspruch auf die Kaschmir-Region bezieht sich auf die Sicherheit von Chinas westlicher Provinz Xinjiang, die an die umstrittene Region Kaschmir angrenzt und die muslimische Minderheit Chinas, die Uiguren, beheimatet. 1962, nach einem kurzen Grenzkrieg mit Indien, übernahm China die volle Kontrolle über Aksai Chin in Kaschmir, an der Grenze zu Chinas strategischer Provinz Xinjiang.

 

Nach dem chinesisch-indischen Grenzkonflikt von 1962 entwickelte China eine »wetterfeste Freundschaft« mit Pakistan und unterstützte Pakistan in den Kriegen von 1965 und 1971 gegen Indien und in seinem Anspruch auf Kaschmir. Die so genannte Islamische Bewegung von Ostturkestan (ETIM) sowie ISIS und andere radikale Terrorgruppen wurden zunehmend in Xinjiang, dem Herzen der chinesischen Öl- und Gasproduktion und dem Gebiet der Pipeline-Verbindung nach Kasachstan und Russland aktiv.

 

Der ungelöste Zustand des aufgeteilten Kaschmirs bietet den geopolitischen Schlüssel zur Lösung der endlosen Kriege in Afghanistan und des Konflikts zwischen Pakistan und Indien. Er würde künftig die gesamte Region für die beträchtliche wirtschaftliche Entwicklung aufgrund der Zusammenarbeit am chinesischen Infrastruktur-Großprojekt Ein Gürtel, Eine Straße mit Eisenbahn- und Hafenausbau öffnen.

 

Die SCO-Mitgliedschaft öffnet neue Türen

 

In den letzten Monaten hat Indien, unterstützt von der von den USA inzwischen weniger abhängigen Regierung Narendra Modis, vorsichtig geschickte Schritte unternommen, um eine Entspannung und schließlich ein Ende der endlosen indisch-pakistanischen Konflikte um Kaschmir herbeizuführen. Seit seiner Wiederwahl im Jahr 2013 hat das pakistanische Regime unter Premierminister Nawaz Sharif, Chef der pakistanischen Muslim League und ein Punjabi aus Kaschmir, Pakistan aus der einseitigen Abhängigkeit von den USA unter General Musharraf gelöst. Diese hatte sich aufgrund des Kriegs der USA gegen den Terror nach dem September 2001 und wegen des verheerenden Kriegs Washingtons in Afghanistan ergeben. Sharif unterhielt weiterhin freundliche Beziehungen zu Washington, was kein leichtes Unterfangen war, und strebte gleichzeitig verbesserte Beziehungen zu China an, einem langjährigen Verbündeten Pakistans, und ebenso zu Russland, das während des Kalten Krieges ein enger Verbündeter Indiens war.

 

Modi, der Führer der hindu-nationalistischen Bharatiya Janata Party (BJP) hat, seit er im Mai 2014 in Indien Premierminister geworden ist, eine beeindruckende Bereinigung von Indiens aufgeblähter staatlicher Planungsbürokratie durchgeführt und sich daran gemacht, Investitionen im Ausland attraktiver zu gestalten.

 

Das Ergebnis war, dass Indien im Jahr 2015 zum weltweit führenden Land bei Direktinvestitionen im Ausland wurde und darin sogar China übertroffen hat. Modi hat wichtige Schritte zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in Indien, vor allem der Autobahnen und des Schienennetzes, unternommen, wobei die Priorität auf der Reform des Eisenbahnwesens lag.

 

Indien unter Modi hat die Herstellung von 1000 neuen französischen und US-amerikanischen Diesellokomotiven als Joint Venture im Rahmen seines Plans »Make in India!«- (Schaff in Indien!) eingeleitet. Ende Dezember 2015 unterzeichnete seine Regierung ein Abkommen mit Japan, um gemeinsam die Verbindung zwischen Mumbai und Ahmedabad durch ein Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnsystem und dazu noch das indische Autobahnnetz massiv auszubauen. Sie schufen damit zum ersten Mal die moderne Verkehrsanbindung entlegener Gebiete. Zusätzlich wurden 101 Flüsse zu nationalen Wasserstraßen für den Güter- und Personen-Verkehr ausgebaut.

 

Obwohl seine bisherigen Wirtschaftsvorhaben im Inland schon beeindruckend sind, erkannte Modi klar, dass die Zukunft für eine robuste wirtschaftliche Umwandlung Indiens darin besteht, das Land mit der weltweit zweitgrößten Bevölkerung an den aufstrebenden, von China und Russland beherrschten, eurasischen Wirtschaftsraum anzuschließen. Im Juli 2015 beschloss die eurasische Shanghai-Kooperations-Organisation (SCO), eine zunehmend strategisch wichtige Gruppe, die 2001 in Shanghai gegründet worden war, um die Zusammenarbeit auf der eurasischen Landmasse zwischen China, Russland, Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan und Tadschikistan zu verbessern, die volle Mitgliedschaft im Jahr 2016 sowohl auf Pakistan als auch auf Indien auszuweiten.

 

Es handelte sich um die erste Erweiterung in der 15-jährigen Geschichte der SCO und möglicherweise um ihre bedeutendste. Denn sie erschließt die gesamte eurasische Landmasse von China bis Indien und Pakistan, nach Westen bis Kasachstan, Russland und bis zu den übrigen Ländern der Eurasischen Wirtschaftsunion. Dazu gehören neben Russland und Kasachstan auch Weißrussland, Armenien und Kirgisistan.

 

Die SCO-Staaten befürworteten im Jahr 2015 offiziell die Beteiligung an Chinas Infrastruktur-Großprojekt Ein Gürtel, Eine Straße für Schiene und Schifffahrt. Modi beabsichtigt offensichtlich die Anbindung seines modernisierten indischen Eisenbahnnetzes an Chinas Seidenstraßen-Projekt. Die Entspannungspolitik mit Pakistan liefert dafür den geografischen Schlüssel.

 

Das Eurasische Wirtschaftsprogramm war eindeutig ein treibendes Motiv für den überraschenden Besuch Modis in der pakistanischen Hauptstadt Lahore am 25. Dezember 2015, um sich mit Premierminister Sharif zu treffen. Dazu kam es auf der Rückreise zu nicht vorher angekündigten Gesprächen in Kabul, in Afghanistan und zuvor mit Putin in Russland, in denen beide Länder größere Verteidigungs- und Kernenergie-Projekte vereinbarten.

 

Mohammad Sayeed, der Ministerpräsident des indischen Teilstaats Jammu und Kaschmir, begrüßte die Gespräche zwischen Modi und Sharif und erklärte, sie würden die »Bande der Freundschaft (stärken) und eine Ära des Friedens und der Stabilität in der Region einleiten. Dies ist ein evolutionärer Prozess und ein Schritt in die richtige Richtung.« Es handelte sich um die erste Reise eines indischen Ministerpräsidenten nach Pakistan seit 2004.

 

Sharif hat Pakistan in den letzten Monaten in eine empfindliche, aber bedeutende geopolitische Verschiebung eingebunden. Jahrzehntelang hat Saudi-Arabien in Pakistan einen wirtschaftlich rückständigen und von seiner finanziellen Großzügigkeit abhängigen Vasallenstaat gesehen.

 

In den 1980er Jahren war »Operation Cyclone« der Deckname für die CIA-Operation der Vereinigten Staaten zur Ausbildung fanatischer, angeblich muslimischer Terroristen, »Mudschahedin« genannt, um einen Guerillakrieg gegen die sowjetische Rote Armee in Afghanistan zu führen. Der pakistanische Geheimdienst ISI des ultrakonservativen Generals und späteren Diktators Muhammad Zia-ul-Haq wurde von der Reagan-Bush-Regierung ausgewählt, um ihren unheiligen Krieg, oder wie Zbigniew Brzeziński ihn nannte, »Vietnam-Krieg Russlands« zu führen.

 

Die Mudschahedin in Afghanistan wurden von einem jungen Saudi namens Osama bin Laden angeworben. Dieser arbeitete für die CIA-Operation Cyclone und wurde von Turki al-Faisal, dem Leiter des saudischen Geheimdienstes, bis in die Tage vor dem 11. September 2001 geführt, von einer Person also, die der Familie Bush nahe stand.

 

Al-Faisal schickte den wohlhabenden jungen Saudi Osama bin Laden in den 1980er Jahren nach Pakistan, um fanatische sunnitische Terroristen, Tausende von Rekruten aus dem ultra-strengen, wahhabitischen Islam Saudi-Arabiens, für Operation Cyclone zu rekrutieren.

 

Diese heimliche korrupte Beziehung zwischen Saudi-Arabien und Pakistan wurde unter dem Regime Sharifs trotz des Spitzen-Treffens zwischen dem pakistanischen Militär und dem saudischen König im November letzten Jahres deutlich geschwächt. Als der Verteidigungsminister und praktisch Regent Saudi-Arabiens, Prinz Salman, am 14. Dezember die Bildung einer Koalition der sunnitischen islamischen Staaten unter saudi-arabischer Führung ausrief, eine Koalition, die zugestimmt hatte, in Syrien gegen den IS zu kämpfen, erklärte Pakistans Außenministerium, es sei nicht formell aufgefordert worden und es würde sich nicht Saudi-Arabien anschließen, um Truppen in Syrien einzusetzen.

 

Viel wichtiger ist möglicherweise jedoch die Entwicklung der Beziehungen zwischen Pakistan und Indien. Modi und Sharif trafen sich im Juli 2015 privat beim Gipfel der SCO in Ufa (der Hauptstadt der russischen Republik Baschkortostan). Dabei einigten sich beide auf die unmittelbare Zusammenarbeit bei Maßnahmen gegen den Terrorismus. Außerdem lud Sharif Modi zum Gipfeltreffen der Südasiatischen Vereinigung für regionale Zusammenarbeit (SAARC) im Jahr 2016 ein und Modi nahm die Einladung an.

 

Mit dem klaren Wunsch beider, Sharifs und Modis, den Kaschmir-Konflikt und andere Konflikte, die Pakistan und Indien seit 1947 im Zustand ständiger Spannung gehalten haben, zu entschärfen, ist die Aussicht auf Entspannung und sogar auf eine wirtschaftliche Zusammenarbeit jetzt realer als je zuvor in den letzten Jahrzehnten.

 

 

Nachdem die beiden Länder China und Russland in einen positiven Dialog eingetreten sind, steht zusammen mit den enormen wirtschaftlichen Aussichten von Chinas großem Infrastruktur-Projekt Ein Gürtel, Eine Straße und mit Russlands Eurasischer Wirtschaftsunion die Verwirklichung von Zbigniew Brzezińskis schlimmstem Albtraum vor der Tür: das wirtschaftliche Zusammenwachsen der Völker Eurasiens zusammen mit Indien, China und Russland.

 

Der Iran, dessen US-Sanktionen gerade aufgehoben werden sollen, würde offensichtlich dem eurasischen Wirtschaftsraum beitreten. Das Land hat einen Beobachterstatus bei der SCO, dessen volle Mitgliedschaft – Berichten zufolge – die Aufhebung der Sanktionen abwartet. Ein Blick auf die eurasische Landkarte zeigt, was für ein großer und aufregender neuer geopolitischer Raum sich dort bildet.

 

In seinem mittlerweile berüchtigten Buch The Grand Chessboard (dt. Die einzige Weltmacht), das 1997 erschienen ist, schreibt Brzeziński, der Architekt des Mudschahedin-Kriegs der CIA gegen die Sowjets in Afghanistan von 1979: »Das Gebot lautet, keinen eurasischen Herausforderer aufkommen zu lassen, der den eurasischen Kontinent unter seine Herrschaft bringen und damit auch für Amerika eine Bedrohung darstellen könnte.« Brzeziński führte die Bedrohung durch diese eurasische Entwicklung dann weiter aus:

»Eine Macht, die Eurasien beherrscht, würde über zwei der drei höchstentwickelten und wirtschaftlich produktivsten Regionen der Erde gebieten. Ein Blick auf die Landkarte genügt, um zu erkennen, dass die Kontrolle über Eurasien fast automatisch die über Afrika nach sich zöge und damit die westliche Hemisphäre und Ozeanien gegenüber dem zentralen Kontinent der Erde geopolitisch in eine Randlage brächte. Nahezu 75 Prozent der Weltbevölkerung leben in Eurasien, und in seinem Boden wie auch Unternehmen steckt der größte Teil des materiellen Reichtums der Welt. Eurasien stellt … ungefähr drei Viertel der weltweit bekannten Energievorkommen.«

Die Herausforderung für die eurasischen SCO-Nationen, darunter jetzt auch Pakistan und Indien, wird es sein, »Terror« und andere Störungen durch Sabotage der aufkommenden Entspannung zwischen Pakistan und Indien zu verhindern. Wir können sicher sein, dass Saudi-Arabiens Verteidigungsminister, Prinz Salman, Überstunden einlegt, um eine Möglichkeit zu finden, die Zusammenarbeit durch bestimmte Netzwerke, die den neokonservativen Kriegstreibern hinter Obama nahestehen, zu Fall zu bringen.

 

Die kommenden Monate werden für die Zukunft Eurasiens und darüber hinaus für die Zukunft einer weltweit friedlichen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklung entscheidend sein. Wieder sind es Russland und China, die eine konstruktive, vermittelnde Rolle einnehmen, und der Westen, vor allem Washington und seine Verbündeten, werden alles versuchen, um das zu hintertreiben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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