Friday, 1. July 2016
08.09.2015
 
 

Kerrys doppelter Selbstmord: Sanktionen helfen russischem Öl, Nordamerika verliert

F. William Engdahl

Was US-Außenminister John Kerry und Freunde da fertiggebracht haben, kann man nur als gloriosen doppelten Selbstmord bezeichnen. Durch den Deal mit Saudi-Arabien vom September 2014 den Ölpreis – der damals für amerikanisches WTI-Rohöl stabil bei 193 Dollar für das Fass lag – zum Absturz zu bringen, brachte nicht nur die heimische Schieferöl-Industrie, Washingtons neue strategische Trumpfkarte, an den Rand des Bankrotts.

 

Der Ölpreiskollaps verschaffte auch dem russischen Öl ansehnliche Profite und veranlasste die Unternehmen, sich weiter ostwärts größere, lukrativere neue Märkte zu suchen. Zwei zu null für das Team Russland-Saudi-Arabien gegen das Team USA-Kanada.

 

Beim derzeitigen Stand der Ereignisse, wo der Ölpreis durch den Derivathandel hochgepuscht wird, nur um am nächsten Tag wieder auf den alten Stand zurückzufallen – zurzeit liegt der Richtwert des US West Texas Intermediate (WTI) bei rund 47 Dollar für das Fass –, würde ich schätzen, dass ein großer Teil der US-Schieferöl-Unternehmen vor Ende des Jahres, spätestens im ersten Quartal 2016, Insolvenz anmelden muss.

 

Der Hintergrund ist mittlerweile bekannt. Im September 2014 reiste US-Außenminister John Kerry nach Saudi-Arabien, wo er mit dem todkranken König Abdullah, dessen Ölminister Ali al-Naimi und anderen zum Gespräch zusammenkam. Im Gepäck hatte er einen Vorschlag, der vermutlich von einer der großen politischen Denkfabriken in Washington ausgeheckt worden war: Der größte Ölproduzent der Welt sollte den Ölpreis zum Absturz bringen. Kerry hielt es wohl für einen brillanten Weg, Russlands ölabhängiger Wirtschaft und den Staatseinkünften, die maßgeblich aus dem Verkauf von Erdgas und Erdöl stammen, einen vernichtenden Schlag zu versetzen.

 

Neokonservative wie Victoria Nuland, als Ressortleiterin im State Department verantwortlich, einen Krieg mit Russland loszutreten, gerieten in Hochstimmung. Es gab nur ein Problem: Der Schuss ging voll nach hinten los. Nicht ohne Grund wird das Gebiet um das State Department am Potomac River im Nordwesten Washingtons »Foggy Bottom« – »Nebelgrund« – genannt. Angesichts all der törichten Kriege finanzieller und politischer Natur, die dort in jüngster Zeit gegen Libyen, Ägypten, Syrien, die Ukraine, jetzt Russland und bald China erdacht werden, sollte man es vielleicht in »benebelte Gehirne« umtaufen.

In den ersten Januartagen 2015 merkten die Wall-Street-Banken, die amerikanischen Schieferölfirmen Milliardenkredite gewährt hatten, aber auch Verantwortliche in Washington, dass ihnen mit der Saudi-Strategie eine selbstverschuldete Katastrophe drohte. Sie riskierten wirtschaftlichen Selbstmord in der eigenen Energieindustrie.

 

Für al-Naimi und Saudi-Arabien bestand das Ziel nicht darin, Russland in den Bankrott zu treiben, sondern sie wollten die wachsende Konkurrenz der amerikanischen Erdölproduktion aus Schiefergestein ausschalten. Wiederholt haben sich die Saudis, die den Ölpreis auf ein Niveau von 40 bis 50 Dollar drückten, geweigert, die Produktion zurückzufahren, um den Preis wieder in die Höhe zu treiben, obwohl der Preisverfall auch den eigenen Haushalt belastet. Diese Hartnäckigkeit hat zwei Gründe.

 

Zum einen verfügen sie über große Dollar-Reserven. Ende 2014 besaß die saudi-arabische Zentralbank SAMA Devisenreserven im Wert von 733 Milliarden Dollar. Wie führende Vertreter Saudi-Arabiens klarstellen, wollen sie die »störenden« neuen Schieferöl-Konkurrenten in North Dakota und Texas ausschalten, vielleicht auch die in der kanadischen Teeröl-Region Athabasca, wo heute täglich circa zwei Millionen Fass Erdöl gefördert werden.

 

Zum zweiten haben die Saudis Obama und Washington gegenüber unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass sie sich von ihrem langjährigen Verbündeten, den Vereinigten Staaten, durch die Einigung im Atomstreit mit dem Iran verraten fühlen. Ein Beduine, der sich verraten fühlt, vergisst nicht so leicht.

 

Jetzt drohen den USA wegen Kerry, Nuland und Freunden schlimme Konsequenzen aus dem Versuch, den saudischen Ölpreiskollaps von 1986 zu wiederholen. Schieferölfirmen werden zur Ader gelassen; sie fördern verzweifelt bei voller Kapazität, um das Geld für die Zinsen aufzubringen. Infolgedessen steigt das Überangebot umso mehr. Gleichzeitig wenden sich die Saudis von Washington ab und Putins Russland zu, eine Neuorientierung, die als strategisch wichtige geopolitische Veränderung betrachtet werden muss.

 

Beim internationalen St. Petersburger Wirtschaftsforum im Juni trafen der saudi-arabische Prinz Salman und eine große Delegation saudischer Wirtschaftsvertreter mit dem russischen Präsidenten Putin zu ersten Gesprächen über den Bau russischer Kernkraftwerke in dem Wüstenreich und über milliardenschwere Käufe modernster russischer Rüstungstechnik zusammen. Bislang haben amerikanische und in gewissem Umfang britische Rüstungsfirmen Saudi-Arabien beliefert. Es ist ein riesiger Markt, und der Schwenk der Saudis, Gespräche mit Moskau aufzunehmen, blieb in Washington nicht unbemerkt. Wir können uns vorstellen, wie ein verwirrter John Kerry seine Mitarbeiterin Nuland fragte: »So haben wir uns das doch nicht vorgestellt, Victoria?«

 

Fingierter Aufschwung kollabiert

 

Von April bis Mitte Juli dieses Jahres brachte ein Wall-Street-Hype über eine Preiserholung in Kombination mit offensichtlichen Derivate-Manipulationen den Preis für WTI langsam auf über 60 Dollar für das Fass. Alle Mainstream-Beobachter der Finanzmärkte wie CNBC meldeten erleichtert, die Krise sei vorüber.

 

Doch im Juli machten Enthüllungen in einem Bericht von Ölmarkt-Analysten bei Morgan Stanley die anfängliche Erholung des Ölpreises zunichte. Denn dort hieß es, Saudi-Arabien und andere arabische OPEC-Mitglieder hätten die Förderung nicht etwa gedrosselt, wie die Märkte erwartet hatten, sondern sie vielmehr seit Januar auf ein Niveau von 1,5 Millionen Fass pro Tag ausgeweitet, so dass auf den bereits gesättigten Ölmärkten ein nicht genutzter Überschuss von täglich 800 000 Fass entstand. Kurz: Saudi-Arabien will der US-Schieferöl-Revolution den Garaus machen.

 

Durch diesen Bericht und da Saudi-Arabien keine Richtungsänderung erkennen ließ, nahmen die Märkte Mitte August wieder Kurs auf einen Wert von unter 40 Dollar. In dieser gefährlichen Lage kam es erneut zu einer seltsamen, unbegründeten Rally, die den Ölpreis Ende August kurzfristig auf 48 Dollar schob, bevor er wieder auf 44 Dollar absackte, Tendenz talwärts.

 

Unkonventionell teures Erdöl

 

US-Schieferöl und kanadisches Teersand-Öl werden als »unkonventionell« bezeichnet, weil zu ihrer Förderung eine andere, teurere Technik benötigt wird. Darüber hinaus sind sie unkonventionell teuer.

 

Solange die Zinsen der US-Zentralbank Federal Reserve beinahe null waren und der Ölpreis bei über 100 Dollar für das Fass lag – bis Mitte 2014 – ließ sich mit teurem Schieferöl Profit machen, zumindest schien es so. Als der Ölpreis im letzten Jahr auf unter 60 Dollar fiel, brach den Verantwortlichen auf den Schieferölfeldern in Amerika der kalte Schweiß aus. Saudi-arabisches Erdöl kann auf einigen Feldern für rund zwei Dollar pro Fass gefördert werden.

 

Nach Berechnungen von Gerald Celente, Chef des Trends Research Institute, ist die Hälfte aller US-Schieferölfelder »[unter] 45 Dollar pro Fass wirtschaftlich nicht tragfähig«. Laut Celente sind auch Kanadas riesige, kostenintensive Teersandölprojekte in der Krise: »Kanada befindet sich in einer Rezession. Die Währung ist auf den Wert von 2004 gefallen, Preise kollabieren… Wir erleben Fusionen und Übernahmen von Unternehmen…«

 

Teersande sind eine Form von Bitumen, das mit erheblichen Mengen an Energie aus Erdgas erhitzt werden muss, um es in eine Flüssigkeit umzuwandeln, die dem Erdöl nahekommt. Zudem bedeutet die Förderung eine ökologische Katastrophe, sie zerstört weite Teile Albertas in Kanada; das Öl speist die hochumstrittene Keystone-XL-Pipeline in die USA.

 

Russlands Sanktionen-Boom

 

Washingtons kurzsichtige Sanktionen haben aber noch eine weitere unerwartete Folge. Im September 2014, einen Tag nach Kerrys Gesprächen in Saudi-Arabien, kündigte das Office of Terrorism and Financial Intelligence im US-Finanzministerium unter Staatssekretär David S. Cohen neue Sanktionen gegen Russlands Energiekonzerne Gazprom, Gazprom Neft, Lukoil, Surgutneftegas und Rosneft an. Damit sollten die Einnahmen aus Öl und Gas beschnitten werden, die rund 45 Prozent des russischen Staatshaushalts ausmachen. Weitere Sanktionen trieben den Rubel im Dezember 2014 gegenüber dem Dollar in den freien Fall. Von September bis Januar 2015 rutschte der Rubel von 37 für einen Dollar auf 65 ab. Victoria Nuland lobte öffentlich Cohens neue Finanzkriegführungs-Einheit, die Aussicht, ihre Nemesis Wladimir Putin und seine Kumpel in den Ölkonzernen in den Bankrott zu treiben, versetzte sie in Euphorie.

 

Auch hier schoss Washington ein gewaltiges Eigentor. Dieses Jahr boomen die Profite der mit Sanktionen belegten russischen Ölgesellschaften. Rosneft, Gazprom Neft, Surgutneftegas und Lukoil sind nicht nur widerstandsfähig gegen niedrige Ölpreise und westliche Sanktionen, ihre Einkünfte sind bis Ende Juni, dem letzten Berichtszeitraum, erstaunlich in die Höhe gegangen.

 

Laut einer Studie der Neuen Zürcher Zeitung ist die Antwort nicht mysteriös. Die Kosten der Förderung von Öl und Gas in Russland werden für russische Unternehmen in Rubel berechnet, der infolge fallender Ölpreise an Wert verliert, sodass sie sinken. Auf dem Weltmarkt hingegen werden die Produkte russischer Ölgesellschaften gegen Dollar, nicht gegen Rubel, verkauft, sodass die Gewinnspanne kräftig steigt.

 

In den vergangenen Jahren haben die Finanzmärkte Derivatkontrakte gehandelt, bei denen Russland als »Ölwirtschaft« betrachtet wird. Die Wall Street und andere Händler werten den Rubel auf den Futures-Märkten automatisch ab, wenn der Ölpreis weltweit fällt. Als Erdöl in Dollar nach den Kerry-Abdullah-Gesprächen im September in den freien Fall überging, stürzte der Rubel ebenfalls ab.

 

Die Erdöl- und Erdgasförderung in Russland ist im globalen Vergleich sehr kostengünstig, nicht nur wegen des geringen Werts des Rubels, sondern weil das Land seit Sowjetzeiten über eine gute Energie-Infrastruktur verfügt. Deshalb besteht keine Notwendigkeit für die kostenträchtige Entwicklung neuer Infrastruktur.

 

Russlands »Schwenk nach Asien«

 

Darüber hinaus hat Russland aufgrund der törichten Sanktionen gegen russische Energieunternehmen die strategische Entscheidung gefällt, in einem nie bekannten Ausmaß das wirtschaftliche Überleben im Osten zu suchen. Damit eröffnen sich für russische Erdöl- und Erdgas-Gesellschaften riesige neue Energiemärkte.

 

Im Mai und erneut im Oktober 2014, nach den ersten Wirtschaftssanktionen, unterzeichnete Russlands Gazprom zwei umfangreiche Verträge mit Chinas CNPC über den Bau von Gaspipelines nach China, eine östliche Route namens Power of Siberia und die westliche Route Power of Siberia-2. Über sie soll China etwa 30 Jahre lang mit russischem Gas versorgt werden.

 

Am 3. September war Putin anlässlich der Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag von Chinas Sieg über Japan in Peking, begleitet von Gazprom-Chef Alexei Miller, der einen dritten großen Erdgas-Vertrag mit China unterzeichnete. Russlands Gazprom und Chinas CNPC unterzeichneten eine Absichtserklärung über ein drittes Projekt als Teil ihrer strategischen Zusammenarbeit in den kommenden fünf Jahren. Russland liefert Gas von der fernöstlichen Insel Sachalin an China. Der Bau der Pipelines für die ersten beiden Power-of-Siberia-Strecken ist bereits im Gang.

 

Bei der gleichen Gelegenheit brachte Russlands größte staatliche Ölgesellschaft Rosneft in Peking ein Projekt für eine 30-prozentige Beteiligung an Chinas ChemChina Petrochemical (CCPC) und für den Ausbau der Öllieferungen an chinesische petrochemische Betriebe auf jährlich vier Millionen Tonnen auf den Weg. Das berichtete Rosneft-Chef Igor Sechin, der ebenfalls Ziel der Sanktionen Victoria Nulands und des Office of Terrorism des US-Finanzministeriums ist. Seit Beginn der Sanktionen gegen Rosneft hat das Unternehmen Vereinbarungen mit China in einem Umfang von potenziell 20 Milliarden Dollar unterzeichnet. So viel zu der Idee, Frau Nuland.

 

Am 4. September, einen Tag nach seinen Gesprächen mit Chinas Präsident Xi Jinping, war Präsident Putin Gastgeber des ersten Östlichen Wirtschaftsforums in Wladiwostok. Dort verkündete der russische Energieminister Alexander Nowak, Russlands Öl- und Gasexporte in die Asien-Pazifik-Region würden bis 2020 um das 3,5-Fache steigen. Nowak wörtlich: »Zu den Zielen der russischen Energiepolitik in Richtung Osten gehört die Diversifizierung der Energieexporte. Der Anstieg des Energieexports in östlicher Richtung um das 2,5- bis Dreifache bis 2035 und der steigende Anteil der Asien-Pazifik-Region am Gesamtexport von Treibstoff und Energie auf 36 bis 39 Prozent sind wichtige Schritte in dieser Richtung.« Und weiter: »In den nächsten fünf Jahren können Öllieferungen aus Russland in die Asien-Pazifik-Region 28 bis 30 Prozent des Gesamtexports russischen Öls ausmachen.«

 

Das ist Kerrys törichter doppelter Selbstmord. Sein Deal mit den Saudis, den Ölpreis zu kollabieren, um Russland zu schwächen, zerstört die Trumpfkarte, die die USA mit der boomenden Förderung von Öl aus Ölschiefergestein kurzzeitig zum führenden Ölproduzenten der Welt machte. Das wiederum schafft eine neue Krise im einzigen Wachstumsbereich der US-Wirtschaft seit der Krise von 2007.

 

Gleichzeitig bescheren die finanzielle Kriegsführung der USA und die Attacken auf den Rubel den mit Sanktionen belegten russischen Energieriesen Rekordgewinne. Diese Unternehmen haben einen massiven »Schwenk nach Asien« vollzogen, der Obama und Hillary Clintons gegen China gerichteten militärischen Asien-Schwenk lächerlich macht. Der russische Schwenk ist eine friedliche Strategie für die wirtschaftliche Entwicklung – gemeinsam mit China – der riesigen eurasischen Landmasse und Asiens, die die wirtschaftliche Landkarte der gesamten Welt verändern wird. Wir können uns in Anlehnung an den Roman des großen russischen Dichters Tolstoi überlegen, was besser ist, Krieg oder Frieden? Ich weiß, was mir lieber ist.

 

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (21) zu diesem Artikel

09.09.2015 | 12:18

Wolfgang Harzig

Wer droht hat immer einen Grund. Der Dollar ist nun mal die Leidwährung, nicht die Leitwährung. Sonst wäre er schon im Mikrobereich. Versuchen sie einmal mit Geld Verstand zu kaufen.


09.09.2015 | 08:32

Jogi

@Rudolf-Robert Davideit mögen Sie ruhig glauben ich sei uninformiert. Die Parolen die sie verbreiten greifen jedoch viel zu kurz. Das all die Schachzüge nur auf dem Spielbrett "Welt" stattfinden und wir die Schachspieler gar nicht sehen ist wohl klar. Ein WK III ist jedoch kein Witz, anscheinend begreifen hier viele nicht die Folgen. Es geht um das Finale eines ewigen Konfliktes, nur was ändert das für uns? Was würde es ändern die Spieler (die Spitze der Pyramide) zu...

@Rudolf-Robert Davideit mögen Sie ruhig glauben ich sei uninformiert. Die Parolen die sie verbreiten greifen jedoch viel zu kurz. Das all die Schachzüge nur auf dem Spielbrett "Welt" stattfinden und wir die Schachspieler gar nicht sehen ist wohl klar.
Ein WK III ist jedoch kein Witz, anscheinend begreifen hier viele nicht die Folgen. Es geht um das Finale eines ewigen Konfliktes, nur was ändert das für uns? Was würde es ändern die Spieler (die Spitze der Pyramide) zu kennen? Nichts. Ihre Ziele sind gegen uns gerichtet, das ist das einzige was zählt, der Rest trennt uns nur. Ich kann mich entscheiden in Richtung bestimmter Gruppen schimpfen zu wollen (die ebenso nur benutzt werden, denn dort soll der nächste WK starten - vgl. Albert Pike) oder meine begrenzten Möglichkeiten für eine Änderung einzusetzen.
So schwach unsere Mittel sein mögen, JETZT ist die Zeit sie einzusetzen, wenn erst die Waffen sprechen schweigt der Verstand. Der Euro den wir täglich ausgeben verändert die Welt.
Wer das nicht begreift hat nichts begriffen!


09.09.2015 | 01:47

Martin1

Wenn die #VSA #TTIP nicht durchbekommt, dann ist sie nicht mal ein exportierender Agrarstaat.


08.09.2015 | 22:06

haereticus

Es ist ein Denkfehler anzunehmen, dass die VS Regierung am Wohle der VSA interessiert sei. Den Mächtigen geht das Wohl der Nationalstaaten doch am Ar*** vorbei, im Gegenteil es geht ihnen primär darum die Nationen – und damit den Souverän – auszuradieren.Kurse rauf oder runter – egal – denn es kommt denen ja nur auf den Profit an, den man damit macht, wenn man die Nachrichten schon kennt, bevor sie veröffentlicht werden.Bevor ich es vergesse, selbstverständlich hat das Pack der...

Es ist ein Denkfehler anzunehmen, dass die VS Regierung am Wohle der VSA interessiert sei. Den Mächtigen geht das Wohl der Nationalstaaten doch am Ar*** vorbei, im Gegenteil es geht ihnen primär darum die Nationen – und damit den Souverän – auszuradieren.
Kurse rauf oder runter – egal – denn es kommt denen ja nur auf den Profit an, den man damit macht, wenn man die Nachrichten schon kennt, bevor sie veröffentlicht werden.
Bevor ich es vergesse, selbstverständlich hat das Pack der 1%er stets ihr Primärziel vor Augen, die Schaffung der NWO, mit einer einzigen (von ihnen gesteuerten) Regierung. Je mehr Konflikte, je größer die Konflikte, je schwerer die Krisen, desto besser. Deshalb wird geschürt, vermischt, aufgehetzt, bis das Gesindel sich wieder gegenseitig dezimiert. Die Schuldigen stehen schon fest, und die im Dunklen sieht man nicht.
Mensch wache endlich auf und spiele nicht mehr mit. Gewalt außer in Notwehr und Nothilfe ist nicht nur schädlich, es ist verwerflich, und damit setzt man sich ins Unrecht. Einfach nicht mehr mitmachen und die Mitmenschen aufklären, sie sanft mitnehmen. Sollen Das.Pack.der.1%er und ihre fünfte Kolonne doch hetzten, geifern und sich vor Wut selbst zerreißen wie das Rumpelstilzchen.
Wir.Machen.Nicht.Mehr.Mit!


08.09.2015 | 21:27

Guenter Augstein

@tm Sehr geehrter tm, glauben Sie wirklich, dass die Leserschaft es nicht merkt, wer hinter Ihnen steht, bzw. in wessen Auftrag Sie schreiben. Ich kann mich noch gut an einen Kommentar erinnern, den Sie abgaben bezüglich des internationalen Handels mit dem Dollar. Sie behaupteten dass es VSA egal sei, ob Handelsgeschäfte in Dollar oder aber jeder anderen Währung gehandelt werden. Dabei musste ich nur an die Sanktionen gegenüber beliebige Staaten denken, die seitens des Imperiums...

@tm Sehr geehrter tm, glauben Sie wirklich, dass die Leserschaft es nicht merkt, wer hinter Ihnen steht, bzw. in wessen Auftrag Sie schreiben. Ich kann mich noch gut an einen Kommentar erinnern, den Sie abgaben bezüglich des internationalen Handels mit dem Dollar. Sie behaupteten dass es VSA egal sei, ob Handelsgeschäfte in Dollar oder aber jeder anderen Währung gehandelt werden. Dabei musste ich nur an die Sanktionen gegenüber beliebige Staaten denken, die seitens des Imperiums sanktioniert und verklagt wurden auf Grund der alleinigen Tatsache, dass der Dollar als Währung verwendet wurde. So wurden viele Banken zu Milliarden Strafzahlungen verdonnert für Geschäfte, die mit VSA absolut nichts zu tun hatten. Es ist eben die Macht des Imperiums mittels Waffengewalt den sterbenden Dollar solange es noch geht aufrecht zu erhalten. Die Leserschaft weiß auch, dass die Propagandamaschine eifrig bemüht ist, mittels speziell beauftragter Firmen und Personen, die sogar öffentlich eigens dafür angeheuert und bezahlt werden, Foren zu unterwandern, abzulenken, lächerlich zu machen usw. Aber glauben Sie mir, die denkende Leserschaft ist durch stete Übung bereits sehr darin geübt, diese Kommentare und Schreiben zu erkennen, zwischen den Zeilen zu lesen und nur noch darüber den Kopf zu schütteln. So ähnlich wie BASIL zu medizinischen Themen sind auch Sie für mich jedenfalls enttarnt bzw. „verbrannt“.


08.09.2015 | 19:22

Frank Hofmann

Sehr ordentlicher Artikel. Engdahl in seinem Hauptmetier, den Ölbaronen und Militärs. Aber es fehlt erneut die europäische Note darin: BP, Total und Shell! Warum? Bitte den europäischen Teil der Agenda namentlich nicht vergessen mit einzubauen. Die Gängsters sind auch in Japan zu Hause. Das lässt Engdahl auch weg. Es heisst TRILATERALE KOMMISSION nicht umsonst und Rockefeller zieht die Fäden immer noch! ER IST DER WELTTHYRANN. Grüße. Frank Hofmann

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