Mittwoch, 7. Dezember 2016
18.10.2014
 
 

Setzt London auf den chinesischen Renminbi gegen den US-Dollar?

F. William Engdahl

Als erstes Land der westlichen Welt wird Großbritannien Anleihen in der chinesischen Währung Renminbi ausgeben. Das Finanzministerium ermächtigte die Großbanken HSBC, Standards Chartered und die staatliche Bank of China, die Ausgabe zu übernehmen. Dieser scheinbar harmlose technische Schritt hat enorme geopolitische Auswirkungen für die Zukunft des US-Dollars als führende Reservewährung der Welt.

 

Der britische Finanzminister George Osborne erklärte, die Entscheidung, britische Anleihen nicht in Pfund Sterling, sondern in chinesischen Renminbi auszugeben – die noch nicht frei und vollständig konvertibel sind – sei ein »weiterer Schritt, Großbritanniens Rolle als Zentrum der Weltfinanz zu festigen«. Das Finanzministerium werde die Renminbi-Anleihen »je nach Marktlage in den nächsten Wochen und Monaten« verkaufen, teilte das Ministerium mit.

 

Zuvor hatte der Minister gegenüber China eifrig dafür geworben, die Londoner City zum Drehkreuz oder Zentrum des Handels in Renminbi oder mit Renminbi-Vermögenswerten zu machen.

 

2013 gab Osborne eine Vereinbarung bekannt, wonach Direktinvestitionen in chinesische Aktien und Anleihen von London aus möglich wurden. Dies folgte auf eine Entscheidung der HSBC von 2012, von London aus Renminbi-Anleihen zu verkaufen.

 

Die Londoner City ist eine ernstzunehmende Macht auf der Welt. Hier haben die Bank of England, die älteste Zentralbank der Welt, und Londoner Finanzinstitute ihren Sitz. Es heißt, die City, ein Staat im Staate, sei ähnlich souverän wie der Vatikanstaat, sodass selbst die Königin von England um Erlaubnis bitten muss, wenn sie die City betreten will.

 

Was London jetzt mit dem Renminbi unternimmt, erinnert an das berühmte Eurodollar-System der 1960er-Jahre, als europäische Zentralbanken große Mengen Dollar aus Exporten in die USA ansammelten. Mithilfe ihrer Finanzkünste gelang es der Londoner City bis Anfang der 1980er-Jahre durch clevere Positionierung und laxe Aufsicht den Status des weltgrößten Finanzzentrums zu erobern.

 

Der Schritt, erstmals Renminbi-Anleihen über London auszugeben, ist eindeutig darauf gerichtet, Londons finanzielles Schicksal enger mit dem Renminbi und damit indirekt weniger eng mit dem US-Dollar zu verknüpfen.

 

Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds ist der Anteil des Dollars an Zentralbank-Reserven seit 2002 weltweit von 73 Prozent auf 61 Prozent gesunken. Das ist ein Rückgang um zwölf Prozent, wobei sich der Trend beschleunigt, weil Russland, China, Südkorea, Brasilien und andere Länder dabei sind, sich selbst vom Dollar zu befreien.

 

Würde der Dollar seine Rolle als größte Reservewährung der Welt verlieren, hätte die US-Regierung größte Probleme, ihr jährliches Defizit von fast einer Billion Dollar zu finanzieren. Sie wäre gezwungen, die Zinsen in den USA drastisch zu erhöhen, um Käufer anzuziehen, doch das würde eine Kettenreaktion von Bankrotten von Unternehmen und Banken im eigenen Land nach sich ziehen. Die nächsten Jahre werden zeigen, wie der Renminbi vom Niedergang des Dollars profitieren kann.

 

Gleichzeitig kauft China bei jeder sich bietenden Gelegenheit Gold und macht sich dabei klug die Manipulation des Goldpreises durch die US-Regierung zunutze, um das Edelmetall billig zu erwerben. China hat die Shanghaier Goldbörse (SGE, Shanghai Gold Exchange) für den asiatischen Goldhandel als Alternative zu London aufgebaut.

 

Darüber hinaus erklärte der Chef der SGE und frühere Vertreter der chinesischen Zentralbank Peoples Bank of China, Xu Luode, bei einer Goldkonferenz in Shanghai, China habe im Jahr 2013 2.000 Tonnen Gold importiert. Kein anderer Käufer kommt dem auch nur nahe.

 

Welcher Anteil dieser 2.000 Tonnen dazu verwendet wurde, die offiziellen Reserven der chinesischen Zentralbank zu erhöhen, ist nicht bekannt, wir können aber davon ausgehen, dass es der größte Teil war.

 

China gibt dem Renminbi eine signifikante Stützung durch die Goldreserve, in Vorbereitung auf dessen volle Rolle als wichtige internationale Reservewährung, die es mit dem Dollar aufnehmen kann. Es könnte schneller gehen, als man sich in Washington oder an der Wall Street vorstellt. Der Dollar ist die Achillesferse des amerikanischen Jahrhunderts.

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (16) zu diesem Artikel

20.10.2014 | 16:23

Elisa

Wenn der Renminbi Erfolg haben wird, womit zu rechnen ist, wird er in Windeseile ein Siegerrennen um den Globus veranstalten, und zwar so, dass Vielen das Hören und Sehen vergeht. Auch wenn er derzeit noch nicht für alle Währungen konvertibel ist, das werden die jeweils betroffenen Staaten dann schon in einer Blitzaktion möglich machen. Dann läuft aber diese Konvertibilität ab wie eine chemische Reaktion und ist nicht mehr zu stoppen. Dollar, Euro und Pfund werden dabei gleich...

Wenn der Renminbi Erfolg haben wird, womit zu rechnen ist, wird er in Windeseile ein Siegerrennen um den Globus veranstalten, und zwar so, dass Vielen das Hören und Sehen vergeht. Auch wenn er derzeit noch nicht für alle Währungen konvertibel ist, das werden die jeweils betroffenen Staaten dann schon in einer Blitzaktion möglich machen. Dann läuft aber diese Konvertibilität ab wie eine chemische Reaktion und ist nicht mehr zu stoppen. Dollar, Euro und Pfund werden dabei gleich das Nachsehen haben. Der Wert dieser Währungen wird dann nämlich jeweils in den Keller rasseln, die Schulden der westlichen Staaten bombastisch steigen, während Renminbi und Rubel in ihrer Wertigkeit steigen und erst noch mit ziemlich viel Gold hinterlegt sind.
Dann rette sich jeder, der kann, das gilt auch für die Staaten. Dann zählen konstruierte Freundschaften nicht mehr, sondern ist nur noch das Überleben massgebend. Das wird spannend zu sehen, wie sich all die bisherigen verbündeten Freunde verhalten. Da wird sich noch mancher ob derer monetärer Kehrtwende verwundert die Augen reiben.


20.10.2014 | 07:55

Deus ex Machina

@Erich Schlapphut: Über letzteren werde ich mir sicherlich nicht den Kopf zerbrechen müssen, denn er spricht für sich selbst. Zudem: Um logische Schlußfolgerungen ziehen zu können, muß man auch die Axiomata des jeweiligen logischen Systemes kennen; eine Proposition ist nur in Bezug auf die Axiomata wahr oder falsch (gültig oder ungültig), wobei es das Ganze erschwert, daß in jedem logischen System Sätze existieren, über deren Wahrheitsgehalt mithilfe von Sätzen dieses Systems...

@Erich Schlapphut: Über letzteren werde ich mir sicherlich nicht den Kopf zerbrechen müssen, denn er spricht für sich selbst. Zudem: Um logische Schlußfolgerungen ziehen zu können, muß man auch die Axiomata des jeweiligen logischen Systemes kennen; eine Proposition ist nur in Bezug auf die Axiomata wahr oder falsch (gültig oder ungültig), wobei es das Ganze erschwert, daß in jedem logischen System Sätze existieren, über deren Wahrheitsgehalt mithilfe von Sätzen dieses Systems nicht entschieden werden kann; man muß also ein übergeordnetes logisches System konstruieren, um über den Wahrheitswert der Axiomata des untergeordneten logischen Systemes entscheiden zu können; ich wünsche Ihnen also viel Erfolg beim Aufspüren dieser Axiomata und des darüber geordneten Systems, welches wiederum die Axiomata des untergeordneten Systems bewahrheitet usf. in infinitum. - Aber was wird heutigen Tages nicht alles als "logisch" bezeichnet, was im Grunde die viel treffendere Bezeichnung "plausibel" verdient! --- Ich bevorzuge die erste Variante der Bedeutung von "Deus ex Machina". Allerdings ist die "Maschine" hier keine Bühnenmaschinerie, sondern moderner, subtiler, raffinierter, ich tippe gerade in so eine Maschine hinein. Vielleicht bin ich auch gar kein Mensch, sondern nur ein Computer-Programm. Turing-Test gefällig? --- Nun ja, selbst wer Wirtschaftswissenschaften studiert haben sollte, wie z.B. die vielen Wirtschaftsnobelpreisträger oder unsere sog. fünf Weisen hierzulande, haben von Wirtschaften auch nicht viel verstanden, wenn sie die damalig bevorstehende Immobilienblase und die Eurokrise nicht einmal haben kommen sehen - ich glaube, man bezeichnet so etwas als "Betriebsblindheit". Dem äquivalent ist der gängige Ausspruch: "Die sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht." -- Nach wie vor bin ich der Überzeugung, daß es sich bei der im oben behandelten Artikel beschriebene um nichts anderes als um eine Verkaufsmasche handelt, und die eingangs des Artikels gestellte Frage sich - wie ich schon mehrmals betont habe - sich nur stellt, um sie negativ beantworten zu können. Politisch gesehen: Großbritannien ist der engste Verbündete, den die USA in Europa haben, vor allem wenn es um die Kriegführung geht. Glaubt jemand allen Ernstes, die Briten würden ihre "guten" Beziehungen zu den USA durch so eine plumpe Handlung gefährden, daß sie nämlich Staatsanleihen unter völliger Umgehung des Petrodollar herausgeben werden? Natürlich nicht. Wer so blöd ist, schaue sich Gaddafi an, schaue sich Saddam an, schaue sich an, wie gegen den Iran gewettert worden ist etc. pp. --- Abschließend muß ich sagen, daß es hier sehr viel interessantes Material, um damit - aber nicht allein damit - eine aufschlußreiche soziologische Studie zu füttern. Und wer weiß ... ich bin mir dessen noch nicht so sicher, aber vielleicht lohnt sich ja ein Extra-Kapitel darin über Sie. Vielleicht ...


19.10.2014 | 22:12

dhiejavu

@Basil Geoffrey: wie viel Geld bekommst du von der Elite? Oder hast du bis jetzt noch zu wenig Recherchiert?


19.10.2014 | 21:34

Dhiejavu

@Basil Geoffrey: wie viel Geld bekommst du von der Elite? Oder hast du bis jetzt noch zu wenig Recherchiert?


18.10.2014 | 22:35

Erich Schlapphut

@Deus ex Machina Danke für die Nachhilfestunde. Ich erspare mir, das endlose Durcheinander von Ihren Argumenten, zu entwirren, weil wie mir erscheint kein Fachwissen hinter Ihrer Argumentation steckt. Ich habe keine Wirtschaftswissenschaften studiert habe aber kaufmännische Erfahrung und versuche logische Verknüpfungen. Hab mal ne Frage: Ihr Alias auf welche Deutung legen Sie wert. Deus ex machina – Wikipedia: "Der Deus ex machina [ˈdeːʊs ɛks ˈmakhina] (lat. Gott aus...

@Deus ex Machina Danke für die Nachhilfestunde. Ich erspare mir, das endlose Durcheinander von Ihren Argumenten, zu entwirren, weil wie mir erscheint kein Fachwissen hinter Ihrer Argumentation steckt. Ich habe keine Wirtschaftswissenschaften studiert habe aber kaufmännische Erfahrung und versuche logische Verknüpfungen. Hab mal ne Frage: Ihr Alias auf welche Deutung legen Sie wert. Deus ex machina – Wikipedia: "Der Deus ex machina [ˈdeːʊs ɛks ˈmakhina] (lat. Gott aus einer/der (Theater-)Maschine) ist eine Lehnübersetzung aus dem Griechischen......und bezeichnet ursprünglich das Auftauchen einer Gottheit mit Hilfe einer Bühnenmaschinerie." Bevorzugen Sie die göttliche Variante. Oder "In Unterhaltungsmedien sind Dei ex Machina oft auch Hilfsmittel von Autoren, um die Geschichte mit einfachen, unerklärten Mitteln in die gewünschte Richtung zu bewegen, weshalb der Ausdruck meist herabwertend als Kritik an der Schreibfähigkeit der Autoren verwendet wird und die Unfähigkeit bezeichnet, eine Handlung mit kontinuierlich logischen Zusammenhängen zu schaffen." Mein Schlapphut ist die skandinavische Outdoor-Variante,nur zur Information, damit Sie sich darüber nicht den Kopf zerbrechen.


18.10.2014 | 21:30

Deus ex Machina

@ Erich Schlapphut: Ich weiß wirklich nicht, wo du Wirtschaftswissenschaften studiert hast, aber hier eine kleine Nachhilfestunde. 1. "Gold kann man nicht essen." Und auch nicht trinken. Wie ich an anderer Stelle bereits angemerkt habe: Angenommen, Person A mit einem Kilo Goldbarren trifft in der Wüste auf eine Person B mit einem Liter Trinkwasser, dann hilft der Person A der Goldbarren auch nichts, solange Person B ihr Trinkwasser nicht handeln will, es sei denn,...

@ Erich Schlapphut: Ich weiß wirklich nicht, wo du Wirtschaftswissenschaften studiert hast, aber hier eine kleine Nachhilfestunde. 1. "Gold kann man nicht essen." Und auch nicht trinken. Wie ich an anderer Stelle bereits angemerkt habe: Angenommen, Person A mit einem Kilo Goldbarren trifft in der Wüste auf eine Person B mit einem Liter Trinkwasser, dann hilft der Person A der Goldbarren auch nichts, solange Person B ihr Trinkwasser nicht handeln will, es sei denn, Person A erschlägt mit seinem Goldbarren Person B und dann hätte Person A beides: Goldbarren und Trinkwasser. Zum Beispiel; es könnte ja auch anders kommen. --- Du kluger Mensch, der Finanzmarkt funktioniert derzeit deswegen so "gut", weil es für das gedruckte Geld keinen Goldmantel gibt, sondern das Geld bis in alle Ewigkeit und bis in die höchste Höhe, ohne irgendeine "natürliche" Grenze gedruckt werden kann. Gold ist auch - wie Geld oder jedes andere Tauschmittel - nur soviel wert, wie man dafür eintauschen kann. Das ist das Grundprinzip des Handelns und des Wirtschaftens. Ob dieses Prinzip auf Gold oder auf Papiergeld oder auf Muscheln oder auf saubere Luft oder auf Mühlsteine mit einem Loch mittendrin beruht, ist für die Struktur des Wirtschaftens irrelevant - alles dies erfüllt innerhalb des Systems dieselbe Funktion. Daß man - wie Du sagst - "von Nichts sich nichts zu essen kaufen" könne, ist ein rechtliches Problem, aber kein wirtschaftliches, denn ich brauche nicht notwendigerweise etwas zu kaufen, um etwas zu essen zu haben, soll heißen: Der Kaufakt als solcher ist ein rechtlicher, kein wirtschaftlicher, so wie er in unserem Kulturkreis verstanden wird. Wenn ich allerdings etwas zu Essen kaufen möchte, muß ich diejenige Zahlungsart wählen, die der Gesetzgeber dafür vorgibt: hierzulande: Bargeld (das einzige legale Zahlungsmittel; Giralgeld wird zwar akzeptiert, gilt aber beim Gesetzgeber nicht als legales Zahlungsmittel). Gold hat einen schöneren, verlockenderen Glanz als Öl, aber bitte schau in die Geschichte, wie viele Kriege auch deswegen geführt worden sind, um Gold zu erbeuten (der 2. WK mitsamt dem sog. "Nazi-Gold" ist wohl ein einschlägiges Kapitel des letzten Jahrhunderts, danach wurden Kriege vor allem des Öls wegen geführt, Stichwort: Petrodollar). --- 2. Konvertierungsgebühren? Wie lächerlich, wenn es sich um 100.000 oder gar um mehrere Millionen oder noch mehr handelt! Dreck drauf! Der Wechselkurs von Währungen war immer ein Gegenstand der Spekulation! Wer das nicht weiß und/oder nicht erkennt, hat von internationalen wirtschaftlichen Zusammenhängen keinerlei Ahnung. Vielleicht hilft ja der IWF, aber der hat noch wirklich nie geholfen, wirtschaftlich schwächere Länder auf die Beine zu helfen, sondern sie dort zu lassen, wo sie sind, damit die wirtschaftlich stärkeren Länder einen Wettbewerbsvorteil haben. --- Omnibus bonam noctem et vale!

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