Thursday, 25. August 2016
13.01.2014
 
 

Übt Netanjahu mit den Bombenanschlägen von Wolgograd Rache an Putin?

F. William Engdahl

Im Vorfeld der Winterolympiade im russischen Sotschi bringt eine Welle von Selbstmordattentaten in Wolgograd (dem früheren Stalingrad, Ort des entscheidenden Widerstands gegen die deutsche Invasion von 1942) den Tod und verbreitet Unsicherheit. Am 29. Dezember 2013 sprengte sich eine Selbstmordattentäterin im Bahnhof von Wolgograd in die Luft; bei dem Anschlag kamen neben ihr noch 16 weitere Menschen ums Leben. Einen Tag später forderte ein weiterer Selbstmordanschlag, dieses Mal auf einen Oberleitungsbus, mindestens 15 Menschenleben. Beide Anschläge passierten nur wenige Wochen vor Beginn der Winterolympiade 2014 am 7. Februar in Sotschi am Schwarzen Meer, unweit der Grenze zu Georgien.

Den neuen Anschlägen war ein weiterer Selbstmordanschlag am 21. Oktober vorangegangen, bei dem sich eine Selbstmordattentäterin in einem mit 40 Personen besetzten Bus in die Luft gesprengt hatte. Nach Angaben der zuständigen russischen Behörden wurden bei der Explosion mindestens fünf Menschen getötet und 17 weitere verletzt. Als Attentäterin identifiziert wurde die 30-jährige Naida Asijalowa aus Dagestan. Seit 1999 versuchen sunnitisch-salafistische

Mudschahedinkämpfer, die vielfach aus Saudi-Arabien und anderen arabischen Ländern stammen, aus dem benachbarten Tschetschenien heraus in Dagestan eine islamische Revolution anzufachen und eine Scharia-Gesetzgebung einzuführen.

 

Viele halten die jüngste Welle von Selbstmordattentaten in der Region für das Werk radikaler salafistisch-sunnitischer Mudschahedin, die unter der Führung des tschetschenischen Dschihadisten Doku Umarow operieren, der auch unter der arabisierten Form seines Namens, »Dokka Abu Usman«, bekannt ist. Umarow hat sich einseitig zum Untergrund-Präsidenten der nicht anerkannten Tschetschenischen Republik Itschkeria (ChRI) und später zum Emir des russischen nördlichen Kaukasus ernannt, den er zum islamischen Staat des Emirats Kaukasus erklärt. Dabei kündigte er an: »Ich werde dem Wort Allahs dienen und daran arbeiten, die Feinde Allahs zu töten, solange er mir das Leben auf dieser Erde schenkt.«i

 

In Russland nennt man ihn den »russischen bin Laden«. Im März 2011 setzte das Sanktionskomitee des UN-Sicherheitsrats für al-Qaida und die Taliban Umarow auf die Liste der angeblich mit al-Qaida verbundenen Personen, dem aus Saudi-Arabien finanzierten losen Netz internationaler dschihadistischer Gruppen, das Anfang der 1980er Jahre im Afghanistankrieg gegen die Sowjetunion von der CIA sowie den Geheimdiensten Saudi-Arabiens, Israels und Pakistans ausgebildet wurde. »Al-Qaida« ist ein Name für eine vom saudischen Geheimdienst eingerichtete Datenbank, in der alle arabischen und sonstigen muslimischen Söldner erfasst sind, die in den 1980er Jahren gegen die Russen in Afghanistan kämpften.

 

Umarow hat sich für furchtbare Selbstmordanschläge verantwortlich erklärt, die von Frauen, den so genannten »Schwarzen Witwen«, begangen wurden. Deren Ehemänner waren als Dschihad-Kämpfer im Kampf gegen russische Sicherheitskräfte getötet worden. Er übernahm offen die Verantwortung für die Anschläge auf die Moskauer Metro 2010 und den Bombenanschlag auf den internationalen Flughafen Domodedowo in Moskau 2011. Die Attentäterin beim Anschlag auf die Metro war die 17-jährige Mudschahedin-Witwe Dschennet Abdurachmanowa.

 

Im Juni 2013 rief Umarow seine Anhänger innerhalb und außerhalb des Kaukasus zur Anwendung »maximaler Gewalt« auf, um die Olympischen Winterspiele von 2014 in Sotschi zu verhindern: »Sie planen, die Olympischen Spiele auf den Überresten unserer Vorfahren, den Überresten ungezählter Moslems, durchzuführen, die auf unserem Land am Schwarzen Meer begraben liegen. Wir als Mudschahedin sind verpflichtet, das nicht zuzulassen und dabei alle Methoden anzuwenden, die uns Allah erlaubt.«ii

 

Alles deutet darauf hin, dass die von Umarow befehligten Terroristen hinter den jüngsten »Schwarze-Witwen«-Selbstmordanschlägen in Wolgograd stehen. Naida Asijalowa, die sich im Oktober bei dem Selbstmordattentat in Wolgograd in die Luft sprengte, stammt aus Dagestan. Angeblich hatte sie ein Verhältnis mit einem anderen Selbstmordattentäter, bevor sie ihre »Pflicht« für Umarows Dschihad erfüllte. Darüber hinaus war sie eine enge Freundin der Frau, die an dem jetzigen Anschlag auf dem Wolgograder Bahnhof beteiligt war.iii Bislang spricht alles dafür, dass Doku Umarows tschetschenische Terrororganisation hinter den Anschlägen steht. Das US-Außenministerium hat als Reaktion eine Reisewarnung für amerikanische Bürger herausgegeben, die nach Sotschi reisen, obwohl Wolgograd mehrere Hundert Kilometer entfernt ist.

 

Russlands Mudschahedin-Terroristen

 

Kurz nach der Auflösung der Sowjetunion stellte Halliburton, der größte Erdöldienstleister der Welt, dessen Chef damals Dick Cheney war, fest, dass es im Kaukasus und der Region um das ehemals sowjetisch beherrschte Kaspische Meer riesige unerschlossene Ölvorkommen gab. Sogar von einem »neuen Saudi-Arabien« war die Rede. Im Rahmen der Strategie des damaligen Präsidenten George H. W. Bush entsandte der US-Geheimdienst Veteranen aus dem blutigen Mudschahedin-Feldzug in Afghanistan in den Kaukasus und die Region um das Kaspische Meer. Sie sollten bei der Unabhängigkeit von der Sowjetunion Hilfe leisten und amerikanischen und britischen Ölgesellschaften den Weg bahnen, die Herrschaft über die wichtigen Ölregionen zu übernehmen.

 

Zwei »pensionierte« CIA-Agenten mit engen Verbindungen zu Ex-CIA-Chef Bush, Ted Shackley und General (a.D.) Richard Secord, gründeten als CIA-»Front« die aserbaidschanische Scheinölgesellschaft Mega Oil. Sie bot die Deckung, um Hunderte von Mudschahedin-Veteranen aus Afghanistan als »Ölarbeiter« einfliegen zu lassen.

 

1991 tauchte Richard Secord zusammen mit Veteranen früherer US-Operationen in Laos und aus Oliver Norths Contras-Operation in Baku in Aserbaidschan auf, angeblich im Dienst der Ölgesellschaft Mega Oil. Damals unterstützte George H. W. Bush den Bau einer Erdölpipeline, die von Aserbaidschan über den Kaukasus zur Türkei verlaufen sollte. Dick Cheney war Verteidigungsminister unter Bush. Mega hat nie Erdöl gefunden. Stattdessen führten Mega-Agenten in Aserbaidschan militärische Trainings durch, verteilten »braune Tüten voller Geld« an Mitglieder der Regierung von Aserbaidschan und gründeten eine Fluggesellschaft nach dem Muster der Air America, die die CIA während des Vietnamkriegs betrieben hatte. Die neue Gesellschaft flog Hunderte von Mudschahedin-Söldnern von Afghanistan nach Aserbaidschan und zum Kaukasus.iv

 

Eine Fraktion der CIA und des US-Geheimdienstes im Umfeld der Neokonservativen wirkt daran mit, einen fanatisch-dschihadistischen Islam in die vom traditionell friedlichen Sufi-Islam geprägte Kaukasus-Region zu bringen. Osama bin Laden zog von Afghanistan nach Bosnien, dann in den Kosovo und schließlich 1995 nach Tschetschenien, wo sein wichtigster Verbündeter, der ebenfalls saudi-arabische Dschihadist Ibn al-Khattab, als Anführer der arabischen Mudschahedin gegen die Russen kämpfte. Durch Tschetschenien verlief eine wichtige russische Erdölpipeline, die Öl von Baku am Kaspischen Meer nach Russland transportierte – und genau dies wollte Washington unbedingt blockieren. Der Journalist Ali Soufan betont, 1966 hätten »die Vereinigten Staaten an der Seite von Moslems in Afghanistan, Bosnien und Tschetschenien gestanden«.v Zum Zeitpunkt des Massakers in einer Schule in der russischen Stadt Beslan, nahe der Grenze zu Georgien, wurden Umarows Dschihadisten, darunter auch arabische Mudschahedin, über eine in Washington ansässige NGO, die ACDI/VOCA, finanziert.vi

 

Nach Angaben gut informierter Geheimdienstquellen im Kaukasus wird Doku Umarow als »Asset« von einer Washingtoner Denkfabrik namens »Potomac Associates« geführt.vii Die Liste der Vorstandsmitglieder des Potamac Institute liest sich wie ein Who is Who pensionierter US-Militärs und Geheimdienstler. Doch laut Insiderberichten aus Washington ist Potomac nicht das, was es zu sein scheint. Vielmehr sei es eine Frontorganisation für den israelischen Geheimdienst und die Neokonservativen, die mit Saudi-Arabien zusammenarbeiten.

 

Wenn das zutrifft, so liegt der Verdacht nahe, dass es sich bei Umarows jüngsten Selbstmordattentaten in Russland um einen Teil einer »Rache«-Operation vonseiten Netanjahus und des saudi-arabischen Geheimdienstchefs Prinz Bandar bin Sultan handelt, mit der die Olympischen Spiele in Sotschi sabotiert werden sollen. Putin soll dafür bestraft werden, dass er Obama im vergangenen Jahr von einem Krieg gegen Syrien abgehalten und ihn veranlasst hat, eine diplomatische Lösung für das iranische Atomprogramm zu suchen. Saudi-Arabien und Netanjahu, die ihre Kooperation zugegeben haben, waren Berichten zufolge wütend auf Putin, weil er ihren Dschihad in Syrien vereitelt hat.

 

Dass Saudi-Arabien und Israels Netanjahu auch aktiv daran arbeiten, Obamas Iran-Diplomatie zu sabotieren, ist eindeutig. Am 30. Oktober 2013 appellierte Sheldon Adelson, Finanzier und Freund Netanjahus sowie Eigentümer von Spielkasinos in Las Vegas, an den US-Kongress, neue Sanktionen gegen den Iran zu verhängen – ein offensichtliches Manöver, um Obamas Iran-Gespräche zu durchkreuzen. Adelson war der wichtigste finanzielle Unterstützer für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney gegen Obama. Für Netanjahu ist Obama mittlerweile zum Gegner geworden, weil er zu Bushs enger Bindung an die US-Neokonservativen, die gute Beziehungen zu Netanjahus Likud-Partei unterhalten, auf Distanz geht.

 

Unter dem Vorsitz von Sheldon Adelson appelliert die Republican Jewish Coalition an ihre Mitglieder, die US-Senatoren anzurufen und sie aufzufordern, neue Sanktionen gegen den Iran zu verhängen, während gleichzeitig führende Vertreter der Obama-Regierung den Kongress dafür zu gewinnen versuchen, solche Maßnahmen aufzuschieben, um Zeit für Verhandlungen mit der Islamischen Republik über das Atomprogramm zu gewinnen, im Wortlaut: »an Boden zu gewinnen«.viii

 

Die Anschläge von Wolgograd sind Teil einer laufenden globalen politischen Veränderung. Fraktionen innerhalb von Regierungen erklären einander den Krieg. Washington ist heute gespalten zwischen der proisraelischen Fraktion und einem Mix von Nationalisten, die offenbar versuchen, ein genuines amerikanisches Interesse in allen Kriegen auf der ganzen Welt zu definieren. Es gibt Berichte, wonach der Chef der Joint Chiefs of Staff, dem obersten militärischen Gremium im Pentagon, und andere im Umfeld von Präsident Obama dabei sind, Washington von der saudisch-israelischen Kriegsstrategie zu distanzieren.

 


Fußnoten:

 

i Al Jazeera English, »Chechen rebel chief denies quitting – Europe«, Al Jazeera English, 12. August 2010.

ii Miriam Elder, »Russian Islamist Doku Umarov calls for attacks on 2014 Winter Olympics«, theguardian.com, 12. August 2013.

iii EIN News, »Russia’s deadly black widow cult that threatens Olympians«, 02. Januar 2014

iv Peter Dale Scott, »The Falsified War on Terror: How the US Has Protected Some of Its Enemies«, The Asia-Pacific Journal, Vol. 11, Issue 40, No. 2, 7. Oktober 2013.

v Ali H. Soufan, The Black Banners: The Inside Story of 9/11 and the War Against al-Qaeda (New York: Norton, 2011), S. 62.

vi Henry Kamens, »Did CIA train the Boston Bombers in Georgia?«, April 2013.

vii Die Information über das Potomac Institute and Umarow erhielt der Autor von einem Journalisten aus dem Kaukasus, der seit 20 Jahren über dieses Thema forscht.

viii Ben Armbruster, »Group Led By Billionaire Sheldon Adelson Pushes Congress To Undermine Iran Talks«, Think Progress, 30. Oktober 2013

 

 

 

 


 

 

 

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