Monday, 29. August 2016
31.08.2015
 
 

Warum der Iran kein falsches Spiel mit Russland treiben wird

F. William Engdahl

Gegenwärtig verbreiten sich Spekulationen über den Äther, sobald die von den USA gegen den Iran verhängten Sanktionen in einigen Monaten aufgehoben würden, werde der Iran seine bestehende Verbundenheit mit Russland beiseiteschieben und stattdessen den großen russischen Bären hintergehen, indem er Erdöl- und Erdgasgeschäfte abschließen werde, die unmittelbar russischen Interessen und insbesondere der Gazprom-Pipeline Turkish Stream, die bis in die südlichen EU-Staaten reichen soll, zuwiderliefen.

 

Sollte dies tatsächlich geschehen und würden gleichzeitig die ukrainischen Streitkräfte vom Pentagon und der CIA aufgerüstet und mit schwerer Artillerie versorgt, um einen diesmal erfolgreicheren neuerlichen Angriff auf die selbsterklärten Republiken im Osten der Ukraine zu starten, wäre dieses Szenario Washingtons tatsächlich ein herber Schlag für Putin und die wirtschaftliche Stabilität Russlands. Aber wie immer die Wunschträume im Umfeld des Pentagon auch aussehen mögen, ein solches iranisches Doppelspiel ist aus vielen Gründen sehr unwahrscheinlich.

 

Zunächst einmal sollte man sich die hypothetische Frage stellen, mit welchen Konsequenzen Teheran rechnen müsste, sollte der Iran tatsächlich offen und in massiver Weise ein falsches Spiel mit Russland treiben. Ohne Zweifel hat durchaus der eine oder andere iranische Politiker oder Geschäftsmann von riesigen Reichtümern herumfantasiert, die nun angeblich nach Beendigung des praktisch seit 36 Jahren anhaltenden Kriegszustandes mit den USA und der Aufhebung der massiven Wirtschaftssanktionen Washingtons aus den USA und der EU ins Land strömen würden.

 

Wirtschaftsdelegationen aus verschiedenen europäischen Ländern haben bereits Teheran besucht, um Klartext über riesige Investitionen in dem heruntergekommenen iranischen Erdölsektor und andere potenzielle Vorhaben zu reden.

 

Aber wie sähen nun die Konsequenzen aus, sollte der Iran die für Russland strategisch wichtigen Erdöl- und Erdgasexporte durch seine eigenen Exporte schmälern? Zunächst einmal lieferte sich der Iran damit auf Gedeih und Verderb genau jenem Westen aus, der die Sanktionen gegen ihn verhängt hat.

 

Im iranischen Fernsehen erläuterte der iranische Erdölminister Bijan Namdar Zangeneh am 26. August die Absicht des Iran, ungeachtet der Auswirkungen auf die OPEC-Preise wieder zum Niveau der früheren Erdölexporte zurückzukehren. Er erklärte, selbst wenn der Iran seine Exporte verdoppelte und dies zu einer Halbierung der Preise führte, wäre dies für den Iran kein Problem, da das Land an Sanktionen und Exportbeschränkungen gewöhnt sei.

 

Zu den von den USA und der Europäischen Union (EU) Ende 2011 und dann in einer zweiten Phase 2012 verhängten Sanktionen gehörte auch eine zuvor noch nie vollzogene Blockade des Datenverkehrs zwischen dem internationalen Zahlungssystem SWIFT und iranischen Banken, um auf diese Weise Zahlungen für Erdölexporte an den Iran praktisch unmöglich zu machen.

 

Die wirtschaftlichen Folgen für den Iran waren massiv. Die iranischen Erdölexporte sanken von zuvor 2,6 Mio. Barrel pro Tag auf nur noch 1,4 Mio. Barrel täglich im Jahr 2014. Die so entstandene Versorgungslücke füllten China und andere asiatische Staaten sowie EU-Länder, die zuvor iranisches Rohöl gekauft hatten, nun dadurch, dass sie ihren Bedarf weitgehend aus Saudi-Arabien, Kuwait, Nigeria und Angola deckten, wie aus Zahlen des amerikanischen Amtes für Energiestatistik EIA, das dem US-Energieministerium unterstellt ist, hervorgeht.

 

Sollten auf dem heute bereits übersättigten Erdölmarkt, in dem die Preise deutlich unter 50 Dollar pro Barrel anstelle der 114 Dollar vom Juni 2014 gehalten werden, zusätzliche weitere eine Mio. Barrel täglich angeboten werden, wäre dies für Moskau keine gute Nachricht. Aber alles hängt davon ab, wie lange Saudi-Arabien und andere arabische OPEC-Länder daran festhalten, die weltweiten Erdölmärkte mit Erdöl zu überschwemmen, um auf diese Weise einen erheblichen Teil der amerikanischen Fracking-Industrie als unerwünschte Konkurrenz in den Bankrott zu treiben und dadurch auszuschalten.

 

Einem im Augst veröffentlichten Weltbank-Bericht zufolge sei der Iran möglicherweise bereits 2016 in der Lage, das Angebot auf dem weltweiten Erdölmarkt um zusätzliche eine Mio. Barrel täglich zu erhöhen. Angesichts der heutigen Lage auf dem Erdölmarkt ist dies eine beachtliche Menge.

 

Aber vieles deutet darauf hin, dass der Iran nicht unverantwortlich vorgehen wird. Bis vor Kurzem haben Saudi-Arabien und die OPEC den Iran immer noch als Mitgliedsstaat betrachtet. Das bedeutet, dass die Saudis und die anderen Länder, die die ausbleibenden iranischen Erdölexporte in den vergangenen drei Jahren ausgeglichen haben, damit rechnen mussten, irgendwann diesen zusätzlichen Exportanteil, der Folge der iranischen Notlage war, wieder einzubüßen.

 

Die jüngsten Wirtschaftsverhandlungen zwischen Russland und Saudi-Arabien, bei denen es um Geschäfte im Umfang von etwa zehn Mrd. Dollar ging und die den Kauf russischer Kernkraftwerke und vom Umfang her ähnlich bedeutende Käufe hochentwickelter russischer Waffen durch das saudische Königreich beinhalteten, könnten dem russischen Präsidenten Wladimir Putin die Rolle des idealen Vermittlers zwischen den früher verfeindeten beiden Erdölmächten zuweisen.

 

Der Iran hätte durch ein rücksichtsloses und leichtsinniges Vorgehen nichts zu gewinnen, sondern würde sich vielmehr neue Feinde schaffen, während seinem neuen amerikanischen »Freund« nicht zu trauen ist.

 

Ein weiterer mäßigender Faktor sind umfangreichere neue Waffenvereinbarungen und Verhandlungen über die Lieferung schon zuvor gekaufter Waffen, die nach der Aufhebung der Sanktionen geliefert werden könnten. Teheran hatte entsprechende Waffengeschäfte vor allem mit Moskau und praktisch nicht mit westlichen NATO-Mitgliedsländern getätigt.

 

Russische Raketen für den Iran

 

Am 19. August erklärte der stellvertretende russische Außenminister Michail Bogdanow vor russischen Medienvertretern, sein Land werde dem Iran bis zum Jahresende die Luftabwehr-Raketensysteme S-300 liefern.

 

Dies wurde auch durch den iranischen Verteidigungsminister Brigadegeneral Hosein Dehqan bestätigt. Er ergänzte, diese Langstrecken-Boden-Luft-Lenkwaffensysteme würden einschließlich der inzwischen erfolgten technischen Verbesserungen ausgeliefert, die erreicht worden seien, nachdem der ursprüngliche Vertrag vom damaligen russischen Präsidenten Medwedew unter Bezug auf die vom UN-Sicherheitsrat verhängten Sanktionen 2010 eingefroren worden war.

 

Das Flugabwehrsystem S-300 gilt als eines der besten im Einsatz befindlichen Raketenabwehrsysteme. Diese Bewertung schließt auch entsprechende amerikanische Systeme ein. Auf derselben Pressekonferenz erklärte Dehqan, Teheran verhandle mit Moskau auch über die Lieferung neuer russischer Kampfflugzeuge. Er dementierte in diesem Zusammenhang vehement Medienberichte, wonach der Iran den Kauf französischer Militärflugzeuge plane.

 

Unter Bezug auf die Entscheidung zum Kauf russischer Kampfflugzeuge sagte Dehqan: »Was den Bereich Kampfflugzeuge angeht, so haben wir den Russen unseren Bedarf dargelegt und wir haben uns in diesem Bereich nicht an Frankreich gewandt.« Unter den gegenwärtigen Bedingungen sei es sehr »unwahrscheinlich«, dass der Iran eine militärische Zusammenarbeit mit Frankreich beginnen werde, sagte er weiter.

 

Armes Frankreich. Das Land hat nicht nur den lukrativen Vertrag über die Lieferung zweier Hubschrauberträger vom Typ Mistral in den Sand gesetzt. Auch der Iran will nun keine französischen Kampfflugzeuge mehr. Seit der damalige französische Staatspräsident Sarkozy im Juni 2009 sein Land erneut als Vollmitglied in die NATO einsteigen ließ und damit die 1966 von seinem Amtsvorgänger General Charles de Gaulle getroffene Entscheidung, aus der NATO auszutreten, rückgängig machte, hat Frankreich nichts als Probleme.

 

Auf der internationalen Luft- und Raumfahrtmesse MAKS-2015 in Moskau kündigte der stellvertretende russische Industrie- und Handelsminister Andrei Boginski dann auch noch an, der Iran habe sein Interesse am Kauf einiger Dutzend zweistrahliger Regionalverkehrsflugzeuge vom Typ Sukhoi Superjet 100 (SSJ100) bekundet, um die Flotte der IranAir zu modernisieren.

 

Nach 1979 hatten amerikanische Sanktionen und ein Handelsembargo eine Modernisierung verhindert. Russland bot an, einen Teil der Produktion der Maschinen in den Iran zu verlegen, sollte der Kaufvertrag zustande kommen.

 

Der stellvertretende iranische Präsident Sorena Sattari, der sich parallel zur Luftfahrtmesse zu Gesprächen über die Wiederherstellung der Kredit- und Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern in Moskau aufhielt, traf auch mit dem russischen Industrie- und Handelsminister Denis Manturow zusammen. Sie sprachen ausführlich darüber, wie man die Zusammenarbeit der Bankensysteme beider Länder reaktivieren und neue Kreditlinien eröffnen könne.

 

»Dies würde die notwendige Grundlage für die Entwicklung der Zusammenarbeit in den Bereichen Handel und Wirtschaft zwischen unseren Ländern liefern«, erklärte Sattari gegenüber der russischen Tageszeitung Kommersant. »Die Gespräche sind sehr konstruktiv verlaufen. Wir hoffen auf ein positives Ergebnis in diesem Bereich.«

 

Der Iran ist auch daran interessiert, Satelliten mit russischen Trägersystemen in den Weltraum zu bringen. Sattari sagte dazu: »Es ist wichtig, dass dies als Teil gemeinsamer Projekte geschieht.

 

Das schließt eine gemeinsame Entwicklung und Herstellung von Satelliten sowie eine Zusammenarbeit im Bereich des Raketenbaus ein.« Russland stehe gegenwärtig im Bereich der Raketentechnologie konkurrenzlos da. Damit haben sich die Blütenträume der europäischen Raumfahrtbehörde ESA und der amerikanischen NASA über lukrative Satelliten-Verträge mit dem Iran wohl zerschlagen.

 

Insgesamt plant der Iran nach Aufhebung der Sanktionen aller Wahrscheinlichkeit nach, seine strategischen Beziehungen zu Moskau zu vertiefen, auch um sich nicht absichtlich einen wirtschaftlichen Gegner zu schaffen. Wie es die OPEC seit vielen Jahrzehnten vorgemacht hat, gibt es keinen Grund, warum sich Moskau und Teheran nicht freundschaftlich auf für beide Seiten vorteilhafte Marktanteile bei Erdöl und Erdgas verständigen sollten.

 

Der Iran und die Seidenstraße

 

Es gibt aber noch einen weiteren Grund dafür, dass sich Teheran eher mit Eurasien und nicht mit der NATO verbunden fühlt: Chinas Eisenbahn- und Seewegs-Infrastrukturprojekt One Belt, One Road. Bereits vor der Einigung im Atomstreit hatte sich der Iran entschieden, mit zu den Gründungsmitgliedern dieses Projekts zu gehören und sich der von China gegründeten Asiatischen Infrastruktur-Investmentbank (AIIB) anzuschließen. Diese gewinnt als Gegenstück zur von Washington kontrollierten Weltbank immer mehr Bedeutung.

 

Für China ist der Iran aufgrund seiner geografischen Lage und seiner Topografie ein willkommener strategischer Partner bei der Entwicklung dieses riesigen Netzwerkes aus Infrastruktur-Landkorridoren durch ganz Eurasien, das unbehelligt von möglichen Konfrontationen mit der amerikanischen Marinepräsenz verwirklicht und in Betrieb genommen werden könnte.

 

Der Iran gehörte bereits zur Zeit der Han-Dynastie vor etwa 2100 Jahren zur ursprünglichen Seidenstraße. Die Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Ländern hat also eine lange Tradition. Und seit der Entscheidung des chinesischen Präsidenten Xi Jinping, die Landbrücke der eurasischen Neuen wirtschaftlichen Seidenstraße (SREB) zu errichten, wird der Iran in Peking als wesentlicher Partner geschätzt.

 

Die SREB stellt teilweise eine Reaktion Chinas auf die versuchte strategische Einkreisung Chinas vom Meer aus durch die USA dar, die unter dem Deckmantel einer von Präsident Obama verkündeten strategischen Neuausrichtung der amerikanischen Außenpolitik in Richtung Asien (»Pivot to Asia«) verkündet wurde.

 

Durch den Iran verläuft – abgesehen von der Route über Russland – der bequemste Zugangsweg Chinas zum Meer, und hier kreuzen sich auch die Routen für den zentralasiatischen Handel in Ost-West- und Nord-Süd-Richtung.

 

Im Mai 1996 schlossen der Iran und Turkmenistan mit der Fertigstellung der 300 Kilometer langen Eisenbahnstrecke zwischen dem iranischen Maschhad und dem im Süden Turkmenistans gelegenen Tejen eine noch offene Lücke. Und im Dezember 2014 eröffneten Kasachstan, Turkmenistan und der Iran einem durchgängigen Schienenweg von Schangaösen (Usen) im Südwesten Kasachstans nach Gorgan in der an das Kaspische Meer grenzenden nordiranischen Provinz Golestan und von dort weiter bis zu den iranischen Häfen am Persischen Golf.

 

Aus Sicht Pekings wird die geostrategische Bedeutung des Irans noch durch seine Lage entlang einer der beiden wichtigsten Landbrücken Chinas in Richtung Westen erhöht. Die andere Landbrücke erstreckt sich entlang der Nordküste des Kaspischen Meeres durch Kasachstan und den Südwesten Russlands nahe der Kaukasus-Region. Der Iran besitzt auch deshalb strategische Bedeutung für das gigantische Infrastrukturprojekt Chinas, da er China sowohl mit Europa als auch mit dem Persischen Golf verbindet.

 

Sollten die Sanktionen in wenigen Monaten aufgehoben werden, könnte der Iran seine lang gehegte Absicht erreichen und schon auf der nächsten Jahrestagung der eurasischen Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) als Vollmitglied in die SCO aufgenommen werden, was ihm bisher aufgrund der internationalen Sanktionen verwehrt gewesen war. Der SCO gehören gegenwärtig Russland, China, Indien, Pakistan, Usbekistan, Kirgisistan und Tadschikistan an. Der Iran besitzt derzeit noch Beobachterstatus.

 

Der stellvertretende iranische Wirtschaftsminister Massud Karbasian erklärte vor Kurzem gegenüber den Medien, wenn der Iran seinen Teil an der Neuen wirtschaftlichen Seidenstraße fertiggestellt habe, werde der Iran zum Transitweg für alljährlich mehr als zwölf Mio. Tonnen an Gütern.

 

Der chinesische Staatspräsident Xi schätzt, innerhalb der ersten zehn Jahre nach Fertigstellung des Projekts One Belt One Road, wie das Vorhaben offiziell in China genannt wird, werde es einen Handel im Umfang von jährlich mehr als 2,5 Bio. Dollar unter den Ländern der Neuen Seidenstraße ermöglichen.

 

Aus Sicht des Irans ist die uneingeschränkte Mitwirkung an dieser Entwicklungsperspektive ungleich vielversprechender als die Vorstellung, zur geopolitischen Schachfigur Washingtons bei dessen Wirtschafts- oder anderer Kriegsführung gegen China und Russland zu werden.

 

Bei einem Besuch in Teheran 2013 konnte ich persönlich einen weiteren Faktor erleben, der tief in die iranische Volksseele eingebrannt ist und verhindert, dass man den Versprechen aus Washington zu viel Vertrauen schenkt. Ich erhielt damals eine persönliche Führung durch das Nationalmuseum, das dem tragischen und verheerenden Krieg zwischen dem Iran und dem Irak von 1980 bis 1988 gewidmet ist.

 

Dieser Krieg gehört zu den blutigsten und längsten militärischen Auseinandersetzungen des 20. Jahrhunderts. Mehr als eine Million Iraner verloren ihr Leben. Kein Iraner hat vergessen, dass es Washington war, das Saddam Hussein zu diesem schrecklichen Krieg ermunterte und ihn unterstützte.

 

 

 


 

 

 

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Leser-Kommentare (20) zu diesem Artikel

19.09.2015 | 04:00

K A

Wer mit den USA verbündet ist, braucht sich um Feinde nicht mehr zu sorgen. Er hat den Feind im Bündnis. Das wissen die Iraner aus leidvoller Erfahrung. Unsere Politdummchen sind entweder zu blöde, dies zu erkennen, oder zu korrupt, vermutlich aber beides. - - - Die USA kennen nur ein Ziel: Ihrer Herrschaftselite, das ist nicht das Volk, Vorteile zu verschaffen, koste es das eigene Volk und die Welt, was es wolle. - - - Nach den neuesten Nachrichten soll jetzt wohl VW...

Wer mit den USA verbündet ist, braucht sich um Feinde nicht mehr zu sorgen. Er hat den Feind im Bündnis. Das wissen die Iraner aus leidvoller Erfahrung. Unsere Politdummchen sind entweder zu blöde, dies zu erkennen, oder zu korrupt, vermutlich aber beides. - - - Die USA kennen nur ein Ziel: Ihrer Herrschaftselite, das ist nicht das Volk, Vorteile zu verschaffen, koste es das eigene Volk und die Welt, was es wolle. - - - Nach den neuesten Nachrichten soll jetzt wohl VW ausgeplündert werden. Selbst schuld! Wer sich mit den USA einläßt, tut dies mit seinem unerklärten FEIND. Die USA greifen ohne Kriegserklärung an! Mit allen Mitteln! Sogar mit Vertreibung und gezielt inszenierter Völkerwanderung. - - - Tja, Geld regiert die Welt. Wer regiert die/das FED?


02.09.2015 | 00:25

Jurgen Pagel

In dem Moment wo Israel von der Landkarte verschwindet ( das wird es frueher oder spaeter durch einen ganz grossen arroganten Angriffsfehler ) stelle ich eine grosse Kerze auf und tanze durch die Nacht mit Gesang und Freude . Fuer mich ist es eine Schande zuzusehen das Deutschland diese Quacksalbigen Juden Laberer auch noch Militaerisch und ohne Bezahlung der Gueter , unterstuetzt . Aber was kann man schon von einem Deutschen Staat anderes erwarten als nur zu kuschen wenn das...

In dem Moment wo Israel von der Landkarte verschwindet ( das wird es frueher oder spaeter durch einen ganz grossen arroganten Angriffsfehler ) stelle ich eine grosse Kerze auf und tanze durch die Nacht mit Gesang und Freude . Fuer mich ist es eine Schande zuzusehen das Deutschland diese Quacksalbigen Juden Laberer auch noch Militaerisch und ohne Bezahlung der Gueter , unterstuetzt . Aber was kann man schon von einem Deutschen Staat anderes erwarten als nur zu kuschen wenn das Telefon Washingtons klingelt .


01.09.2015 | 20:44

caesar4441

Die Regierung des Iran kann mit Sicherheit die USA und deren Winkelzüge richtig einschätzen.Zum Unterschied von krautistan handelt es sich um einen souveränen Staat ohne Politmarionetten.Ohne Zweifel ist eine enge Zusammenarbeit mit Rußland die einzig sinnvolle Alternative.


01.09.2015 | 17:52

Man-E-Faces

@Ben: Die zentralistische Brüsseler EU wird gerade in eine Art Räte Diktatur umgewandelt....NWO...NEW WORLD ORDER, Konzern- und Banken Herrschaft in einem globalistischen Feudalismus der Freimaurerei - siehe auch Bilderberg Treffen!Alternative: Die direkte und dezentrale Demokratie der Schweiz mit einem starken Föderalismus und EFTA Mitgliedschaft...eine Stärkung des Europaparlamentes, das im Gegensatz zur undemokratischen EU Kommission immerhin demokratische Legitimation...

@Ben: Die zentralistische Brüsseler EU wird gerade in eine Art Räte Diktatur umgewandelt....NWO...NEW WORLD ORDER, Konzern- und Banken Herrschaft in einem globalistischen Feudalismus der Freimaurerei - siehe auch Bilderberg Treffen!

Alternative: Die direkte und dezentrale Demokratie der Schweiz mit einem starken Föderalismus und EFTA Mitgliedschaft...eine Stärkung des Europaparlamentes, das im Gegensatz zur undemokratischen EU Kommission immerhin demokratische Legitimation besitzt. Plebiszite und Volksabstimmungen wie in der Schweiz - dazu noch ein gesetzlich verankertes allgemeines Streikrecht für Gewerkschaften und das Recht auf politischen Streik - ferner ein Trennbanksystem und ein neues Glass Steagall Gesetz nach den Vorschlägen der Bürgerrechtsbewegung Solidarität und das "Forum für ein neues Paradigma", siehe auch EIR Nachrichtenagentur und "Neue Solidarität" sowie das Zeit-Fragen Magazin aus der Schweiz Online für Querdenker, auch ältere Artikel im Archiv. An internationalen Institutionen wären noch Europarat und OSZE notwendig und genügend, Vorschläge für eine demokratische und dezentralisierende föderalistische Reform der EU machte auch das Linksparteimitglied Franz Groll, VWLer, in seinen Buchpublikationen und den Online Texten auf seinem Internetauftritt (siehe dort!).

Europäischer Binnenmarkt: Grundfehler der Integration http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1380&no_cache=1&sword_list%5B%5D=Freihandel

Zeit-Fragen > 2011 > Nr. 1 vom 3.1.2011 > «Eine erweiterte Freihandelszone Efta als das wirkliche Europa anbieten» «Eine erweiterte Freihandelszone Efta als das wirkliche Europa anbieten» von Beat Kappeler http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=88&no_cache=1&sword_list%5B%5D=Freihandel

Zeit-Fragen > 2012 > Nr.14|15 vom 3.4.2012 > Die EFTA achtet die Souveränität der Staaten Die EFTA achtet die Souveränität der Staaten

http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=782&no_cache=1&sword_list%5B%5D=Freihandel

Zeit-Fragen > 2012 > Nr.18|19 vom 30.4.2012 > Der «Europäische Stabilitäts-Mechanismus» (ESM) als Ermächtigungsgesetz zur Strangulierung der europäischen Staaten Der «Europäische Stabilitäts-Mechanismus» (ESM) als Ermächtigungsgesetz zur Strangulierung der europäischen Staaten Die «Europäische Freihandelsassoziation» (EFTA) wäre die notwendige und vernünftige Alternative von Dr. phil. René Roca http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=825&no_cache=1&sword_list%5B%5D=Freihandel

Das zweite Scheitern des Liberalismus Ulrich Berger und Christoph Stein 23.12.2004 Der Neoliberalismus ist die letzte Großideologie des 20. Jahrhunderts: Hysterie, Regression und Wiederholungszwang Der Neoliberalismus ist die letzte Großideologie des 20. Jahrhunderts.

http://www.heise.de/tp/artikel/19/19062/1.html

Exportorientierung statt Binnenmarkt - Entwicklung Ulrich Berger und Christoph Stein 11.04.2005 Das zweite Scheitern des Liberalismus - Teil 2 Der Neoliberalismus kann die gegenwärtige Krise weder verstehen, dazu fehlt ihm das theoretisch-begriffliche Rüstzeug, noch kann er sie wirksam bekämpfen oder auch nur eindämmen. Er begreift noch nicht einmal seine eigenen Niederlagen. Im ersten Teil unserer Betrachtungen haben wir die dogmatische Enge des Neoliberalismus auf dem Gebiet der deutschen Konjunkturpolitik verfolgt (Der Neoliberalismus ist die letzte Großideologie des 20. Jahrhunderts). Fataler noch als die binnenwirtschaftlichen sind jedoch die weltwirtschaftlichen Folgen neoliberaler Wirtschaftspolitik.

http://www.heise.de/tp/artikel/19/19828/1.html

Bürgerbewegung Solidarität für ein Europa der Republiken http://www.bueso.de Nachrichtenagentur EIR

Gegen die zentralistische Brüsseler EU, die gerade zu einer Art Rätediktatur zu werden droht! http://www.europaeische-union-eu.de/

DOSSIER-ÜBERSICHT TTIP Freihandelsabkommen oder Demokratiezerstörer? Internationale Verträge sind problematisch, weil sie die Handlungsfreiheit von Bevölkerungen langfristig stark einschränken können. Das gilt vor allem dann, wenn Klauseln erst nach Ratifizierung veröffentlicht werden oder wenn sie mit privaten Anwälten besetzte Schiedsgerichte einführen, in denen Konzerne Staaten auf entgangenen Gewinn verklagen dürfen, weil ihnen demokratisch beschlossene Marktregeln nicht gefallen. All das könnte für das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP zutreffen, das derzeit geheim verhandelt wird. 16.07.2014 – http://www.heise.de/tp/artikel/42/42271/1.html

Schweiz: Prof. Chesney für Glass-Steagall-Bankentrennung

http://www.bueso.de/node/8197


01.09.2015 | 08:42

jeanette

es wird auch langsam zeit, dass sich kein land mehr von den usa vorschreiben laesst, mit wem es handel treiben moechte. deutschland und frankreich gucken, dank der gekauften volksvertreter, nun dummaus der waesche. man moege auch hier nie. ergessen, wer eim den ganzen schlamassel eingebrockt hat. iran wird es nicht vergessen. die maske hinter der sich der angebliche freund jahrzehnte lang versteckt hat ist gefallen. iran ist nicht washington, russland ist nicht washington. der...

es wird auch langsam zeit, dass sich kein land mehr von den usa vorschreiben laesst, mit wem es handel treiben moechte. deutschland und frankreich gucken, dank der gekauften volksvertreter, nun dummaus der waesche. man moege auch hier nie. ergessen, wer eim den ganzen schlamassel eingebrockt hat. iran wird es nicht vergessen. die maske hinter der sich der angebliche freund jahrzehnte lang versteckt hat ist gefallen. iran ist nicht washington, russland ist nicht washington. der leitwolf schwaechelt und die meute wendet sich ab.


01.09.2015 | 07:27

hans

Ich glaube nicht, das sich der Iran an den sog. Westen verkauft. Das Bündnis mir Russland bringt dem Iran noch Rückendeckung hinsichtlich der "Erstschlagsforderungen" seitens der Israelis. Das zu verspielen wäre äußerst blöd. Und so blöd können die Iraner gar nicht sein! Zudem wird der Lug und Trug des "Westens" immer offensichtlicher, auch und gerade für "einfache Gemüter". Und wer bitteschön begibt sich absichtlich auf ein marodes, zum Absaufen...

Ich glaube nicht, das sich der Iran an den sog. Westen verkauft. Das Bündnis mir Russland bringt dem Iran noch Rückendeckung hinsichtlich der "Erstschlagsforderungen" seitens der Israelis. Das zu verspielen wäre äußerst blöd. Und so blöd können die Iraner gar nicht sein! Zudem wird der Lug und Trug des "Westens" immer offensichtlicher, auch und gerade für "einfache Gemüter". Und wer bitteschön begibt sich absichtlich auf ein marodes, zum Absaufen verurteiltes Schiff?

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