Monday, 30. May 2016
08.01.2015
 
 

Warum jetzt Nordkorea?

F. William Engdahl

Ich gehe davon aus, dass Menschen Dinge nicht ohne Grund tun, wenn auch oft nicht aus dem, den sie nennen. Das ist mit Sicherheit bei amerikanischen Präsidenten der Fall, besonders seit sich CIA und Pentagon zusammentaten, um einen Präsidenten zu ermorden, der sich nicht an ihre Pläne hielt – John Kennedy. Von diesem Zeitpunkt an habe ich jedes Mal, wenn ein US-Präsident, sei es Lyndon Johnson oder Richard Nixon, Gerry Ford oder Jimmy Carter, Ronald Reagan oder George H.W. Bush, Bill Clinton oder George W. »Baby« Bush, einen Grund dafür angab, dass sich die USA irgendwo auf der Welt einmischten, versucht, den wahren Grund dafür zu finden.

 

So auch jetzt, wenn der aktuelle Herr im Weißen Haus, Barack Obama, plötzlich das winzige, bettelarme und weit entfernte Nordkorea verteufelt und behauptet, Nordkorea habe die Computersysteme von Sony »gehackt«. Dem japanischen Elektronikkonzern gehört ein großer Batzen von Hollywood. Am 2. Januar 2015 unterzeichnete US-Präsident Barack Obama eine Exekutivorder, in der es heißt:

Als Antwort auf die zahlreichen Provokationen der Regierung der Demokratischen Volksrepublik Korea, insbesondere auf die jüngste Cyberattacke gegen Sony Pictures Entertainment und die Drohungen gegen Kinos und Kinobesucher, unterzeichnete Präsident Obama heute eine Executive Order (E.O.), in der er die Verhängung von Sanktionen gegen die Regierung Nordkoreas und die Koreanische Arbeiterpartei autorisiert. Dieser Schritt reflektiert die Entschlossenheit der Vereinigten Staaten, Nordkorea für seine destabilisierenden, destruktiven und repressiven Handlungen zur Rechenschaft zu ziehen…

Manches ist seltsam an dem schnellen Schritt des Präsidenten, den Paria-Staat Nordkorea für einen schweren Hackerangriff auf Sonys interne Computersysteme verantwortlich zu machen. Zunächst einmal ist der Beweis, den die Regierung, namentlich das FBI, nennt, alles andere als überzeugend. Die Attacken begannen im November, als Unmengen interner E-Mail-Daten von Sony Pictures aus Kalifornien ins Netz gestellt wurden, darunter auch Daten über Einkünfte von Direktoren und Angestellten.

 

Finanzminister Jacob Lew gab eine vielsagende Erklärung über die US-Sanktionen ab: »Schon während das FBI seine Ermittlungen über den Cyberangriff auf Sony Pictures Entertainment fortführt, unterstreichen diese Schritte, dass wir ein breites Spektrum von Instrumenten zum Schutz amerikanischer Unternehmen und Bürger einsetzen und auf Versuche reagieren werden, unsere Werte zu untergraben oder die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten zu bedrohen.«

 

Einfacher gesagt, Obama handelt nach dem Wildwest-Prinzip: »Erst schießen, dann Fragen stellen…« Das FBI hat die Ermittlungen weder abgeschlossen noch handfeste Beweise dafür geliefert, dass Sony vom nordkoreanischen Geheimdienst gehackt wurde.

 

Am 24. November gab Sony bekannt, eine Person oder Gruppe, die sich selbst als »Guardians of Peace« (Wächter des Friedens) bezeichnete, habe ungefähr 100 Terabyte Daten von Sony-Servern gehackt. Gleichzeitig blitzte auf allen Computern der Sony-Mitarbeiter das Bild eines stilisierten Totenkopfs mit langen skelettierten Fingern auf, begleitet von der Drohbotschaft: »Dies ist nur der Anfang. Wir haben all eure internen Daten« und der Warnung, falls Sony ihren Forderungen nicht »gehorche«, würden die »tiefsten Geheimnisse« des Unternehmens veröffentlicht.

 

Einige Tage später berichteten Mainstreammedien, Sony-Direktoren gingen davon aus, der Angriff sei eine Vergeltungsmaßnahme für den noch nicht gestarteten Sony-Film The Interview, eine Komödie über einen stümperhaften Plan der CIA, Nordkoreas Diktator Kim Jong-un zu ermorden. Am 1. Dezember bestätigte das FBI, man untersuche den Angriff auf Sony. Am 3. Dezember erklärt Sony in einer Stellungnahme, ein Bericht von Re/code, wonach Nordkorea als Quelle des Angriffs identifiziert worden sei, sei »nicht korrekt«.

 

Am 5. Dezember verschicken Hacker, die sich als die Guardians of Peace ausgeben, in einer E-Mail an Sony-Angestellte eine schlecht formulierte Warnung, sie und ihre Familien würden bestraft, wenn sie nicht eine Erklärung gegen das Unternehmen unterzeichneten. Am 8. Dezember warnt eine weitere E-Mail eines Absenders, der sich selbst auf einer Internetbörse als »Guardians of Peace« bezeichnete, Sony: »Stoppen Sie sofort die Vorführung des Terror-Films, der den regionalen Frieden brechen und den Krieg verursachen kann!« In dem Brief wird die Verantwortung für die Bedrohungen gegen Sony-Mitarbeiter und ihre Familien vom Freitag dementiert.

 

Anscheinend existieren also zwei Guardians of Peace, der jüngste lenkt die Aufmerksamkeit auf »den Terror-Film, der den regionalen Frieden brechen und den Krieg verursachen kann!« Welcher Terror-Film, wird nicht gesagt.

 

The Interview erwähnt

 

Am 11. Dezember stellt Sony in einer Premiere in Los Angeles seine neue Filmkomödie über die fiktive Ermordung des nordkoreanischen Diktators King Jong-un vor, jenes 32-jährigen »obersten Führers« der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea) und Erben der Kim-Dynastie – Sohn von Kim Jong-il und Enkel von Kim Il-sung. Vor Beginn des Films betritt Drehbuchautor und Regisseur Seth Rogen die Bühne und dankt Sony-Pictures-Direktorin Amy Pascal »für den Mut, diesen Film zu machen«.

 

Am 16. Dezember taucht dann eine E-Mail an Reporter auf, in der angeblich die Guardians of Peace mit Angriffen auf Kinos drohen, die The Interview zeigen. Zum ersten Mal wird in einer ihrer Mitteilungen der Film genannt: »Wir werden euch zeigen, zu jeder Zeit und an jedem Ort, wo der Film The Interview gezeigt wird, eingeschlossen der Kinostart, welch bitteres Schicksal denen droht, die Spaß im Terror suchen…« Am nächsten Tag gibt Sony bekannt, der für Weihnachten geplante Kinostart von The Interview nach der E-Mail-Drohung gegen Kinos, die den Film zeigten, sei abgesagt.

 

Gehen wir einen Schritt zurück und betrachten all dies als ein Hollywood-Drama, so wird diesem die höchste Aufmerksamkeit zuteil. Alle Augen richten sich auf Sony, das schlimme Nordkorea und The Interview. Jetzt ist die Bühne für den Auftritt des FBI und des US-Präsidenten bereitet. Am 19. Dezember, dem Freitagnachmittag vor Weihnachten, veröffentlicht das FBI die Erklärung, Nordkorea stehe hinter den Hackerangriffen auf Sony.

 

Man habe »sensitive Quellen und Methoden« verwendet, um die Verantwortlichen für die Angriffe zu identifizieren. Das FBI weigert sich jedoch, diese Quellen und Methoden darzulegen. Es heißt nur:

»Die technische Analyse der bei diesem Angriff verwendeten Malware ergab Verbindungen zu anderer Malware, die, wie das FBI weiß, nordkoreanische Akteure früher verwendeten; das FBI entdeckte, dass mehrere Internetprotokoll- (IP-) Adressen, die bekannter nordkoreanischer Infrastruktur zugeordnet werden, mit IP-Adressen kommunizierten, die fest in die bei diesem Angriff verwendete Malware einprogrammiert waren. Zusätzlich weisen die bei der SPE-Attacke verwendeten Werkzeuge Ähnlichkeiten mit einer nordkoreanischen Cyberattacke gegen südkoreanische Banken und Medien vom März letzten Jahres auf.«

 

Beweis?

 

Experten für Cybersicherheit, die den Sony-Hack untersucht haben, sind skeptisch über die vom FBI behaupteten Beweise gegen Nordkorea. Sie betonen, die wenigen Malware-Proben, die sie untersucht hätten, zeigten, dass die Hacker ihre Attacken über Computer auf der ganzen Welt lenkten. Einer dieser Computer, in Bolivien, war von derselben Gruppe verwendet worden, um Ziele in Südkorea zu hacken. Aber dieser Computer, sowie andere in Polen, Italien, Thailand, Singapur, Zypern und den Vereinigten Staaten, stand jedermann frei zur Verfügung. Kaum ein schlüssiger Beweis.

 

Um Misstrauen und Schuldzuweisung durch Obama und FBI weiter zu festigen, konstruierten die Sony-Angreifer ihre Malware auf Computern, die auf nordkoreanische Sprache eingestellt waren. Aber auch die hätte jedermann einstellen können, sogar FBI-Hacker, um Nordkorea zu beschuldigen. Die Skeptiker betonen auch, die Angreifer hätten kommerzielle Software-Werkzeuge benutzt, die sich jeder kaufen könne.

 

Wirklich aufschlussreich ist aber, dass, wie es in der New York Times hieß, »wer immer Sony attackierte, genau über seine Computersysteme Bescheid wusste – die Namen der Server und Passwörter waren alle fest in die Malware einprogrammiert –, ein Hinweis darauf, dass die Hacker bei Sony eingedrungen waren, bevor sie ihre Angriffe starteten. Es könnte sogar ein Insiderjob gewesen sein«, erklärt Marc Rogers, Direktor der Sicherheitsoperationen bei DefCon, einem jährlichen Hackertreffen. »Nehmen Sie das zusammen mit den Details über verschiedene von Sony geplante Entlassungen, und sie brauchen Ihre Vorstellungskraft nicht übermäßig zu strapazieren, um auf die Idee zu kommen, hinter der ganzen Sache könnte ein verärgerter Sony-Angestellter stecken.«

 

Es kommt nur äußerst selten vor, dass die US-Regierung im Fall einer privaten Hackerattacke eingreift. Noch seltener ordnet der US-Präsident Sanktionen gegen ein Land an, mit dem er vordergründig über einen Vertrag zur Abschaffung des Atomwaffenarsenals zu verhandeln versucht. Die nordkoreanische Regierung dementierte jede Beteiligung und bot der US-Regierung eine gemeinsame unabhängige Untersuchung des Vorfalls an.

 

Dieses Angebot wies Washington in einer verächtlichen Erklärung des Sprechers des Nationalen Sicherheitsrats Mark Stroh zurück: »Wir sind überzeugt, dass die nordkoreanische Regierung für diesen destruktiven Angriff verantwortlich ist. Wenn die nordkoreanische Regierung helfen will, kann sie ihre Schuld zugeben und Sony für die Einbußen, die dieser Angriff verursachte, entschädigen.«

 

Als nächstes werden wir betrachten, was immer mehr wie eine Operation unter falscher Flagge der US-Geheimdienste zur weiteren Dämonisierung Nordkoreas aussieht, und was tatsächlich der wahre Grund für Präsident Obamas seltsame neue Sanktionen gegen Nordkorea sein könnte.

 

 

 

 

.

Leser-Kommentare (14) zu diesem Artikel

10.01.2015 | 19:49

Frag´ doch ma´!

Was zeichnet "wahre" Amerikaner (wie z. B. Washington, Monroe, Lincoln, Taft, T. Roosevelt, Woodrow-Wilson, FD Roosevelt, LB Johnson, Nixon, Reagan, G Bush, Clinton, GW Bush oder Obama) wirklich aus? Selbstdarstellung, Marketing. Selbst eine amerikanische Putzfrau kann Euch auf Knopfdruck einen 10 Minuten Monolog besten Advertisings darüber halten, warum gerade dieses Berufsbild von ihr selbst exponentiell geprägt wird. Dabei zählt alles: Understatement, overestimating,...

Was zeichnet "wahre" Amerikaner (wie z. B. Washington, Monroe, Lincoln, Taft, T. Roosevelt, Woodrow-Wilson, FD Roosevelt, LB Johnson, Nixon, Reagan, G Bush, Clinton, GW Bush oder Obama) wirklich aus? Selbstdarstellung, Marketing. Selbst eine amerikanische Putzfrau kann Euch auf Knopfdruck einen 10 Minuten Monolog besten Advertisings darüber halten, warum gerade dieses Berufsbild von ihr selbst exponentiell geprägt wird. Dabei zählt alles: Understatement, overestimating, Unrelevanz, lügen und rügen, drohen und betrügen - potemkinsche Dörfer. Erklärt mir die US-Strategie in WKII. Bei Waffengleichheit erinnere ich mich an keinen einzigen US-Sieg. Gab´s an diesem Modell bisher eine intellektuelle Verbesserung? Doch, etwas hat sich verändert. Obama hat sich seine engste Krawatte für den Debutanten Ball umbinden lassen. Er ist unter den oben genannten - der zweite, aber beste, Witz der Tonangeber! Seit Generationen Marketing, Minderqualität und Verschwendung für Wachstum, Frieden, Freiheit und Demokratie - in Hörigkeit. Amen! War and money keep the wheels on turnin´! Jetz´ schalt aber den Apparat aus! Du wirst sonst noch blöde!


09.01.2015 | 12:21

rotepmal

@Elisa: Ganz kurze "Frage", sind WIR bereit für den von Ihnenen und vielen anderen richtigerweise angemahnten Führungswechsel samt Austausch der Seilschaften? Wir sind alle Staatsbürger, aber wie heißt unsere Organisation? Wo sind UNSERE Vorläufe für die Massenveranstaltungen.....richtig! Die Frucht ist überreif und fault schon am Zweige, sie wird sehr plötzlich niederkommen, wie das ganze System. Hallelulja!


09.01.2015 | 11:24

Elisa

@ Umlandt GerhardWie recht Sie haben! Dass die USA sich ernsthaft mit Nordkorea anlegen wollen, das ist eine drohende Kriegserklärung gegen China, das Nordkorea im Ernstfall schützen wird. Und dahinter stehen gleich Russland, Indien und der Iran. Einfach zum Lachen, was die Yankees da wieder zusammenbluffen. Das monetäre Chaos der USA steht vor dem Platzen, das ist ihr eigentliches Problem. Und aus diesem bevorstehenden Urknall werden sie sich nicht befreien können. Allerdings...

@ Umlandt Gerhard

Wie recht Sie haben!
Dass die USA sich ernsthaft mit Nordkorea anlegen wollen, das ist eine drohende Kriegserklärung gegen China, das Nordkorea im Ernstfall schützen wird. Und dahinter stehen gleich Russland, Indien und der Iran. Einfach zum Lachen, was die Yankees da wieder zusammenbluffen.

Das monetäre Chaos der USA steht vor dem Platzen, das ist ihr eigentliches Problem. Und aus diesem bevorstehenden Urknall werden sie sich nicht befreien können. Allerdings wird die ganze Weltwirtschaft da hineingezogen werden. Kriege sind das letzte, was wir alle brauchen können, um dieses Schlamassel zu lösen.

Hingegen sind überall im Westen dringend Führungswechsel, und zwar samt den Hintermannschaften, angesagt. Führungswechsel bedeuten auch Machtwechsel, anders geht es nicht mehr. Nicht nur die Öl-, sondern auch die Rüstungsindustrie kann geradeaus zusammenpacken. Schulden, Schulden und nochmals Schulden türmen sie auf, mit ihnen die Banken und andere Konzerne. Die Leitwährung verwandelt sich eine "Leid-Währung", die Russen, Chinesen und übrigen Brics-Staaten sind nicht mehr bereit, diese US-Schulden über die Währung zu begleichen. Aus die Maus!

Nordkorea, keine Bedrohung sondern nur ein PR-Tool?
http://www.gegenfrage.com/nordkorea-keine-bedrohung-sondern-nur-ein-pr-tool/

US-Schulden stiegen 2014 um 2 Milliarden Dollar pro Tag
http://www.gegenfrage.com/us-schulden-stiegen-2014-um-2-milliarden-dollar-pro-tag/

USA schmeißen eine Million Food Stamps-Bezieher raus
http://www.gegenfrage.com/usa-schmeisst-eine-million-food-stamps-bezieher-raus/

USA: Frackingfirmen haben 200 Mrd. Dollar Schulden
http://www.gegenfrage.com/usa-frackingfirmen-haben-200-mrd-dollar-schulden/


09.01.2015 | 09:56

Leo

Ja, ist alles angewandte Psychologie um den Blick abzukenken wird eben eine Problemverlagerung vorgenommen, Hat man einen Haufen Sche.... so macht man einen größeren nebenan, der mehr stinkt. Hauptsache man macht Rauch wo kein Feuer ist. Diese fadenscheinigen Schuldzuweisungen sind schon lange in der Trickkiste der USA. Schuldzuweisungen die nicht stimmen, dabei andere Staaten moralisch zu bearbeiten damit sie mit auf den Zug springen und letztendlich den Kopf hinhalten....

Ja, ist alles angewandte Psychologie um den Blick abzukenken wird eben eine Problemverlagerung vorgenommen, Hat man einen Haufen Sche.... so macht man einen größeren nebenan, der mehr stinkt. Hauptsache man macht Rauch wo kein Feuer ist. Diese fadenscheinigen Schuldzuweisungen sind schon lange in der Trickkiste der USA. Schuldzuweisungen die nicht stimmen, dabei andere Staaten moralisch zu bearbeiten damit sie mit auf den Zug springen und letztendlich den Kopf hinhalten. Hinterher stellt sich alles als Lug und Trug raus, jedoch wird kein Täter bestraft. Man kann also sich irgendwo und irgendwann wieder bedienen unter dem Vorwand der Welt die Erlösung zu bringen. Einfach scheußlich


09.01.2015 | 01:02

dvvoid

Das Statement der USA ist einfach nur - wie in letzter Zeit immer - so verlogen wie DÄMLICH. Wer sich halbwes mit Zahlen und Internet auskennt merkt, dass gar keine "100 Terabyte Daten" gestohlen worden sein konnten. Wenn ein Administrator nicht merkt, wenn ein Datenstrom von 100.000 GIGABYTE ==> 400.000 MP4 Videos unter (wahrscheinlich wochenlanger) Vollast an den Ports anliegt, dann kann man nur sagen: Admin, meine Tropfen bzw. Jünglein, schul mal besser um zum Bäcker!...

Das Statement der USA ist einfach nur - wie in letzter Zeit immer - so verlogen wie DÄMLICH. Wer sich halbwes mit Zahlen und Internet auskennt merkt, dass gar keine "100 Terabyte Daten" gestohlen worden sein konnten. Wenn ein Administrator nicht merkt, wenn ein Datenstrom von 100.000 GIGABYTE ==> 400.000 MP4 Videos unter (wahrscheinlich wochenlanger) Vollast an den Ports anliegt, dann kann man nur sagen: Admin, meine Tropfen bzw. Jünglein, schul mal besser um zum Bäcker!


08.01.2015 | 22:16

Hilmar Hohenstein

Hallo FRANK: Treffer ins Schwarze! Wenn die Amis etwas vorhaben,ist denen leider keine Lüge zu primitiv und durchschaubar.

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Der Dritte Weltkrieg hat vielleicht schon begonnen: US-Empire gegen Russland, China und Nordkorea

J. D. Heyes

Militärhistoriker sagen, die Welt sei in den Ersten Weltkrieg hineingestolpert, in den Zweiten kopfüber hineingestürzt. Wie wird der Dritte Weltkrieg beginnen? Vielleicht hat er schon begonnen.  mehr …

Hat Amerika soeben den ersten Cyberkrieg verloren und hat Sony vor Nordkorea »kapituliert«?

J. D. Heyes

Der Cyberkrieg ist nach Ansicht vieler Experten die nächste große Front bei Schlachten zwischen verschiedenen Ländern. Alles deutet darauf hin, dass dem so sein wird, denn solche »Cyberattacken« richten potenziell genauso viel Schaden an wie Bomben, Raketen und Gewehrkugeln. Und das auch noch für viel weniger Geld.  mehr …

Hackerangriff auf Sony und Rückzieher einer Kinokette

Mike Adams

Merken Sie sich den 16. Dezember 2014. Dieser Tag wird als Meilenstein in die Geschichte eingehen, denn zum ersten Mal hat eine amerikanische Kinokette nach Drohungen von Hackern eine Filmpremiere abgesagt.  »Als erste Kinokette hat Carmike Cinemas die für Weihnachten geplante landesweite Premiere des Sony-Films The Interview abgesetzt, als Hacker  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Frankreich: Terroranschlag hilft PEGIDA & Co.

Gerhard Wisnewski

Wie bereits an verschiedenen Stellen gesagt: Der vor 20 Jahren in den USA geplante Krieg der Kulturen wird jetzt richtig hochgekocht. Wie ein Zahnrad ins andere greifen die Aktionen ineinander. Neuestes Beispiel: ein dubioser Anschlag auf die Redaktion der islamkritischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo in Paris, bei dem zwölf Menschen erschossen  mehr …

Cheops-Pyramide: Neue Entdeckung in Gizeh

Andreas von Rétyi

Das Gizeh-Plateau hat ein weiteres seiner Geheimnisse preisgegeben: Wie aus ägyptischen Medienberichten hervorgeht, stieß ein Dorfbewohner nahe der Cheops-Pyramide bei illegalen Grabungen auf deren bereits seit Jahrzehnten gesuchten Aufweg.  mehr …

Frankreichs neue Staatsfeinde identifiziert: Jagd auf Kouachi-Brüder läuft auf Hochtouren

Torben Grombery

Nach dem Massaker in den Räumen der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo kann die Polizei einen schnellen Ermittlungserfolg verbuchen. Einem Großaufgebot an Polizisten ist es gelungen, die Attentäter von Paris namentlich zu identifizieren und zur Fahndung auszuschreiben. Das tatverdächtige Tätertrio besteht nach ersten Erkenntnissen aus  mehr …

Chronik des Grauens: Bestsellerautor F. William Engdahl skizziert die Entwicklungen und Hintergründe des Ukraine-Konflikts

Rainer Kromarek

Man darf hoffen, dass die jüngsten Vorstöße von SPD-Politikern zur Beilegung des Ukraine-Konflikts auch zu einer Entspannung des Verhältnisses von EU und Russland führen. Die USA beschlossen im Gegensatz dazu eine Verschärfung der Sanktionen. F. William Engdahl dokumentiert in einem neuen Buch Krieg in der Ukraine die Hintergründe dieser  mehr …

Werbung

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.