Sunday, 26. June 2016
19.01.2016
 
 

Was ist eigentlich mit dem Öl los?

F. William Engdahl

Wenn der Einzelpreis irgendeiner Ware über Wachstum oder Rückgang unserer Wirtschaft entscheidet, dann ist das der Preis für Rohöl. Zu viele Dinge zählen heute im Hinblick auf den weltweit dramatischen Preissturz bei Öl nicht. Im Juni 2014 wurde das meiste Öl zu 103 Dollar pro Fass gehandelt. Mit etwas Erfahrung in Bezug auf die Geopolitik mit Öl und hinsichtlich der Ölmärkte rieche ich einen üblen Braten. Lassen Sie mich Ihnen einige Dinge mitteilen, die sich für mich nicht zusammenreimen.

 

Am 15. Januar lag der Richtwert für den Ölpreis der Marke WTI (West Texas Intermediate) in den USA zum Handelsschluss bei 29 US-Dollar. Das war der niedrigste Wert seit 2004. Es ist richtig: Es gibt ein Überangebot von mindestens einer Million Barrel pro Tag, und dies schon seit über einem Jahr.

 

Wahr ist auch, dass die Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran neues Öl auf den übersättigten Markt bringen und den Preisdruck noch verstärken wird.

 

Allerdings hatte Tage bevor am 17. Januar die Sanktionen der USA und der EU gegen den Iran aufgehoben wurden, Seyed Mohsen Ghamsari, der Leiter der Abteilung Internationale Angelegenheiten bei der Nationalen Iranischen Ölgesellschaft erklärt, der Iran »... werde versuchen, auf eine Weise in den Markt einzutreten, die sicherstellt, dass die gesteigerte Förderung nicht zu einem weiteren Rückgang der Preise führt ... Wir werden so viel fördern, wie der Markt aufnehmen kann«.

 

Somit ist das neue Auftreten des Iran auf den globalen Ölmärkten nach Ende der Sanktionen nicht die Ursache für den starken Ölpreisverfall seit dem 1. Januar.


Auch ist nicht wahr, dass die Ölimporte Chinas mit dem angeblichen Einbruch der chinesischen Wirtschaft nachgegeben haben. In den letzten zwölf Monaten bis November 2015 hat China mehr importiert, deutlich mehr, nämlich 8,9 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Mit bis zu 6,6 Millionen Fass pro Tag ist es zum weltweit größten Ölimporteur geworden.

 

Nehmen Sie zu dem brodelnden Kessel, den der Weltölmarkt heute darstellt, noch das seit September 2015 gesteigerte politische Risiko hinzu, nämlich nach der russischen Entscheidung, der Aufforderung des rechtmäßig gewählten, syrischen Präsidenten Bashar al-Assad mit gewaltigen Luftangriffen auf die terroristische Infrastruktur zu folgen.

 

Fügen Sie dem auch noch den dramatischen Bruch in den Beziehungen zwischen der Türkei von Präsident Recep Tayyip Erdoğan und Moskau hinzu, nachdem die Türkei, ein NATO-Mitglied, mit dem Abschuss eines russischen Kampfjets im syrischen Luftraum eine dreiste Kriegshandlung begangen hatte. All dies würde nahelegen, dass der Ölpreis steigt und nicht fällt.

 

Saudi-Arabiens strategische Ostprovinz

 

Dann legen Sie noch aus gutem Grund die krankhafte provokative Entscheidung des saudi-arabischen Verteidigungsministers und praktischen Herrschers, Prinz Mohammed bin Salman oben drauf, den Scheich Nimr al-Nimr, einen Bürger Saudi-Arabiens, hinzurichten. Al-Nimr, ein angesehener schiitischer Religionsführer, war des Terrorismus angeklagt worden, weil er 2011 mehr Rechte für die Schiiten in Saudi-Arabien gefordert hatte.

 

Etwa rund acht Millionen saudi-arabische Muslime folgen eher der schiitischen Lehre als der ultra-strengen wahhabitisch-sunnitischen Richtung. Al-Nimrs Verbrechen bestand darin, Proteste unterstützt zu haben, die mehr Rechte für die unterdrückte schiitische Minderheit, etwa 25 Prozent der saudischen Bevölkerung, gefordert hatten. Die schiitische Bevölkerung Saudi-Arabiens lebt überwiegend konzentriert in der östlichen Provinz des Königreichs.

 

Die östliche Provinz des Königreichs Saudi-Arabien ist vielleicht das Grundstück dieses Planeten mit dem höchsten Preis. Seine Fläche ist doppelt so groß wie die der Bundesrepublik Deutschland. Dort leben aber nur vier Millionen Menschen. Saudi Aramco, die staatliche Ölgesellschaft, hat ihren Sitz in Dhahran in der östlichen Provinz.

 

Die wichtigsten saudi-arabischen Öl- und Gasfelder liegen in der östlichen Provinz und vor deren Küste. Darunter befindet sich das weltweit größte Ölfeld, Ghawar. Erdöl aus den saudi-arabischen Ölfeldern, auch von Ghawar, wird vom Terminal des Ölhafen-Komplexes Ras Tanura, dem weltweit größten Erdölterminal, in Dutzende von Länder ausgeliefert.

 

Etwa 80 Prozent der nahezu zehn Millionen Fass Öl, die pro Tag in Saudi-Arabien gefördert werden, fließen nach Ras Tanura am Persischen Golf. Dort wird es in Supertanker Richtung Westen verladen.

 

Die östliche Provinz ist auch der Standort der Betriebsanlage Abqaiq von Saudi Aramco, ihrer größten Anlage zur Öl-Weiterverarbeitung und Rohöl-Stabilisierung mit einer Kapazität von sieben Millionen Barrel pro Tag. Es ist die Hauptstelle, an der Rohöle der Sorten Arabian Extra Light und Arabian Light aus den Pumpstationen des Ölfelds Ghawar bearbeitet werden.

 

Die Mehrheit der Arbeiter auf den Ölfeldern und in den Raffinerien der östlichen Provinz sind zudem Schiiten. Es heißt auch, dass sie Sympathie für den gerade hingerichteten schiitischen Geistlichen, Scheich Nimr al-Nimr hegen. Ende der 1980er-Jahre hat die saudi-arabische Hisbollah-Bewegung Al-Hedschas mehrfach die Ölinfrastruktur angegriffen und auch saudi-arabische Diplomaten ermordet. Ihre Anhänger wurden angeblich im Iran ausgebildet.

 

Jetzt bildet sich noch ein neues, destabilisierendes Element, das zu den politischen Spannungen hinzuzunehmen ist, die sich zwischen Saudi-Arabien und Erdoğans Türkei flankiert von den unterwürfigen arabischen Staaten im Golf-Kooperations-Rat auf der einen Seite und Assads Syrien, dem Irak mit 60 Prozent schiitischer Bevölkerung und dem benachbarten Iran auf der anderen Seite, die derzeit militärisch von Russland unterstützt wird, zusammenbrauen. Berichte wollen wissen, dass der instabile 30-jährige Prinz bin Salman bald zum König ernannt werden soll.

 

Am 13. Januar schrieb das Golf Institute, eine (unabhängige) Denkfabrik für Angelegenheiten des Nahen Ostens (in Washington D.C.), in einem exklusiven Bericht, der 80-jährige saudische König Salman Al-Saud plane, auf seinen Thron zu verzichten und seinen Sohn Mohammed zum König zu erheben.

 

Es heißt dort, dass der derzeitige König »bereits seine Brüder der Reihe nach besucht hat, auch um Unterstützung beim Vorgehen zur Absetzung des derzeitigen Kronprinzen und Amerika-Günstlings, des Betonkopfs Mohammed bin Naif, von seiner jetzigen Position als Kronprinz und Innenminister zu bekommen.

 

Laut der Quellen, die mit dem Verfahren vertraut sind, teilte Salman seinen Brüdern mit, dass die Stabilität der saudischen Monarchie eine Änderung der Thronfolge von seitlichen oder diagonalen Abfolgen zu einer senkrechten Reihenfolge erforderlich mache, wonach der König die Macht an seinen am meisten dazu berechtigten eigenen Sohn übergibt«.

 

Am 3. Dezember 2015 ließ der deutsche Nachrichtendienst BND ein Memorandum an die Presse durchsickern, in dem er vor dem zunehmenden Machterwerb von Prinz Salman warnt, jemandem, den der BND als unberechenbar und emotional charakterisiert hat. Unter Berufung auf die Interventionen des Königreiches in Syrien, Libanon, Bahrain, Irak und Jemen stellt der BND mit Bezug auf Prinz Salman fest: »Die bisherige vorsichtige diplomatische Einstellung der älteren Führungskräfte innerhalb der königlichen Familie wird gerade durch eine neue, impulsive Interventionspolitik ersetzt.«

 

Doch die Ölpreise fallen?

Das verhängnisvolle Element in dieser mehr als bedrohlichen Situation rund um das Zentrum der Erdöl- und Erdgasreserven der Welt im Nahen Osten, ist die Tatsache, dass in den letzten Wochen die Ölpreise, die sich vorübergehend auf einem bereits niedrigen Niveau von $ 40 stabilisiert hatten, jetzt um weitere 25 Prozent auf rund $ 29 eingebrochen sind und des Weiteren düster aussehen.

 

Citigroup hat einen möglichen Ölpreis von $ 20 angekündigt. Goldman Sachs trat vor Kurzem mit der Aussage auf, dass vielleicht ein Tiefpreis von $ 20 pro Barrel nötig wäre, um die Ölmärkte weltweit wieder zu stabilisieren und die Versorgungsschwemme loszuwerden. Jetzt habe ich ein starkes Bauchgefühl, dass sich in den kommenden Monaten etwas sehr Großes, sehr Dramatisches auf den Ölmärkten der Welt zusammenbraut, etwas, was man weltweit am wenigsten erwartet.

 

Das letzte Mal, als Goldman Sachs und seine Genossen von der Wall Street eine dramatische Vorhersage zu den Ölpreisen tätigten, war im Sommer 2008. Als sich in den USA die Krise der Subprime-Hypotheken ausbreitete, kurz vor dem Zusammenbruch von Lehman Brothers im September desselben Jahres, gerieten die Wall-Street-Banken zunehmend unter Druck.

 

Dann veröffentlichte Goldman Sachs, dass sich der Ölpreis auf die $ 200 Marke pro Barrel hinbewege. Er war gerade auf ein Hoch von $ 147 gestiegen. Zu dieser Zeit schrieb ich in einer Analyse, dass genau das Gegenteil wahrscheinlich wäre.

 

Meine Prognose beruhte auf der Tatsache, dass es ein gewaltiges Überangebot auf den Ölmärkten der Welt gäbe, das seltsamerweise aber nur von Lehman Brothers festgestellt worden sei. Mir berichtete eine informierte chinesische Quelle, dass die Wall-Street-Banken wie JP Morgan Chase den Preis auf $ 200 hochgespielt hätten, um Air China und andere große staatliche chinesische Öl-Einkäufer zu überreden, wenn möglich jeden Tropfen Öl noch zu $ 147 das Fass zu kaufen, bevor der Preis auf $ 200 klettern würde. Diese Empfehlung unterfütterte den Preisanstieg.

 

Im Dezember 2008 sackte der Preis der Referenzölsorte dann bis auf $ 47 pro Barrel ab. Die Lehman-Krise, eine bewusste politische Entscheidung des US-Finanzministers, eines ehemaligen Vorsitzenden von Goldman Sachs, Henry Paulsen, stürzte die Welt im September 2008 in eine Finanzkrise und zwischenzeitlich in eine tiefe Rezession.

 

Haben Paulsens Genossen bei Goldman Sachs und bei anderen wichtigen Wall-Street-Großbanken wie der Citigroup und JP Morgan Chase im Voraus gewusst, dass Paulsen die Lehman-Krise geplant hatte, um den Kongress zu zwingen, ihm freie Hand für die Bankenrettung mit den TARP-Geldern (für: Troubled Asset Relief Programm, das amerikanische Programm zur Bankenrettung) in Höhe von beispiellosen $ 700 Milliarden zu geben?

 

Bei dem Anlass sind Goldman Sachs und Genossen angeblich mit gehebelten Derivaten in Öl-Futures riesige Gewinn-Wetten gegen ihre eigenen $ 200 Preis-Vorhersagen eingegangen.

 

Erst die Schieferöl ›Cowboys‹ umbringen!

 

Heute hängt die US-Schieferöl-Industrie, die größte Quelle für die steigende Öl-Förderung in den USA seit etwa 2009, mit den Fingernägeln am Rand einer Klippe massiver Pleiten. In den letzten Monaten hat die Schieferöl-Förderung gerade erst nachzulassen begonnen, und zwar um etwa 93 000 Barrel im November 2015.

 

Das große Ölkartell – Exxon Mobil, Chevron, BP und Shell ‒ begann vor zwei Jahren ihre Schieferöl-Leasingverträge auf den Markt zu werfen. Die Schieferöl-Industrie in den USA wird heute von Firmen beherrscht, auf die sich die BP oder Exxon als »die Cowboys« beziehen.

 

Es sind dies mittelständische aggressive Ölgesellschaften, nicht die großen. Die Wall-Street-Banken wie JP Morgan Chase oder Citigroup, die historisch die großen Ölgesellschaften (Big Oil) finanziert hatten, sowie Big Oil selbst, würden zum jetzigen Zeitpunkt eindeutig keine Träne vergießen, würde der Aufschwung beim Schieferöl platzen und ihnen noch einmal die Kontrolle über den weltweit wichtigsten Markt überlassen.

 

Die Finanzinstitute, die in den letzten fünf Jahren Hunderte von Milliarden Dollar an die Schieferöl-»Cowboys« ausgeliehen haben, werden ihre nächste halbjährliche Darlehens-Revision im April haben. Wenn die Preise im engen Bereich um die $ 20 pro Fass schwanken, können wir eine neue, viel ernstere Welle an tatsächlichen Insolvenzen der Schieferöl-Unternehmen erwarten.

 

Unkonventionelles Öl, auch das Öl aus den riesigen Teersandfeldern Albertas in Kanada, wird in diesem Fall bald ein Ding der Vergangenheit sein. Das allein wird den Ölpreis nicht wieder auf das Niveau von $ 70‒90 zurückbringen, das den großen Spielern der Ölunternehmen und ihren Wall-Street-Banken genehm wäre.

 

Das Überangebot kommt aus dem Nahen Osten, aus Saudi-Arabien und von seinen arabischen Verbündeten am Golf. Dieses müsste drastisch verringert werden. Doch Saudi-Arabien gibt nicht zu erkennen, dies zu tun. Genau das stört mich an dem Gesamtbild. Braut sich etwas sehr Hässliches am Persischen Golf zusammen, das den Ölpreis bis Ende dieses Jahres dramatisch hochtreiben wird? Kocht ein echter heißer Krieg zwischen den Schiiten und den Ölstaaten um das wahhabitische Saudi-Arabien hoch?

 

Bis jetzt handelt es sich in erster Linie um einen Stellvertreterkrieg in Syrien. Seit der Hinrichtung des schiitischen Geistlichen und dem Erstürmen der saudischen Botschaft in Teheran durch Iraner, was zum Abbruch der diplomatischen Beziehungen durch Saudi-Arabien und andere sunnitische arabische Golfstaaten geführt hat, ist die Konfrontation viel direkter geworden.

 

Dr. Hossein Askari, der frühere Berater des saudischen Finanzministeriums, erklärte: »Wenn es zu einem Krieg zwischen Iran und Saudi-Arabien kommt, könnte der Ölpreis über Nacht auf über $ 250 ansteigen, um dann aber wieder auf das Niveau von $ 100 zurückzugehen. Wenn sie gegenseitig ihre Verladeanlagen angreifen, dann könnten wir eine Ölpreis-Spitze von über $ 500 erleben, der dort in Abhängigkeit vom Ausmaß der Schäden für einige Zeit verharren wird.«

 

All das sagt mir, dass die Welt vor einem weiteren großen Öl-Schock steht. Anscheinend dreht es sich fast immer ums Öl. Angeblich hatte Henry Kissinger während der anderen Ölkrise Mitte der 1970er-Jahre angesichts des Ölembargos der OPEC und der langen Schlangen an den Zapfsäulen gesagt: »Mit der Kontrolle über das Öl beherrscht man ganze Nationen.« Dieser Herrschaftswahn ist im Begriff unsere Zivilisation zusehends zu zerstören. Es ist an der Zeit, sich auf Frieden und Entwicklung zu konzentrieren, nicht auf den Konkurrenzkampf mit dem Ziel, der größte Ölmogul auf Erden zu werden.

 

 

 

 


»Mit ihrer Politik öffnen die USA dem Dritten Weltkrieg Tür und Tor!«

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