Saturday, 1. October 2016
19.03.2016
 
 

Washington, sag deiner unnützen Raketenabwehr Ade!

F. William Engdahl

Amerikaner tun sich selten im Schachspiel in der Art und Weise hervor wie viele Russen. Der letzte große Weltklasse-Schachmeister aus den USA war Bobby Fischer, der seinen Zenit im Jahr 1971 überschritten hatte. In den letzten Jahrzehnten hat sich Washington meistens auf seine arrogante, rohe Gewalt verlassen, wonach Macht ihm das Recht verschafft, sein globalistisches Programm voranzubringen. Michael Ledeen, ein Neokonservativer, hat das einst »universaler Faschismus« genannt. Es bedeutet im Großen und Ganzen die absolute Kontrolle eines globalen Unternehmenskartells über Menschen, Nationen, Handelsströme und das Leben selbst. Das ultimative Spiel der rohen Gewalt seitens der USA gegen ihren langjährigen Erzfeind Russland bestand in der Errichtung eines gegen Russland gerichteten »Raketenschildes«. Im Jahr 2007 verkündete George W. Bush, Washington werde etwas einführen, was er ein Abwehrsystem ballistischer Raketen nannte. Das war mehr oder weniger der Beginn des tiefen und inzwischen grundlegenden Misstrauens Russlands und Vladimir Putins gegenüber der Ehrenhaftigkeit Washingtons und seiner Absichten. Jetzt deckte Moskau eine überraschende Reaktion darauf auf, die als ein brillanter Schachzug in Erscheinung tritt.

 

Ein kurzer Blick zurück auf die Situation zu Beginn der 1990er-Jahre, als die Sowjetunion sich auflöste, ist nützlich, um die Dynamik der heutigen russischen Außen- und Militärpolitik zu verstehen.

US-Außenminister James Baker III hatte sich mit dem letzten sowjetischen Führer, Michail Gorbatschow, getroffen und ihm das Versprechen gegeben, Washington würde im Gegenzug für das Zugeständnis der Sowjets zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten keinesfalls die NATO nach Osten erweitern.

 

Als Reaktion auf dieses feierliche US-Versprechen versprach die ehemals mächtige Sowjetunion, die heute zu einer erheblich kleineren russischen Föderation geworden ist, Washington und der NATO, ihr Atomwaffenarsenal systematisch abzubauen. Mit diesem Ziel ratifizierte die russische Duma das Start-II-Abkommen zur Reduzierung der einsatzbereiten Kernwaffen. Sie machten die Ratifizierung davon abhängig, dass sich sowohl die USA als auch Russland an den ABM-Vertrag von 1972 halten, der beiden Seiten die Stationierung eines aktiven Raketenabwehrschildes untersagte.

 

»Mit der rechten Hand ans linke Ohr greifen«

Am 13. Dezember 2001 kündigte US-Präsident George W. Bush zur Bestürzung Moskaus an, Washington werde von dem ABM-Vertrag (Anti-Ballistic Missile Treaty) von 1972 zurücktreten. Washington arbeitete unauffällig weiter an dem Lieblingsprojekt von Verteidigungsminister Don Rumsfeld, ein Raketenabwehrsystem für die USA zu entwickeln. Typischerweise wurden die meisten Amerikaner darüber im Dunkeln gehalten, was Washington da aufbaute.

 

Im Juli 1998, in einer Zeit, als eine Bedrohung der Vereinigten Staaten durch atomare ballistische Raketen weit entfernt oder gar nicht vorhanden war, hatte Rumsfeld US-Präsident Bill Clinton einen Bericht der Kommission zur Beurteilung der Bedrohung der Vereinigten Staaten durch ballistische Raketen vorgelegt. Der Bericht der Rumsfeld-Kommission zeichnete etwas auf, was sie als die strategische Gefahr für die Vereinigten Staaten ansah:

 

Konzertierte Anstrengungen einer Reihe von offen oder potenziell feindlichen Nationen zur Erlangung ballistischer Raketen mit biologischen oder nuklearen Nutzlasten stellen eine wachsende Bedrohung für die Vereinigten Staaten dar ... Diese neueren, sich herausbildenden Bedrohungen durch Nordkorea, Iran und Irak kommen zu denen noch hinzu, welche die bereits vorhandenen ballistischen Raketenarsenale Russlands und Chinas darstellen ...(Hervorhebungen hinzugefügt, W. E.).

 

Im Jahr 2004 führte Don Rumsfeld auch noch CONPLAN 8022 ein, der die Langstrecken-B-52 und andere Bomber der U.S. Air Force wieder in den »Alarmzustand« versetzte wie während des Höhepunkts im Kalten Krieg. Der Kommandant der 8. Gruppe der US-Luftwaffe meldete damals, seine Atombomber stünden »im Wesentlichen in Hab-Acht-Stellung, um weltweit Schläge zu planen und durchzuführen«, und das im Namen des Strategischen Kommandos der USA oder STRATCOMs, mit Sitz in Omaha, Nebraska.

 

CONPLAN 8022 verfügte nicht nur über weitreichende atomare und konventionelle Waffen, die von den USA aus zum Einsatz gebracht werden, sondern auch über atomare und andere Bomben, die in Europa, auch in Rheinland-Pfalz, in Japan und an anderen Stellen stationiert sind. CONPLAN 8022 gab den USA das, was das Pentagon »Global Strike« bezeichnete – nämlich die Fähigkeit, jeden Punkt der Erde oder am Himmel mit verheerender, sei es atomarer oder auch konventioneller Gewalt zu treffen.

 

Über CONPLAN 8022 wurde in den US-Medien praktisch nichts berichtet. Jedoch hat ihn Moskau sicherlich zur Kenntnis genommen.

 

Dann wurde im Frühjahr 2007 der dritte Schritt – die Errichtung eines US-Raketenabwehrsystems in den EU-Ländern – bekannt gegeben. Das machte dem Militär und der politischen Führung Russlands klar, dass Washington sich daranmachte, eine langfristige Strategie zu entwickeln, um die Russische Föderation in einem künftigen thermonuklearen Herausforderungsspiel (»chicken game«) einzukreisen und möglicherweise auszulöschen. Jetzt ertönten die Alarmglocken im Kreml zu einer potenziellen atomaren Machtprobe wie in Kubricks legendärem Film Dr. Seltsam.

 

Am 29. Januar 2007 kündigte Brigadegeneral Patrick J. OʼReilly, der stellvertretende Direktor der Abteilung Raketenabwehr im Pentagon, US-Pläne an, bis zum Jahr 2011 in Europa ein Raketenabwehrsystem aufzustellen. Das Pentagon behauptete, die Stationierung des Systems diene dem Schutz der Einrichtungen der USA und der NATO vor Bedrohungen durch Feinde im Nahen Osten, insbesondere durch den Iran, und nicht durch Russland.

 

Im Februar 2007 hielt Russlands Präsident Putin auf der jährlichen Internationalen Sicherheitskonferenz in München eine Rede, in der er die eigentlichen Motive Washingtons hinter dessen neuem Raketenabwehrsystem in Europa offen legte. Putin wies die verlogenen Behauptungen Washingtons zurück, wonach sich dieses gegen »Schurkenstaaten« oder Problemländer wie den Iran und Nordkorea richten solle, und erklärte:

 

»Raketenwaffen mit einer Reichweite von rund 5 bis 8000 Kilometern, die wirklich eine Bedrohung für Europa darstellen würden, gibt es in keinem der sogenannten Problemländer. Und in naher Zukunft ... wird es dazu nicht kommen, ist so etwas nicht einmal absehbar. Jeder hypothetische Abschuss zum Beispiel einer nordkoreanischen Rakete auf amerikanisches Territorium über Westeuropa widerspricht offensichtlich den Gesetzen der Ballistik. Wie wir in Russland sagen, das wäre, als wollte man die rechte Hand benutzen, um sich ans linke Ohr zu fassen.«1

 

Auch wenn Washington darauf beharrt, dass seine neue geplante Raketenabwehr defensiv und gegen »Schurkenstaaten« wie Iran oder Nordkorea gerichtet sei, war sie aufgrund der aktuellen militärischen Tatsachen keineswegs defensiv, sondern bot Washington einen großen offensiven Vorteil in einer künftigen militärischen Auseinandersetzung mit Moskau. Der US-militärische Staatsstreich in Kiew vom Februar 2014 und die sich daran anschließenden feindlichen Maßnahmen Washingtons gegen Russland haben uns einer solchen militärischen Auseinandersetzung viel näher gebracht, als viele wahrnehmen.

 

Im Jahr 2007 begann Washington damit, unter US-Kontrolle atomare Trägerraketen beim NATO-Mitglied Polen und hochentwickelte phasengesteuerte Radarsysteme zum Aufspüren von Raketen beim NATO-Mitglied Tschechische Republik zu stationieren. Sie richteten sich gegen die einzige Atomarmacht der Erde, mit der hochentwickelten atomaren Fähigkeit, einen wirksamen Gegenschlag auszuführen – gegen die Russische Föderation. Chinas Nukleararsenal stellte zu diesem Zeitpunkt keine vergleichbare Bedrohung dar.

 

Die Abwehr ballistischer Raketen (BMD) ist offensiv, nicht defensiv

 

In einem Interview mit der Financial Times London vom Januar 2006 erklärte die damalige US-NATO-Botschafterin und frühere Beraterin Cheneys, Victoria Nuland, die gleiche Nuland, die den US-Putsch in Kiew im Jahr 2014 geleitet hat, in Bezug auf die neue Pentagon-Doktrin »Global Strike«, die USA strebe eine »global einsetzbare, militärische Streitmacht« an. Diese werde überall ‒ von Afrika bis zum Nahen Osten und darüber hinaus ‒ »überall auf unserem Planeten« operieren.

 

Ein weltweiter Angriff (»Global Strike«) in Verbindung mit einem Abwehrsystem gegen ballistische Raketen (BMD) sorgt vonseiten der USA für ein alarmierendes Ungleichgewicht in den strategischen Beziehung zwischen Russland und den USA. Weit davon entfernt, »defensiv« zu sein, ist ein BMD extrem offensiv.

 

Washington meint es ernst. »Raketenabwehr«-Projekte kamen in den 1980er-Jahren auf, als Ronald Reagan vorschlug, Satellitensysteme im All und dazu noch Abhörstationen auf Radarbasis und Abfangraketen auf der ganzen Welt zu stationieren. Dies alles war darauf ausgerichtet, sowjetische Atomraketen zu überwachen und abzuschießen, bevor sie ihre beabsichtigten Ziele treffen. Das Programm bekam von seinen Kritikern den Spitznamen »Star Wars« (Krieg der Sterne). Doch das Pentagon hatte bis 2002 nach offiziellen Angaben über 130 Milliarden Dollar für die Entwicklung dieser Systeme ausgegeben.

 

George W. Bush begann im Jahr 2002, diesen Betrag deutlich auf elf Milliarden Dollar pro Jahr aufzustocken, auf die doppelte Menge, die während der Clinton-Jahre dafür aufgebracht worden war. Weitere 53 Milliarden Dollar wurden in den folgenden fünf Jahren dafür veranschlagt, ohne die unzähligen Milliarden, die über den geheimen »Black Box«-Haushalt (die schwarzen Kassen) des Pentagons für die Raketenabwehr abgezweigt wurden.

 

Die US-Raketenabwehr ist überhaupt nicht defensiv. Sie ist in höchstem Maße offensiv.

 

Falls sich die Vereinigten Staaten gegen einen potenziellen russischen Vergeltungsschlag abschirmen könnten, dann wären sie in der Lage, der ganzen Welt, nicht nur Russland, ihre Bedingungen zu diktieren. Das würde die »atomare Vorherrschaft« bedeuten. Und das war gerade die eigentliche Aussage von Putins ungewöhnlicher Rede im Jahr 2007 in München. Er war nicht paranoid. Er war hemmungslos realistisch.

 

Oberstleutnant Robert Bowman, der während der Regierungszeit Reagans Direktor des Raketenabwehrprogramms der US-Luftwaffe gewesen war, nannte in einem Telefongespräch mit dem Verfasser kurz vor seinem Tod die Raketenabwehr »das fehlende Glied für einen Erstschlag«. Das Pentagon nannte es »atomare Vorherrschaft«. Egal unter welcher Bezeichnung, sie ist schlecht für die Welt und die Zukunft der Zivilisation.

 

Russlands überraschender Schachzug

 

Jetzt hat Russland etwas Überraschendes gegen Washingtons zunehmende Raketenabwehrstellungen, die es heute nicht nur in Polen und in der Tschechischen Republik, sondern auch in Rumänien, Bulgarien und in der Türkei gibt, offen gelegt, eine brillante Form von Schachmatt wie im Schachspiel.

 

Die russische Regierung hat soeben angekündigt, dass sie eine neue Raketentechnologie »im Versuchsstadium« entwickelt hat. Das würde die Hunderte von Milliarden US-Dollar, welche die USA für die Einkreisung Russlands (und Chinas) mit BMD-Einrichtungen aufgebracht hat, völlig wertlos machen. Es handelt sich um eine neue ultramoderne interkontinentale ballistische Rakete (ICBM) mit der Bezeichnung RS-26.

 

Die hochentwickelte RS-26 (Rubezh) ICBM Russlands hat eine Reichweite von 11 000 Kilometern und eine sich ständig ändernde Flugbahn. Das bedeutet, sie kann sogar die höchstentwickelten Raketenabwehrschilde überwinden. In den chinesischen Medien erschien nach einer Vorführung für ihre militärische Führung darüber ein Bericht. Danach führt die Rubezh, obwohl sie im Vergleich zu ihrem 120 Tonnen schweren Vorgänger RS-24 nur 80 Tonnen wiegt, in ihren vier Gefechtsköpfen von je 300 Kilotonnen Sprengkraft erschreckende 1,2 Megatonnen mit sich.

Außerdem erreichen ihre Antriebsstufen eine Aufstiegszeit von weniger als fünf Minuten. Das bedeutet, dass den NATO-Radarstationen in Europa keine Zeit bleibt, den Abschuss zu registrieren.

 

Die Sorgen der NATO-BMD und anderer Luftabwehrstellen werden dadurch gesteigert, dass die Raketengefechtsköpfe im absteigenden Bereich ihrer Flugbahn, wenn ihnen nur noch wenige hundert Kilometer bis zum Ziel fehlen, plötzlich abtauchen, an Höhe verlieren und sich nun wie Marschflugkörper weiter annähern.2

 

Vor diesem Hintergrund erscheint die jüngste Erklärung von Michail Uljanow, dem Direktor der Abteilung für Nichtweiterverbreitung (von Atomwaffen) und Rüstungskontrolle im russischen Außenministerium, hinsichtlich der angekündigten Stationierung der modernisierten B61-12-Atombomben aus den USA in Europa in einem interessanten neuen Licht. Uljanow sagte ohne weitere Ausführungen auf einer Pressekonferenz in Moskau: »Die russische Antwort auf die Stationierung neuer US-Bomben wird angemessen sein, und ihre Parameter werden durch eine gründliche Analyse aller Umstände bestimmt werden ...«3

 

Wenn die jüngsten russischen Militärintervention in Syrien der Welt etwas gezeigt haben, dann dies, dass die russischen militärischen Fähigkeiten heute wenig oder gar keine Ähnlichkeit mit denjenigen der 1980er-Jahre aufweisen. Damals war es mit TOW-Raketen bewaffneten, Mudschaheddin genannten Barbaren, die von der CIA und US-Sondereinheiten sowie Milliarden an US-Dollars unterstützt worden waren, gelungen, die Rote Armee aus Afghanistan zu vertreiben. Ist es nicht an der Zeit, mit diesen dummen Kriegsspielen aufzuhören, auf die Washington so versessen ist? Es wäre für uns viel gesünder, unsere Schwerter und atomaren Bomber in Pflugscharen umzuwandeln.

 

 

 


Wer profitiert vom Krieg gegen den Terror?

Amerika hat sich seit dem 11.9.2001 an einen permanenten Kriegszustand gewöhnt. Nur ein kleiner Teil der Gesellschaft - darunter viele arme Jugendliche vom Land, die zur Armee gehen - kämpft und stirbt, während eine fest etablierte nationale Sicherheitselite zwischen hohen Posten in Staatsapparat, Auftragsfirmen, Denkfabriken und Fernsehstudios rotiert

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