Sunday, 25. September 2016
29.03.2016
 
 

Will Obama eine Million Iraker umbringen, nur um ihr Öl zu stehlen?

F. William Engdahl

Hat die Regierung Obama das perfekte Verbrechen entdeckt, von dem sie meint, damit möglicherweise endlich an den riesigen irakischen Ölreichtum zu gelangen, ohne dass jemand bemerkt, was vor sich geht? Wenn wahr ist, was mir angesichts dessen, was sich in den letzten Wochen um Iraks größten Staudamm, den Mosul-Damm, zusammenbraut, durch den Kopf geht, dann plant Washington, den Damm bald brechen zu lassen oder ihn heimlich zu sprengen. Das so freigesetzte Wasser reicht aus, das Land nach Süden bis Bagdad zu überfluten und die großen irakischen Elektrizitätswerke, die Landwirtschaft und die Ölförderung zu zerstören. Sollte ich recht behalten, wäre das seit Vietnam die groteskeste Art und Weise, auf die die Wall Street, die großen Ölkonzerne und Washington ihre geopolitischen Ziele sichern würden. Hoffentlich habe ich unrecht.

 

Seit einigen Wochen wird in den westlichen Mainstream-Medien langsam das Thema über die Gefahr hochgekocht, dass Iraks größter Staudamm brechen und das Land vom Gebiet um Mosul aus mehrere Fuß hoch mit Wasser überschwemmen könnte. Möglicherweise würden dabei fast eineinhalb Millionen Iraker, meist irakische Kurden, dazu die Bauern, die das fruchtbare Tigris-Tal bestellen, umkommen.

Der Mosul-Damm staut über zwölf Milliarden Kubikmeter Wasser auf. Er ist für die Bewässerung in den landwirtschaftlichen Gebieten der westirakischen Provinz Ninive von entscheidender Bedeutung. Seit seiner Fertigstellung in den 1980er-Jahren waren am Mosul-Damm (damals der Saddam-Hussein-Staudamm) regelmäßig Wartungen, vor allem Zementinjektionen an undichten Stellen, erforderlich.

 

Die US-Regierung hat vor Kurzem einen kläglichen Betrag von 27 Mio. Dollar für »Überwachung und Reparaturen« in Zusammenarbeit mit irakischen Teams investiert. Wie viele Hunderte von Milliarden hat Washington für die militärische Besetzung des Irak seit März 2003 aufgewandt? Bis jetzt mindestens zwei Billionen nach einer Studie aus dem Jahr 2013. Etwas Großes braut sich um den Mosul-Damm zusammen. Und das sieht nicht schön aus.

 

Samantha Powers »erschreckende Lagebesprechung«


Am 9. März setzte Obamas UN-Botschafterin Samantha Power nach einer speziellen Lagebesprechung der Vereinten Nationen (UNO) über die Gefahren und Folgen eines Dammbruchs am Mosul-Staudamm, dem größten im Irak, die folgende »Kurzmitteilung« ab:

»Habe gerade die erschreckende Lagebesprechung über den Mosul-Staudamm im Irak hinter mir. Ein Versagen könnte in nur Stunden die Stadt Mosul 15 Meter hoch mit Wasser überschwemmen

»Im Falle eines Dammbruchs besteht an einigen Stellen die Möglichkeit für eine bis zu 14 Meter (45 Fuß) hohe Flutwelle, die auf ihrem Weg alles hinwegfegen könnte, darunter Menschen, Autos, Blindgänger, Abfall und andere Gefahrenstoffe«, schrieb Power.

 

Wenn Samantha Power, die Schlächterin von Bengasi, wegen einer humanitären Katastrophe die Alarmglocke läutet, ist es Zeit, den Dingen weiter nachzugehen. Power nahm damals zusammen mit der damaligen Außenministerin Hillary Clinton eine Schlüsselposition in Obamas Nationalem Sicherheitsrat ein. Beide gaben den Ausschlag für Obamas Entscheidung von 2011 – entgegen den Empfehlungen seines Verteidigungsministers, des CIA-Direktors und des Vorsitzenden der Vereinigten Stabschefs –, Libyen unter dem (falschen) Vorwand zu bombardieren, dass Gaddafi in Bengasi ethnischen Völkermord begehe. Sie legten keine Beweise vor. Später stellte sich natürlich heraus, dass er das nicht getan hatte.

 

Am 17. Februar veröffentlichte New Eastern Outlook einen Artikel, in dem ich zuerst die Alarmmeldungen von Washington über die Bruchgefahr des Mosul-Staudamms erwähnt hatte. Dabei wurde mir zum ersten Mal die enorme geopolitische Bedeutung des Dammes für alle Beteiligten am Spiel um die Kontrolle über die riesigen Ölreserven im Nahen Osten bewusst. Um Öl war es in allen Kriegen in der Region seit rund einem Jahrhundert, seit dem Öl-Raub, der vornehm »Erster Weltkrieg« genannt wird, sowie bei Washingtons Arabischem Frühling gegangen.

 

Am 22. Januar erklärte Verteidigungsminister Ash Carter in einem Interview bei CNBC, dass die USA beabsichtigten, die größte Hochburg des Islamischen Staats (IS) einzunehmen: die nordirakische Stadt Mosul. Zu Carters Aussage kam es einen Monat, nachdem Vizepräsident Joe Biden, der immer dort auftaucht, wo Washingtons Neokonservative ihren nächsten Krieg planen, nach Ankara gereist war, um sich mit dem psychisch labilen türkischen Diktator Recep Erdoğan zu treffen.

 

Biden teilte Erdoğan und Premierminister Davutoğlu mit, Washington wünsche von der Türkei und dem Irak, sich untereinander im Rahmen eines zu erstellenden US-Militär-Plans abzustimmen (»coordinate«), um die irakische Stadt Mosul vom IS zurückzuerobern. Und doch gab es absolut keine Zuneigung mehr zwischen dem irakischen schiitischen Premierminister al-Abadi und dem mit der sunnitischen Muslimbruderschaft verbundenen Erdoğan.

 

Die Biden-Gespräche fanden statt wenige Wochen nachdem der irakische Premierminister heftig gegen die illegale türkische Militärpräsenz in der Region nahe Mosul im Irak protestiert hatte. Ein Beamter der Obama-Administration beschrieb den drohenden US-Angriff auf Mosul als in der entscheidenden (»Hard-Core«) Planungsphase befindlich, wenn auch nicht unmittelbar bevorstehend.

 

Am 28. Januar, drei Tage nachdem Biden von den Gesprächen mit Erdoğan und seinem Premierminister Richtung Mosul abgereist war, äußerte US-Armee-Generalleutnant Sean MacFarland, Leiter der von den USA angeführten Koalition gegen den IS im Irak und in Syrien, dass das US-Militär vor Ort am Mosul-Staudamm sei, um »die Möglichkeit« eines Dammbruchs abzuschätzen. Würde er gesprengt, würde sich eine Wasserflut über das dicht besiedelte Flusstal des Tigris ergießen, erklärte er, und: »Wir versuchen gerade die Wahrscheinlichkeit festzustellen, mit der der Damm bricht, ... wir wissen nur, wenn das geschieht, wird es schnell vor sich gehen und das ist schlecht.«

 

Am 29. Februar sprach die US-Botschaft in Bagdad eine Warnung aus, wonach das Risiko eines Dammbruchs am Mosul-Staudamm »ernst und beispiellos« sei. Darin werden die Menschen aufgefordert, auf eine Evaluierung vorbereitet zu sein. Sie fügte dem hinzu, dass bei einem Dammbruch das Hochwasser 1,47 Millionen Iraker, die entlang des Flusses Tigris leben, töten könnte.

 

Seitdem wurde das Thema: »Wahrscheinlicher Bruch des Mosul-Staudamms« in den anerkannten Medien gebetsmühlenartig wiederholt. Nun gibt Samantha Power dem ihre Stimme. Wie ich schon damals im Februar sagte, stinkt es wirklich in allem, was Washington im Zusammenhang mit dem Mosul-Staudamm sagt und tut. Seit meinem Artikel vom Februar 2016 habe ich viel Hintergrundwissen über den Mosul-Damm ausgegraben.

 

Ich sprach mit erfahrenen Ingenieuren und habe weit zurückgebohrt, um zu erfahren, wie ernst das Katastrophen-Szenario am Mosul-Staudamm sein könnte. Es ist sehr ernst. Aber nicht auf die hinterhältige Art und Weise, wie die US-Propaganda es darstellt. Der US-Armee war, kurz nachdem die US-Truppen den Irak bombardiert und auf Dauer besetzt hatten, voll und ganz bewusst, wie schwerwiegend die Gefährdung durch den Damm war.

 

Seit 2007 den USA bekannt

 

Im September 2007, also vor fast achteinhalb Jahren, veröffentlichte das Institut für Geotechnik und Bauwesen des Pionier-Korps der US-Armee einen ausführlichen Bericht über die geologischen Schwachstellen des Mosul-Staudamms. Es kam zu dem Schluss: »Der Mosul-Staudamm im Irak wurde in den 1980er-Jahren auf der Grundlage von geologisch lockerem Gestein errichtet. Aufgrund der Brüchigkeit seiner Fundamente und Widerlager wurde sofort nach dem Bau mit der Wartung durch Zement-Verpressung begonnen und diese bis in die Gegenwart fortgeführt. Die US-Armee ist besorgt über die Haltbarkeit des Dammes und über die möglichen militärischen und politischen Auswirkungen, die mit einem Dammbruch einhergehen würden

 

Der Mosul-Damm zwischen Tel Afar und Dahuk im Norden des Irak würde das gesamte Tal des Tigris nach Süden bis Bagdad überfluten, die Öl-Förderanlagen verwüsten und schätzungsweise 1,5 Millionen Iraker töten.

 

Mehr als acht Jahre lang war Washington bekannt, dass der Damm, ein fehlerhafter Bau der Ingenieure Saddam Husseins aus den 1980er-Jahren, eine Unfallgefahr darstellt, die darauf wartet, einzutreten. Warum, könnte man sich fragen, erhält der Staudamm heute plötzlich so viel Aufmerksamkeit, nachdem Washington acht Jahre lang praktisch nichts unternommen hat, um die Situation zu ändern?

 

Der Damm könnte brechen oder zerstört werden, was sich – wie mir erfahrene Ingenieure sagten – sehr einfach mit einer heimlichen Sprengung, deren Spuren niemand nachverfolgen könnte, bewerkstelligen ließe. Dies würde möglicherweise die gesamte Dynamik des langen US-Kriegs um die Kontrolle über das Nahost-Öl im Irak und Syrien verändern. Das würde sich zu einer Zeit ereignen, in der die Stadt Mosul, die etwa 45 Meilen südlich des Dammes liegt, vom IS besetzt gehalten wird, die irakischen Kurden große Gebiete in der Region zurückerobern und Washington »die Türkei und den Irak« auffordert, gegen den IS in Mosul einzugreifen.

 

Erst jetzt, im März 2016, hat die Regierung des irakischen Ministerpräsidenten Haider al-Abadi bekannt gegeben, dass sie eine Spezialfirma für Dammbau beauftragt hat, sich mit dem baulichen Verfall des Mosul-Staudamms zu befassen. Bevor jüngst der Weltölpreis eingebrochen ist, hatte der Irak an seinen Ölexporten genug verdient, um schon vor einigen Jahren die Reparatur des Staudamms vorrangig in Angriff zu nehmen.

 

Am 2. März unterzeichnete laut Auskunft des italienischen Außenministeriums die Firma Trevi Finanziaria Industriale SpA einen Vertrag mit irakischen Beamten, um die Arbeit am Mosul-Staudamm aufzunehmen. Das Geschäft bewegt sich nach Aussagen verschiedener Berichte um einen Wert zwischen 273 Mio. und zwei Milliarden Dollar. Auch wenn Trevi einer solchen Aufgabe gewachsen ist, was nach der Aussage von jemandem, der an den Verhandlungen zwischen Trevi und der Al-Abadi-Regierung beteiligt ist, der Fall ist, könnten die Arbeiten keinesfalls sofort beginnen – und wenn damit begonnen würde, werden bis zu ihrem Abschluss nach Schätzungen 18 Monate benötigt.

 

Seltsamerweise hatte der italienische Premierminister Matteo Renzi vor dem Unterhaus des Parlaments in Rom schon im Dezember 2015 ausgesagt, Trevi werde die Reparatur am Damm vornehmen und italienische Soldaten würden, falls das Parlament sie dazu ermächtigt, dabei die Sicherheit gewährleisten.

 

Zurzeit halten sich schätzungsweise 1000 italienische (NATO-) Soldaten in der Region Mosul auf, angeblich um den Damm gegen IS-Angriffe zu schützen. Auch türkisches Militär befindet sich dort sowie US-Sondereinheiten. Russland ist nicht beteiligt, da Washington den irakischen Ministerpräsidenten al-Abadi unter Druck gesetzt hat, sein früheres Ersuchen um russische Luftunterstützung zurückzuziehen.

 

Samantha Powers »händeringende« Sorge über die mögliche Gefahr, dass der Mosul-Staudamm brechen könnte, liefert einen noch stärker alarmierenden Hinweis, dass etwas Großes bei Mosul geplant ist. Im August 2014 hatte US-Präsident Obama US-Luftangriffe in genau dem Bereich des Mosul-Staudamms genehmigt, angeblich um den (von den USA und der Türkei ausgebildeten) IS zu vertreiben und die Rückeroberung und die Kontrolle über den Staudamm durch die Peschmerga-Milizen der irakischen Kurden zu unterstützen.

 

Seit dem 8. August 2014 hat das US-Zentralkommando 68 Luftangriffe im Irak durchgeführt, davon 35 »in der Nähe« des Mosul-Staudamms. Sollten diese Angriffe vielleicht den Mosul-Staudamm für eine spätere menschliche Katastrophe »aufweichen«, an der dann die Türkei, das US-Zentralkommando und italienische NATO-Streitkräfte mitschuldig wären? Im Interesse der Menschheit hoffe ich, dass das nicht geschieht. Aber der Verdacht wird immer stärker, dass dies schon bald der Fall sein wird.

 

Der Mosul-Damm grenzt auch an die traditionell kurdische Region im Irak. Dies und das dortige Hauptquartier der PKK, der türkischen Kurden im Exil, machen sie zu einem geopolitischen Pulverfass.




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