Dienstag, 6. Dezember 2016
17.11.2015
 
 

Wollen wir wirklich einen neuen Weltkrieg gegen Russland?

F. William Engdahl

Washington setzt weiterhin alles daran, einen Narren aus sich zu machen. Es ist unfähig, dem weltweit wachsenden Eindruck entgegenzutreten, dass Russland in nur sechs Wochen größere Fortschritte im Kampf gegen den Islamischen Staat in Syrien erzielte, als die scheinbar so schlagkräftige US-Luftwaffe in anderthalb Jahren. Und das, obwohl Russland jährlich weniger als ein Zehntel der Rüstungsausgaben des Pentagons tätigt.

 

Vor allem ein Aspekt verdient Beachtung: Das russische Militär setzt neue Waffentechnologie ein, die die weitverbreitete westliche Auffassung widerlegt, Russland sei praktisch kaum mehr als ein rückständiger Erdöl- und Rohstoffexporteur.

 

Die jüngste Reorganisation des russischen staatlichen Militärisch-industriellen Komplexes und die Restrukturierung der noch aus der Sowjetzeit stammenden Streitkräfte unter dem seit 2012 amtierenden Verteidigungsminister Sergej Schoigu zeichnen maßgeblich für den Erfolg der russischen Angriffe gegen den Islamischen Staat und anderer Antiterror-Operationen in ganz Syrien verantwortlich. Seit der Zeit des sowjetischen Kalten Krieges haben die russischen militärischen Fähigkeiten und Kapazitäten offenbar eine grundlegende Verbesserung erfahren.

 

Im Krieg gibt es niemals Gewinner. Russland jedoch wurde praktisch in einen ungewollten Krieg mit Washington hineingezogen, nachdem die frühere amerikanische Regierung unter Präsident George W. Bush ihre wahnwitzige Absicht verkündete, ab 2007 ihr, wie sie es euphemistisch nannte, »Raketenabwehrsystem« und vorgeschobene Radaranlagen in Polen, der Tschechischen Republik, Rumänien und der Türkei zu stationieren.

 

Ohne zu sehr in Details einzusteigen, muss man festhalten, dass Raketenabwehrtechnologie das genaue Gegenteil von defensiv ist. Stattdessen erhöht sie die Gefahr eines präemptiven Krieges massiv. Und natürlich würden zuallererst die europäischen Länder in radioaktive Aschehaufen verwandelt, die so dumm waren, die Stationierung der amerikanischen Raketenabwehrsysteme auf ihrem Territorium zuzulassen.

 

Dann erfolgte im Februar 2014 der extrem provokative und von den USA angestiftete Putsch in der Ukraine, der eine Kabale aus Kriminellen und Neonazis an die Macht brachte. Diese brach mit ihrem schlecht verhehlten Versuch, Russland in einen Bodenkrieg im Nachbarland hineinzuziehen, einen Bürgerkrieg gegen ihre eigenen Mitbürger im Osten der Ukraine vom Zaun.

 

Es folgten zwei Resolutionen des UN-Sicherheitsrates, die auf amerikanische Vorschläge für Flugverbotszonen über Syrien beruhten und damit dem gleichen Szenario folgten, wie es schon bei der Zerstörung Libyens und dem Sturz und der Ermordung Gaddafis der Fall gewesen war.

 

Russland und China legten gegen beide Resolutionen ihr Veto ein. Ende September überraschte Russland dann den Westen, als es auf die Bitte des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad einging, ihm beim Kampf gegen den Terrorismus zu helfen, der das einstmals friedliche Land seit mehr als vier Jahren verheert.

 

Seit Beginn der nach dem 30. September mit chirurgischer Präzision ausgeführten Luftangriffe ist es dem russischen Generalstab immer wieder gelungen, die westlichen Verteidigungsexperten mit unerwarteten technologischen Meisterleistungen zu überraschen. Zwei besondere Technologien sind es wert, genauer betrachtet zu werden: der russische Kampfbomber vom Typ Suchoi SU-34 und der mit dem Spitznamen »Hummel« versehene Raketenwerfer, der eine Rakete verschießt, bei deren Sprengköpfen es sich um sogenannte thermobare Aerosolbomben handelt.

 

Der Suchoi SU-34 Kampfbomber (NATO-Codename: Fullback)

 

Einige der zerstörerischsten Angriffe auf IS-Stellungen und andere Terroreinrichtungen in Syrien wurden von dem von der russischen staatlichen Flugzeugindustrie hergestellten Jagdbomber vom Typ Suchoi SU-34 geflogen.

 

Die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti beschrieb das Kampfflugzeug mit den Worten: »Die SU-34 hat die Aufgabe, eine ausreichend große Waffenlast in festgelegte Gebiete zu transportieren, das Ziel genau zu treffen und Ausweichmanöver gegen herannahende Feindflugzeuge durchzuführen.«


Zugleich ist das Flugzeug so ausgelegt, dass es den Luftkampf mit Feindflugzeugen, wie etwa der amerikanischen F-16, aufnehmen kann. Die Suchoi SU-34 unternahm 1990 in der Phase des Zusammenbruchs der Sowjetunion und des folgenden Chaos in den Regierungsjahren Präsident Jelzins erste Testflüge, wobei es zu zahlreichen Verzögerungen kam. Seit 2010 werden die Flugzeuge in Serie produziert.

 

Laut einem Bericht der amerikanischen Defense Industry Daily weist die SU-34 u.a. folgende Merkmale auf:

  • Das Flugzeug kann eine Waffenlast von etwas mehr als acht Tonnen tragen, die u.a. aus Präzisionslenkwaffen wie der infrarotgesteuerten Luft-Luft-Rakete vom Typ R-73/AA-11 Archer oder der radargesteuerten Luft-Luft-Rakete vom Typ R-37/AA-12 AMRAAMSKI sowie einer eingebauten 30-mm Maschinenkanone vom Typ Grasjew-Schipunow Gsch-301 besteht.

  • Die Höchstgeschwindigkeit liegt in optimaler Höhe bei 1,8-facher Schallgeschwindigkeit.

  • Die Reichweite liegt bei 3000 Kilometern, durch entsprechende Zusatztanks kann sie auf über 4000 Kilometer erhöht werden. Auch Luftbetankung während des Fluges ist möglich.

  • Bei Niedrigflug kann es auf das Navigationsverfahren Gelände-Kontur-Abgleich (TERCOM) zurückgreifen. Zudem verfügt der Jagdbomber über Computerprogramme, die ihm zahlreiche schwierige Flugmanöver erlauben.

  • Das Radarsystem Leninez B004, ein multimodales X-Band-Radar mit phasengesteuerter Gruppenantenne, integriert Terrainfolgeradar mit anderen Radaroptionen.

 

Neue Technologien zur elektronischen Kampfführung

 

Dieses Kampfflugzeug ist, wie es mit seinen erfolgreichen Einsätzen gegen Terrorzentren in Syrien bewiesen hat, sicherlich beeindruckend. Aber seit Anfang November wird das Flugzeug noch um eine neue Komponente erweitert, die für grundlegende Veränderungen sorgen könnte.

 

In einer Rede auf der Luftfahrtschau in Dubai erklärte der erste stellvertretende Generaldirektor des russischen Konzerns für Funkelektronik (KRET), Igor Nasenkow, in den kommenden Tagen würden die Suchoi SU-34-Jagdbomber zu einem zur elektronischen Kampfführung fähigen Flugzeug aufgerüstet.

 

Nasenkow erläuterte, das neue Chibiny-Flugzeug-System für elektronische Gegenmaßnahmen, das an den Flügelspitzen montiert werde, verleihe den SU-34-Kampfflugzeugen Fähigkeiten zur wirksamen elektronischen Kampfführung gegen feindliche Radarsysteme, Luftabwehrraketen und AWAC-Systeme.

 

In der 2009 gegründeten Holding oder Firmengruppe KRET sind unter der Führung des staatlichen russischen Rüstungskonzerns Rostec an die 95 russische staatliche Elektronikunternehmen zusammengeschlossen.

 

Die russischen Fortschritte in dem Bereich, den man im militärischen Jargon lapidar als »elektronische Gegenmaßnahmen« (ECM) bezeichnet, bescheren den führenden Militärs und Fachleuten im amerikanischen Pentagon sicherlich schlaflose Nächte.

 

In den Kämpfen in den prorussischen Gebieten der Ukraine in diesem Jahr sowie im Schwarzen Meer und nun auch in Syrien setzt Russland nach Aussagen hochrangiger amerikanischer Militärfachleute hocheffektive ECM-Technologien, wie etwa das System Krasucha-4, ein, um Radarsysteme und Flugzeuge zu stören.

 

Generalleutnant Ben Hodges, Oberbefehlshaber der amerikanischen Truppen in Europa (USAREUR) bezeichnete die russischen ECM-Fähigkeiten als »sehr beachtlich« und deutete damit an, dass einige amerikanische und NATO-Offiziere angesichts dessen, womit sie es nun zu tun hätten, durchaus mehr als nur etwas beunruhigt seien.

 

Ronald Pontius, Stellvertreter des Kommandeurs des USCYBERCOM Generalleutnant Edward Cardon, erklärte auf einer Konferenz im Oktober dieses Jahres: »Es drängt sich die Schlussfolgerung auf, dass wir bei unseren Bemühungen, angemessen auf die Gefahrenlage zu reagieren, keine Fortschritte erzielen.«

 

Die Pentagon-Planer wurden mit anderen Worten trotz der Milliarden an offenbar verschwendeten Dollar der amerikanischen Steuerzahler, die der Rüstungsindustrie in den vergangenen Jahren zuflossen, kalt erwischt.

 

In den entscheidenden Tagen vor dem Referendum der Bürger der Krim, in dem über den Verbleib in der Ukraine oder den Anschluss an Russland entschieden werden sollte, berichteten Journalisten der New York Times, die sich damals auf der Krim aufhielten, über die dortige Präsenz des russischen elektronischen Störsenders R-330Zh, der vom Unternehmen Protek im russischen Woronesch produziert wird.

 

Diese hochmoderne Technologie sollte den Vermutungen nach dazu eingesetzt werden, die ukrainischen Streitkräfte daran zu hindern, die Krim vor dem Referendum zu besetzen. Die russischen Kräfte auf der Krim, auf der Russland einen vertraglich zugesicherten Militärstützpunkt unterhielt, waren Berichten zufolge in der Lage, die gesamte Kommunikation der Militäreinheiten Kiews zu unterbinden. Dies trug erheblich dazu bei, ein Blutbad auf der Halbinsel zu verhindern. Washington war fassungslos.

 

Die USS Donald Cook …

 

Einen Monat nach dem Beitritt der Krim zur Russischen Föderation befahl Präsident Obama im April 2014 die Entsendung des amerikanischen Kriegsschiffes USS Donald Cook ins Schwarze Meer in die Nähe der Krim, wo sich der Heimathafen der russischen Schwarzmeerflotte befindet, um der EU zu demonstrieren, dass die USA fest an ihrer Seite stünden.

 

Die Donald Cook ist beileibe kein normaler Lenkraketen-Zerstörer. Das Schiff gehört zu den nur wenigen amerikanischen Kriegsschiffen, die über das von einigen Kriegsmarinen eingesetzte sogenannte AEGIS-Abwehrsystem gegen ballistische Raketen verfügen, das gegen das russische Atomarsenal entwickelt worden war.

 

Die USS Donald Cook fuhr am 8. April in das Schwarze Meer ein und näherte sich russischen Territorialgewässern. Bereits vier Tage später verließ das amerikanische Kriegsschiff ohne Angabe von Gründen die Gewässer nahe der Krim wieder und lief einen Hafen des NATO-Mitgliedslandes Rumänien an. Von dort aus verließ es dann das Schwarze Meer endgültig. In einem Bericht der russischen Zeitung Rossijskaja Gaseta Online mit der Überschrift »Was hat den amerikanischen Zerstörer so erschreckt?« hieß es, während seines Aufenthaltes in Gewässern nahe der Krim sei ein russischer SU-34-Jagdbomber nahe am Zerstörer vorbeigeflogen.

 

Weiter meldete die Zeitung, das russische Kampfflugzeug sei nicht mit »Bomben oder Raketen bestückt gewesen. Vielmehr befand sich unter dem Rumpf ein Behälter mit dem Chibiny-ECM-System«. Als sich die SU-34 dem amerikanischen Zerstörer näherte, hätte das Chibiny-System praktisch das »Radar, die Gefechtskontrollgeräte und die Datenübertragungssysteme ausgeschaltet – sie legten mit anderen Worten das gesamte AEGIS lahm, so wie man ein Fernsehgerät mit der Fernbedienung abschaltet. Danach simulierte die SU-34 einige Raketenangriffe auf das blinde und taube Schiff – insgesamt zwölf an der Zahl.«

 

Die amerikanischen Streitkräfte bezeichneten zwar alle Meldungen, dass ein solcher Zwischenfall jemals stattgefunden habe, als russische Propaganda, aber es bleibt eine Tatsache, dass sich die USS Donald Cook niemals wieder russischen Gewässern im Schwarzen Meer näherte.

 

Dies gilt auch für die anderen NATO-Kriegsschiffe, die später im Schwarzen Meer eingesetzt wurden. In einem Bericht des Foreign Military Studies Office der amerikanischen Streitkräfte aus dem Jahr 2015 räumte man ein, dass Russland »tatsächlich über zunehmende EK-Fähigkeiten verfügt, und die politische und militärische Führung sich ihrer Bedeutung völlig bewusst ist … Ihre wachsende Fähigkeit, digitale Kommunikationen zu stören und zu unterbrechen, könnte zu einer Angleichung der Ausgangsbedingungen im Kampf gegen einen überlegenen konventionellen Gegner führen.«


Und nun werden die neuen russischen Chibiny-Systeme in die Flügelspitzen aller russischen Jagdbomber von Typ Suchoi SU-34 eingebaut, die Angriffe gegen den IS in Syrien fliegen werden.

 

Killer-»Hummeln«

 

Eine weitere hochmoderne russische Militärtechnologie dürfte im amerikanischen Verteidigungsministerium unter Ashton Carter mehr als nur Stirnrunzeln auslösen: der als Hummel bezeichnete neue Flammenwerfer. Tatsächlich handelte es sich um eine hochmoderne thermobarische Waffe, bei der ein Raketenwerfer eine Rakete mit einem Sprengkopf abschießt, in dem sich ein Sprengsatz und ein hochentzündlicher Brennstoff befinden. Wenn die Rakete ihr Ziel erreicht, wird der Brennstoff in der Luft fein verteilt und dann durch den Sprengsatz zur Explosion gebracht.

 

Amerikanische Militärfachleute wurden vor Kurzem vom amerikanischen Wissenschafts- und Ingenieur-Magazin Popular Mechanics gebeten, die »Hummel« zu bewerten. In ihrer Antwort hieß es: »Die entstehende Explosion ist verheerend und sendet eine Schockwelle und einen Feuerball mit einem Durchmesser von sechs bis sieben Metern aus.« Die amerikanischen Fachleute wiesen darauf hin, dass die »Hummel« »besonders wirksam gegen Soldaten in Bunkern, Schützengräben und sogar gepanzerten Fahrzeugen eingesetzt werden kann, da die sich ausbreitenden Gase auch in kleine Zwischenräume eindringen können und es dem Feuerball so ermöglichen, sich im Inneren auszudehnen. Thermobare Waffen wirken insbesondere auf Gebäude verheerend – ein thermobares Geschoss, das in ein Bauwerk eindringt, kann das Gebäude praktisch von innen heraus durch den Überdruck zerstören.«


»Status-6«

 

Es gibt noch eine weitere geheimnisumwitterte russische Militärtechnologie, die erst kürzlich im russischen Fernsehen scheinbar »versehentlich« kurz erwähnt wurde, über die aber nur wenig bekannt ist. Beim »Meeres-Vielzweck-System Status-6« handelt es sich um eine neue russische atomare Unterseeboot-Waffe, die in der Lage ist, NATO-Radaranlagen und jedes existierende Raketenabwehrsystem zu umgehen und »wichtigen Wirtschaftseinrichtungen« entlang der Küstenregionen des Feindes schwere Schäden zuzufügen.

 

Wie es heißt, soll Status-6 in der Sprache der russischen Militärs einer gegnerischen Macht »gesicherte inakzeptable Schäden« beibringen. Ihrer Erklärung nach würde eine Explosion »im Bereich der feindlichen Küstenregionen ausgedehnte radioaktiv kontaminierte Zonen entstehen lassen«, die sicherstellten, dass die betroffene Region »lange Zeit [nicht] für militärische, wirtschaftliche, geschäftliche oder andere Aktivitäten« genutzt werden könnte.

 

Berichten zufolge handelt es sich bei Status-6 um ein »Unterwasserfahrzeug mit Eigenantrieb« und einer Reichweite von bis zu 10 000 Kilometern, das in einer Tiefe von bis zu einem Kilometer operieren kann. Bei einem Treffen mit führenden russischen Militärs erklärte Wladimir Putin am 10. November, Russland werde auf das von den Amerikanern eingeführte NATO-Raketenabwehrsystem mit neuartigen »Angriffssystemen [reagieren], die in der Lage sind, jede Raketenabwehr zu durchdringen.« Möglicherweise bezog er sich mit dieser Äußerung auf Status-6.

 

Der amerikanische Verteidigungsminister Carter erklärte am 8. November in einer Rede, Russland und China stellten »die amerikanische Überlegenheit« und den amerikanischen »Anspruch« auf »die Führung in der Weltordnung« in Frage. Weiter sagte er: »Besonders beunruhigend ist Moskaus atomares Säbelrasseln«, das aus seiner Sicht »Fragen zum Bekenntnis der russischen Führung zu strategischer Stabilität und ihrer Achtung der Normen gegen den Einsatz von Atomwaffen aufwirft«.

 

Es verwundert nicht, dass Carter mit keinem Wort die Tatsache erwähnt, dass er zusätzlich zum weiteren Ausbau des amerikanischen Raketenabwehrsystems vor Kurzem selbst ankündigte, im Rahmen eines gemeinsamen Atomwaffen-Programms, an dem auch NATO-Staaten beteiligt sind, die selbst nicht über Atomwaffen verfügen, aber in denen mehr als 200 atomare Sprengköpfe stationiert sind, werde man im deutschen Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz hochmoderne amerikanische Sprengköpfe stationieren.

 

Diese NATO-Mitgliedsländer in Europa – darunter auch Deutschland – müssen nun befürchten, bei einem nicht auszuschließenden Atomkrieg zwischen den USA und Russland ausgelöscht zu werden. Vielleicht ist es nun an der Zeit, dass in Washington Menschen mit nüchternem Verstand und Besonnenheit das Ruder übernehmen und sich mit aller Kraft dafür einsetzen, am Aufbau einer friedlichen Welt mitzuarbeiten – Menschen, die eben nicht von der absurden Vorstellung einer »Überlegenheit« besessen sind.

 

 

 

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