Tuesday, 27. September 2016
15.11.2015
 
 

Die Kriegserklärung der globalen Elite an die Nationalstaatlichkeit Europas

Friederike Beck

Die Entgrenzung unserer Welt in vielerlei Hinsicht ist seit Langem ein Projekt der globalen superreichen Elite. Ihr besonderer Hass gilt der Nationalstaatlichkeit und der ethnischen Verschiedenheit Europas – welche sich in einer einzigartigen Vielfalt in Kunst, Kultur, Wissenschaft, Musik und auch einem sehr unterschiedlichen physischen Erscheinungsbild der Europäer äußert.

Der UN-Generalsekretär Ban-Ki-Moon mit dem Sondergesandten für Migration Peter Sutherland; Quelle: Secreenshot UN News Centre

 

Dieses Anderssein, die Unterschiedlichkeit und Vielfalt sind bewahrenswert. Für die globale Elite gehört all das jedoch ausgerottet.

 

Die Eliten erklären den souveränen Staat für unfähig zur Problemlösung, zu einem Ärgernis, das Geschichte sein sollte, und sehen sein momentanes Scheitern angesichts der Flüchtlingskrise mit Wohlgefallen. Sie propagieren die Internationalisierung und die »global governance« als Allheilmittel.

 

Es ist nicht leicht, einmal einen Vertreter dieser 0,1 Prozent zu finden, der die Agenda jener »Elite« klar ausspricht. Ein solcher Top-Insider ist der in Dublin geborene Peter Sutherland. Der ehemalige irische Generalstaatsanwalt war u.a.

  • EU-Kommissar für Wettbewerb

  • Führte jahrelang die GATT-Verhandlungen (Allgemeines Zoll- und Handelsabkommen), welches Zölle und sogenannte Handelshemmnisse abbaute

  • Führte und gestaltete lange die Welthandelsorganisation (WTO), war ihr 1. Generaldirektor, Ehrentitel »Vater der Globalisierung«

  • Führender Eurokrat: Abschaffung der nationalen Währungen, Einführung des Euro, grenzenloses Europa

  • Vorstand von BP

  • Vorstand bei Goldman Sachs International bis Juni 2015

  • Ehrenpräsident des Transatlantic Policy Network (TPN), welche TTIP (Transatlantische Handels- und Investment-Partnerschaft) initiierte

  • Im Vorstand der Bilderberger-Gruppe, regelmäßiger Teilnehmer

  • Europäischer Vorstand bei der Trilateralen Kommission

  • Vatikanberater (Güterverwaltung)

  • Mitglied European Roundtable

  • Sondergesandter des UNO-Generalsekretärs für Internationale Migration

 

2014 nahm Sutherland an der 62. Bilderberg-Konferenz in Kopenhagen in Dänemark teil.

Peter Sutherland wird von Journalisten beim Bilderbergertreffen in Kopenhagen abgepasst und durch den Ort »begleitet«.

 

Sutherland tritt seit Langem wie ein absolutistischer Monarch auf: Ohne jede demokratische Legitimation gilt er als gewichtiger Stichwortgeber, Berater und Entscheider, dessen Verdikte wie göttliche Ratschlüsse aufgenommen werden.

Es ist buchstäblich keine öffentliche Diskussion bekannt, wo irgendein Fragesteller seine albtraumhaften Zukunftsvisionen in Frage gestellt hätte, die er seit Langem wie in Stein gemeißelt als die unzweifelhafte kommende Wirklichkeit verkündet.

 

Sutherland ist Exorzist: Er ist wild entschlossen, den Europäern ihre nationale Souveränität und den »lästigen, prähistorischen« Nationalstaat auszutreiben und als das Böse schlechthin zu brandmarken. Sutherland:

»Die Gründungsväter der Europäischen Union ‒ das Hauptargument, welches sie von Anfang an antrieb, war ein Angriff auf das, was sie gemeinsam als das Böse der nationalen Souveränität ansahen.«

Im Folgenden werden einige Schlüsseltexte vorgestellt, die für eine öffentliche Debatte grundlegend sind, wenn sie nicht an der Oberfläche bleiben will.

 

Anhörung vor dem House of Lords, Juni 2012: Die EU muss die Homogenität und den Sinn für Unterschiedlichkeit in Europa unterminieren


In einer Anhörung vor dem Sub-Komitee für Home Affairs des britischen Oberhauses (House of Lords) wurde Sutherland am 21. Juni 2012 zur britischen Migrationspolitik befragt. Er sagte:

 

»Nun, wenn man die Schlüsselargumente und Themen hinsichtlich Migration anschaut und den Bedarf an Migration – so ist die Demographie das hauptsächliche und die demographischen Herausforderungen in einer Reihe von europäischen Mitgliedsstaaten – wie schwer es auch immer der Bürgern dieser Staaten zu erklären sein magso ist er [der Bedarf, Anm.] absolut unzweifelhaft, was die wichtige Dynamik für Wirtschaftswachstum angeht. Und eine schrumpfende Bevölkerung, eine alternde Bevölkerung ist destruktiv für den Wohlstand, lassen wir den moralischen Aspekt hier beiseite. Das trifft besonders für eine Reihe von Ländern in Zentraleuropa zu – Deutschland selbst hat ein großes Problem, aber auch einige südliche Mitgliedsstaaten.

Also die Demographie ist ein Hauptargument dieser Debatte, das Hauptargument für – und ich zögere das Wort zu gebrauchen, denn die Leute haben es angegriffen – die Entwicklung multikultureller Staaten.

Es ist unmöglich zu glauben, dass der Grad der Homogenität, von dem andere Argumente ausgehen, überleben kann, denn Staaten müssen offener werden, was die Menschen, die sie bewohnen, angeht, ebenso wie Großbritannien es gezeigt hat.«

Fragesteller: »Sie haben es sehr stark dargestellt. Die Muster der Migration sind sehr interessant, denn es sind nicht nur die traditionellen Orte wie Europa und die Vereinigten Staaten, sondern jetzt auch Brasilien, Südafrika, Indonesien und Mexiko. Sie sagten etwas, ich bin nicht ganz sicher, was Sie meinten: ›Wir sehen eine Verschiebung von Staaten, die Migranten auswählen zu Migranten, die Staaten aussuchen. Daraus ergibt sich, dass unsere Fähigkeit, weltweit im Wettbewerb zu bestehen, bedroht ist.‹«

 

Für unbeschränkte Migration

 

Sutherland: »Also ich vermute, ich vermute, ich vermute, dass ich sagte, wenn wir Beschränkungen in der Gesellschaft haben, die vorher keine Beschränkungen für die Einreise von Migranten hatte, dass wir damit enden, uns des wirtschaftlichen Vorteils zu berauben, den Migranten sonst mit sich bringen ‒ das ist das einzige Thema, das Ihnen Sorgen machen sollte – denn sie [die Migranten, Anm.] haben andere Alternativen. Und dass der Migrantenfluss zwischen sogenannten sich entwickelnden Ländern sich selbst sehr rasch entwickelt, besonders im asiatischen Raum und vielen anderen Gebieten, und viele dieser Menschen sind solche, welche diese [=unsere, Anm.] Seite unter einem wirtschaftlichen Gesichtspunkt wollen sollten.«

Fragesteller: »Also ist Ihrer Meinung nach Migration ein wirtschaftliches Plus?«

Sutherland: »Absolut! Ich denke sie ist ein moralisches Plus und auch ein wirtschaftliches Plus! Und nichts, was wir ablehnen sollten.«

Fragestellerin: »Sie sagten in Ihrer Einleitung, dass die EU sehr hilfreich war?«

Sutherland. »Ja, sie war extrem hilfreich.«

Fragestellerin: »Auf welche Art?«

 

Eine kleine Gruppe von Lobbyisten in der EU treibt die Agenda voran

 

Sutherland: »Sie hat geholfen bei Papieren, mit Ideen, mit Diskussionen innerhalb der kleinen Gruppe, die versuchte, die Sache am Laufen zu halten, (»to keep the show on the road«) um es so auszudrücken, ähem, sie haben es jetzt angekündigt, und sie haben in der Vergangenheit finanzielle Unterstützung bereitgestellt, und ich denke, dass sie noch viel mehr bereitstellen werden […]. Also ich denke, die Kommission hat eine große Rolle dabei gespielt, bei der intellektuellen Schöpfung einiger dieser Ideen.«

 

Sutherland ignoriert bewusst Einwanderung in die europäischen Sozialsysteme

 

Fragesteller: »Daten, die von der OECD kommen, weisen darauf hin, dass die Beschäftigungsrate von Migranten in ganz Europa niedriger ist als in den Vereinigten Staaten. Wenn Sie diese Daten anerkennen, was sollte die Europäische Union daran tun und warum passieren diese Dinge?«

Sutherland: »Also zunächst habe ich keinen Zweifel daran, dass die Daten, die Sie zitierten, richtig sind. Ich weiß wirklich nicht sofort die Antwort auf das, was Sie sagen, das wäre mit jedem anderen auch so, denke ich. Das europäische Beispiel ist viel ärmer, was die Integration von Arbeitern in die Gesellschaft betrifft, was ihr Erlangen von Jobs anbelangt.

Das hat mit der Tatsache zu tun, dass die Vereinigten Staaten oder Australien und Neuseeland Migrantengesellschaften sind. Daher sind sie eher bereit, jene mit anderem Hintergrund zu beherbergen als wir selbst dies tun, die wir immer noch einen Sinn für unsere Homogenität und Unterschiedlichkeit gegenüber anderen hegen, was genau das ist, was zu unterminieren die Europäische Union meiner Meinung nach ihr Bestes tun solle.«

Der Vorsitzende des Komitees bedankt sich sodann mit den Worten: »Sie haben uns eine sehr reichhaltige Diät gegeben.«

 

Einwanderung aus Afrika

 

Peter Sutherland stimmte im Juni dieses Jahres Europa auch auf eine lang andauernde Einwanderung durch Afrikaner ein:

»Es wird noch eine lange Zeit dauern, bis wir die Probleme von Nordafrika und dem Afrika der Sub-Sahara lösen können. Daher werden wir mit dem Thema Migration noch für sehr lange Zeit leben müssen.«

 

Ziehen Peter Sutherlands Argumente?

 

Sutherland lebt in der abgeschotteten Welt nicht gewählter Herrscher: Dem gemeinen Volk muss die Entscheidung der hohen Herren »erklärt« werden. Deren Entscheidungen und Meinungen sind immer »unzweifelhaft richtig«, »stehen außer Frage« und basieren auf »den richtigen Fakten«.


Der manische Migrationslobbyist Peter Sutherland argumentiert überall mit der schlechten Geburtenrate in Europa. Er lobt in der zitierten Anhörung ausdrücklich Großbritannien, das gezeigt habe, wie man Homogenität aufgeben und offener werden könne, um »überleben« zu können.

 

Muss eine schrumpfende Bevölkerung also zwingend »aufgefüllt« werden? Wohl kaum! Denn eine sinkende Bevölkerungszahl würde auch Vorteile bringen – z. B. ökologische. Die Rückführung von Ressourcen- und Flächenverbrauch, der sorgsame Rückbau von Exzessen der Stadtentwicklung wären möglich. Denn die Zubetonierung von Flächen z. B. in Deutschland geht ungebremst weiter ‒ jeden Tag (!) gehen auf diese Weise rund 100 Hektar Land verloren.

 

Deutschland ist bereits überbevölkert und könnte sich aus eigener Kraft und Landwirtschaft nur noch unzureichend ernähren. Die Renten können wir aber trotz schrumpfender Bevölkerung dennoch bezahlen – Dank stetig steigender Produktivität und Effizienz unserer Wirtschaft.

 

»Gesamtwirtschaftlich wurde für Deutschland im Zeitraum 1991 bis 2011 eine Steigerung der Arbeitsproduktivität je Erwerbstätigen um insgesamt 22,7 Prozent und je Erwerbstätigenstunde um 34,8 Prozent verzeichnet.« Nicht schlecht, sollte man meinen. (Quelle Statistisches Bundesamt)

 

Über kurz oder lang müssten die Arbeitnehmer auch höhere Löhne im Geldbeutel fühlen können – bei einem knapperen Angebot an Arbeitskräften wäre das die logische Folge, und sie wäre nach all dem Lohnverzicht der letzten Jahre auch bitter nötig! Aber genau das möchten die globalen Wirtschaftseliten vermeiden! Die Lohnstückkosten sollen im Gegenteil beträchtlich gesenkt werden durch massive Steigerung des Menschenangebots am Arbeitsmarkt über Massenmigration! Auf die Frage: »Wollt ihr den total-globalen Arbeitsmarkt?«, antworten sie mit einem lautstarken »Ja«!

 

Und was offensichtlich ebenfalls vermieden werden soll, ist ein erneuter Produktivitätsschub der deutschen Wirtschaft mittels Automatisierung und Robotisierung, wodurch tendenziell immer weniger Arbeitskräfte vonnöten sind.

 

Die positiven Effekte eines gewissen Bevölkerungsschwundes unterschlagen globale Führer à la Sutherland grundsätzlich. Stattdessen schüren sie Panik und behaupten dreist, unsere europäische Welt könnte ohne Massenimmigration und die Überführung der ethnisch noch mehrheitlich homogenen europäischen Staaten in einem multikulturellen Melting Pot nicht überleben.

 

Unterschlagen wird in diesem Zusammenhang geflissentlich auch immer wieder das Beispiel Japans. Bei sinkender Bevölkerungszahl behauptet Japan seit Jahren Platz 2 bzw. Platz 3 als größte Volkswirtschaft der Welt hinter den USA und China zu sein. Japan hat den höchsten Lebensstandard der Welt. Die Anzahl an Migranten ist null.

 

Chef des Global Forum on Migration and Development

 

Zurzeit ist Sutherland auch tätig als Chef des Global Forum on Migration and Development. In einem Interview für das News Centre der UNO sagte er zur aktuellen Flüchtlingskrise am 2. Oktober 2015:

»Wir sind in Europa in der Lage, dieses Problem zu handhaben. Wir haben 29 Prozent des globalen Wohlstands. Wir haben eine riesige Bevölkerung. Wir haben in der Tat demographische Probleme, die uns abverlangen, mehr, nicht weniger Migranten hereinzubringen, um die Lücken in unserem Wirtschaftssystem zu füllen.«

UN News Centre: »Können Sie das näher ausführen?«

Sutherland: »Nun, wenn Sie Deutschland als Beispiel nehmen, ‒ Deutschland hat die niedrigste Geburtenrate der Welt. Die niedrigste Geburtenrate der Welt erfordert es, dass eventuell über eine Million Einwanderer pro Jahr über die nächsten 30 Jahre hinweg herkommen, um eine Situation zu erhalten, in der man dieselbe Anzahl Rentner gegenüber der von Arbeitern in 30 Jahren hat.«

 

Quelle: www.euractiv.com

 

Sutherland weiter:

»Also, Deutschland reagiert gut darauf. Ich glaube aber nicht, dass sie von der Kalkulation angetrieben sind, die ich gerade beschrieb. Ich denke, Frau Merkel handelt aus den moralischen Gründen, die sie ausgedrückt hat. Und ich habe persönlich gehört, wie sie das betonte. Und ich glaube ihr. Aber ich denke, da gibt es auch ein wirtschaftliches Argument, das auch in anderen Teilen Europas offensichtlich ist, besonders in Spanien, Italien und Portugal zum Beispiel, wo es riesige Probleme in der Zukunft geben wird, wenn Migration nicht stattfindet.

Wir müssen also lernen, dass unsere Mitgliedschaft in der menschlichen Rasse eine Menschlichkeit schafft, die wir gegenüber jedermann zeigen müssen und eine Integrationsfähigkeit, die einige nicht in der Lage scheinen zu akzeptieren.

Man kann heute nicht eine Gesellschaft haben, die anderen das Recht auf Teilhabe wegen ihrer Rasse oder Religion abspricht. Wir müssen gemeinsame Werte haben aber nicht dasselbe Blut […].«

 

Souveränität ist eine Illusion, Abschaffung des historischen Gedächtnisses

 

UN News Centre: »Was ist Ihre Botschaft an Regierungen?«

Sutherland: »Ich werde die Regierungen darum bitten, zu kooperieren und anzuerkennen, dass Souveränität eine Illusion ist – dass Souveränität eine absolute Illusion ist, die wir hinter uns lassen müssen. Die Tage, als man sich hinter Grenzen und Zäunen verstecken konnte, sind lange vorbei. Wir müssen zusammenarbeiten und kooperieren, um eine besserer Welt zu erschaffen. Und das bedeutet, einige dieser alten Schibboleths [hebr. Getreideähre, bedeutet abgedroschene Konvention, Anm.] abzuschaffen, einige alte historische Erinnerungen und Bilder unseres eigenen Landes abzuschaffen und anzuerkennen, dass wir alle Teil der Menschheit sind.«

 

Peter Sutherland hat auch die EU-Kommissarin für Innenpolitik, Cecilia Malmström, längst unter seine Fittiche genommen. Malmström erlangte unrühmliche Bekanntheit wegen ihres Richtlinienentwurfs zur Blockierung von Webseiten im Internet auf EU-Ebene.

 

In einem gemeinsamen Artikel »Herausforderung Immigration: Europäische Politiker sollten soziale Gemeinschaften der Vielfalt akzeptieren« schrieben beide bereits am 20.7.2012:

»Europa sieht sich einem Zwiespalt bei der Einwanderung gegenüber. Mainstream-Politiker werden von fremdenfeindlichen Parteien als Geisel gehalten, übernehmen Anti-Einwanderungsrhetorik, um eine ängstliche Öffentlichkeit zu gewinnen, während die im Ausland Geborenen in Schulen, Städten und am Arbeitsplatz zunehmend an den Rand gedrängt werden. Doch obwohl es in weiten Teilen Europas hohe Arbeitslosenzahlen gibt, fehlen vielen Arbeitgebern die Arbeiter, die sie benötigen. Ingenieure, Ärzte und Krankenschwestern gibt es zu wenige. Genau wie Arbeiter in der Landwirtschaft und Arbeiter im Gesundheitswesen. Und Europa kann nie genug Unternehmer haben, deren Ideen die Wirtschaft antreiben und Jobs schaffen.«

 

Die EU träumt den Großmachttraum von EUrabien

 

»Letztes Jahr während der Arabischen Revolution verpasste die EU eine historische Chance, damit zu beginnen, die beiden Seiten des Mittelmeers zusammenzuweben«, so Sutherland und Malmström in ihrem Artikel. Diese »verpasste Chance« soll jetzt nachgeholt werden, so scheint es.

 

Auftritt beim Council on Foreign Relations: 45 Millionen Einwanderer für Deutschland

 

Am 30. September 2015 hatte Peter Sutherland einen Auftritt beim einflussreichen US-Thinktank Council on Foreign Relations (CFR). Anwesend waren Teilnehmer aus der Thinktankszene, Premium-Medienleute, Wissenschaftler, Vertreter von Nichtregierungsorganisationen und Politiker. Thema der Versammlung: »A Global Response to the Mediterranean Migration Crisis« (Eine globale Antwort auf die Flüchtlingskrise im Mittelmeerraum).

 

Ebenfalls Vortragender war William Swing, der Generaldirektor der International Organization for Migration. Den Vorsitz führte George Rupp, emeritierter Professor der Columbia University und ehemaliger Direktor des International Rescue Committee (internationale Hilfsorganisation für Flüchtlinge).

 

Dort, unter seinesgleichen, redete Sutherland bei der anschließenden Aussprache Klartext. Man spielte sich dort die Stichworte und Bälle gegenseitig zu:

 

Das fehlende Element für die Weltwirtschaft: Der freie Fluss von Menschen

 

William Swing: »Peter, sie gründeten die WTO. Und zwar wegen des freien Verkehrs von Kapital, Gütern und Dienstleistungen. Wodurch passiert das? Durch Menschen! Es gibt aber noch keine freie Bewegung von Menschen! Und das ist das Element, worüber Sie sprechen, was tatsächlich noch fehlt.«

 

Der Einwurf des Generaldirektors der internationalen Organisation für Migration ist entlarvend. Es geht hier in Wirklichkeit nicht um ein humanitäres Anliegen, sondern um die Entfesselung der freien Verfügbarkeit von Menschen und darum, eine Forderung der WTO umzusetzen. Diese Forderung ist zutiefst unethisch und anti-human, insbesondere, wenn man bedenkt, in welchem Kontext sie derzeit erhoben wird.

 

Swing weiter: »Lassen Sie mich Ihnen schließlich zwei oder drei Herausforderungen entgegenschleudern. Also Punkt 1: Die Sicherheitssituation ist ganz wichtig [gemeint sind Visa, Bereitstellung von Jobs, Unterbringung, Anm.], Punkt zwei: Migration in großem Ausmaß ist unvermeidbar, notwendig und wünschenswert. Punkt drei. Die Herausforderungen. Das ist es, was wir haben werden, wenn wir Erfolg haben wollen. Als Erstes müssen wir das öffentliche Narrativ über Migration ändern. Jetzt ist es toxisch. Es ist giftig. Migration hat einen schlechten Namen.«


Diese Forderung nach der Manipulation des öffentlichen Diskurses ist Kopp-Lesern bereits von Soros & friends und seinem Spendennetzwerk der Zwölf vertraut.

 

Swing fährt fort mit einer Eloge auf die großartigen Ergebnisse der Einwanderung in den USA mit Hinweisen auf die vielen Nobelpreisträger, die zu 40 Prozent nicht in den USA geboren waren. Dann entsteht eine Diskussion mit Vorschlägen, wie man das Narrativ über Migration positiv verändern könne.

 

Sutherland: »Ich denke, Fakten zur Demographie sind äußerst wichtig. Ich meine, die niedrigste Geburtenrate der Welt, Deutschland, die Tatsache, dass es wahrscheinlich 1,5 Millionen pro Jahr braucht – wenn ich bei dieser Zahl richtig liege – um über die nächsten 30 Jahre das Verhältnis zwischen Rentnern und arbeitender Bevölkerung aufrechtzuerhalten, Italien und Spanien und so weiter im europäischen Kontext. Dasselbe Problem und sogar noch dramatischer […] stellt sich bei Japan. Ich denke, dass ist sehr wichtig!«

 

Aufgabe der Medien: Die Ängste der Menschen haben nichts mit der Wirklichkeit zu tun!

 

Swing: »George [Rupp], kann ich noch einen Punkt anführen? Peter hat mich daran erinnert, und er hat absolut recht: Ich denke, dass die Basis von Beweisen extrem wichtig ist. Die Menschen haben Ängste und wir müssen uns mit diesen Ängsten befassen. Die haben nichts mit der Wirklichkeit zu tun, aber wir müssen ihnen erzählen, dass sie nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben! Wir haben es mit Stereotypen zu tun.

 

Sutherland weiter:

»Ich glaube, es gibt eine große Anzahl von Beweisen über den ausnahmslos positiven Beitrag von Migranten in der ganzen Welt und auch Europa. Migranten haben niedrigere Arbeitslosenzahlen. Sie machen eher positive Steuerbeiträge, als dass sie eine Bürde für die nationalen Haushalte wären. Sie haben ein höheres Innovationsniveau und einen größeren Appetit nach Ausbildung. Das sind Fakten, die nach außen getragen werden müssen. Ich denke also, dass Fakten ein wichtiger Teil davon sind.«

 

Sutherlands Fakten sind leider falsch. Das rührt vor allem daher, dass er die Einwanderung in klassische Einwanderungsländer (Nordamerika, Australien etc.) mit der nach Europa ständig vermengt. Da die Einwanderung in erstere Länder weitgehend bedarfsorientiert verläuft, gibt es entsprechend auch keine Einwanderung in die (dort kaum vorhandenen) Sozialsysteme wie es in einigen EU-Ländern stattfindet, weswegen man die Ergebnisse von Migration hier und dort auch nicht undifferenziert vergleichen kann.

 

Dem »Demografieportal des Bundes und der Länder ist« zu entnehmen: »Menschen mit Migrationshintergrund verfügen in Deutschland tendenziell über ein geringeres Bildungsniveau als andere Deutsche.«

 

Der Anteil an Arbeitslosen unter Migranten liegt in Deutschland seit Jahren höher als gegenüber Deutschen – alles Binsenweisheiten.

 

Der »Wirtschaftsexperte« Sutherland unterschlägt auch geflissentlich die gesteigerte Produktivität der Wirtschaft und den Trend zu mehr Automatisierung, der keineswegs für die Zukunft dieselbe Anzahl von Arbeitenden mehr erforderlich macht, schon gar nicht für die nächsten 30 Jahre. Und er unterschlägt systematisch die Tatsache, dass z. B. Japan seit Jahrzehnten schrumpfende Bevölkerungszahlen hat, ohne seinen Wohlstand eingebüßt zu haben, im Gegenteil.

 

Sutherlands geforderte 30 bzw. 45 Millionen Einwanderer für Deutschland wären aber mit Sicherheit das Ende unseres Landes, so wie wir es kennen. Aber genau das möchte er!

 

Entschlossen, die Homogenität der Völker zu zerstören

 

Sutherland weiter: »Und wenn man Twitter anschaut – ich hab das erst vor Kurzem gelernt. Ich kann es noch kaum. Ich bin so unbedarft darin (Gelächter). Aber die Tweets, die ich erhalte, sind absolut furchtbar. Aber je furchtbarer sie sind, desto mehr Spaß macht es mir, denn jeder Idiot, der sie liest oder Nicht-Idiot, der sie liest, der daherkommt und mir sagt, dass ich dazu entschlossen wäre, die Homogenität der Völker zu zerstören, hat verdammt nochmal absolut recht! (»dead bloody right«) Genau das habe ich vor! (Applaus, Gelächter).


Wenn ich es morgen tun könnte, würde ich sie zerstören, meine eigenen eingeschlossen. Ich würde immer noch Irland im Welt-Cup anfeuern und Ihnen eifrig erzählen, dass Ihr großer Erfolg als Nation [USA, Anm.] natürlich der irischen Einwanderung zu verdanken ist.« (Gelächter

 

Manipulation der politisch nicht interessierten Bevölkerung

 

Der nächste »Fragesteller«: »Hi. Chris Bashinelli, National Geographic. Haben Sie vielen Dank für alles, was Sie tun! […] Ich bin neugierig darauf, was man mit dem großen Anteil der Bevölkerung machen soll, der an diesem Thema offenbar uninteressiert ist – wissen Sie, Menschen die MTV oder TMZ sehen oder das People Magazin [=engl. »Gala«] lesen, denn das ist der Teil der Bevölkerung, den ich zu erreichen versuche. Und erreichen wir sie besser auf einer praktischen Ebene oder auf einer emotionalen, altruistischen Eben? Und wie machen wir das?«

Sutherland: »Nun, Sie sind doch der Experte!« (Gelächter).

»Ich denke, man muss es auf beide Arten tun, über Emotionen und praktisch. Aber wissen Sie, ich weiß, dass es da einen riesigen Anteil der öffentlichen Meinung gibt, der von der Debatte überhaupt nicht beeinflusst ist. Sie haben angeborene Vorurteile, es ist nicht wahrscheinlich, dass sie sich ändern. Natürlich ist das richtig. Aber es gibt genauso eine Menge Leute, die offen dafür sind, aufgeklärt und trainiert zu werden. Und es ist erstaunlich, wenn man sich hinsetzt und die Reaktion auf eine emotionale Geschichte anschaut.«

 

Deutschland muss bezahlen für die Taten des deutschen Nationalismus

 

[Sutherland bezieht sich des Öfteren enthusiastisch auf den emotionalen Erfolg des Fotos des kleinen Flüchtlingsjungen Aylan Kurdi, Anm.].

»Ich meine, die unglaubliche Offenheit der deutschen Gesellschaft, die, wie man von der politischen Wirklichkeit ausgehend sagen könnte, eine Menge bezahlen muss, was ihre grauenhaften Taten betrifft, die im Namen des deutschen Nationalismus begangen wurden. Aber wenn man sich das Öffnen der Häuser anschaut, das Willkommenheißen der Menschen ... Also ich denke, wir müssen uns weiter voranwühlen, eine Geschichte verkaufen, an die wir alle glauben können und unsere Hand auf unser Herz legen und sagen, dass wir stolz sind dazuzugehören. Aber ich denke, wir müssen unsere Stimme lauter erheben ‒ wir alle!«

Swing: »Wir müssen die Debatte ändern, wir werden nie irgendwo hinkommen mit der Debatte über Identität […] Wir müssen sie aber ändern. Wenn wir das nicht schaffen, werden wir verlieren.«

 

Sutherland weiter: »Im Lichte des Gesagten: wir müssen hier öffentlich aufstehen, und wir müssen kämpfen. Und meine Wenigkeit – und ich bin ein winziger, kleiner Akteur in diesem Spiel ‒ ich denke, dass es von äußerster Wichtigkeit ist, die Medien zu erreichen. Die Medien ins Boot zu holen ist der Schlüssel. Wir müssen da draußen sein und mit den Medien reden. Es ist großartig zu Euch Leutchen zu sprechen, aber ich vermute, nach den nickenden Köpfen zu urteilen, dass es bedeutet, offene Türen einzurennen. Und ich meine, wir müssen wirklich bei Euch offene Türen einrennen, um Euch dazu zu bringen, dass Ihr die geschlossenen Türen einrennt. Aber wir müssen auch bei dieser Sorte von Spinnern die Türen einrennen, der Beklopptenbrigade, die weite Teile unserer Medien in der modernen Welt beherrschen und eine Giftigkeit schaffen, die eine verdammte Schande ist. Und wir müssen anfangen, dies zu sagen.«

 

Panik bei den Eliten

 

Der Ton der Debatte beim Council on Foreign Relations lässt aufhorchen! Er ist von gewisser Panik geprägt – und das ist gut so! Die Top-Elite weiß offensichtlich, dass sie auf Messers Schneide geht – daher auch die Forderung nach einer Kontrolle des öffentlichen Diskurses. »Sonst werden wir verlieren!« Die globale Elite hat mit der momentanen unkontrollierten Einwanderung das Boot gewissermaßen übersteuert.

 

Wir alle kennen den Frosch, der gut zu Tode gekocht werden kann, wenn man das Wasser nur langsam erwärmt. Das war bisher der Fall.

 

Jetzt hat man einen Fehler begangen: Man hat zu viel Gas gegeben, und der Frosch hat plötzlich bemerkt, dass die Temperatur bedrohlich ansteigt und dass er gesotten werden soll, und er droht, aus dem Kochtopf zu springen.

 

Sorgen wir alle dafür, dass er auch wirklich weit springt!

 

Unter dem Vorwand und dem Deckmantel einer humanitären Rhetorik vollzieht sich ein historisch einmaliges Menschheitsverbrechen.

 

Wer immer noch glaubt, Peter Sutherland und Konsorten seien globale Wohltäter, der sei daran erinnert, wie er sich in Irland nach Hereinbrechen der Finanz-Krise 2008 verhielt: Er brandmarkte, dass »Gehälter, Lohnkosten und Pensionen zu hoch« seien und mahnte die Regierung zu »harten Entscheidungen«.

 

»Unsere Kosten sind immer noch zu hoch. Wir haben dabei versagt, unsere Kosten zu beschneiden, besonders, aber nicht nur, bei Löhnen und Gehältern, im Verhältnis zu anderen europäischen Ländern.«


Wetten, dass wir in nicht ferner Zukunft solche Sprüche von unserer eigenen Regierung hören werden, wenn wir es nicht schaffen, den Zustrom von Flüchtlingen einzudämmen und die Gründe dafür an der Wurzel zu heilen?

 

Alle Kräfte, die guten Willens sind, sollten das Zeitfenster nutzen, dass sich durch einen Fehler der globalen Elite aufgetan hat und gemeinsam das obszöne Experiment stoppen, das die Welt, so wir sie kennen, vernichten soll.

 

Wenn Sutherland sagt: »Wir müssen hier alle aufstehen und kämpfen«, – was bedeutet das für uns? Wenn »sie« aufstehen und kämpfen sollen, sollten »wir« sitzen und Zuschauer bleiben?

 

Es ist längst an der Zeit, dass Menschen, die sich traditionell eher der politischen Linken nahe fühlen, die Menschlichkeitsrhetorik der Migrationslobbyisten durchschauen und aufhören, sich vor ihren Karren spannen zu lassen! Denn die Migranten sind nur der Rammbock, mit dem unsere Welt geschleift werden soll. Sie werden ebenso missbraucht wie wir!

 

Die totale Verfügbarkeit von Menschen, Kapital und Waren herzustellen, ist das erklärte Ziel einer offensichtlich geisteskranken und größenwahnsinnigen Elite. Diese globale Kabale zu stoppen, sollte über politische Gräben hinweg unser aller Ziel sein!

 

 

 

 

 

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