Tuesday, 28. June 2016
25.11.2015
 
 

Wer finanziert den IS?

Friederike Beck

Auf dem G-20-Gipfel in Antalya am 15. und 16. November ließ der russische Präsident Wladimir Putin eine Bombe platzen. Seltsamerweise hörte man über die brisanten Informationen wenig bis gar nichts in den westlichen Medien.

»Ich lieferte Beispiele, die mit unseren Daten unterlegt sind, über die Finanzierung von Einheiten des Islamischen Staates durch natürliche Personen in verschiedenen Ländern. Die Finanzierung kommt wie wir herausgefunden haben aus 40 Ländern, darunter einige G20-Mitglieder«, so der russische Präsident in Antalya. »Es ist unmöglich den IS zu schlagen, ohne seine Finanzierung abzuschneiden.«

»Dieses Thema [der Terrorismusbekämpfung] war zentral. Besonders nach der Tragödie in Paris begreifen wir alle, dass die Mittel der Terrorismusfinanzierung unterbrochen werden sollten.«

Zum Beweis seiner Worte legte Putin den Versammelten Satelliten- und Luftbilder vor, die das Ausmaß des IS-Ölhandels zeigen. »Ich habe die Satellitenbilder, die das wahre Ausmaß des illegalen Handels mit Öl und Erdölprodukten demonstrieren, unseren Kollegen gezeigt. Transportkonvois ziehen sich über Dutzenden Kilometer und erstrecken sich bis zum Horizont, wenn man sie aus einer Höhe von 5000 Metern anschaut«, sagte der russische Präsident anschließend auf einer Pressekonferenz.

Wartende Öltrucks im Fokus der russischen Bomber

Quelle: YouTube Screenshot.

 

Der russische Generalstab ließ zu den Filmaufnahmen verlauten, man habe ca. 500 Öltanklastwagen zerstört, die illegal Öl von Syrien zur Weiterverarbeitung in den Irak transportieren. »In den vergangenen Jahren haben der Islamische Staat und andere Extremistengruppen auf den Territorien, die sie kontrollieren, Operationen einer sogennannten ›Pipeline auf Rädern‹ organisiert«, so der Sprecher des russischen Generalstabs Andrej Kartapolow.

 

Auf diesem Wege seien Hunderttausende von Tonnen Rohöl zur Weiterverarbeitung in den Irak geliefert worden. Die Einkünfte aus diesen illegalen Exporten sei eine der Haupteinnahmequellen der Terroristen.

 

Um welche Summen geht es?

Spiegel online berichtete im September, dass mindestens 14 Öl- und Gasfelder im Irak und in Syrien mit ihren Förderanlagen und Raffinerien in der Hand des IS seien, »manche von ihnen seit zwei Jahren«. Davor seien sie in der Hand der Al-Nusra-Front gewesen. Auf »täglich zwischen ein bis fünf Millionen Dollar wurden die Öleinnahmen des IS zuletzt geschätzt«. Das macht im Jahr zwischen 365 Millionen und 1,825 Milliarden Dollar. Putin sagte in Antalya weiter:

»In den ersten paar Tagen hat unsere Luftwaffe 500 Öltrucks zerstört, was die Ölexportkapazitäten der Militanten stark reduzierte und dementsprechend ihre Einkünfte aus dem Ölschmuggel.«

 

Gleichzeitig kündigte der Chef der operativen Verwaltung des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Generaloberst Andrej Kartapolow, nach Eintreffen des französischen Flugzeugträgers gemeinsame Aktionen mit der französischen Luftwaffe an – ein ungemein genialer und kaum zu kritisierender Coup der Russen, die NATO bloßzustellen, die in der IS-Bekämpfung auf verdächtige Art versagte.

 

Denn Putin tat nichts anderes als die »Bemühungen« der US-geführten Koalition, den IS zu bekämpfen, als völlige Show zu entlarven. Denn Kolonnen von öltransportierenden Lastwagen zu identifizieren, dürfte wohl kaum das Problem gewesen sein. Aber was dann?

 

Allein diese Demonstration von Bildbeweisen zeigte schon, dass die westlichen IS-Bekämpfer bisher eher ein Bühnenstück aufführten, als ernsthaft eine Terrorbande zu behindern. Ab jetzt wird es spannend: Denn um welche 40 Länder geht es wohl, darunter auch G20-Länder, aus denen der IS-Terror finanziell unterstützt wird?

 

Nach dem PR-Coup der Russen begannen ganz plötzlich auch die USA, Interesse für die IS-Ölschmuggelflotte zu zeigen. Am 16. November 2015 lesen wir:

»Am Montag griffen US-A-15- und AC-130-Bomber eine Flotte von Trucks an, welche der Islamische Staat nutzte, um Öl aus Syrien herauszuschmuggeln, eine große Einkommensquelle der militanten Gruppe. Nach anfänglichen Einschätzungen zerstörte die US-Luftwaffe 116 der 295 Lastwagen bei einer Anlage in der Nähe von Deir-Ezzor.

Die USA hatten sich aus Sorge um zivile Verluste früher dabei zurückgehalten, die Öltankwagen anzugreifen, berichtete die News York Times, und US-Flugzeuge ließen eine Stunde vor der Bombardierung Flugblätter fallen, welche die Fahrer dazu aufriefen, ihre Trucks zu verlassen, neben anderen Aktionen, um das Leben von Zivilpersonen zu verschonen. Der IS nutzte seine Flotte von ca. 1000 Lastwagen, um ca. 40 Millionen Dollar pro Monat [!] zu verdienen, um seine Operationen zu finanzieren.«

Bitte halten Sie an dieser Stelle einen Moment inne, um einige Tränen der Rührung zu vergießen. Danke!

 

Zu schade, dass diese besondere Form der Sensibilität gegenüber Zivilisten, wie freundliche Flugblattabwürfe, weder bei den Hunderttausenden von rein zivilen Opfern während des Irakkrieges und der Zeit der US-Besatzung noch bei den unzähligen zivilen Opfern von Drohnen-Exekutionen zur Anwendung kam bzw. kommt.

 

Russen handeln auch im nationalen Interesse der USA

 

In einem Interview mit Press-TV erklärte der amerikanische Geheimdienstoffizier und Senior Fellow des London Center for Policy Research Oberstleutnant a. d. Anthony A. Shaffer zu den Erfolgen der Russen in der Bekämpfung des IS:

»Zum ersten Mal tun die Russen, was wir schon vor einem Jahr hätten tun sollen. Sie bekämpfen die befestigten Anlagen des IS im Innern Syriens. So sehr ich auch denke, dass es für Präsident Obama ärgerlich ist, so ist es doch so, dass die Russen den Job machen, den die Vereinigten Staaten schon vor einem Jahr hätten tun müssen. Und an diesem Punkt ist damit auch gesagt, dass die Russen tatsächlich den nationalen Interessen der USA helfen, indem sie handeln. Und das größte Thema ist, Syrien davor zu bewahren, ein unregierbarer Staat zu werden, ein Raum und Magnet nur für Terroristen.«

 

Ab ca. min. 3:00

 

Ineffizienz: US-Piloten müssen unverrichteter Dinge zurückkehren


Zu dieser seltsamen Ineffizienz der Bekämpfung des IS seitens der US-Administration passen Berichte, die darauf hinweisen, dass US-Piloten drei viertel ihrer Luftschläge nicht genehmigt bekommen und mit ihrer Munition an Bord wieder umdrehen müssen. »Wir bekommen die Erlaubnis nicht, auch wenn wir ein klares Ziel im Visier haben«, beschwerten sich Piloten gegenüber dem republikanischen Abgeordneten von Kalifornien Ed Royce, der auch Vorsitzender des House Foreign Affairs Committee ist. Royce:

»Es verstrichen zwölf Monate während ISIS auf dem Vormarsch war, ohne das die USA ihre Luftüberlegenheit genutzt hätten. Jetzt, wo die Piloten zurückkommen und mit uns reden, berichten sie, dass sie 75 Prozent ihrer Bombenfracht nicht abwerfen können.«

Vier-Sterne-General a. D. Jack Keane sagte gegenüber dem Free Beacon dazu: »Die war von Anfang an absurd.« Präsident Obama habe persönlich angeordnet, keine zivilen Opfer zu akzeptieren. »Aber es gibt immer irgendwelche zivilen Kollateralschäden. Wir haben die besten Fähigkeiten der Welt, um zivile Opfer zu vermeiden.« Obama habe laut Keane darauf geantwortet: »›Sie verstehen wohl nicht. Ich will keine zivilen Verluste. Null.‹ Das hat unsere sogenannten Einsatzregeln auf einen Grad zurückgefahren, den wir nie zuvor in irgendeinem Lufteinsatz hatten, angefangen bei Desert Storm bis heute.«


Der neokonservative Free Beacon brachte diese Meldung jedoch nur, um Obama als Weichei darzustellen, nicht um die merkwürdige IS-Strategie der USA an sich zu hinterfragen. In Russland wundert man sich derweil, dass im US-Fernsehen bei PBS report jetzt schon militärische Erfolge der Amerikaner mit russischem Bildmaterial »bewiesen« werden.

 

Dies mag man unter »Peinlichkeiten« rubrizieren. Von einer anderen Kategorie ist jedoch, was Untersuchungen innerhalb des Pentagon über die geheimdienstliche Darstellung des Vormarsches des IS im letzten Jahr angeht: Die New York Times schrieb am 21.11.2015, dass Analysten des US Central Command Berichte für den Militärgeheimdienst und die Politik verfassten, welche die Niederlage der irakischen Armee gegenüber dem IS dokumentierten. Der letztgültige Bericht wurde jedoch von den Geheimdienstoberen dahingehend umgeschrieben, dass die irakische Armee sich nur neu gruppierte, jedoch nicht vernichtend geschlagen worden war.

 

CENTCOM-Analysten sagen, dass Geheimdienstvorgesetzte »besonders begierig waren, ein optimistischeres Bild von Amerikas Rolle im Konflikt zu zeichnen«. Es sollte offenbar das amerikanische Versagen bei der Ausbildung irakischer Truppen und das Versagen der irakischen Armee beim Zurückschlagen des IS »maskiert werden«.

 

Die Diskussion in der NYT hat einen bestimmten Tenor, der das Problem jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach bewusst nicht tief genug auslotet. Es geht salopp gesagt nur um Pleiten, Pech und Pannen, die »geschönt« werden sollten.

 

Das Wunder des IS: 800 Mann schlagen 30 000

 

Es gibt aber noch eine andere Version der Dinge: Bis heute ist es vielen Beobachtern ein Rätsel, wieso die irakische Armee mit rund 30 000 Mann, die zwischen 2004 und 2014 für rund 25 Milliarden US Dollar an Ausbildung und Ausrüstung aufgebaut wurde, so seltsam kläglich versagte, als der leichtbewaffnete IS mit 800 Mann (!) im Juni 2014 fünf große nordirakische Städte überrannte. Der britische Guardian schrieb am 12. Juni 2014:

»Die ISIS-Extremisten wanderten frei durch die Straßen von Mosul und waren ganz offen überrascht, mit welcher Leichtigkeit sie Iraks zweitgrößte Stadt nach drei Tagen sporadischen Kampfes hatten einnehmen können.«

Nach der Einnahme des Gebietes war der vorher leichtbewaffnete IS dann schwerbewaffnet, denn die Fanatiker hatten natürliche alle Waffen- und Ausrüstungslager der irakischen Armee geplündert. Sofort nach den Eroberungen startete der IS Waffentransporte Richtung Syrien.

 

»Ich kenne die Gründe, warum die Armee zusamenbrach. Aber es ist jetzt nicht die Zeit, die Schuld irgendjemandem zu geben, der der Armee befahl, sich zurückzuziehen. Sogar wenn es eine List ist, müssen die verantwortlichen Generäle zur Rechenschaft gezogen werden. Eine Verschwörung hat dazu geführt, dass Mosul vom IS besetzt wurde. Wer immer verantwortlich ist, wird nicht davonkommen, mit dem, was er getan hat«, so der am 14. August 2014 auf Druck der USA zurückgetretene irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki.

 

Der Guardian zitiert noch eine weitere Stimme: Hamad al Mutlaq, ein Parlamentarier und Mitglied des Verteidigungskomitees des Parlments in Bagdad:

»Ich bin überzeugt, dass das , was in Mosul geschah, absichtlich verschuldet wurde, oder es gibt eine Abmachung zwischen den Parteien, denn es ist unmöglich, dass eine Armee nicht in der Lage ist, gegen eine Gruppe standzuhalten, die aus ein paar hundert Mann besteht.«

Im Juni 2014 begaben sich eine halbe Million Menschen vor dem IS auf die Flucht. Viele davon versuchen heute Europa zu erreichen.

 

Nach der Besetzung der wichtigsten kurdisch-irakische Erdölgebiete im Juni 2014 weitete der IS sein Engagement unaufhaltsam auf die syrischen ölreichen Gebiete aus und vermeldete bereits Anfang Juli die Eroberung bzw. Übernahme des größten syrischen Ölfeldes al-Omar in der ostsyrischen Provinz Deir-Ezzor von der Al-Nusra-Front.

Die Rolle der EU


Wer hatte eigentlich mit der Förderung des illegalen Ölexports aus Syrien begonnen? War das nicht die EU höchstselbst? Diese hatte bekanntlich im Januar 2012 verkrüppelnde Wirtschaftssanktionen gegen das Land des »bösen Diktators« verhängt, die bis heute in Kraft sind, obwohl nunmehr 75 Prozent der Bevölkerung Syriens unter der Armutsgrenze lebt. Damit hatte die EU aktiv zur Destabilisierung, ja Aushungerung, des Landes beigetragen und eine Ursache für die aktuellen Flüchtlingsströme mit gesetzt. Die Sanktionen der EU wurden am 12.10.2015 sogar erneut bekräftigt! Der Beschluss des EU-Rates 2015/1836 ist ein Dokument des Kleingeistes und der Rachsucht: Die EU möchte die einflussreichen Familien Assad und Maklouf sowie die syrische Armee schädigen und ruiniert dabei ungerührt ein ganzes Land. In Wirklichkeit wäre längst Realpolitik angezeigt, anstatt krampfhaft an der falschen Politik des »Assad must go« festzuhalten.

 

Im April 2013 hatte sich die EU aber dazu entschlossen, den Boykott von Ölexporten aus von Rebellen kontrollierten Gebieten aufzuheben, um die Unterstützung für Rebellen, die Präsident Assad stürzen wollten, anzufeuern. Außerdem erlaubte die EU Investitionen in die Ölindustrie Syriens, unter der Bedingung, dass das Gebiet von Rebellen gehalten wurde. Zu diesem Zeitpunkt war aber bereits bestätigt, das al-Qaida die Hauptölregion bei Deir-Ezzor besetzt hatte.

 

In erhabener Schlichtheit sagte damals Außenminister Guido Westerwelle:

»Wir wünschen uns eine gute wirtschaftliche Entwicklung in den Gebieten, die von der Opposition kontrolliert werden. Daher heben wir die Sanktionen auf, welche die Arbeit der moderaten Opposition behindert. Das bedeutet ziemlich sicher eine Stärkung der demokratischen Opposition, denn es bewirkt, das die Menschen erkennen, dass es eine wahre Alternative zum Assad-Regime gibt.«

Das einzige Problem: Das EU-Handeln war völkerrechtswidrig und die sogenannte »moderate Opposition« ein Wahngebilde des Westens, ein Narrativ, welches er seiner gutgläubigen Öffentlichkeit verkaufte. Auch die FSA (Free Syrian Army) brüllte in der Zeit ihres kurzen Bestehens vor all ihren Ankündigungen immer »Allahu Akbar« in die Kamera. Längst hat sich der Mythos von den »Gemäßigten« in Luft ausgelöst. Um sie ist es ‒ sogar in den Medien ‒ still geworden. Danny the Syrian ‒ hat es ihn je gegeben? Und Selim Idriss, der nach Katar geflohene Stabschef der FSA, welche Armee befehligt er noch? – übrig geblieben sind die Nicht-Gemäßigten.

 

Aber auch als dies immer deutlicher wurde, hat die EU ihre Sondergenehmigung für illegal exportiertes Öl nicht zurückgenommen!

 

Einige EU-Staaten kaufen Öl vom IS

 

Schon vor einem Jahr drang Alarmierendes über die Verwicklungen der EU ins IS-Ölgeschäft an die Öffentlichkeit: Jana Hybášková (49), die Botschafterin der EU im Irak, ließ im September 2014 nach einem Treffen des EU-Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten die Katze aus dem Sack: Sie verkündete, dass mehrere EU-Mitgliedsstaaten Öl vom Islamischen Staat kauften und ihn damit mitfanzieren. Sie sagte damals wörtlich:

»Ich bitte die EU-Parlamentarier: Erlassen Sie kluge Sanktionen gegen jeden, der mit diesem illegalen Öl handelt. Das ist von größter Wichtigkeit. Bedauerlicherweise gibt es Mitgliedsstaaten der EU, die dieses Öl kaufen.«

 

Ab Minute 3 spricht Jana Hybášková vom Islamischen Staat und der Flotte von 5000 Öltanklastwagen, die den illegalen Ölhandel umsetzt. Sie fordert von der EU dringendst Sanktionen gegen diesen Export – ergebnislos wie wir wissen.

Rebecca Harms (Grüne), die im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten des EU-Parlaments sitzt, erklärte ob der Enthüllung empört:

»Es wäre Irrsinn, wenn EU-Staaten über Umwege die ISIS mitfinanzieren würden. Die EU-Kommission muss deshalb schnellstens prüfen, ob EU-Staaten in solche Öl-Geschäfte verwickelt sind, und die Namen öffentlich machen. Erst dann sollte man über mögliche Konsequenzen sprechen.«

Auf das Ergebnis der »Prüfung« der EU-Kommission warten wir noch heute.

Vom Nordirak nach Ceyhan und dort auf die Tanker in alle Welt

 

Kirkuk-Ceyhan Pipeline

Quelle: wikimedia commons



Das illegal unter Preis generierte syrische Öl entwickelte sich zum ganz großen, lukrativen Exportschlager für die Türkei: Ein Beispiel der Straflosigkeit von illegalem Ölexport über die Türkei in die Vereinigten Staaten wurde im August 2014 bekannt: »Die Saga von 1.032.212 Barrel Rohöl geht weiter«, schreibt Steptoe & Johnson PLLC, eine im Irak tätige »energy fim« am 6.8.2014.

»Vor einer Woche tauchte ein Tanker, der mehr als eine Million Barrel Öl aus der Kurdenregion im Nordirak geladen hatte, 60 Meilen vor dem Hafen von Galveston, Texas, USA, auf. Es war eine sehr ungewöhnliche Reise.«

Der Bericht beschreibt weiter, wie das Öl über eine neu installierte Pipeline, die durch die Kurdenregion geht, direkt in die Türkei floss und dann in Ceyhan auf einen Tanker verladen wurde, der unter der Flagge der Marshall Islands fuhr. Am 28. Juli versuchte das Ölministerium in Bagdad über US-Anwälte das illegal gewonnene Öl beschagnahmen zu lassen. Einen Tag später unterzeichneten US-Bundesrichter eine entsprechende Order, doch am nächsten Tag schon annullierten sie ihr eigenes Urteil wieder und argumentierten, der Tanker befinde sich noch in internationalen Gewässern, wo die US-Bundesgerichte leider keinen Einfluss hätten.

 

Es ist anzunehmen, dass bis heute illegal gewonnenes syrisches und irakisches Öl nach Ceyhan gepumpt und dort mit riesigen Gewinnen in alle Welt verschifft wird. Der IS scheint jedoch in letzter Zeit durch die kurdische Peschmerga im ölreichen Gebiet um Mossul zurückgedrängt worden zu sein.

 

Das Familienunternehmen der Erdoğans

 

Die Kooperation der Türkei mit dem IS geht aber noch tiefer, sie hat gewissermaßen einen familiären »Anstrich«. Dazu muss man wissen, dass Präsident Erdoğans Sohn Bilal im Reedereigeschäft unterwegs ist. Er ist einer der drei Besitzer einer maritimen Transportfirma namens BMZ Group Denizcilik ve İnşaat Sanayi Anonim Şirketi. Er soll aber noch weitere Firmen besitzen. Diese verfügen über Kais in den Häfen von Ceyhan und Beirut und schmuggeln von dort Rohöl in Tankern auch nach Japan.

 

Der türkische Oppositionspolitiker Gürsel Tekin und Vertreter der türkisch-republikanischen Volkspartei CHP, dem für seinen Mut wahrlich zu danken ist, sagte über diese Altivitäten:

»Präsident Erdoğan behauptet, dass es gemäß internationaler Transportregeln keinen rechtlichen Verstoß gibt, was Bilals Aktivitäten anbelangt. Sein Sohn betreibe ein normales Geschäft mit registrierten japanischen Firmen. In Wahrheit jedoch steckt Bilal Erdoğan bis zum Hals in Komplizenschaft mit dem Terrorismus. Solange sein Vater jedoch im Amt ist, wird er vor jedweder Strafverfolgung geschützt sein.«

Bilal Erdoğan ist international gut vernetzt; er wurde in den USA ausgebildet. Er machte seinen Master 2004 an der John F. Kennedy School of Government der Harvard University. Danach arbeitete er bei der Weltbank.

 

Die Begründung der EU für Sanktionen gegen Syrien war seinerzeit u. a. der übergroße Einfluss der Familie des Präsidenten Baschar al-Assad auf die Wirtschaft seines Landes. Die EU weigerte sich jedoch bis heute standhaft, den Elefant im Wohnzimmer der Türkei auch nur wahrzunehmen. Vorwürfe gegen das mutmaßlich korrupte »Familienunternehmen« Erdoğan gibt es schon seit geraumer Zeit, und sie werden in der Türkei kontrovers diskutiert.

 

Quelle: Sputnik News


Das Gesicht wahren

 

Das jüngste hektische Bombardement der Öltrucks des IS durch die US-Luftwaffe ist einzig eine Aktion zur Wahrung des Gesichts ‒ die Öffentlichkeit könnte sonst auf die seltsame Ineffizienz der US-Truppen seit über einem Jahr aufmerksam werden …

 

Der wahre Grund für die besondere Toleranz der USA dem Islamischen Staat gegenüber war neben einer gemeinsamen Interessenlage der Verbündete Türkei! Ihn wollten die USA bei Laune halten, da die Incirlik-Airbase bekanntlich in der Türkei liegt. Incirlik ist ein entscheidendes Drehkreuz für die US-Luftwaffe zur Versorgung ihrer Truppen im Irak und in Afghanistan. Auf dem Luftwaffenstützpunkt lagern auch 90 Atomwaffen vom Typ B61.

 

Joe Biden redet viel: Die Türkei, Saudi-Arabien, Katar, die Emirate als Terror-Finanzierer- und Waffenlieferanten – unter der Ägide der USA


Kein anderer als der amerikanische Vizepräsident Joe Biden lupfte für einen Moment den Schleier über dem unappetitlichen Anti-Assad-Bündnis der USA mit der Türkei und den Golfmonarchien als er am 2.10.2014 in einem Vortrag beim John F. Kennedy jr. Forum des Harvard Institute of Politics einen Auftritt hatte und nach der Frage eines Stundenten ins Plaudern kam:

 

Quelle: YouTube ab min. 53:20

»… Unsere Verbündeten in der Region waren unser größtes Problem in Syrien. Die Türken waren großartige Freunde, und ich habe eine großartige Beziehung zu Erdoğan. Ich habe viel Zeit mit ihm verbracht, die Saudis, die Emirate etc. Was haben sie gemacht? Sie waren so entschlossen Assad abzusetzen, und im Prinzip einen sunnitisch-schiitischen Stellvertreter-Krieg zu haben [grinst breit] – was machten sie? Sie pumpten Hunderte Millionen Dollar und Zehntausende Tonnen an Waffen in jeden, der gegen Assad kämpfte. Aber die Leute, die man ausrüstete, waren Al-Nusra und al-Qaida und die extremistischen Elemente von Dschihadisten, die aus anderen Teilen der Welt kamen.

Nun denken Sie, ich würde übertreiben. Schauen sie hin! Wohin führte das alles? Was jetzt passiert, ist, dass ganz plötzlich alle aufgewacht sind, denn diese Abteilung namens IS, die al-Qaida im Irak war, die, als sie eigentlich aus dem Irak herausgeworfen wurden, offenes Gelände und Territorium im Osten Syriens vorfanden, arbeitete mit AL-Nusra zusammen, die wir schon früher zu einer terroristischen Gruppe erklärt hatten [grinst breit], aber wir konnten unsere Kollegen nicht davon überzeugen, damit aufzuhören sie auszurüsten.«

So weit, so lächerlich. An der Harvard University (!) kann man sich als amerikanischer Vizepräsident offensichtlich ohne Weiteres hinstellen und, sorry, Schwachsinn erzählen.

 

Die Opfernummer klappte jedoch für Biden. Er stellte den bis dato unangefochtenen Hegemon der Region, die Weltmacht USA, als Opfer ihrer uneinsichtigen Verbündeten dar. Man habe sie in ihrem Eifer, die Fanatiker auszurüsten und Assad zu stürzen, einfach nicht stoppen können. Aber die Nummer wird ihm abgekauft! Biden weiter:

»Was passierte also? Ganz plötzlich – ich will nicht zu sehr ins Detail gehen ‒ sind sie zur Besinnung gekommen. Nun war der Präsident in der Lage, eine Koalition zusammenzubringen mit unseren sunnitischen Nachbarn, denn die Amerikaner können nicht wieder in eine muslimische Nation reingehen und der Aggressor sein. Es muss von Sunniten angeführt werden, um eine sunnitische Organisation anzugreifen. Jetzt haben wir zum ersten Mal, dass Saudi-Arabien die Finanzierung gestoppt hat. Jetzt erlaubt Saudi-Arabien, die Ausbildung von amerikanischen Truppen auf seinem Territorium unter ›title 10 open training‹. Die Kataris haben jetzt die Finanzierung der allerextremsten Elemente der terroristischen Organisationen eingestellt. Und die Türken: Präsident Erdoğan ist ein alter Freund, er erzählte mir: ›Sie hatten recht, Wir haben zu viele Leute durchgelassen.‹ Jetzt versuchen sie ihre Grenze zu schließen [breites Grinsen]. «

Biden tischt Lügen auf: Niemand hat sich besonnen, sondern vor allem die zunehmende Berichterstattung über das hässliche Terror-Geschäftsmodell drängte die Verbündeten immer mehr in die Defensive und in Erklärungsnot. Interessant ist, dass Katar laut Biden durchaus weiter den Terror finanziert. Und Saudi-Arabien Ausbildungen auf seinem Territorium gestattet, jedoch, wie es offiziell im Pentagon dazu heißt, werden saudische Truppen von US-Instrukteuren ausgebildet.

 

Das türkische Parlament hat den Weg für die Entsendung von Bodentruppen nach Syrien freigemacht

 

Biden weiter im Rechtfertigungsmodus:

»Haben Sie bemerkt, was die Türkei heute machte? Erdoğan sagte mir letzten Donnerstag, was er tun würde, er bat mich, nichts darüber zu erzählen, bis die Abstimmmung erfolgt sei. Sie votierten im türkischen Parlament dafür, Bodentruppen gegen den IS einzusetzen. Und den türkischen Luftraum für die NATO und andere Verbündete zu öffnen. Den türkischen Luftraum für unsere Drohnen zu öffnen.«


Die USA trainieren weiter Anti-Assad-Kämpfer

»Also diese Idee, dass es da eine Option gab, ist Fiktion, sie existierte nicht. Wir hätten, wenn wir irgendeinen Moderaten gefunden hätten, reinpumpen können – und übrigens, jetzt ist es ja öffenlich, wir haben moderate Kräfte trainiert, aber wir haben sie genau ausgesucht, um sicherzustellene, wer sie waren, und nun ist die Anzahl geheim, aber es gibt jetzt mehrere Tausend im Land, und es wir danach mehr geben.

Es ist absolute Fiktion, zu behaupten, dass wir früher schneller hätten handeln sollen. Saudi-Arabien musste erst herausfinden, dass das Ziel des IS nicht Ramadi war, sondern Mekka und Medina. Es hat eine Weile gedauert bis die Iraner die existenzielle Bedrohung durch eine radikale extremistische sunnitische Gruppe für den Iran erkannten. Es hat eine Weile gedauert, bis die Türkei herausfand, dass der IS eine direkte Bedrohung für ihr Wohlergehen ist. Es hat eine Weile gedauert, bis Russland erkannte, dass all diese Tschetschenen, die es in den Osten Syriens zog, wenn sie zurück nach Tschetschenien gehen, keine gute Sache wären. Also jetzt haben wir eine Koalition. Aber es wird noch einen furchtbar langen Kampf geben. Aber selbst, wenn wir es wollten, es kann nicht unser Kampf alleine sein. Dies kann nicht in einen US-Bodenkrieg gegen eine weitere arabische Nation im Mittleren Osten verwandelt werden.«

Biden gibt zu, das die USA einige Tausend Anti-Assad-Milizen ausbildeten, angeblich »moderate«, in Wirklichkeit mutierten sie zum IS, der gut bezahlt, wenn man dort Kämpfer wird.

 

Besonders Bidens letzte Bemerkungen sind in einem Ausmaß lächerlich, dass es schon tolldreist ist: Als ob die Türkei und die Golfmonarchien ihr eigenes »Kind« Islamischer Staat, falsch eingeschätzt hätten! Ganz zu schweigen von der stets absolut realistischen Einschätzung Russlands. Sie wollten ein Monster, um in Syrien schalten und walten zu können. Großosmanische Machtträume und lang gehegte Vorhaben zu Ziehung neuer Grenzen im Mittleren Osten durch die USA ergänzen sich. Doch da sich Assad und die syrische Armee als zäher erwiesen als erwartet, musste das Monster IS immer monströser werden, um endlich eine Gelegenheit zu Luftschlägen und/oder zum Entsenden von Bodentruppen nach Syrien konstruieren zu können.

 

Erdoğan tobt

 

Der Rückstoß für Biden nach dieser recht offenen Plauderei in Harvard ließ nicht lange auf sich warten. Die US-Verbündeten bei der Finanzierungs des IS verlangten ob der Enthüllungen empört eine Entschuldigung vom amerikanischen Vizepräsidenten.

 

Ein wutschnaubender Erdoğan ließ ausrichten, Biden habe sich zu entschuldigen oder er sei für ihn »Geschichte«: Biden entschuldigte sich auch prompt bei den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Türkei für seine Behauptung, sie hätten bei der Stärkung des IS geholfen.

 

Im Falle Saudi-Arabiens und Katars hatte es interessanterweise keine Beschwerden gegeben …

 

Seine Pressesprecherin Kendra Barkoff ließ ausrichten:

»Der Vizepräsident stellte klar, dass die Vereinigten Staaten das Engagement und die Opfer, die unsere Verbündeten und Partner einschließlich der Türkei weltweit auf sich nehmen, um die Geißel IS zu bekämpfen, sehr zu schätzen wissen.«

Hohn pur! Allen Tätern bei der Erschaffung des Monsters IS ist eigen, dass sie sich als die wahren Opfer hinstellen und ihnen das von den Medien auch noch abgekauft wird. Oder von Angela Merkel: Sie dankte der Türkei wiederholt für die Aufnahme von rund 1,8 Millionen syrischen Flüchtlingen, obwohl die Türkei maßgeblich daran mitgewirkt hat, deren Heimat zu zerstören. Bei ihrem jüngsten Besuch bei Präsident Erdoğan in Ankara kurz vor dessen Wiederwahl stellte Merkel gar die Wiederaufnahme der EU-Beitrittsverhandlungen und Miliardenzahlungen in Aussicht! Ein surrealistisch anmutendes Signal!

 

Abschuss des russischen Kampfflugzeugs durch Türkei nur logisch

 

Wie man die Türkei einschätzen muss, zeigt der jüngste Abschuss des russischen Kampfflugzeugs SU-24 über dem syrischen Luftraum: Die Türkei steht fest an der Seite des IS und will sich ihr Geschäftsmodell des lukrativen illegalen Ölhandels offensichtlich von Russland nicht verderben lassen. Diese Politik der Türkei gehört dringend eingedämmt, die jetzige taumelnde deutsche Regierung wird diese Arbeit nicht leisten können.

 

Mit Putins Hinweis auf 40 Nationen, aus denen der IS unterstützt wird, können wir eine Liste erstellen. Auf dieser Liste kann man ein Häkchen setzen hinter die USA, die EU-Kommission, einige EU-Staaten (welche sich die EU-Kommission weigert aufzuklären), die Türkei, Saudi-Arabien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate.

 

Weitere Informationsbomben sollten hochwillkommen sein und sind absolut nötig, um den IS zu entschleiern und um über eine informierte Öffentlichkeit Druck auf die wahren Verursacher von Leid und Chaos ausüben zu können.

 

 

 

 

 

 

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