Montag, 5. Dezember 2016
25.04.2013
 
 

FBI: Größte Terrororganisation der USA

Gerhard Wisnewski

Die beiden Terrorverdächtigen in den USA wurden – wie ihre Mutter behauptet –»vom FBI hereingelegt«? Kaum zu glauben. Und dennoch leider nichts Besonderes. Denn das FBI stiftet Menschen bereits seit Jahren zu Attentaten an und dürfte damit wohl die gefährlichste Terrororganisation der Vereinigten Staaten sein...

Da wäre zum Beispiel der zum Islam konvertierte 45-jährige Walmart-Lagerist James Cromitie aus Newburgh, Orange County. Um 2010 herum schloss der zum Islam konvertierte Amerikaner Freundschaft mit einem gewissen Maqsood. Der, so schrieb das US-Politikmagazin Mother Jones, erklärte ihm irgendwann, er sei ein Kontaktmann der pakistanischen Terror-Gruppe Jaish-e

Mohammed und solle in den Vereinigten Staaten ein Team für den Heiligen Krieg zusammenstellen.

 

 

Eine Bomben-Idee

 

Maqsood hatte da auch schon eine Bomben-Idee: Wie wär’s, wenn man in der Bronx ein paar Synagogen sprengen und ein paar Flugzeuge mit Raketen beschießen würde? Rein zufällig habe er da zwei Stinger-Raketen – Sprengstoff und Waffen sowieso. Gesagt, getan: »Cromitie warb noch drei andere Männer an, sie machten Fotos vom Stewart International Airport in Newburgh und von Synagogen in der Bronx«, so Mother Jones. Schließlich habe Maqsood Cromitie in die Bronx gefahren, wo sie mehrere Bomben in bereitgestellten Wagen platzierten. Als sie anschließend in ihren Fluchtwagen stiegen, wurden sie plötzlich von Maqsoods Leuten umringt. Allerdings kamen die nicht von Jaish-e Mohammed, sondern von einem SWAT-Sondereinsatzkommando des FBI (SWAT: Special Weapons and Tactics). Und »special« waren die Taktiken, die hier angewendet worden waren, durchaus. Wie sich herausstellte, hieß Maqsood nicht Maqsood, sondern Shahed Hussain; war »Maqsood« kein fanatischer Islamist, sondern zu dem Zweck in die islamische Gemeinde in Newburgh eingeschleust worden, jemanden zu einem Attentat anzustiften; tat »Maqsood« das nicht für lau, sondern für ein stattliches Honorar. Wobei das Attentat in diesem Fall nicht gelingen, sondern mit großem Brimborium »verhindert« und »aufgeklärt« werden sollte.

 

Dutzende von Attentaten gesteuert

 

Ein Skandal? Sicher. Aber das FBI hat seine Fahndungserfolge, die Justiz ihre Verurteilten (Cromitie bekam 25 Jahre), die Medien ihre Geschichten, die Politik ihre islamistischen Terroristen und die Agenten ihr Geld (»Maqsood« bekam für seinen Aufwand 96.000 US-Dollar). Dabei ist das noch nicht der eigentliche Skandal. Der besteht vielmehr darin, dass auf diese Weise der größte Teil des Terrorismus regelrecht künstlich »produziert wird«: »Erinnern Sie sich noch an den Anschlag auf die Washington Metro? Oder den auf die New Yorker U-Bahn? An die Typen, die den Sears Tower sprengen wollten? An den Teenager, der den Weihnachtsbaum von Portland in die Luft jagen wollte? Jeder dieser Anschläge wurde wie Dutzende weiterer im ganzen Land von einem FBI-Agenten gesteuert« (Mother Jones).

 

»Terroristen für das FBI«

 

Dies ist das Ergebnis eines jahrelangen Rechercheprojekts, das Mother Jones mit wissenschaftlicher Unterstützung der Universität von Kalifornien in Berkeley durchführte und dessen Ergebnisse das Blatt am 21. August 2011 in einer Artikelserie vorstellte. Titel: »Terroristen für das FBI«. Ein Jahr lang nahmen die Rechercheure die Fälle von 508 Angeklagten in Terrorismusfällen unter die Lupe. Und dabei stellte sich heraus: Der Wahnsinn hat Methode.

Laut Mother Jones

  • waren in fast der Hälfte der Fälle »Informanten« zum Einsatz gekommen, die für ihre Arbeit entweder bis zu 100.000 US-Dollar Honorar oder Strafnachlass in eigenen Strafverfahren bekamen,

  • führten die verdeckten Operationen zu Anklagen gegen 158 Beschuldigte; 49 davon nahmen an Verschwörungen teil, die von einem Agent provocateur des FBI regelrecht angestiftet worden waren,

  • waren bis auf drei Ausnahmen alle berühmten inländischen Terroranschläge (»domestic terror plots«) bzw. Anschlagsversuche des letzten Jahrzehnts in Wirklichkeit verdeckte Operationen des FBI.

 

Des letzten Jahrzehnts? Was gab’s da aus der Perspektive von 2011 noch für große Terroranschläge? Ach ja: den 11.9.2001 natürlich!

 

Das Ganze dient der

  • Rechtfertigung des Fahndungsapparats;

  • Rechtfertigung immer neuer Sicherheitsgesetze;

  • Erzeugung von Angst und Spannung;

  • Manipulation und Einschüchterung der Bevölkerung;

  • Errichtung des Polizeistaates und der Diktatur;

  • kurz: der Rechtfertigung des Krieges nach Innen und Außen.

Die bürgerkriegsähnliche Inszenierung der Festnahmen in Boston spricht eine deutliche Sprache.

 

Oder erinnert sich noch jemand an Rezwan A.? Angeblich wollte der »islamische Terrorist« Regierungsgebäude in Washington mit ferngelenkten und sprengstoffbeladenen Kleinflugzeugen angreifen. »Direkt im Anschluss wollte er mit zwei Drei-Mann-Teams und Kalaschnikow-Sturmgewehren in der US-Hauptstadt auf Menschenjagd gehen«, so Spiegel Online vom 29. September 2011. Irre! Wie kam der Mann nur auf die Idee? Ganz einfach: Rezwan A. ging »dem amerikanischen FBI auf den Leim«, so die Spiegel-Website. Sprengstoff und Waffen kamen von der amerikanischen Bundesbehörde – »allerdings nur Attrappen«, beruhigte Spiegel Online seine Leser. Soviel Glück hatten die Opfer der Bombenanschläge von Boston vielleicht nicht...

 

Mit Material von »Verheimlicht – Vertuscht – Vergessen 2012« (nicht mehr lieferbar)

 

 

 


 

 

 

 

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