Sunday, 31. July 2016
02.12.2015
 
 

Klimagipfel in Paris: Gründung der Weltdiktatur

Gerhard Wisnewski

In Paris drehen die Klima-Apokalyptiker wieder mal am Rad: Wenn die sogenannte Erderwärmung nicht auf zwei Grad begrenzt wird, droht uns quasi der Weltuntergang. 150 Staatschefs, Tausende von Wissenschaftlern und »Aktivisten« schwanken zwischen Panikattacke und dem Größenwahn, »die Welt retten« zu können. Und zwar dieselben Politiker, die die Welt dauernd mit Füßen treten. Wollen sie also wirklich nur unser Bestes, oder steckt nicht etwas ganz anderes dahinter?

 

»Klimagipfel: So wollen Bill Gates und Co. das Klima retten«, schrieb Spiegel Online zu Beginn der Weltklimakonferenz am 30. November 2015. Klima? Ach was, »es geht um die Zukunft des Planeten«, setzt tagesschau.de noch einen oben drauf. Oder noch besser: »Auftrag: Welt retten!«, fasst die Helmholtz-Forschungsgemeinschaft die edle Aufgabe der Klimaforscher in Paris kurz und knapp zusammen.

 

Insgesamt werden bis zum 11. Dezember 40 000 Teilnehmer erwartet. Doch nicht nur Wissenschaftler sind in die französische Hauptstadt gekommen – nein, laut tagesschau.de haben sich zu Beginn der Konferenz auch sage und schreibe drei Viertel aller Staatschefs der Erde, nämlich fast 150, in Paris eingefunden. Insgesamt nehmen 195 Staaten an dem Treffen teil.

 

Woran man bereits ermessen kann, welche Macht hier am Werke sein muss, um praktisch alle Nationen der Erde an einen Tisch zu bringen – oder zu zwingen, je nachdem. Und das ist denn auch der einzige und eigentliche Sinn der Sache. Denn mit dem Klima hat die Konferenz ziemlich wenig, mit Weltdiktatur aber ziemlich viel zu tun.

 

Zucker und CO²

 

Denn seien wir doch mal ehrlich. Den angeblichen »Klimakiller CO²« gibt es gar nicht. CO² ist ein natürliches Gas, das seit Millionen Jahren in der Atmosphäre vorkommt. Ohne Kohlendioxid gäbe es kein Leben, wie wir es kennen, denn CO² ist Nahrung und Dünger zugleich. Von der Zimmerpflanze über den Regenwald bis hin zum Getreidefeld kann nichts ohne CO² existieren. Und ohne Pflanzen könnten auch wir nicht existieren. CO² ist also eine unverzichtbare Nahrungsgrundlage für alles Leben auf der Erde. Denn mithilfe des Sonnenlichts verwandeln die Pflanzen das Kohlendioxid in Kohlehydrate, also Zucker (Fotosynthese). Der Apfel, die Birne, die Weintraube, aber auch das Brot – alles schmeckt so gut und ist so nahrhaft durch das CO². Die Kohlehydrate, also die Verwandten und Produkte des CO², sind der Hauptenergielieferant für alles Leben auf dem Planeten.

 

Weder Pflanzen- noch Fleischfresser könnten ohne CO² überleben, denn Letztere ernähren sich schließlich wieder von Pflanzenfressern. Am besten ist übrigens der Mensch mit seinem hybriden Verdauungssystem dran, denn er kann beides verwerten: sowohl Pflanzen als auch Fleisch. Diesen modernen Organismus zu einer »veganen Lebensweise« erziehen zu wollen, ist – nebenbei bemerkt – also der nächste Irrsinn. Denn seine Kraft und Überlebensfähigkeit schöpfte der Mensch ursprünglich zu einem großen Teil aus seiner hybriden Ernährungsweise, mit der er überall überleben konnte.

 

Aber das nur nebenbei

 

Eigentlich war ich beim Kohlendioxid. Und da muss es ja heißen: Je mehr CO², desto besser. Denn je höher der CO²-Gehalt der Luft, desto besser für Regenwälder, Getreidefelder und natürlich auch für Zimmerpflanzen. Denn da CO² eine wichtige »Nahrung« für Pflanzen darstellt, wirkt ein höherer CO²-Gehalt wie Dünger. Genau genommen könnte der Menschheit also nichts Besseres passieren als eine höhere CO²-Konzentration in der Luft, weil dann die Nahrungsmittelproduktion steigen würde.

 

Ein Bindfaden vor dem Fenster

 

Ja, aber ist denn CO² gar kein »Treibhausgas«? Schwerlich, denn mithilfe von CO² ein Treibhaus zu »bauen«, gliche dem Versuch, ein offenes Fenster mit zwei oder drei darüber gespannten Bindfäden zu verschließen. Denn vom gesamten Wärmespektrum der Erde absorbiert CO² nur drei schmale Bereiche:

  1. Der eine »Bindfaden« bei drei Mikrometern fällt dabei schon mal aus, denn in diesem Bereich wird die Wärme auch von dem in der Atmosphäre wesentlich höher konzentrierten Wasserdampf absorbiert. Während es CO² in der Atmosphäre gerade mal auf einen Anteil von vier Zehntausendsteln bringt, bringt es Wasserdampf auf vier Tausendstel bis 1,3 Hundertstel. Das wäre also so, als würde man über den einen CO²-Bindfaden vor dem Fenster noch ein wesentlich dichteres »Geschenkband« spannen. Selbst wenn es überhaupt kein CO² gäbe, würde in diesem Bereich also immer noch der Wasserdampf die Wärme absorbieren.
  2. Auch der zweite Wärme-Absorptionsbereich von CO² bei etwa 13 bis 20 Mikrometern wird teilweise vom Absorptionsspektrum von Wasserdampf überlagert.
  3. Der einzige »Bindfaden«, der nicht von Wasserdampf überlagert wird, liegt bei etwa vier Mikrometern.

(Die Absorptionsspektren von CO² und Wasserdampf)

 

Die Voodoo-Kunst der »Klimaforscher«

 

Die Voodoo-Kunst der »Klimaforscher« liegt nun in der Behauptung, dass die Bindfäden aller »Treibhausgase« zusammen das »Wärmefenster« der Erde soweit schließen könnten, dass sich die Wärme staut. Aber leider kann man nun mal kein Fenster der Welt mit Bindfäden verschließen, schon gar nicht, wenn die Bindfäden äußerst fadenscheinig sind.

 

Denn während die Atmosphäre immerhin noch vier Zehntausendstel CO² enthält, bewegen wir uns bei einem anderen »Klimagas« wie Methan bereits im Millionstelbereich. Wie sollen diese minimalen Mengen die enorme Wärmeabstrahlung der Erde aufhalten? Das einzig wirklich wirksame »Klimagas« ist also Wasserdampf. Genau deshalb ist es im Winter unter einer Wolkendecke auch wärmer als unter »freiem Himmel« – nämlich weil die Wolken die Wärme aufhalten und speichern wie eine warme Decke.

 

Wasser ist nun mal der bedeutendste Wärmespeicher des Erdballs. Erst wenn die Wolken verschwinden, wird es eiskalt. Von irgendeiner Wärmespeicherkapazität von CO² ist dabei nichts zu spüren, wie jeder bestätigen kann, der schon einmal unter einem klaren Winterhimmel gebibbert hat.

 

Weniger heizen mit mehr CO²

 

Wobei: Sollte CO² wirklich ein Klima- oder Treibhausgas sein, wäre das auch wieder eine gute Nachricht, denn durch höhere Temperaturen würden sich in vielen Regionen der Erde schon allein deshalb die Lebensbedingungen verbessern und die Nahrungsmittelproduktion steigen. Es gäbe also nicht nur die schrecklichen Überschwemmungen durch den angeblich ansteigenden Meeresspiegel, sondern auch warme und blühende Landschaften. Außerdem würde in vielen Weltgegenden auch der Energiebedarf (Stichwort: Heizung) sinken und dadurch natürlich auch der Ausstoß von CO². Aber das ist nur Theorie, denn CO² kann nun mal die Erdtemperatur nicht nennenswert erhöhen.

 

Die Erde hat kein Thermostat

 

Und ob man es glaubt oder nicht: Die Menschheit hat keinen Anspruch auf eine bestimmte »Welttemperatur« oder auf ein bestimmtes Klima. Die Erde ist keine Heizung und besitzt auch kein Thermostat, das man eben mal auf 15 Grad einstellen könnte. Vielmehr ist die Erde ein lebender Organismus, dessen Temperatur schon immer schwankte. Eigentlich logisch, nicht?

 

Nicht aber für unsere »Klimaforscher«. Sie bestehen darauf, dass der »Klimawandel« tödlich sein muss. Dabei ähneln sie kleinen Kindern, die, wenn es abends dunkel wird, gleich an den Weltuntergang glauben – obwohl am nächsten Morgen die Sonne wieder aufgeht. Schließlich konnten unsere Vorfahren in einem warmen Mittel- und Nordeuropa ganz gut leben.

 

Nicht umsonst wurde in England schon in der Römerzeit und im Mittelalter Wein angebaut. Und auch Grönland trägt seinen Namen nicht wegen der schönen Gletscher, sondern wegen seiner grünen Wiesen, auf denen die Wikinger Viehherden hielten. Deshalb sprach man auch vom »mittelalterlichen Klimaoptimum«, das inzwischen allerdings lieber in »mittelalterliche Warmzeit« umbenannt wurde, weil es sich sonst gar zu günstig anhört. Auch die Verstorbenen konnte man in Grönland noch in der Erde bestatten, wo heute der angebliche »Permafrostboden« jede Beerdigung unmöglich machen würde. Zugegeben: Dafür gab es in Europa zwar auch Malariaerreger und die eine oder andere Heuschreckenplage. Aber »unnatürlich« war das nicht, sondern die Erdtemperatur schwankte eben schon immer.

 

Fenster oder Ofen?

 

Und das ist ja auch ganz einfach zu verstehen, denn schließlich sollte man in einem Zimmer, in dem es immer wärmer wird, nicht nur auf die Fenster starren (also die Atmosphäre), sondern auch auf den riesigen Ofen: Könnte es nicht sein, dass dieser riesige Ofen für die Temperaturschwankungen verantwortlich ist? Also in diesem Fall die Sonne? Und ob: »Während der letzten 100 Jahre zeigen die Sonnenaktivitäten eine klar steigende Tendenz, die sehr gut mit der Erderwärmung (an Land und auf dem Meer) korrespondiert. Die Ozeantemperatur zeigt einen etwas stärkeren Zusammenhang zur Sonnenaktivität als die Landtemperatur. All dies macht deutlich, dass die Sonnenaktivität eine nicht zu vernachlässigende treibende Kraft für die Erderwärmung darstellt...«, schrieben zwei renommierte chinesische Forscher in ihrer Studie »Periodicities of solar activity and the surface temperature variation of the Earth and their correlations« (zitiert nach Die Welt, online, 11.08.2014). Zu Deutsch etwa: »Die Beziehungen zwischen Perioden erhöhter Sonnenaktivität und Veränderungen der Oberflächentemperatur der Erde«.

 

Heute CO², morgen die ganze Welt

 

Nichts da – sagen die Klima-Apokalyptiker, CO² muss unbedingt ein »Klimakiller« sein.

Aber warum? Nun, die Antwort ist ganz einfach: Mit nichts lässt sich so einfach eine Weltregierung bilden wie mit dem CO²-Argument. Denn da alle Staaten der Erde nun mal »Anrainer« der Atmosphäre sind, kann man so auch allen Ländern eine bestimmte Politik aufzwingen. Aber nicht nur das: Da CO² buchstäblich bei jedem Lebensprozess anfällt – angefangen bei der Energieerzeugung über die Produktion bis hin zum Energieverbrauch – lässt sich auch die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft kontrollieren und in eine CO²-Planwirtschaft verwandeln.

 

Da CO² bei jedem Lebensprozess anfällt, kann man prinzipiell auch jeden Lebensprozess kontrollieren, sei es unser Fleischkonsum, unser Fahrverhalten oder selbst unsere Atmung. So kann man uns unser Steak genauso madig machen wie eine Autofahrt oder einen Flug in den Urlaub. Nicht umsonst wollten schon vor Jahren Klimaaktivisten jedem Bürger eine »CO²-Card« verpassen. So wird über kurz oder lang jeder Lebensbereich und jede Lebensäußerung mit einem schlechten Gewissen belastet und abgewürgt. Kurz: Wer CO² verteufelt und kontrolliert, kontrolliert die ganze Welt. Und das ist denn auch der eigentliche Hintergrund der Pariser Klimakonferenz...

 

 

 

 

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