Monday, 27. June 2016
08.09.2012
 
 

Wer hat Angst vor Larry S.: Das Milliardenspiel um 9/11

Gerhard Wisnewski

Eine geheimnisvolle Firma wollte von den Fluggesellschaften der 9/11-Todesflieger 8,4 Milliarden Dollar Schadensersatz: Die World Trade Center Properties LLC. Ein Gericht ließ die Klage nun mit einer reduzierten Schadenssumme zu. Wirklich spannend aber ist, wer sich hinter der Firma verbirgt. Für 9/11-Forscher ist es ein alter Bekannter...

Stellen Sie sich folgenden Fall vor: In der Mitte einer Großstadt stehen zwei riesenhafte und nicht mehr ganz neue Bürotürme. In den 60er-Jahren geplant und Anfang der 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts gebaut, stellen die beiden Büromonster nicht gerade den neuesten Stand der Technik dar. In Wirklichkeit ist der Komplex sogar ein Sanierungsfall: Der Feuerschutz der Gebäude enthält jede Menge Asbest, ein gefährliches Karzinogen. Eine Asbestsanierung verschlingt aufgrund der nötigen Sicherheitsvorkehrungen jedoch enorme Beträge und verursacht jahrelangen Leerstand. In anderen Fällen verschlang die Sanierung von Hochhäusern das Fünffache der Baukosten. Ein Abriss kommt ebenfalls nicht infrage, weil noch viel teurer. Die Rede ist natürlich von den Zwillingstürmen des World Trade Centers. In Wirklichkeit waren sie 2001 womöglich ein

wirtschaftlicher Totalschaden. In dieser Situation wurde der Gebäudekomplex plötzlich auf sagenhafte 99 Jahre gepachtet. Am 24. Juli 2001 waren die Pachtverträge für den WTC-Komplex unter Dach und Fach. Versicherungssumme: 3,5 Milliarden Dollar. Am 11. September 2001 verwandelten sich die beiden Türme in einem Dynamitgewitter in zwei graue Staubwolken. Welche anderen Sprengstoff-Delikatessen sonst noch beteiligt waren, ist Gegenstand der Diskussion.

 

 

Das Milliardenspiel um 9/11

 

Der Pächter kassierte über vier Milliarden Dollar von den Versicherungen und kündigte an, die Gebäude durch neue Bürotürme zu ersetzen. Dabei wollte er in Wirklichkeit ursprünglich das Doppelte aus der Versicherungssumme von 3,5 Milliarden Dollar herausschlagen, nämlich sieben Milliarden. Und zwar mit dem Argument, dass die Anschläge auf die beiden Türme schließlich zwei Terroranschläge gewesen seien. Zwischenergebnis: keine Sanierungskosten, keine Abrisskosten, dafür mehr als vier Milliarden »auf die Kralle« – und damit Geld für neue Bürotürme! Ein gutes Geschäft! Wenn es nur nicht so »fishy« riechen würde, wie man in den USA sagt. Denn fast erscheinen die Terroranschläge als der einzige Ausweg aus dieser verfahrenen Situation. Durch die Terroranschläge wurden die maroden Türme in neue moderne Gebäude transformiert. Nichts da: Das ist natürlich alles Verschwörungstheorie.

 

Aber nun gibt es Neues von dem Pächter: Die Süddeutsche Zeitung berichtete ebenso darüber wie tagesschau.de, Spiegel Online genauso wie die Website des Stern. Demnach hatte die Pächterfirma schon vor Jahren auch die Airlines der Todesflüge vom 11.9.2001 verklagt, und zwar weil sie die 19 Kidnapper und Terroristen an Bord der Flugzeuge gelassen hätten. Was einigermaßen verwundert, weil die Sicherheitskontrollen normalerweise nicht von den Airlines, sondern von anderen Firmen durchgeführt werden. Egal: Jedenfalls wollte das Immobilienunternehmen zusätzlich zu den vier Milliarden der Versicherungen nun noch einmal 8,4 Milliarden Dollar von den Airlines haben. Neu daran ist, dass die Klage von einem US-Gericht nunmehr zugelassen wurde, wobei die Ansprüche jedoch auf 2,8 Milliarden Dollar reduziert wurden.

 

Totaler Medien-Blackout

 

Auffällig daran ist, dass man aus den deutschen Medien nicht erfährt, wer sich eigentlich hinter der World Trade Center Properties LLC verbirgt: Nämlich der berüchtigte Immobilienhai Larry Silverstein, der nicht nur den WTC-Komplex wenige Wochen vor den Attentaten auf 99 Jahre pachtete, sondern am 11.9.2001 auch die Sprengung von WTC-Gebäude Nr. 7 genehmigte.

 

 

 

Womit feststeht, dass zumindest ein Gebäude des Areals für eine Sprengung vorbereitet war und schließlich auch in die Luft gejagt wurde – und zwar mit Billigung des Pächters persönlich. Und so ist es kein Wunder, dass es bei jedem, der diesen Namen hört, sofort klingelt. Nur bei unseren »Qualitätsmedien« klingelt es nicht: Die Süddeutsche Zeitung (Online) erwähnt den Namen in diesem Zusammenhang ebenso wenig wie tagesschau.de, Spiegel Online genauso wenig wie die Website des Stern. Hat überhaupt ein deutsches Medium in diesem Zusammenhang Silverstein erwähnt? Eine Suche bei Google News mit den Begriffen »World Trade Center Properties LLC« und »Silverstein« fördert keine einzige deutsche Fundstelle zutage. Das heißt, dass demnach kein einziges deutsches Medium, das von Google News erfasst wird, »World Trade Center Properties LLC« mit dem bekannten Larry Silverstein in Zusammenhang gebracht hat. Stattdessen findet die Nachrichtensuchmaschine zwei Fundstellen in Österreich, und zwar bei Krone.at und ORF.at. Beide Medien erwähnen, dass es sich bei der »World Trade Center Properties LLC« um eine Firma des »Immobilien-Tycoons Larry Silverstein« handelt.

 

Eine scharfe Linie der Zensur

 

Wie es aussieht, gibt es also zwischen Deutschland und Österreich eine scharfe Zensurlinie, durch die der Name »Silverstein« in Deutschland unter den Tisch fällt. Trotzdem könnte der anstehende Prozess natürlich sein Gutes haben. Und zwar deshalb, weil dabei eigentlich höchst interessante Details zur Sprache kommen müssten. Zum Beispiel

 

  • ob und wie die angeblichen Attentäter an Bord welcher Maschinen gelangten,
  • welche Maschinen wirklich auf den Flughäfen Boston, Newark und Washington abhoben,
  • und welche Maschinen überhaupt in die WTC-Türme einschlugen.

 

Denn diese Beweisführung wäre schließlich die Voraussetzung für eine Verurteilung. Man darf gespannt sein, wie der ganze 9/11-Schwindel diese Hürde nehmen wird...

 

 

 

 


 

 

 

 

 

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