Sunday, 20. April 2014
30.03.2013
 

Endlich hat Obama mehrere Tausend neue Arbeitsplätze geschaffen … in der Waffen- und Munitionsindustrie

J. D. Heyes

Präsident Obamas Ordnungs- und Haushaltspolitik wird für die unverändert hohe Arbeitslosigkeit verantwortlich gemacht. Dabei gibt es einen Industriezweig – nämlich die Produktion von Schusswaffen –, in dem tatsächlich sehr viele neue Arbeitsplätze geschaffen werden, was den Präsidenten aber vermutlich nicht gerade freut.

»Schusswaffen und Munition verkaufen sich dieser Tage sehr rege und das hat zur Folge, dass die Hersteller neue Mitarbeiter einstellen. Einige haben sogar Schwierigkeiten, genügend Arbeiter zu finden«, berichtet CNNMoney.

 

Ein Beispiel: Mike Weddle, der Chef der Wartungsabteilung bei Dynamic Research Technologies, einem Munitionshersteller in Albany, Montana, sagt, er stelle zusätzlich zu seinen 35 Mitarbeitern zehn weitere ein. Die Mechaniker erhalten zwischen zehn und 17 Dollar die Stunde, das ist ein ziemlich guter Lohn in einer Region, wo es schwer ist, Arbeit zu finden, und wo die Lebenshaltungskosten recht niedrig sind.

 

Bisher stellt DRT pro Schicht 80.000 Schuss Munition her. Die Fabrik arbeitet zurzeit im Zweischichten-Betrieb. Doch das reicht nicht, um der schnell wachsenden Nachfrage Herr zu werden, die maßgeblich durch die neuen landesweiten Initiativen zur Reglementierung des Waffenbesitzes (ebenfalls in einigen Bundesstaaten, beispielsweise in New York und Colorado) angefacht wird. Also werde er, so Weddle, eine dritte Schicht einrichten. Außerdem plane er den Bau einer zusätzlichen Werkshalle.

»Der Anstieg der Nachfrage nahm vor einem Jahr seinen Anfang – sie hat sich vervierfacht«, erklärte er gegenüber CNNMoney. »Es ist unglaublich.«

 

Vor allem das Kaliber .233 sei kaum noch auf Lager; das Kaliber wird hauptsächlich in halbautomatischen Gewehren verwendet.

 

Engpässe weiten sich aus – und werden schlimmer

 

DRT ist nur ein kleines Rad in einer Industrie, die in den USA landesweit rund 240.000 Menschen beschäftigt, Tendenz steigend – angesichts von Engpässen bei Waffen und Munition (vor allem wegen der für die nächsten Jahre geplanten Beschaffung von zwei Milliarden Schuss Munition durch das Ministerium für Innere Sicherheit).

 

»Sturm, Ruger und Smith & Wesson haben letztes Jahr die Produktionskapazität ausgeweitet, sowohl hinsichtlich der Zahl der Mitarbeiter als auch der geleisteten Schichten«, erklärt der Analyst Rommel Dinisio von der Firma Wedbush Securities gegenüber der Website.

 

Wie Calib Ogilvie, ein Ausbilder für verdecktes Tragen bei Cabot Gun & Ammo in Cabot, Arkansas, sagt, hätten ihm Arbeiter einer nahegelegenen Remington-Fabrik in Lonoke erzählt, sie arbeiteten »hier auf voller Kraft, sieben Tage lang, rund um die Uhr«, nur um mit der steigenden Nachfrage Schritt zu halten.

 

Das ist eine gute Nachricht für Firmen wie Smith & Wesson, Sturm, Ruger & Co, Remington und Colt – die allesamt ihren Sitz im postindustriellen Nordosten haben, wo es kaum noch Arbeitsplätze in der verarbeitenden Industrie gibt. Der Rückgang der Industrieproduktion hat dazu geführt, dass es einen großen Pool an Arbeitskräften gibt, die darauf brennen zu arbeiten, sagte Dionio. Bei vielen der neuen Jobs handele es sich jedoch um »Zeitarbeit, nicht um unbefristete Vollzeitjobs«, denn die Unternehmen seien nicht sicher, wie lange der Nachfrageboom anhalte.

 

Abgesehen davon brauchen die Unternehmen auch hochqualifizierte Mitarbeiter.

 

Laut Brian Rafn, der für Morgan Demsey Capital Management die Waffenindustrie beobachtet, herrscht unter den Schusswaffenherstellern ein erbitterter Konkurrenzkampf um erstklassige Ingenieure. Denn es seien die Ingenieure, die besonders designte Waffen entwickelten, die Käufer veranlassten, sie in ihre Sammlung aufzunehmen.

 

»Um jemanden dazu zu bringen, sich sein 29. oder 30. Gewehr zuzulegen, müssen Sie ein völlig neues Modell entwickeln«, erklärte Rafn auf CNNMoney. »Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Produkten und diese Jungs entwerfen sie.«

 

Zu solchen Neuentwicklungen könnten ergonomische Modelle, innovative Sicherheitsvorkehrungen oder Schusswaffenbedienung, seitlich angebrachte Laser und andere Dinge zählen, die die Waffe zu etwas Besonderem machen oder ihr einen gewissen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Laut Rafn können Ingenieure für Computerdesign Gehälter von 100.000 Dollar jährlich fordern.

 

Auftragsstau, fehlende Mitarbeiter

 

Jacob Herman, Betriebsdirektor bei Red Jacket Firearms in Baton Rouge, Louisiana, bestätigt, dass es schwer sei, qualifizierte Mitarbeiter zu finden – für sein Unternehmen bedeute es das größte Problem. Die Firma hat derzeit Auftragsrückstände von 18 Monaten.

 

Red Jacket ist ein Familienbetrieb mit 20 Angestellten, das Unternehmen produziert eine Version des halbautomatischen Sturmgewehrs AR-15; doch aufgrund der gestiegenen Nachfrage und des Rückstaus musste das Unternehmen eine Zeit lang neue Bestellungen ablehnen.

 

»Qualifizierte Mechaniker und Facharbeiter zu finden ist eines der größten Probleme in der Produktion«, erklärte Herman, außerdem wetteifere »die Schusswaffenindustrie mit der expandierenden Ölindustrie um dieselben Mitarbeiter, und zwar sowohl hier als auch am Golf (von Mexiko) oder in Nord- und Süd-Dakota« (die Ölindustrie gehört ebenfalls zu den Industriezweigen, für die Obama keine Verwendung hat).

 

»Die Nachfrage ist so hoch, dass ich ständig rund 250 Gewehre zur Reparatur bekomme«, erklärt Büchsenmacher Mark Raines von der Firma Masters of Gun and Rod in Tallahassee, Florida. »Du wirst gut bezahlt, [aber] reich wirst du nicht. Denn bei Handarbeit schafft man in 24 Stunden eben nur ein bestimmtes Pensum.«

 

 

Quellen:

 

CNN.com

NaturalNews.com

FOX11online.com

 

 

 


 

 

 

 

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