Monday, 30. May 2016
24.10.2013
 
 

Ron Paul versichert: Das US-Imperium wird plötzlich zusammenbrechen, wie zuvor die Sowjetunion

J. D. Heyes

Der ehemalige US-Kongressabgeordnete Ron Paul sieht für die Vereinigten Staaten keine rosige Zukunft voraus. Vielmehr erwartet er eine Wiederholung der jüngeren Geschichte – allerdings nicht der USA.

In einem Interview mit Radiomoderator Alex Jones von InfoWars erklärte Paul – von Beruf Arzt und seit Neuestem Betreiber eines eigenen Radio- und Fernsehnetzwerks – er sehe die »Pleite schon bald kommen«.

»Sie (Washington insgesamt) werden es nicht mehr aus der Krise schaffen, also wird einfach (alles) zusammenbrechen«, erklärte er. »Wir sollten lieber dafür arbeiten, dass wir es in dem Moment, wenn wir dieses ganze System wieder aufbauen müssen, so machen, wie es ursprünglich intendiert war, oder sogar noch besser.«

 

Weniger Staat, mehr Freiheit

 

Weiter sagte Paul: »Ich glaube, dass sich das Konzept der Freiheit seit den Tagen der Gründer weiterentwickelt hat, aber wir sind so weit hinter ihre Absichten zurückgefallen … Ich glaube, wir sollten erwarten, dass es in der Zukunft, in den nächsten Jahren, zu einem wirklich großen Kollaps kommen wird, und dann werden wir darüber reden müssen, welche Art monetärer Politik wir wollen, wie wir unsere Truppen wieder nach Hause holen, warum wir aufhören müssen, das Defizit täglich weiter zu erhöhen und die Schuldenobergrenze anzuheben und eine sozialisierte Medizin zu planen – all das muss aufhören, und es wird aufhören, weil es scheitern wird. Ich glaube, wir sollten das antizipieren und es als Chance betrachten…«

 

Und weiter: »Was wir brauchen, ist weniger Staat und mehr Freiheit.«

 

Jones bemerkte, viele Menschen seien der Ansicht, die USA bewegten sich in Richtung Kehrichthaufen der Geschichte, das Land sei in einer Todesspirale gefangen. Die einzige Frage sei doch jetzt, wann – und wie es passiere.

 

»Der Zeitpunkt lässt sich nur schwer vorhersagen«, antwortete Paul, »aber ich stimme der Einschätzung zu, dass es zum Ende kommt … Ich betrachte es als ein Gebäude ohne Fundament. Es steht da und wackelt, ist aber noch nicht zusammengebrochen. Aber ich glaube, es wird zusammenbrechen, denn das Finanzsystem ist dermaßen instabil, es beruht so vollkommen auf Schulden und Vertrauen in den Dollar und in die [Federal Reserve], dass sie immer die richtige Menge Geld drucken und die Zinsen immer auf der richtigen Höhe halten, und immer jedem aus der Patsche helfen, der es braucht – was ich für einen völligen Schwindel halte…«

 

Paul: »Der große Krach könnte nächste Woche passieren oder erst in fünf Jahren«, aber besonders, wann immer der Dollar als Reserve- oder Leitwährung nicht mehr glaubwürdig ist.

 

Der Arzt und Politiker betonte, dass sich bei jüngsten Umfragen ein Mangel an Vertrauen der Amerikaner in ihre Regierung gezeigt habe, sei »eine gute Sache«.

»Denn das zeigt, dass sie der Regierung nicht mehr glauben«, erklärte er Jones. »Sie trauen der Regierung nicht, sie glauben ihr nicht, die Regierung belügt sie ständig … sei es in der Außen- oder Innenpolitik.«

 

»Wir sind ungefähr im Jahr 1987 …«

 

Er bezog sich auf die jüngsten Aussagen der Spionagechefs des Landes, bei denen sie anscheinend über die tatsächliche Zahl der Terroranschläge gelogen haben, die angeblich durch den massiven Diebstahl von Telefondaten der Amerikaner, aber auch durch die Existenz des Programms überhaupt, vereitelt wurden.

 

Paul sagte, »das System«, in dem wir leben, »wurde immer für weit gesünder gehalten, als es heute ist«.

 

»Wissen Sie, wenn einen Tag oder einen Monat oder ein Jahr vorher jemand gesagt hätte, ›Ach wissen Sie, nächstes Jahr‹ wäre das Sowjetsystem am Ende, hätte ihn jeder für verrückt gehalten. Aber es war brüchig, und es brach zusammen, und zwar schnell, und Gott sei Dank brauchten wir keinen Atomkrieg, um das Sowjetsystem loszuwerden.«

 

»Wir sind womöglich im Jahr 1987, das heißt, wo die Sowjets 1987 waren, und in zwei Jahren waren sie weg«, betonte er.

 

 

 

Quellen:

 

Infowars.com

RonPaulChannel.com

CNSNews.com

 

 

 


 

 

 

 

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