Sunday, 25. September 2016
31.08.2015
 
 

Von Hillary Clintons Spenden geht die HÄLFTE an ihre eigene Stiftung!

J. D. Heyes

Immer deutlicher tritt zutage, wie unaufrichtig Bill und Hillary Clinton sind. Kürzlich hat Hillarys Wahlkampfteam die Finanzen der Clintons offengelegt. Wie nun der Washington Free Beacon berichtet, floss die Hälfte der Spenden, die das Paar 2014 tätigte, an die Bill, Hillary & Chelsea Clinton Foundation!

 

Aus den Unterlagen geht hervor, dass die Clintons allein vergangenes Jahr über 28 Millionen Dollar verdienten – womit sie ganz locker in dem reichsten einen Prozent landen, über das Hillary immer wieder herzieht. Rund drei Millionen Dollar von ihrem Einkommen gaben sie als abzugsfähige Spenden an.

Wie gemeinnützig doch Hillary sei, betonte ihr Wahlkampfteam in einer eigenen Pressemitteilung. »10,8 Prozent ihres Einkommens« habe sie 2014 weggegeben. Aber 1,8 Millionen Dollar, also etwas mehr als die Hälfte, ging offenbar an die Clinton-Stiftung, wie der Washington Free Beacon berichtet.

 

Er schreibt weiter:

»Gemäß den Steuererklärungen haben die Clintons 2014 insgesamt drei Millionen Dollar an die Clinton Family Foundation (CFF) gegeben, eine kleine Privatstiftung, die die Familie als Durchgangsstelle für andere wohltätige Organisationen nutzt. Den Unterlagen zufolge hat die CFF 2014 insgesamt 3,7 Millionen Dollar ausgeschüttet, darunter 1,8 Millionen Dollar an die Bill, Hillary & Chelsea Clinton Foundation.«


Linke Tasche, rechte Tasche

 

Zusammengefasst haben Hillary und Bill sich also selbst das Geld zugesteckt (und ihrer Tochter).

 

Dieser Beitrag war der größte der Familie im vergangenen Jahr, und zwar mit deutlichem Abstand. Es gab auch andere, kleinere Spenden an eine Reihe weiterer Einrichtungen und Organisationen, darunter die Universität von Arkansas, der American Ireland Fund und das American Friends of the Peres Center.

 

Darüber hinaus sind die 1,8 Millionen Dollar, die das Ehepaar gespendet hat, auch die mit Abstand größte Spende, die sie ihrer Stiftung in den vergangenen Jahren haben zukommen lassen.

 

Wie der Washington Free Beacon schreibt: »In den vergangenen fünf Jahren haben sie der Organisation insgesamt 1,1 Millionen Dollar gegeben. Die größte Spende waren bislang die eine Million Dollar, die sie 2008 gaben.«


Ein direktes Gehalt oder etwas in der Art erhalten die Clintons nicht von ihrer Stiftung, sie profitieren allerdings beim Reisen. Außerdem dient die Stiftung als Auffangbecken für eine Reihe langjähriger Stabsmitglieder, Berater und Freunde.

 

Schon in der Vergangenheit war die ungewöhnliche Zusammensetzung und Struktur der Clinton-Familienstiftung angeprangert worden. Der Washington Free Beacon schreibt, dass Charity Navigator die Clinton-Stiftung dieses Jahr auf ihre »Beobachtungsliste« gesetzt hat. Der Grund: Wegen ihres »atypischen Geschäftsmodells« erfülle sie die Kriterien nicht. Charity Navigator überwacht und bewertet wohltätige Organisationen.

 

Keine »gewöhnlichen Amerikaner«

 

Im September 2005 zitierte die New York Sun aus einem Bericht des Better Business Bureau, wonach die Clinton-Stiftung auch deren Kriterien nicht erfüllte:

»In dem im Juni veröffentlichten Bericht hieß es, der Clinton Foundation würde es an Leistungsüberprüfungen für ihren Chief Executive Officer und für die Organisation insgesamt fehlen. Im Bericht des Better Business Bureau hieß es zudem, dass die Jahresberichte der Stiftung und ihre Website keine ausführlichen Finanzangaben oder Informationen über das Board of Directors enthalten.

Der Bewertungsdienst des Better Business Bureau – die Wise Giving Alliance – monierte, sie könne nicht beurteilen, ob die Stiftung fünf Praktiken befolge, die als Zeichen guter Unternehmensführung angesehen werden. Dabei geht es um Board-Meetings, den Umgang mit Interessenskonflikten, Haushaltsthemen und die Privatsphäre der Spender.«

Der Wise-Giving-Alliance-Chef Bennett Weiner sagte damals der Sun: »Es gibt hier eine Reihe Kritikpunkte. Wir haben keine Kopie des geprüften Geschäftsberichts erhalten. Sie veröffentlichten einen Jahresbericht, aber darin fehlten die Zusammensetzung des Boards und die empfohlene Übersicht über den Finanzstatus.«


Die Finanzunterlagen zeigen, dass Bill und Hillary seit 2007 mehr als 140 Millionen Dollar verdient haben. Sie haben 57,5 Millionen Dollar Steuern bezahlt – mehr als das, was der republikanische Präsidentschaftskandidat Jeb Bush seit 1981 insgesamt verdient hat! Angesichts dieser Zahlen dürfte es Hillary schwerfallen, während des Wahlkampfs die »gewöhnliche Amerikanerin« zu geben.

 

 

 

 

.

Leser-Kommentare (9) zu diesem Artikel

01.09.2015 | 15:29

onno

Wir wissen doch alle dass die soziale Fuesorge in USA nicht besteht man muss deshalb die noetige Vorkehrungen treffen. Und wenn deine Name Clinton ist dann kann viel manipulieren und die Steuerbehoerde machen auch noch mal die Augen zu. Aber wenn Du eine einfache Buerger bist und Du versteckst etwa $ 1000 dann riskiert man Gefaengnisstrafe und eine Busse. Das heisst in USA DEMOKRATIE


01.09.2015 | 14:14

rolf99

Na ja, wenn ich ein wenig Geld hätte würde ich es auch so machen: alles was ich habe in eine Stiftung geben(am besten in der Schweiz, das macht sich gut) und dann in meiner Stiftung wohnen. Dann kann die GEZ nicht mal meine Kaffemaschine pfänden:) Und wenns denn ein paar Millionen sind ist auch nicht so schlimm: man kann so schöne Sachen mit Geld machen. Da fällt mir ne Menge ein! Land freikaufen für freie Menschen, freie Energie für freie Menschen schaffen. Überhaupt: Freiheit...

Na ja, wenn ich ein wenig Geld hätte würde ich es auch so machen: alles was ich habe in eine Stiftung geben(am besten in der Schweiz, das macht sich gut) und dann in meiner Stiftung wohnen. Dann kann die GEZ nicht mal meine Kaffemaschine pfänden:) Und wenns denn ein paar Millionen sind ist auch nicht so schlimm: man kann so schöne Sachen mit Geld machen. Da fällt mir ne Menge ein! Land freikaufen für freie Menschen, freie Energie für freie Menschen schaffen. Überhaupt: Freiheit schaffen! Der Freiheitskämpfer


01.09.2015 | 09:52

Livia

Stiftungen gehören grundsätzlich weltweit verboten! ------ Sie sind nur das Mittel sehr reicher Leute quasilegal Steuern zu hinterziehen - nicht zuletzt Erbschafts- und Schenkungssteuern - und gleichzeitig Einfluß auf die Politik zu nehmen sowie ihr Klientel oder / und den weniger fähigen Teil ihrer Verwandtschaft mit gut dotierten Jobs zu versehen.


31.08.2015 | 22:00

abraham silberschmied

Oh mein Gott. Das sind ja Peanuts. Schaut mal Dick Cheney an ... der verdient an jedem Auftrag in den Kriegsgebieten mit der Familie Busch und Osman Bin Laden 20% damit die Aufträge zur Ausführung an dumme Unternehmen, die das volle Risiko der Ausführung übernehmen tragen. Naja, die Auftragssumme ist schon so bemessen, dass eigentlich 130.140 % über dem Marktpreis liegen. Und da regen sich die Leute über 28 Mio Enkommen von dne Clintons auf. .... Propaganda trick von Busch und...

Oh mein Gott. Das sind ja Peanuts. Schaut mal Dick Cheney an ... der verdient an jedem Auftrag in den Kriegsgebieten mit der Familie Busch und Osman Bin Laden 20% damit die Aufträge zur Ausführung an dumme Unternehmen, die das volle Risiko der Ausführung übernehmen tragen. Naja, die Auftragssumme ist schon so bemessen, dass eigentlich 130.140 % über dem Marktpreis liegen. Und da regen sich die Leute über 28 Mio Enkommen von dne Clintons auf. .... Propaganda trick von Busch und REP Co.


31.08.2015 | 17:07

TK

Hier in Deutschland sind viele Stiftungen auch in Ihrem Finanzgebaren undurchsichtig, viele die gemeinnützig geben dienen den Hobbys der Spender, die willkürlich Fördermittel vergeben, manche schützen Familienvermögen oder das Eigenkapital des Konzerns werden dort geparkt oder nehmen als getarnte Think-Tanks (Denkfabriken) mit Studien und Expertisen unverholhlen Einfluss auf die hiesige Familien-, Erben- oder Kita- sowie Schulpolitik. Gewiß ist die Clinton-Stiftung nicht wirklich...

Hier in Deutschland sind viele Stiftungen auch in Ihrem Finanzgebaren undurchsichtig, viele die gemeinnützig geben dienen den Hobbys der Spender, die willkürlich Fördermittel vergeben, manche schützen Familienvermögen oder das Eigenkapital des Konzerns werden dort geparkt oder nehmen als getarnte Think-Tanks (Denkfabriken) mit Studien und Expertisen unverholhlen Einfluss auf die hiesige Familien-, Erben- oder Kita- sowie Schulpolitik. Gewiß ist die Clinton-Stiftung nicht wirklich transparent, da auch hier gemeinnützige, politische und private Absichten mit dem Stiftervermögen realisiert werden. Doch die amerikanische Öffentlichkeit kann sich ein Bild machen. Wahrscheinlich ist eine derartige Offenheit, Teiltransparenz und geäußerter Kritik in den USA bei den Clintons möglich und nötig. Es wäre zu wünschen, wenn Putin seine wirtschaftlichen Verbindungen, Vermögen und Einflusse genauso veröffentlichen würde und sich möglicher Kritik der Öffentlichkeit zu stellen. Nur, da können wir im Westen vermutlich bis zu seinem Tod warten, damit es vielleicht dann bekannt wird?


31.08.2015 | 17:06

Amateur Opa

In der neuen Weltordnung gibt ers keine "Einmischung in innere Angelegenheiten" mehr. Und dann vielleicht auch wieder eine einheitliche Sprache...?! Alles ist allen sofort klar! Wie z. B. beim Begriff "Stiftung"! Gell?!

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

E-Mail-GAU: Droht Hillary Clinton ein vorzeitiges Ende der Kandidatur?

Markus Gärtner

Amerikas Eliten geraten beim anlaufenden Präsidentenwahlkampf in den USA immer stärker unter Druck. Erst schieben sich in Umfragen vermeintliche Außenseiter wie Bernie Sanders bei den Demokraten und Donald Trump bei den Republikanern nach vorne. Jetzt gerät die Bewerbung von Hillary Clinton um die Nominierung als offizielle Kandidatin der  mehr …

Was uns die New York Times über Hillary niemals erzählen wird

F. William Engdahl

Wäre sie nicht so ein eiskalter Mensch, könnte einem Hillary Rodham Clinton fast leidtun. Schon bevor sie offiziell ihre Kandidatur für die Nominierung als Nachfolgerin von Barack Obama bei den Präsidentschaftswahlen 2016 bekannt gegeben hat, landet sie wieder einmal in einem schmutzigen Skandal. Dieser könnte ihrem besessenen Wunsch, Präsidentin  mehr …

Bill Clinton und der Pädophile

Michael Snyder

Warum verfügte ein pädophiler Milliardär namens Jeffrey Epstein, der einflussreichen Männern minderjährige Mädchen zur Verfügung stellte, über 21 Kontakttelefonnummern für den früheren US-Präsidenten Bill Clinton? Und warum flog Clinton mehrfach zur Privatinsel in der Karibik, auf der Epstein regelmäßig Sexorgien veranstaltete? Ich will Ihnen  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Das »Pack« ist der Feind des Berliner Antigermanismus

Heinz-Wilhelm Bertram

Jeder harmlose Konservative darf sich ab sofort zum »Pack« zählen. Erstmals seit 1945 hat Deutschland damit eine Pöbel-Regierung. Doch das stört Gabriel und die Deutschlandvernichter wenig. Denn Pöbeln gehört schließlich zum großen Antigermanismus-Programm, das unter US-Kommando steht.  mehr …

Vorauseilender Gehorsam – Deutsche Journalisten zensieren sich selbst

Markus Gärtner

Die Pressefreiheit steht in Deutschland nur noch auf dem Papier. Das sehen inzwischen auch Journalistenverbände und führende Mitarbeiter der Medienhäuser so. Trotzdem verändern sie sich nicht. Der Druck ist zu groß.  mehr …

Leiden Sie an Magnesiummangel? Dies sind Warnsignale

Dr. Sofiya

Magnesium steht momentan im Mittelpunkt zahlreicher Blogs, sozialer Medien und Online-Gesundheitsmagazine. Der Grund dafür ist, dass die Forschung in den vergangenen Jahren mehr und mehr Erkenntnisse darüber gewonnen hat, was Magnesium alles Wunderbares für den Körper leistet. Bislang wissen wir von über 200 chemischen Reaktionen, für die der  mehr …

Das Flüchtlingsdrama läuft nach Plan – auf dem Weg in die Neue Weltordnung

Michael Morris

Die Politiker in Europa scheinen vom Ausmaß der Flüchtlingsströme und deren Konsequenzen überrascht zu sein. Das lässt nur zwei mögliche Schlussfolgerungen zu: Entweder sie sind noch dümmer als befürchtet oder sie spielen uns allen etwas vor. Welches Szenario wäre Ihnen lieber?  mehr …

Werbung

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.