Thursday, 30. June 2016
05.09.2013
 
 

Der Krieg und die rote Linie

Janne Jörg Kipp

Die erneute Kriegsmaschinerie des Westens findet im Namen der Gerechtigkeit statt. Wer genau hinsieht, kann andere Zusammenhänge entdecken. Die Rede ist von »roter Linie« und »Koalitionen der Willigen«. Eine interessante Analyse.

Kollegen aus anderen Redaktionen, hier Wikimedia Commons, tragen weltweit dazu bei, dass die neuen Kriegsszenarien nicht wie jahrzehntelang üblich der reinen Propaganda westlicher oder östlicher Regierungen folgen. Sie sehen auf dieser Karte den Verschuldungsgrad einzelner

Länder. Und damit auch die rote Linie, von der Kritiker bei der Beschreibung vor allem westlicher Großmachtbestrebungen sprechen.

 

Die »Koalition der Willigen«, die immer dann aufgerufen wird, wenn es gegen Staaten im Nahen Osten geht, besteht zumeist aus Ländern, die bereits rot sind – also hoch verschuldet. Hier wird als hoch verschuldet bezeichnet, wer mindestens 80 Prozent des jährlichen Bruttoinlandsprodukts (BIP) als Gesamtschuld aufgehäuft hat.

 

Knallrot wird es dort, wo 150 Prozent zusammenkommen. Nord- und Mittelamerika sind zu weiten Teilen bereits rot. Fast der gesamte asiatische Raum hingegen ist farblich grün und nach diesen Daten offenbar kaum verschuldet. Lediglich Japan sticht als vollkommen roter Staat heraus. Wer sich in Europa umsieht, entdeckt die leuchtendsten Farben in Südeuropa und kaum verschuldete Staaten in Skandinavien.

 

Immer dann, wenn es gegen Diktaturen in Afrika oder Südamerika gehen soll, vorzugsweise auch Staaten ohne nennenswerte Verschuldung, wird die »Koalition der Willigen« aufgerufen. Es ist die »rote Linie«, um die es hier geht.

 

Krieg bringt wie bereits mehrfach beschrieben wirtschaftlich neue Aufträge, Legitimation bezogen auf neue Staatsausgaben , mögliche Kontrolle über rohstoffreiche Regionen und – innenpolitische Entlastung. Es geht offenbar immer wieder um die Senkung von Staatsschulden.

 

Einige Kriege mögen sinnvoll sein, andere nicht – auffällig bleibt hier, dass die »rote Linie« immer wieder dieselben Debatten mit sich bringt: Kriege müssen her. Sollte diese These stimmen, richten Sie sich auf weitere militärische Auseinandersetzungen ein. Auf eine verstärkte Krisenanfälligkeit und auf höhere Abgaben und Zumutungen. Kurz:

 

Betreiben Sie Krisenvorsorge. Die »rote Linie« zeigt, dass es Zeit wird.

 

 

 

 


 

 

 

 

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