Wednesday, 23. May 2012

Schock in Berlin: Drucken die Briten die neue griechische Drachme?

Christine Rütlisberger

Wie ein Schlag mit einem nassen Lappen ins Gesicht wurde Bundeskanzlerin Angela Merkel von der Nachricht getroffen, dass die Briten den Auftrag für den Druck der neuen griechischen Drachme bekommen könnten.

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Die Bedeutung von »Occupy«

Jeff Nyquist

Als ich kürzlich einen Wandschrank aufräumte und eine Schachtel alter Magazine durchgegangen bin, fand ich eine Ausgabe der Zeitschrift Marxist Review vom April 2002. Auf dem Titelbild war ein Banner mit dem Titel »Die Besetzung von Ramallah«. Ich öffnete das Heft und las: »Die Palästinenser gehen gestärkt aus der dreitägigen Besetzung von Ramallah hervor, Vor-Ort-Bericht«. Die Verwendung des Ausdrucks »Besetzung« (»occupation«) erschien alles andere als zufällig. Gestern war die »Besetzung von Ramallah«, heute haben wir die »Besetzung der Wallstreet« (»Occupy Wall Street«) und morgen schon werden wir überall Besetzungen sehen.

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Über Sonne und Sterne, mysteriösen Untergrund-Donner und die »Weltelite«

Interview mit Andreas von Rétyi

Der Wissenschaftsjournalist und Buchautor Andreas von Rétyi widmet sich in seinen Artikeln und Büchern vornehmlich jenen Themen, die in den Mainstreammedien nur selten zur Sprache kommen: So schreibt er regelmäßig über Hintergründe zu Bilderbergern und Geheimdiensten, er entschlüsselt Hintergründe zu 9/11 und informiert über Vorgänge geheimer Ausgrabungen in Ägypten. Eines der hauptsächlichen Aufgabengebiete des langjährigen Wissenschaftsautors umfasst jedoch die Astronomie. Über Sonne, Sterne, unerklärliche Geräuschphänomene auf aller Welt und geheime Verschlussakten ein Interview mit Andreas von Rétyi.

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Facebook-Börsengang: Pannen, Misserfolg und Insiderhandel

Webster G. Tarpley

Der gestrige 18. Mai 2012 war kein guter Tag für den US-Markt und die großen Banken. Eigentlich sollte er der Rettung des amerikanischen Finanzkapitalismus dienen. Die Wall Street war durch zahlreiche Pleiten, Bailouts und den neuesten JP Morgan Chase-Skandal erheblich unter Druck geraten. Ausgerechnet vorgestern wurde auch noch bekannt, dass die Verluste bei JP Morgan erheblich höher sind als gedacht. Durch den Facebook-Börsengang sollte alles wieder gut werden. Doch man hat sich offensichtlich verrechnet: Bereits einen Tag nach der weltweiten Facebook-Euphorie ermittelte die amerikanische Börsenaufsicht SEC.

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Umprogrammierung des Denkens: Pentagon erforscht »Narrative Networks«

J. D. Heyes

Schon seit Jahrtausenden suchen Regierungen und andere Organisationen herauszufinden, wie sie Menschen gehirnwaschen können, bislang ohne großen Erfolg. Wenn eine staatliche Behörde tatsächlich wissenschaftlich entschlüsseln könnte, welche Umstände welche Verhaltensweisen verursachen, was würde sie wohl mit diesem Wissen anfangen? Es ist eine legitime Frage, denn das Pentagon betreibt derzeit entsprechende Untersuchungen. Unerwünschte Veränderungen im Gehirn sollen künftig überschrieben werden können.

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Horrorszenarien in Europa: Die letzten Tage des Euro?

Redaktion

Wer in den letzten Tagen aufmerksam die Welt beobachtete, der weiß, was die Stunde geschlagen hat. Die Euro-Krise ist mit voller Macht zurück. Bankenrun in Griechenland, dort gehen schon die Scheine aus. Auch in Spanien laufen die Menschen nun an die Schalter und heben ihr Erspartes ab. Alle Versuche der EU-Kommission, die Krise mit Milliardenzahlungen hinauszuzögern, finden jetzt offenbar ihr Ende, der Augenblick der Wahrheit ist da. Hier ein Überblick der letzten 48 Stunden:

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Ernste Gefahr: China will Kanada und USA kassieren

Jeff Nyquist

Nach Meinung des chinesischen Generalmajors Zhang Zhaozhong muss sich China auf den Dritten Weltkrieg vorbereiten, falls der Iran von den USA angegriffen wird. Gemäß Zhangs Logik ist die Sicherheit Chinas eng mit dem Iran verbunden. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten werde ein Weltkrieg die Unzufriedenheit der Bevölkerung auf einen auswärtigen Feind lenken, so die Voraussage des chinesischen Militärs.

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Rapper Najafi: Angebliche »Todesfatwa« war gar keine

Gerhard Wisnewski

Wussten Sie schon: Ayatollahs sind nicht nur tollwütige Turbanträger, sondern können auch hellsehen. Doch, wirklich. Nehmen wir beispielsweise die angebliche »Todesfatwa« eines iranischen Großayatollahs gegen den in Deutschland lebenden Rapper Shahin Najafi. Laut unseren »Qualitätsmedien« soll der Ayatollah Najafi zum Tode verurteilt haben (»Todesfatwa«), weil sich dieser in einem Lied über den zehnten Imam der Schiiten, Imam Naqī, lustig gemacht habe. Das Dumme ist nur: Die angebliche Todesfatwa erschien bereits zwei Wochen vor dem Schmuddel-Song....

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CIA-Agent: Irans atomarer Angriffsplan

Jeff Nyquist

Mitte März hatte ich das Vergnügen, mit Dr. Hugh Cort zu sprechen, dem Autor von The American Hiroshima: Iran’s Plan for an Attack on the United States. Im Zusammenhang mit diesem Interview mag für den Leser auch mein Gespräch mit dem CIA-Agenten Reza Kahlili interessant sein, der mit Dr. Cort darin übereinstimmt, dass ein atomar bewaffneter Iran nicht durch die Drohung der gegenseitig zugesicherten Vernichtung abgeschreckt werden kann.

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