Donnerstag, 17. August 2017
30.12.2015
 
 

Attentäter von San Bernardino planten Massenmorde durch Anschläge auf Autobahnstaus

Jonathan Benson

Das Pärchen Syed Rizwan Farook und Tashfeen Malik, die des Massenmordes an 14 Menschen auf einer Weihnachtsfeier an ihrem Arbeitsplatz in San Bernardino beschuldigt werden, hatte nach Angaben von Ermittlern, die diesen Fall von innerstaatlichem Terrorismus untersuchen, offenbar auch geplant, Sprengstoffanschläge auf Fahrzeuge auf vielbefahrenen Autobahnen Südkaliforniens zu verüben.

 

 

Seyed Farook soll angeblich zusammen mit seinem Jugendfreund Enrique Marquez schwere Terroranschläge auf der California State Route 91, die oft von Staus heimgesucht wird, geplant haben. Die beiden hatten sich zu einem »Albtraum«-Szenario verschworen und wollten mit Gewehren, Rohrbomben und anderen Waffen Anschläge auf unschuldige Amerikaner verüben.

 

Nach Angaben der Ermittler hatten Farook und sein Freund als Ziel die California State Route 91 ausgewählt und die entsprechenden Örtlichkeiten bereits genau ausgespäht. Dabei hatten sie bestimmte Streckenabschnitte im Auge, in denen es oft zu Staus kommt und wo sie das

größte Blutbad anrichten würden. Das Duo hatte sich 2011 ein ganzes Arsenal an Waffen und Sprengstoffen verschafft, das es bei den Anschlägen einsetzen wollte. Diese Pläne gaben die beiden allerdings 2012 auf.

 

In einer Anklageschrift vor einem Bundesgericht wird Marquez und Farook vorgeworfen, bestimmte Bereiche der Route 91 ausgespäht und als Zielgebiet für Anschläge bestimmt zu haben. Dort hätten sie beabsichtigt, von nahe gelegenen Hügeln aus Rohrbomben in den herannahenden Verkehr zu werfen.

 

Die Explosionen hätten den Verkehr sofort zum Erliegen gebracht, was den beiden Attentätern dann die Möglichkeit eröffnet hätte, auf die Fahrzeuginsassen zu schießen.

 

Marquez wird darüber hinaus zur Last gelegt, einen weiteren ähnlichen Terroranschlag auf das nahe gelegene Riverside City College geplant zu haben, das sich nur einen Steinwurf entfernt von dem Ort befindet, an dem der Anschlag von San Bernardino erfolgen sollte. »Hinterhalte in Engführungen, in denen keine Fluchtwege zur Verfügung stehen, gehören seit Langem zum Inventar der Kriegführung«, schrieb Richard Winton in der Los Angeles Times zu den angeblichen Anschlagsplänen.

 

»Eine solche Taktik kam in den Kriegen in Irak und Afghanistan zum Tragen, in denen amerikanische Militärkonvois mit sogenannten Unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtungen (improvised explosive device, IWD), reaktiven Panzerbüchsen und Gewehrfeuer angegriffen wurden.«

 

Die Regierung und die Medien bauschen die Terrorgefahr auf, um in der amerikanischen Bevölkerung Ängste zu schüren


Da die amerikanische Regierung schon ungeduldig darauf wartet, endlich einen offenen Krieg in Syrien loszutreten, kann man wohl kaum von einem Zufall sprechen, dass sich Islamisten aus dem Nahmittelosten gerade in der Vorweihnachtszeit zu einem Anschlag auf Kollegen im Rahmen einer Weihnachtsparty entschlossen.

 

Ein derartiger Anschlag würde gerade in dieser Zeit des Jahres bei vielen Amerikanern Ängste wachrufen und schüren. Dies würde dann die Bereitschaft erhöhen, noch mehr Kriege, eine noch stärkere Überwachung durch die Regierung sowie weitere Einschränkungen von Bürger- und Freiheitsrechten hinzunehmen.

 

Und jetzt taucht wie aus dem Nichts plötzlich die Meldung auf, dieselben Islamisten hätten angeblich Anschläge auf eine weitere Herzangelegenheit vieler Amerikaner geplant – das Autofahren –, und dies wird von den Propagandisten weidlich ausgenutzt. Denn Angst ist ein wesentlicher Antrieb, der Menschen dazu bringt, Freiheitsrechte im Gegenzug für eine in trügerischer Weise erhoffte Sicherheit aufzugeben.

 

»Terroristen suchen immer nach Möglichkeiten, Menschen nicht nur im Zusammenhang mit großen symbolischen Zielen und Ereignissen anzugreifen, sondern auch in ihren alltäglichen Lebensumständen zu treffen, in denen die Menschen am verwundbarsten sind und kaum über Fluchtmöglichkeiten verfügen«, erklärte Professor Brian Levin von der California State University in San Bernardino gegenüber der Los Angeles Times.

 

»Ziele im Verkehrsbereich gehören für Terroristen zum Alltag, aber dabei geht es ihnen in der Regel um Massenverkehr, Flugzeuge und Flughäfen oder Brücken. Eine so schreckliche Tat wie die, die in der Anklageschrift beschrieben wurde, richtet sich nicht nur gegen Zivilisten, die Opfer eines abscheulichen Anschlags wären, sondern setzt auch Ersthelfer einem massiven Risiko durch Scharfschützen aus, was die Rettungs- und Bergungsarbeiten deutlich behindern würde.«

 

Zeitgleich zu dieser massiven Panikmache kündigte die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde TSA an, sie werde die Ausstiegsoption in Bezug auf Nacktscanner im amerikanischen Flughafenausbau auslaufen lassen. Damit wären dann praktisch alle Amerikaner, die einen Flug antreten wollen, gezwungen, sich dieser entwürdigenden Prozedur zu unterziehen, bei der sie zusätzlich noch einer krebsauslösenden Strahlung ausgesetzt wären.

 

Ohne diese ständige vermeintliche Gefahr von Terroranschlägen auf Flugzeuge, Schulen, Arbeitsplätze und nun angeblich auch noch auf Fahrzeuge auf Autobahnen würden diese und andere zunehmende Einschränkungen der Bürger- und Freiheitsrechte wohl kaum von der Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung hingenommen.

 

Aber Angst ändert vieles, und das Schüren dieser Ängste wird genau dazu benutzt, die schleichenden Folgen des sich abzeichnenden diktatorischen Faschismus abzumildern, der in fast alle Bereiche des amerikanischen Lebens Einzug gehalten hat.

 

 

 

 

 


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