Dienstag, 6. Dezember 2016
13.01.2011
 
 

Nahrungsmittelpreise erreichen Höchststand

Jonathan Benson

Nach neuen Zahlen ist der Preisindex der UN-Ernährungsorganisation FAO für 55 Lebensmittel im Dezember auf 215 Punkte angestiegen und erreicht damit weltweit ein Rekordhoch. Die Preise für einige Lebensmittel wie Reis, Mais und Soja sanken zwar, aber dafür stiegen die Kosten für Ölsaaten und Zucker Berichten zufolge aufgrund unterschiedlicher Faktoren wie schlechten Wetterbedingungen und Trockenheit deutlich an.

In der Vergangenheit hatten diese Schwankungen auf den Rohstoffmärkten keinen unmittelbaren Einfluss auf die aktuellen Lebensmittelpreise der Verbraucher. Aber Experten vertreten die Ansicht, dies sei nun nicht länger der Fall, da die »Lebensmittelpreisinflation« parallel zu Rohstoffpreisanstiegen erfolgen werde. Indien leidet bereits unter einer erheblichen Preisinflation bei Nahrungsmitteln. Meldungen besagen, dass die Nahrungsmittelpreise im vergangenen Jahr in Indien allgemein um 18 Prozent gestiegen sind.

Geringe Lagerbestände, Trockenheit und schlechtes Wetter haben vor allem zu der sich verschärfenden Nahrungsmittelkrise beigetragen. Viele produzierende Länder sind dazu übergegangen, die Exporte einzuschränken, um die Versorgung der eigenen Bevölkerung sichern zu können. Die sich daraus ergebenen weltweiten Engpässe bei bestimmten Nahrungsmitteln verschärfen das Problem weiter, da sich die importierenden Nationen in einem harten Wettbewerb um die für ihre Bevölkerung dringend benötigten Nahrungsmittel Konkurrenz machen.

Abdolreza Abbasian, ein hochrangiger FAO-Ökonom, erläuterte in einem Bloomberg-Bericht, da nicht alle Rohstoffpreise stiegen, könne ein allgemeiner Indikator in die Irre führen. Auch ein Dominoeffekt könnte zu allgemeinen Preissteigerungen führen, ausgelöst etwa durch Rohstoffe, bei den es zu einer Verknappung gekommen sei, oder aufgrund ähnlicher Bedingungen wie Trockenheit und schlechtem Wetter, die in anderen Bereichen zu Knappheit und Preisanstiegen geführt hätten.

Steigende Nahrungsmittelpreise und eine zunehmende Versorgungsunsicherheit sind weitere Gründe dafür, warum Selbstversorgung für das langfristige Überleben wichtig ist. Jemand, der so weit wie möglich seine eigenen Nahrungsmittel anbaut und von den Erzeugnissen seines eigenen Landes lebt, ist von den Folgen unsicherer Angebots- und Nachfrageprobleme, die den weltweiten Nahrungsmittelmarkt beeinflussen, nicht betroffen.

 

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Quellen zu diesem Artikel unter http://www.bloomberg.com/news/2011-...

 

 

NaturalNews

 


 

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