Saturday, 25. May 2013
13.09.2012
 

Rockefeller-Stiftung maßgeblich am Aufbau einer weltweiten Journalistenvereinigung beteiligt

Jurriaan Maessen

Wie die Nachrichtenagentur AP meldete, war die Rockefeller-Stiftung vor kurzem maßgeblich am Aufbau einer neuen internationalen Journalistenvereinigung beteiligt, die sich der »Förderung der Berichterstattung über Religion« widmen soll.

Aber was genau soll jetzt die Aufgabe der neu geschaffenen Internationalen Vereinigung von Religions-Journalisten International Association of Religion Journalists«, IARJ) sein? Nach den Worten der Vorsitzenden des Lenkungsausschusses Maria-Paz López besteht sie darin, Journalisten dabei zu unterstützen, mit »Genauigkeit, Fairness und Ausgewogenheit« zu schreiben.

 

 

In Zusammenarbeit mit der »Vereinigung Datenarchive zu Religion« (»Association of Religion Data Archives«) startete die neue Vereinigung jetzt auch ihren Internetauftritt und beschrieb sich dort selbst als »die weltweit erste internationale Vereinigung von Religions-Journalisten, die Herausgebern, Chefredakteuren, Journalisten und Analysten die Werkzeuge, Hilfsmittel und die Unterstützung zur Verfügung stellt, um die zutreffende, faire und ausgewogene Berichterstattung über Religionen weltweit zu fördern... Die IARJ wurde von führenden Journalistinnen und Journalisten aus 23 Ländern von sechs Kontinenten im Rahmen eines Treffens im italienischen Ballagio-Center der Rockefeller-Stiftung gegründet. An die 400 Journalisten aus 90 Ländern wurden als Mitglieder in die neue Organisation aufgenommen.« Unter der Überschrift »Eine weltweite Stimme« erklärt die Gruppe weiter, der weltweiten journalistischen Berichterstattung über Religion komme große Verantwortung zu.

 

Welch ein glückliches Zusammentreffen, dass gerade die Rockefeller-Stiftung bereitstand, die Bildung dieser weltweiten Gruppe maßgeblich unter ihre Fittiche zu nehmen und ihr so einen gelungenen Start zu ermöglichen. Oder etwa nicht?

 

Seit vielen Jahrzehnten versuchen verschiedene Rockefeller-Ableger auf jeweils spezifische Weise, sich der Religion zu bedienen, um die Menschen etwa dazu zu bringen, sich die ideologisch geprägte Auffassung zu eigen zu machen, der Klimawandel sei vorwiegend menschengemacht.

 

In seinem Rechenschaftsbericht über die Zuwendungen im Zeitraum 2005 bis 2010 räumt der Rockefeller Brothers Fund (RBF) ein, »nicht-grüne« Stimmen, das heißt Personen und/oder Organisationen außerhalb der »offiziellen« Umweltschutzbewegung, finanziell unterstützt zu haben, damit diese in ihrem jeweiligen Umfeld die Doktrin verbreiten, der Klimawandel sei menschengemacht. Zu diesem Personenkreis gehören Bürgermeister, Gouverneure, Personen aus dem Bereich der nationalen Sicherheit, die für ihre harte Haltung bekannt sind, führende Militärs und … Geistliche.

 

Offensichtlich haben die Rockefellers nun dieser Liste auch noch Religions-Journalisten hinzugefügt.

»... die Höhe der Vergabe von Geldmitteln der Stiftung zur Unterstützung dieser ›nichtgrünen‹ Stimmen hat dramatisch zugenommen... Der RBF hat verbündete Stimmen gegen den Klimawandel unterstützt, zu denen Geschäftsleute, Anleger, Prediger, Landwirte, Sportler, Gewerkschaftsvertreter, führende Militärs, für ihre harte Haltung bekannte Persönlichkeiten aus dem Bereich der nationalen Sicherheit, Veteranen, Jugendliche sowie Gouverneure und Bürgermeister gehören.«

Aus dem Dokument erfahren wir weiter, dass in den vergangenen zehn Jahren sowohl führende religiöse Persönlichkeiten als auch Politiker auf lokaler und bundesstaatlicher Ebene finanziell unterstützt wurden, um das Dogma des menschengemachten Klimawandels zu verbreiten. Der Bericht fährt fort:

»Stiftungen, darunter auch der RBF, waren maßgeblich daran beteiligt, diese Gruppen in die Lage zu versetzen, ihre Mitgliederbasis zu organisieren, öffentlich Lösungen im Bereich des Klimawandels zu fordern und sich für eine Politik einzusetzen, die das Problem des Klimawandels auf innen- und außenpolitischer Ebene angeht. Zusätzlich zur direkten finanziellen Unterstützung dieser einzelnen Gruppen stellt der Fonds auch technische Hilfsmittel für die strategische Entwicklung, für die Planung der internen Kommunikation und der Öffentlichkeitsarbeit sowie zur Weiterbildung von Aktivisten zur Verfügung.«

Und im Zusammenhang mit dem National Board of Governors, das ebenfalls zu den Nutznießern des Geldsegens gehörte, lesen wir:

»Gouverneure und Bürgermeister haben sich als sehr wirksame Befürworter von Lösungen im Bereich des Klimawandels auf nationaler und internationaler Ebene erwiesen. In ganz Amerika entwickeln Bundesstaaten und lokale Behörden innovative Klimaprogramme und dienen als ›Laboratorien‹ für wegweisende Ansätze. Viele haben Klimainitiativen in ihren Städten und Bundesstaaten angeregt und konnten miterleben, wie die Wirtschaft davon profitierte.«

Der genannte Bericht geht teilweise auch ausführlich darauf ein, dass der Fonds seit 1984 Millionen von Dollar in Propagandabemühungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel gesteckt hat. Dazu gehörten auch Unterstützungskampagnen für die Umsetzung der Agenda 21 bis hin zum Erdgipfel 1992:

»Diese Phase der Zuwendungen ist von zwei Strategien gekennzeichnet: 1. Herstellung eines Konsenses im Zusammenhang mit der Klimawissenschaft und 2. die Verlagerung der Diskussion über Klimawandel aus dem Kreis der Wissenschaft heraus in die politische Arena… Der RBF veranstaltete und finanzierte einige der frühesten Treffen von Aktivisten, die sich mit dem Problem des Klimawandels auseinandersetzten. In dieser Zeit wurde 1988 auch das »Intergovernmental Panel on Climate Change« der Vereinten Nationen (IPCC, »Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen«, oft auch »Weltklimarat« genannt) gegründet, und die offiziellen Verhandlungen über einen internationalen Klimavertrag begannen 1991. Diese Gespräche mündeten im Juni 1992 in Rio de Janeiro in die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen, die George H.W. Bush und der amerikanische Kongress ratifizierten. Eine Untersuchung der Korrespondenz zwischen dem damaligen RBF-Präsidenten Bill Dietel und dem Programmstab machen deutlich, dass die Verhandlungen und der Vertrag von Rio sowie die Gründung des IPCC zentrale Bestrebungen des damaligen RBF-Programms widerspiegeln.«

Ab Ende der 1980er Jahre hatte der Fonds leichtes Spiel, aber 2009 stießen die Rockefeller auf Schwierigkeiten. Nach dem »Climategate«-Skandal wurde es zunehmend schwieriger, die Botschaft des IPCC-Berichts an den Mann zu bringen. Daher verstärkt der Fonds gegenwärtig seine Bemühungen, der Verbreitung der schwer angeschlagenen Ideologie neuen Schwung zu verleihen:

»Die öffentliche Überzeugung von der Dringlichkeit, dem Klimawandel entgegenzutreten, erreichte 2007 ihren Höchststand, aber Ende 2009 wurde viel öffentliches Vertrauen in die Klimawissenschaften verspielt, als eigenmächtig E-Mails von den Computern der Universität in East Anglia in England veröffentlicht wurden. Aus diesen E-Mails ging offenbar hervor, dass einige Wissenschaftler Tricks anwandten, um einen Temperaturrückgang zu verschleiern, und versuchten, Wissenschaftler, die der Auffassung des menschengemachten Klimawandels ablehnend gegenüberstanden, zu verunglimpfen.«

Trotz des eben beschriebenen öffentlichen Vertrauensverlustes zeigten sich die Rockefellers doch mit den Folgen ihrer gezielten Spendenarbeit zwischen 2005 und 2010 zufrieden:

»Parallel zum Wachstum der wohltätigen Spenden in den vergangenen Jahren stieg auch die Zahl der neuen Organisationen, der neuen Bündnisse und neuen Kampagnen. Noch vor wenigen Jahren wurde das Problem des Klimawandels nur in einem kleinen Kreis innerhalb der Umweltschutzbewegung ernst genommen und diskutiert. Heute kann man sagen, dass die Beschäftigung mit diesem Problem eine eigene Dynamik gewonnen hat. Einflussreiche Stimmen aus der Geschäftswelt, den Kirchen, der nationalen Sicherheit, der Jugend, der Gewerkschaft und sogar aus landwirtschaftlichen Gruppen haben sich dem Kampf für eine nachhaltige Politik gegen den Klimawandel angeschlossen.«

Um deutlich zu machen, dass es sich bei dieser groß angelegten, finanziell ausgepolsterten »Überzeugungsarbeit« der Rockefellers keineswegs nur um ein nebensächliches Spendenprogramm handelt, weisen wir darauf hin, dass die Rockefeller-Stiftung auch aktiv prominente Journalisten umwarb. Bereits Mitte der 1970er Jahre war die Stiftung eifrig damit beschäftigt, Journalisten auf ihre Seite zu ziehen und beim Aufbau von Medienkonzernen Finanzhilfe zu leisten. Schon damals wurde der »Klimawandel« als tragische Folge der Einmischung der Menschen in »Mutter Natur« gebrandmarkt, und gentechnisch veränderte Lebensmittel wurden als Heilmittel aller Krankheiten gepriesen. Im Journal der Rockefeller-Stiftung aus dem Jahr 1974 heißt es:

»Verschiedene Herausgeber wissenschaftlicher Bücher oder Zeitschriften und Wissenschaftsredakteure wurden zu Veranstaltungen der Stiftung zu Themen wie Klimawandel, Nahrungsmittelproduktion, zwischenstaatliche Konflikte sowie genetische Abwehr von Pflanzen gegen Krankheiten und Aquakulturen eingeladen. Später erschienen dann auf der Titelseite etwa der New York Times entsprechende Artikel, und auch Nachrichtenagenturen wie Associated Press veröffentlichten grundlegende Berichte, auf die dann vielfach Bezug genommen wurde.

 

In jedem Fall wurden die Autoren den Fachleuten unseres Programms vorgestellt und ermutigt, mit ihnen zusammenzuarbeiten und auf sie zurückzugreifen. (Heute ist es so, dass unsere Fachleute von Journalisten vor allem bei Themen mit einem hohen Neuigkeitswert und großer Aktualität wie etwa Nahrungsmittelproduktion, Bevölkerungsprobleme, Umweltfragen und Kunst angerufen werden.)«

Verschiedentlich und in unterschiedlichen Veröffentlichungen, die der Fonds in seiner langen und schmutzigen Vergangenheit verbreitete, hat die Rockefeller-Stiftung immer wieder offen prominente Medienpersönlichkeiten vor ihren Karren gespannt. In keinem dieser Fälle berichtete die Stiftung, dass Probleme mit einem der von ihnen kontaktierten Medienmogule aufgetreten seien. Bereits im Jahresbericht 1974 wird Bill Moyers als einer derjenigen aufgeführt, der mit Informationen der Stiftung versorgt werde:

»Bei den Vorbereitungen und Recherchen zu ihrer 25-teiligen Serie über die weltweite Nahrungsmittelsituation waren die Journalisten der New York Times mit unseren Fachleuten gut vertraut, und sie entwickelten zu vielen eine fruchtbare und anhaltende Beziehung. So lieferte unser Stab Bill Moyers im Zusammenhang mit seiner Fernsehserie zu den Problemen der weltweiten Vernetzung und Abhängigkeit grundlegende Informationen und konnte die Kontakte zu ihm vertiefen. Dies sind nur einige wenige Beispiele der vielen neuen und produktiven Arbeitsbeziehungen, die wir zu Vertretern der Massenmedien knüpfen konnten.«

Ein weiterer Arm des Rockefeller-Oktopus – der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) – ging in einem Bericht aus dem Jahr 2009 auf einige Machenschaften ein, mit denen der Fonds versuchte, Glaubensgemeinschaften zu überzeugen, die die Geburtenkontrollprogramme der UN bisher ablehnten: »Der UN-Bevölkerungsfonds hat festgestellt, dass führende Vertreter verschiedener kirchlicher und religiöser (auch konfessionsübergreifender) Organisationen bereit sind, über Fortpflanzungsmedizin zu diskutieren, wenn diese Themen mit Vorsicht und Sensibilität angesprochen werden.«

 

Diese »Kräfte des Wandels« sollten auch dafür gewonnen werden, die allgemeine Agenda dadurch zu schützen und voranzubringen, dass sie »sich Desinformationskampagnen entgegenstellen und in der Gesellschaft zur Unterstützung der Regierung für die ›Internationale Bevölkerungs- und Entwicklungskonferenz‹ (ICPD) aufrufen.«

 

Letztlich soll mit allen diesen Bemühungen erreicht werden, dass »eine förderliche sozio-kulturelle Umgebung entsteht (die das Verhalten, die Gewohnheiten und das alltägliche Handeln beeinflusst), durch die letztlich wichtige gesellschaftliche Gruppen so mobilisiert werden, dass sie sich für die Umsetzung der Ziele der ICPD-Aktionsprogramme und die Millenium-Entwicklungsziele (MDG) einsetzen«.

 

 

»Bei der Nationalen Religionspartnerschaft für die Umwelt (NRPE)« handelt es sich um ein Bündnis der amerikanischen Catholic Conference, der »Coalition on Environment and Jewish Life« (»Koalition für Umwelt und jüdisches Leben«), des »National Council of Churches und des Evangelical Environmental Network«, das mehr als 100 Millionen Menschen erreicht.

 

Mitte der 1980er Jahre wurde für Nordamerika noch eine weitere UN-Frontorganisation gegründet, die »Interfaith Partnership for the Environment« (»Glaubensübergreifende Partnerschaft für die Umwelt«), um, wie es auf der Internetseite des UN-Umweltprogramms (UNEP) heißt, »die nordamerikanischen Glaubensgemeinschaften über die schwerwiegenden Umweltprobleme, die das Leben auf der Erde gefährden, zu informieren«.

 

Der US-Bevölkerungsfonds (UNFPA), sozusagen der Vollstrecker dieser überstaatlichen Strukturen, schloss sich mit seinen UN-Schwesterorganisationen zusammen, um die Weltreligionen wie ein Rudel hungriger Wölfe einzukreisen:

»Seit 2002 hat der Bevölkerungsfonds immer die Abstimmung und Integration kulturell sensibler Herangehensweisen bei seinen programmatischen Bemühungen hervorgehoben. Um dies zu erreichen, hat der Fonds eng mit lokalen Gemeinschaften und ›Kräften des Wandels‹, darunter auch religiöse Führungspersönlichkeiten, zusammengearbeitet«.

Alle diese Organisationen und Einrichtungen, von den Rockefellers bis zu den Vereinten Nationen, setzen ihre personellen, finanziellen und organisatorischen Möglichkeiten seit Jahrzehnten dafür ein, ihre Propagandaarbeit immer weiter zu verstärken und auszuweiten. Die Gründung dieser neuen Vereinigung von Religions-Jounalisten ist nur das bisher letzte Kapitel in diesem noch lange nicht abgeschlossenen Prozess.

 

Quelle: Infowars

 

 

 

 


 

 

 

 

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