Saturday, 1. October 2016
16.06.2014
 
 

ISIS und die geplante »Balkanisierung« des Nahmittelostens

Kurt Nimmo

Nach Berichten der Medienkonzerne ist der Terrorgruppe Islamischer Staat im Irak und der Levante (ISIS) der Großteil ihrer Waffen bei der Plünderung der Waffenlager nach dem Rückzug der irakischen Truppen aus Mosul in die Hände gefallen. Aber ISIS verfügte bereits vor der Einnahme der irakischen Stadt über erhebliche Mengen an Waffen; der Großteil davon stammte aus den USA.

 

Im Rahmen des von den USA und Saudi-Arabien unterstützten Stellvertreterkrieges in Syrien, der den Sturz der Regierung unter Präsident Baschar al-Assad zum Ziel hat, wurde die Terrorgruppe mit Waffen beliefert, wie Michael Knights, Lafer-Fellow an der Denkfabrik Washington Institute for Near East Policy (WINEP) berichtet, der von Vox als »besessener ISIS-Beobachter« charakterisiert wird. »Der Krieg verschaffte ihnen Zugang zu schweren Waffen«, sagte Knights gegenüber Vox weiter.

Nach dem Umsturz in Libyen lieferten die CIA und ihrer Partner verstärkt Waffen nach Syrien. Die Ermordung des amerikanischen Botschafters Chris Stevens im September 2012 in Bengasi war sozusagen ein »Kollateralschaden« im Rahmen dieses Vorgehens.

 

Der Bericht des Geheimdienstausschusses des amerikanischen Senats zu Bengasi, der im vergangenen September veröffentlicht wurde, verweist zwar auf das Versagen beim Schutz von Stevens und den anderen Botschaftsmitarbeitern, geht aber auf die eigentlich zugrunde liegende Operation mit keinem Wort ein.

 

Der investigative Journalist und vielfach ausgezeichnete Preisträger Seymour Hersh, der von dem Magazin The New Yorker wegen seiner Beharrlichkeit bei der Enthüllung unbequemer Wahrheiten kurzerhand fallengelassen wurde, erläuterte in einem Artikel, wie der Senat die Informationen über die CIA und den Waffenhandel in Bengasi versteckte:

»Ein als streng geheim eingestufter Anhang zu dem Bericht, der nicht veröffentlicht wurde, beschrieb eine Geheimvereinbarung zwischen der Regierung Obama und der türkischen Regierung unter Ministerpräsident Erdoğan vom Beginn des Jahres 2012, die sich auf diese geheimen Versorgungsrouten bezog. Zur damaligen Zeit stammten die Gelder [für die Waffenlieferungen] aus der Türkei sowie aus Saudi-Arabien und Katar; die CIA war mit Unterstützung des britischen Geheimdienstes MI6 dafür verantwortlich, Waffen aus den Arsenalen Gaddafis nach Syrien zu schaffen. Teilweise mit der Tarnung als australische Einrichtungen wurden einige Scheinfirmen in Libyen eingerichtet. Frühere amerikanische Soldaten, die nicht immer wussten, wer genau eigentlich ihr Arbeitgeber war, wurden angeheuert, die Beschaffung und den Transport zu bewerkstelligen. Die Operation wurde vom damaligen CIA-Direktor David Petraeus geleitet, der schon bald zurücktreten musste, als bekannt wurde, dass er eine Affäre mit seiner Biografin hatte. (Ein Sprecher von Petraeus bestritt später, dass eine solche Operation überhaupt stattgefunden habe.)

Die Operation war damals geplant worden, ohne die Geheimdienstausschüsse des Kongresses und die führenden Vertreter beider Kammern zu informieren, wie es eigentlich seit den 1970er Jahren gesetzlich vorgeschrieben war. Die Einbeziehung des MI6 ermöglichte es der CIA, das Gesetz zu umgehen, indem die Mission als gemeinsame Operation (›Liaison Operation‹) mit einem anderen Geheimdienst eingestuft wurde. Der frühere Geheimdienstmitarbeiter berichtete, dass dieses Schlupfloch im Gesetz schon seit Jahren bekannt war und von der CIA genutzt wurde, um den Kongress nicht über gemeinsame Aktivitäten mit einem anderen Geheimdienst informieren zu müssen, über die diese Gremien ansonsten hätten schriftlich informiert werden müssen. (Alle verdeckten Operationen der CIA müssen der Führung des Kongresses in schriftlicher Form, dem so genannten ›Finding‹, zur Genehmigung vorgelegt werden.)

Die Verbreitung dieses Anhangs wurde auf die Stabsmitarbeiter, die den Bericht geschrieben hatten, sowie acht führende Vertreter des Kongresses – die jeweiligen demokratischen und republikanischen Fraktionsvorsitzenden der beiden Kammern und den demokratischen und republikanischen Vorsitzenden des Geheimdienstausschusses des Repräsentantenhauses und des Senats – beschränkt. Dies kann man kaum als nachhaltigen Versuch einer realen Kontrolle bezeichnen: Es ist nicht bekannt, dass diese acht Personen jemals zusammenkamen, um Fragen zu den ihnen zur Verfügung gestellten geheimen Informationen zu erörtern oder diese zu diskutieren.

Dieser Anhang lässt große Teile der Vorgeschichte der Ereignisse in Bengasi vor den Angriffen außer Acht und erläutert auch nicht die mutmaßlichen Gründe für den Angriff auf das amerikanische Konsulat. ›Die einzige Aufgabe des Konsulats bestand darin, als Tarnung für die Lieferung von Waffen in verschiedene Richtungen zu dienen, sagte der frühere Geheimdienstmitarbeiter, der den Anhang gelesen hat. ›Es besaß keine wirkliche politische Funktion‹

 

ISIS erhält Waffen von seinem Herrn und Meister

 

Bereits im April berichteten wir darüber, dass die USA die Al-Nusra-Front und andere Terrorgruppen in Syrien über ihre nach »Sicherheitsüberprüfungen« als »gemäßigt« eingestuften Söldner mit Waffen versorgten. So hatte Dschamal Maaruf, Anführer der Rebellengruppe Syrische Revolutionäre Front (SRF), die von der CIA und dem saudischen sowie dem katarischen Geheimdienst aufgebaut wurde, offen erklärt: »Es ist klar, dass ich nicht gegen al-Qaida kämpfe. Dieses Problem liegt außerhalb der Grenzen Syriens, und daher ist es nicht unser Problem. Ich habe kein Problem mit jemandem, der gegen das Regime in Syrien kämpft. Wenn die Leute, die uns unterstützen, uns sagen, wir sollten Waffen an eine andere Gruppe liefern, tun wir das. So forderten sie uns vor einem Monat auf, Waffen [in die syrische Stadt] Yabrud zu schicken, und so haben wir viele Waffen dorthin geliefert. Wenn sie uns darum bitten, etwas zu tun, dann tun wir es auch.«

 

Laut Barak Barfi, einem wissenschaftlichen Mitarbeiter der von den Globalisten finanzierten New America Foundation, hat auch die Al-Nusra-Front, eine mit al-Qaida verbundene Gruppe, die für ihre willkürlichen Hinrichtungen syrischer Soldaten und andere Grausamkeiten, wie etwa das Enthaupten von Christen, berüchtigt ist, auf indirekten Wegen Waffen von der SRF erhalten.

 

Der mutmaßliche Anführer des ISIS, Abu Bakr al-Baghdadi, war maßgeblich am Aufbau der Al-Nusra-Front beteiligt. Nach einem Machtkampf zwischen diesen beiden Gruppen kündigte al- Baghdadi die Auflösung der Al-Nusra-Front und die Integration ihrer Mitglieder in den ISIS an. »ISIS erklärte öffentlich, in welchen Gebieten er zu operieren gedenke, und übernahm ohne großen Widerstand die Kontrolle über weite Gebiete, wobei der Gruppe hier die Kampfkraft der früheren Kämpfer der Al-Nusra-Front zugutekam, die sich ISIS angeschlossen hatten«, berichte al-Monitor. »Einigen Schätzungen zufolge sind etwa 65 Prozent der Kämpfer der Al-Nusra-Front sehr rasch zum ISIS übergelaufen. Bei den meisten von ihnen handelt es sich um ausländische Dschihadisten. Ganze Brigaden haben sich ISIS angeschlossen; darunter auch der Schura-Rat der Mudschahedin im Irak unter der Führung von Abu al-Athīr, den ISIS zum Emir von Aleppo ernannte, sowie Dschaisch al-Muhadschirin und al-Ansar unter der Führung von Omar al-Tschetschani.«

 

Anfang Juni hatte bereits die führende Sicherheitsberaterin Präsident Obamas, Susan Rice, eingeräumt, die USA versorgten die »gemäßigten« Kräfte mit tödlichen Waffensystemen, ohne allerdings auf die Waffenlieferungen an die Al-Nusra-Front und, wie wir vermuten müssen, andere radikale islamische Gruppen einzugehen. »Wir sind über die Tatsache sehr besorgt, dass [ISIS] in Syrien und dem Irak so viele Waffen in die Hände gefallen sind. Dies stellt beide Länder vor erhebliche Sicherheitsprobleme«, erklärte die Sprecherin des amerikanischen Außenministeriums Marie Harf vor Kurzem.

 

 

Auch das Pentagon bleibt bei der Darstellung, ISIS habe seine Waffen von sich zurückziehenden irakischen Sicherheitskräften erhalten. »Sie fahren einige dieser Fahrzeuge und haben sich Teile ihrer Ausrüstung angeeignet, aber ich muss Ihnen leider gestehen, dass wir nicht konkret wissen, was sie erbeutet haben«, erklärte der Pressesprecher des Pentagons Konteradmiral John Kirby am Freitag gegenüber Journalisten.

 

Der größte Teil der Waffen und der militärischen Ausrüstung, auf die sich Kirby bezieht, stammen aus den USA. Einbezogen in diese Operation waren Saudi-Arabien und Katar sowie die CIA unter Beteiligung des MI6, wie Hersh berichtet. Die Waffen wurden aus Waffenlagern in Libyen nach Syrien überführt und werden nun dazu benutzt, in der Öffentlichkeit den Eindruck zu verstärken, ISIS stelle eine so massive Bedrohung dar, dass eine direkte militärische Intervention der USA insbesondere in Syrien, wo der Stellvertreterkrieg gegen Assad ins Stocken geraten ist, notwendig sei.

 

Nahmittelosten soll entlang ethnischer und religiöser Grenzen in Vasallenstaaten aufgeteilt werden


Bereits 2005 schlug der frühere Armee-Oberstleutnant Ralph Peters vor, »eine Neuziehung der gegenwärtigen Grenzen im Nahmittelosten und in Asien entlang ethnischer, religiöser und von Stammes-Grenzen könnte die Spannungen in der Region verringern«, berichtete das Armed Forces Journal.

 


»Syriens geografische Lage und seine Stärke machen das Land zum strategischen Zentrum des Nahmittelostens«, schrieb Robin Wright im vergangenen September in der New York Times, in einem Artikel, der auf die von Peters ausgearbeitete Karte eines neugeordneten Nahmittelostens einging. »Ein Auseinanderbrechen Syriens schüfe einen Präzedenzfall für die Region und die unmittelbaren Nachbarn des Landes. Bisher ist der Irak lediglich aufgrund des internationalen Drucks und der in seinen Regionen vorherrschenden Befürchtung, es allein nicht zu schaffen, nicht auseinandergefallen. Hinzu kam die Möglichkeit, mit dem Erdölreichtum Loyalität, zumindest auf dem Papier, zu kaufen. Aber nun droht Syrien den Irak in seinen Mahlstrom des Untergangs hineinzuziehen.«

 

Der Irak scheint heute mehr als jemals zuvor entlang religiöser und konfessioneller Trennungslinien gespalten zu sein. Aber genau das war schon immer der Plan, der seit Langem von den Neokonservativen um Bush ausgeheckt und 1996 in dem Memorandum Ein sauberer Bruch: Eine Neue Strategie für die Sicherung des Reichs dargelegt worden war. Die Denkschrift wurde unter der Führung von Richard Perle von der »Arbeitsgruppe für eine neue israelische Strategie für das Jahr 2000« verfasst und forderte u.a. den Sturz Saddam Husseins und einen Stellvertreterkrieg gegen Assad in Syrien.

 

Noch vor diesem Memorandum hatte bereits Oded Yinon seinen Zionistischen Plan für den Nahmittelosten ausgearbeitet. Er sah vor, »alle arabischen Staaten sollten durch Israel in kleine Einheiten auseinandergebrochen« werden. Darüber hinaus sei »die Zerschlagung [zuerst] Syriens und später des Iraks in ethnisch oder religiös einheitliche Gebiete wie im Libanon das vorrangige langfristige israelische Ziel an seiner Ostfront«. Die Zerstörung der arabischen und muslimischen Staaten, so meint Yinon, könnte auch von innen heraus zuwege gebracht werden, indem man sich die inneren religiösen und ethnischen Spannungen in den betreffenden Ländern zunutze mache.

 

P2OG im Einsatz


ISIS wird allgemein als ideologischer Ableger und Schöpfung al-Qaidas bezeichnet. Eigentlich ist es aber zutreffender, ihn als direkte oder indirekte Schöpfung des Pentagons unter dem Einfluss der Neokonservativen unter Bush zu betrachten. 2005 zitierte Frank Morales in seinem Artikel »Der Provokateur-Staat: Steckt die CIA hinter den irakischen ›Aufständischen‹ – und dem weltweiten Terrorismus?« aus einem Dokument des Pentagons über den Aufbau einer mutmaßlichen, so genannten Proactive, Preemptive Operations Group (P2OG):

»Nach einem für Rumsfeld von seinem Defense Science Board vorbereiteten, als geheim eingestuften Dokument soll diese neue Organisation – die Proactive, Preemptive Operations Group (P2OG) – letztlich geheime Missionen durchführen, die geeignet sind, Terrorgruppen zu gewalttätigen Anschlägen zu provozieren. Die P2OG, eine 100 Mann starke so genannte ›Antiterror‹-Organisation mit einem Jahresbudget von 100 Millionen Dollar, soll demzufolge angeblich ›führende Terroristen‹ ins Visier nehmen, aber aus den von Arkin vorgelegten P2OG-Dokumenten geht hervor, dass [die Gruppe] eigentlich Missionen durchführen soll, die darauf abzielen, ›Terrorgruppen‹ zu ›Reaktionen zu provozieren‹, was diese [Terrorgruppen] dann, nach der Logik des Verteidigungsministers, selbst zum Ziel von ›Vergeltungsschlägen‹ der Guten machen würde. Man will, mit anderen Worten, geheime militärische Kommandooperationen (Mordanschläge, Sabotageaktionen, ›Täuschungsmanöver‹) durchführen, die dann zu den gewünschten Resultaten in Form von Terroranschlägen gegen unschuldige und unbeteiligte Menschen, darunter auch Amerikaner, führen würden, um auf diese Weise ›Terrorismus zu bekämpfen‹, nachdem man ihn selbst verursacht hat.«

Im Falle von ISIS reichten die »Provokationen« offensichtlich nicht aus, um das gewünschte Ergebnis herbeizuführen. Die Terrorgruppe wurde von der CIA und ihren Partnern mit Waffen aus Libyen unterstützt, indem sie zunächst an »gemäßigte Rebellen« in Syrien geliefert und dann von diesen an die ISIS und andere Terrorgruppen, wie etwa auch die Al-Nusra-Front, weitergereicht wurden.

 

ISIS könnte tatsächlich versuchen, ein brutales Kalifat zu errichten – die Terrorgruppe könnte aber auch in die Steinzeit zurückgebombt werden, eine Lösung, die von Senator Lindsey Graham und anderen Neokonservativen im Kongress bevorzugt wird.

 

Wie auch immer sich die Lage entwickeln wird, auf jeden Fall wird es zur seit Langem geplanten Aufteilung und Balkanisierung des arabischen und muslimischen Nahmittelostens kommen. Die Kurden im Irak haben bereits als Reaktion auf den ISIS praktisch einen eigenen Staat gebildet, und der Iran hat angeboten, die schiitischen Iraker im Süden des Landes zu schützen. Alle diese Schritte fördern den Plan zur Zerschlagung des Nahmittelostens auf dramatischere und massivere Weise, als es die ursprünglichen Pläne der Briten zur Neugestaltung der Region vor mehr als einem Jahrhundert vorsahen.

 

 

 

 


 

 


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