Samstag, 10. Dezember 2016
01.02.2012
 
 

Das Ende des Petro-Dollar? Indien will iranisches Erdöl mit Gold bezahlen

Marin Katsua

Gerüchten zufolge arbeiten Indien und der Iran derzeit am Verhandlungstisch eine Vereinbarung aus, die die Bezahlung von Erdöl mit Gold ermöglichen soll. Sie fragen sich, warum das wichtig sein soll? Immerhin zielt es auf den Kern sowohl der gegenwärtigen Bewertung des Dollars als auch der derzeitigen extrem angespannten und verfahrenen Situation im Zusammenhang mit dem Iran.

Offiziell begründen die USA und die Europäische Union [ihr Vorgehen] damit, Teheran müsse dafür bestraft werden, dass es sein Atomwaffenprogramm nicht einstelle: Mit einem Ölembargo auf iranische Erdölexporte will man das Land international isolieren und zugleich den Kurs der

iranischen Währung soweit nach unten drücken, dass das Land in ernste Schwierigkeiten gerät.

 

Aber diese Begründung ist kaum stichhaltig, und die Sanktionen werden ihre Wirkung verfehlen. Der Iran ist keineswegs isoliert, und seine Freunde – wie Indien – werden solange an der Seite des erdölproduzierenden Landes stehen, bis die USA entweder nachgeben oder aber die wirklichen Gründe für die Krise offenlegen. Und diese Gründe betreffen den amerikanischen Dollar und seine Rolle als Weltreservewährung.

 

Um die Entwicklungen kurz zu schildern: In den 1970er Jahren wurde in einer Absprache  festgelegt, dass alle Geschäfte, die den Kauf und Verkauf von Rohöl betreffen, ausschließlich in US-Dollar abgewickelt werden müssten. Mit dieser Monopolstellung im überlebenswichtigen Erdölgeschäft wurde der US-Dollar allmählich, aber unaufhaltsam zur Weltreservewährung für den Welthandel der meisten Rohstoffe und Wirtschaftsgüter. Die Nachfrage nach US-Dollar war dadurch langfristig gesichert, und dies trieb den Dollarkurs in exorbitante Höhen. Darüber hinaus legten viele Länder ihre überschüssigen US-Dollars in amerikanischen Staatsanleihen an und gaben der amerikanischen Regierung damit einen schier unermesslichen Kreditrahmen, aus dem sie sich bedienen konnte.

 

Es ist allgemein bekannt, wohin dies geführt hat: zu einer amerikanischen Regierung, die an ihren Schulden zu ersticken droht, während die Bevölkerung mit einer hartnäckig hohen Arbeitslosigkeit zu kämpfen hat (die teilweise auf den hohen Dollarkurs zurückzuführen ist); zu einem zusammengebrochenen Immobilienmarkt; extrem hoher Privatverschuldung; einem aufgeblähten Bankensystem und einer angeschlagenen Wirtschaft. Alles in allem liefern die USA keineswegs das Bild der Weltsupermacht Nummer eins, die die Privilegien und Vorteile verdient, die sich aus der Rolle des Dollars als Reservewährung des Welthandels für sie ergeben haben und immer noch ergeben. Auch andere Länder werden sich dieser Tatsache immer mehr bewusst und suchen bei ihren internationalen Geschäften und damit zusammenhängenden Transaktionen nach Alternativen zum Dollar, wobei das Erdöl den Anfang macht.

 

Verliert der US-Dollar seine Bedeutung als Weltreservewährung, wären die Folgen für Amerika bitter und düster. Die Bedeutung des US-Dollars in der internationalen Erdölindustrie ist zu einem erheblichen Teil für den Dollarkurs verantwortlich. Eine solche grundlegende Veränderung in den Beziehungen der Fiat-Währungen untereinander wird sich für einige Währungen positiv, für andere eher negativ auswirken. Aber die Konsequenzen sind nur sehr schwer vorherzusagen. Eines aber kann man mit Sicherheit festhalten: Der Goldpreis wird steigen. Unsicherheiten gegenüber den Papierwährungen haben den Goldpreis immer beflügelt, und wir leben in der Tat in unsicheren Zeiten.

 

Das Petrodollar-System

Um diese Situation angemessen zu erklären, müssen wir mit dem Jahr 1973 beginnen. Damals drängte der damalige amerikanische Präsident Richard Nixon König Faisal von Saudi-Arabien dazu, ab jetzt ausschließlich US-Dollar als Bezahlung für das Erdöl zu akzeptieren und die überschüssigen Gewinne in amerikanischen Staatsanleihen, Schatzanweisungen oder Schatzbriefen anzulegen. Im Gegenzug versprach Nixon, die saudi-arabischen Erdölfelder vor der Sowjetunion und anderen interessierten Ländern wie etwa dem Iran und dem Irak zu schützen. Dies war der Beginn sehr positiver [und vorteilhafter] Entwicklungen für die USA, auch wenn das Ergebnis ähnlich künstlich wie die US-Immobilienblase war, aber bis heute die Grundlage für die Bewertung des Dollars ausmacht.

 

1975 hatten auch alle anderen OPEC-Länder zugestimmt, ihre Erdölgeschäfte ausschließlich in Dollar abzuwickeln. Jedes auf den Import von Erdöl angewiesene Land weltweit legte sich nun US-Dollar-Devisenreserven zu, um Erdöl kaufen zu können. Und diese hohe und steigende Nachfrage nach US-Dollar stärkte die Währung weiter. Zusätzlich investierten viele erdölexportierende Länder ihre »überschüssigen« US-Dollars in amerikanischen Staatsanleihen und bildeten damit eine neue, praktisch unerschöpfliche Quelle für Kredite zur Unterstützung der amerikanischen Regierungsausgaben.

 

Das »Petrodollar«-System war ein brillanter politischer und wirtschaftlicher Schachzug. Damit war der weltweite mit dem Erdöl zusammenhängende Geldverkehr gezwungen, durch die amerikanische Notenbank Federal Reserve zu fließen und so eine immer wachsende Nachfrage nach amerikanischen Dollars und amerikanischen Schulden zu erzeugen. Zugleich mussten die USA für Erdöl selbst praktisch immer weniger bezahlen, da der Erdölpreis in der Währung ausgewiesen wird, die die USA selbst kontrollieren und drucken. Dies führte dazu, dass von Russland bis China, von Brasilien bis Südkorea jedes Land bemüht war, aus seinem Exportgeschäft so umfangreiche Dollar-Reserven wie möglich abzuzweigen, um Erdöl kaufen zu können.

 

Die USA selbst heimsten viele Vorteile ein. Als der Erdölverbrauch in den 1980er Jahren anstieg, nahm auch die Nachfrage nach US-Dollar entsprechend zu und verschaffte der amerikanischen Wirtschaft einen erneuten Höhenflug. Aber selbst ohne diese binnenwirtschaftlichen Erfolge wäre der Dollarkurs angestiegen, weil das Petrodollar-System die Nachfrage nach Dollars ständig anheizte, was dann den Wert des Dollar weiter steigen ließ. Ein starker US-Dollar ermöglichte es den USA, Importgüter günstig einzukaufen. So gesehen subventionierte das Petrodollar-System im Kern die amerikanischen Verbraucher zu Lasten des Restes der Welt. Aber hier wurde auch eine Kehrseite für die USA sicht- und spürbar: Die billigen Importe trafen die amerikanische Industrie empfindlich, und der Verlust an Arbeitsplätzen in der güterproduzierenden Industrie bleibt bis heute eines der hartnäckigsten Hindernisse im Zusammenhang mit einem Wirtschaftsaufschwung in den USA.

 

Aber es gibt noch eine weitere negative Folge, eine potenzielle Gefahr, die noch im Dunklen lauert. Der Wert des Dollar wird zum großen Teil dadurch bestimmt, dass  Erdöl in US-Dollar gehandelt wird. Sollte der weltweite Erdölhandel in Zukunft ganz oder teilweise in einer anderen Währung abgewickelt werden, benötigten viele Länder auf der Welt ihre US-Dollar-Devisenreserven nicht mehr, und der daraufhin einsetzende Verkauf von Dollars würde die amerikanische Währung dramatisch schwächen.

 

Hier nun ein interessantes Gedankenexperiment: Alle Welt glaubt, die USA bereiteten einen Krieg vor, um ihre Erdölversorgung zu sichern, aber wollen die USA nicht eigentlich in den Krieg ziehen, um das Petrodollar-System zu retten und aufrechtzuerhalten?

 

Der Irak liefert ein beredtes Beispiel für diese These. Bis zum November 2000 hatte es kein OPEC-Mitgliedsland gewagt, die Bindung des Erdöls an den Dollar in Frage zu stellen, und solange der US-Dollar die stärkste Währung weltweit blieb, bestand auch kein Grund dazu. Aber Ende 2000 überzeugten Frankreich und einige wenige andere EU-Mitgliedsstaaten Saddam Hussein, die Dollar-Bindung aufzugeben und irakisches Erdöl aus dem Programm »Erdöl für Lebensmittel« statt in Dollar in Euro zu verkaufen. In der Zeit bis zum März 2003, dem Beginn der amerikanischen Invasion des Irak, zeigten sich auch einige andere Länder wie Russland, der Iran, Indonesien und sogar Venezuela daran interessiert, die Bindung an den Dollar bei ihren Erdölgeschäften aufzugeben. Im April 2002 war der iranische OPEC-Vertreter Javad Yarjani von Spanien aufgefordert worden, eine ausführliche Analyse dazu vorzulegen, wie die OPEC irgendwann einmal ihr Erdölgeschäft in Euro und nicht in Dollar abwickeln könnte.

 

Diese Entwicklungen, die vom Irak ausgegangen waren, bedrohten allmählich die Vorherrschaft des Dollars als Weltreserve- und Erdölwährung. Im März 2003 marschierten dann die USA in den Irak ein und beendeten damit das Programm »Erdöl gegen Lebensmittel« und die Konzepte und Maßnahmen, den Euro als Zahlungsmittel für Erdöl einzuführen.

 

Es gibt noch zahlreiche andere historische Beispiele, wie die USA versuchten, Alternativen zum Petrodollar-System zu verhindern, wobei sie oft auch verdeckt vorgingen. Im Februar 2011 forderte Dominique Strauss-Kahn, damals noch Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), eine neue Weltwährung, um der Dominanz des US-Dollars etwas entgegenzusetzen. Drei Monate später bezichtigte ihn dann ein Zimmermädchen des New Yorker Hotels Sofitel sexueller Belästigung. Strauss-Kahn musste innerhalb weniger Wochen als IWF-Chef zurücktreten. Später wurden dann offiziell alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe fallengelassen.

 

Krieg und heimtückische Machenschaften dieser Art sind mit hohen (auch politischen) Kosten verbunden, aber der Preis dafür, das Petrodollar-System nicht zu schützen, fiele [aus Sicht der USA] noch weitaus höher aus. Wenn der Euro, der Renminbi, der Rubel oder, wenn wir schon einmal dabei sind, Gold als Zahlungsmittel für Erdöl akzeptiert würden, verlöre der US-Dollar sehr rasch an Bedeutung und es käme zu einem massiven Wertverlust der Währung. Wenn die übrige Welt sich darüber klar wird, dass es im internationalen Wirtschaftsverkehr Alternativen zum Dollar gibt, sähen sich die USA mit einer kaum zu bewältigenden und sehr chaotischen Veränderung [der wichtigsten Aspekte des] weltweiten »Erdölgeschäfts« konfrontiert.

 

Das iranische Dilemma

Vielleicht ist der Iran von den USA und Westeuropa isoliert, aber Teheran verfügt immer noch über treue Verbündete. Der Iran und Venezuela bereiten gemeinsame Projekte mit einem Umfang von vier Milliarden Dollar vor, zu denen auch eine Bank gehört. Indien hat angeboten, auch weiterhin iranisches Erdöl zu kaufen, weil Teheran aus der Sicht Neu-Delhis ein wichtiger und großer Geschäftspartner ist, der um pünktliche Bezahlung bemüht ist. Griechenland lehnte die EU-Sanktionen ab, weil der Iran einer der wenigen Erdöllieferanten ist, der dem praktisch zahlungsunfähigen Land Erdöl auf Kredit verkauft. Südkorea und Japan fordern, von dem kommenden Embargo ausgenommen zu werden, weil sie von iranischen Erdöllieferungen abhängen. Und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und dem Iran werden jedes Jahr intensiver.

 

Und dann ist da noch China. Die iranischen Erdölvorkommen sind für China eine Frage der nationalen Sicherheit, da der Iran bereits jetzt 15 Prozent des chinesischen Erdöl- und Erdgasbedarfs befriedigt. Damit besitzt der Iran für China höhere Bedeutung als Saudi-Arabien für die USA. Es ist nicht damit zu rechnen, dass sich China an das Embargo der USA und der EU und die Sanktionen gebunden fühlen wird. Es wird Mittel und Wege finden, die Sanktionen zu umgehen, um den beiderseitigen Handel zwischen den Ländern, der gegenwärtig einen Umfang von 30 Milliarden Dollar jährlich hat und bis zum Jahr 2015 wahrscheinlich die 50-Milliarden-Marke überschreiten wird, nicht zu gefährden. In gewisser Hinsicht dürfte China sogar von den Sanktionen gegen den Iran profitieren, da es in der Lage sein wird, iranisches Erdöl und Erdgas zu vergünstigten Bedingungen zu beziehen.

 

Der Iran wird also auch weiterhin Freunde besitzen, und diese Freunde werden sein Erdöl auch weiterhin kaufen. Und noch wichtiger, man kann davon ausgehen, dass sie dieses Erdöl nicht in US-Dollar bezahlen. Gerüchte besagen, dass Indien und der Iran derzeit über ein Abkommen verhandeln, unter Einbeziehung von Rupien und Yen in gewissen Größenordnungen Erdöl für Gold zu handeln. In seinen Handelsbeziehungen zu Russland verzichtet der Iran weitgehend auf den US-Dollar zugunsten des Rubels und des Rials. Indien benutzt bereits den Renminbi beim Handel mit China. China und Russland wickeln seit mehr als einem Jahr ihre Geschäfte in Rubel und Renminbi ab, und Japan und China setzen in Zukunft bei ihren wechselseitigen Handelsbeziehungen verstärkt auf Yen und Renminbi.

 

Und was ist mit den Energiegeschäften zwischen dem Iran und China? – Sie werden in Gold, Renminbi und Rial abgewickelt. Sollten die Europäer mit dem Embargo Ernst machen, würde in Kürze keines der täglich im Iran geförderten 2,4 Millionen Barrel Erdöl noch in Petrodollar gehandelt.

 

Mit diesem Wissen im Hinterkopf erscheint es jetzt immer vernünftiger, dass der wirkliche Grund hinter den Spannungen im Persischen Golf mit den verzweifelten Bemühungen der USA zusammenhängt, diese Abkehr vom Petrodollar zu verhindern. Diese Abkehr wird vom Iran vorangetrieben und von Indien, China und Russland unterstützt. Damit glaubt Washington allen Grund zu haben, nach einem Vorwand für einen Regimewechsel im Iran zu sorgen.

 

Eine genauere Betrachtung dieser Suche nach einem Vorwand fördert Interessantes zutage. Eine Inspektionsgruppe der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) hielt sich vor kurzem im Iran auf. Die IAEA überwacht alle nuklearen Einrichtungen im Iran, und es war auch ein Bericht der IAEA vom November 2011, der die neueste Welle der weltweiten Kritik gegen das Land lostrat, das angeblich kurz vor der Fertigstellung der Atombombe stünde. Aber nach ihrem letzten Besuch berichteten die IAEA-Inspektoren über keinerlei Aktivitäten im Zusammenhang mit der Entwicklung oder dem Bau von Atomwaffen. Und nebenbei bemerkt, wenn es wirklich nur darum ginge, die Welt vor den »Schurkenstaaten« mit Atomwaffenfähigkeiten zu schützen, warum blieben dann Nordkorea und Pakistan ungeschoren?

 

Noch eine andere Überlegung sollte berücksichtigt werden. Diese Überlegung gewinnt vor allem dann an Bedeutung, wenn es um Investitionsentscheidungen geht, die in dieser Situation getroffen werden: Russland, Indien und China gehören alle drei zu der Gruppe aufstrebender Wirtschaftsriesen, die unter der Bezeichnung BRICS (abgeleitet von den Anfangsbuchstaben der Staaten Brasilien, Russland, Indien und China) bekannt sind. Sie alle sind mit dem Iran verbündet und große Goldproduzenten. Wenn Petrodollars erst einmal aus der Mode gekommen sind und sich der Handel in anderen Währungen zu kompliziert gestaltet, werden sie ihre Goldvorräte nutzen, um die Erdölversorgung sicherzustellen. Gold war immer und ist immer noch das Zahlungsmittel, zu dem man als letztes Zufluchtsmittel greift, und wenn sich, wie eben angemerkt, die Beziehungen der Währungen untereinander zu verändern beginnen und Kursschwankungen schwer vorherzusehen sind, ist der Handel mit Gold ein erprobtes und sicheres Mittel.

 

2012 könnte als das Jahr in die Geschichte eingehen, in dem sich die Welt vom US-Dollar als Weltreservewährung erster Wahl abkoppelte. Man stelle sich einmal vor, die übrige Welt durchdenkt und erwägt die Angelegenheit genau und beginnt dann, allmählich bei der Abwicklung des Handels ihre eigenen Währungen einzusetzen und immer geringere Teile ihres Handelsüberschusses in amerikanische Staatsanleihen zu investieren. Dies alles liefe auf eine langsame, aber unaufhaltsame Schwächung des Dollars hinaus.

 

Das müsste sich für die USA nicht einmal schlecht auswirken. Die gigantischen Schulden Amerikas können niemals zurückgezahlt werden, solange der Dollar annähernd auf seinem jetzigen Niveau verharrt. Angesichts des Zustandes des Landes bleibt zur Stützung des Dollars nur noch der Status als Weltreservewährung. Sollte dieser Status verloren gehen und der Dollar massiv an Wert verlieren, wären die USA möglicherweise in der Lage, ihre Schulden zu bezahlen und neu anzufangen. Dieser Neuanfang wäre natürlich ohne die Privilegien, Vorteile und eingefahrenen Subventionen zu bewältigen, an die sich die Amerikaner gerne gewöhnt haben. Es ist ohnehin erstaunlich, dass das Petrodollar-System überhaupt solange funktioniert hat. Es war nur eine Frage der Zeit, bis irgendetwas dieses System zum Einsturz bringen würde.

 

Und nun die entscheidende Frage: Welchen Nutzen kann man aus dieser sich entwickelnden Situation ziehen? Das Spiel mit Währungen ist immer eine risikoreiche Angelegenheit, und angesichts des Ausmaßes der anstehenden Veränderungen der weltweiten Spielregeln wären umfangreiche Analysen und eine große Portion Glück erforderlich. Vernünftiger und verlässlicher wäre die Abwicklung über Gold. Gold ist das einzige Zahlungsmittel, das durch einen physischen Rohstoff gedeckt ist und das von Investoren bei Währungsturbulenzen immer als sicherer Hafen betrachtet wird.

 

Die grundlegende Schlussfolgerung lautet, dass ein langsamer Niedergang des Petrodollar-Systems den Goldpreis in die Höhe treiben und den US-Dollar massiv an Wert verlieren lassen würde.

 

 

 

 

 

 

 


 

 

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