Sunday, 31. July 2016
03.11.2014
 
 

Coup in Singapur: China beschleunigt Ablösung des Dollars

Markus Gärtner

Die deutschen und die US-Leitmedien haben den jüngsten Paukenschlag im schleichenden Coup gegen den Dollar völlig verschlafen. Singapur und China haben sich in der vergangenen Woche darauf verständigt, direkten Devisentausch zwischen dem chinesischen Renminbi (im Englischen Yuan) und dem Singapur-Dollar zuzulassen. Der direkte Devisenhandel läuft bereits seit dem vergangenen Dienstag.

 

Auf den ersten Blick handelt es sich bei dem Deal lediglich um einen von vielen Schritten bei der Internationalisierung des Yuan. Denn der Singapur-Dollar wird mit dieser Vereinbarung die zehnte internationale Devise, die auf der Forex-Plattform Chinas gehandelt werden darf. Doch in Wirklichkeit verbirgt sich hinter der Ankündigung ein massiver Schritt in Chinas Großangriff auf den Dollar.

Denn Singapur ist das führende Devisenzentrum Asiens und eine der ersten Offshore-Drehscheiben für den Handel mit Renminbi. China ist nicht nur der größte Handelspartner des südostasiatischen Inselstaates. Singapur ist auch der führende ausländische Investor in China. Und Singapur liegt in einer günstigen Zeitzone. Beide Faktoren werden es europäischen Firmen erlauben, die rasant wachsende Yuan-Drehscheibe Singapur für die Finanzierung ihrer China-Geschäfte noch viel umfangreicher zu nutzen.

 

Zwischenschritte im US-Dollar fallen bei Investitionen und Handelsgeschäften zunehmend weg und verringern spürbar die Transaktionskosten um bis zu fünf Prozent für jedes Geschäft. Das verleiht dem Yuan noch mehr Attraktivität. Singapurs Beitrag zum Aufbau des Yuan als neuem Herausforderer des Greenbacks darf man daher nicht unterschätzen.

 

Asiens führende Zeitungen, von der Straits Times in Singapur bis zur South China Morning Post in Hong Kong und dem Nikkei-Netzwerk in Japan, sind daher voller Nachrichten und Analysen über diesen Meilenstein in der Internationalisierung des Yuan. Doch im deutschen Blätterwald und in US-Zeitungen herrscht Funkstille. Dort feiert man lieber den angeblichen Kurs-»Höhenflug« des Dollars, der lediglich von der noch größeren Schwäche des japanischen Yen und des schwer angeschlagenen Euro profitiert.

 

Noch bis ins vergangene Jahrzehnt hinein hatte alles nach einer Zementierung der Vorherrschaft des Dollars ausgesehen. Die Geldhüter rund um den Globus hielten Anfang der 90er-Jahre 46 Prozent ihrer Reserven in Dollar. Bis zum Jahr 2000 stieg der Anteil auf 70 Prozent an. Selbst in der Finanzkrise und Großen Rezession flüchteten sich Anleger allerorten in den Greenback. Es gab keine Alternative.

 

Der Dollar profitierte auch davon, dass zwei seiner jüngeren Herausforderer kläglich schlapp machten. Zuerst der japanische Yen, der unter der exzessiven Geldpolitik der Bank of Japan leidet. Diese hat in der vergangenen Woche die Geldschleusen noch weiter geöffnet, in dem verzweifelten, aber schier aussichtslosen Bemühen, mit dieser immensen Geldflut die Wirtschaft nach zwei Jahrzehnten mit Deflation endlich anzuschieben. Doch außer einer Abwertung des Yen hat sie bisher nicht viel erreicht. Und der Euro? Er kämpft seit der Finanzkrise ums nackte Überleben und stürzte in den vergangenen sieben Monaten gegenüber dem Dollar elf Prozent ab.

 

Der Yuan hat im laufenden Jahrzehnt schon 22 Konkurrenten als Abrechnungs-Währung im Welthandel überholt. Mindestens 40 Notenbanken bis hin nach Afrika und Südamerika haben begonnen, ihren Devisenreserven auch den Yuan beizumischen. Deutsche Banken bieten Firmenkunden, die mit China Handel treiben, Renminbi-Konten an.

 

Die Perlenkette von Offshore-Handelszentren für den Yuan wird derweil immer länger. Zuerst Hong Kong, dann Singapur, Taiwan, London und Frankfurt – und im Juli 2014 auch die Schweiz − haben Vereinbarungen mit der chinesischen Notenbank geschlossen, um als Drehscheiben für die Aufsteiger-Währung zu fungieren. Große westliche Firmen, darunter Volkswagen, haben in Asien auf Yuan lautende Anleihen ausgegeben. Die wachsende Kette von Handelsplätzen − sowie Chinas Aufstieg zur neuen Supermacht im Welthandel − treiben den Siegeszug des Yuan mächtig an. 2012 war China der größte Handelspartner für 124 Länder, gegenüber 76 für die USA.

 

Einen sensationellen Meilenstein markierte Chinas Währung, als sie im Oktober 2013 zur Finanzierung von 8,7 Prozent des Welthandels verwendet wurde und damit sowohl den Yen als auch den Euro abhängte. Das war eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr. Laut SWIFT, das Kommunikationssystem der Banken für Auslandszahlungen, stieg der Yuan im Dezember 2013 hinter dem Dollar zur zweitwichtigsten Handelswährung überhaupt auf. In Asien hat er bereits die Führungsrolle übernommen.

 

Und im Devisenhandel legte der Renminbi in den drei Jahren bis 2013 um 300 Prozent auf 120 Milliarden Dollar Umschlag pro Tag zu, wie die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich im September 2013 berichtete. Europa steuert laut der HSBC übrigens den größten Teil zum rasanten Aufstieg des Renminbi als Handelswährung bei.

 

Das langsamere Wachstum in China bremst diesen raketenhaften Aufstieg nicht. Im Gegenteil. Chinas Führung muss noch mehr ausländische Investitionen ins Land holen, und noch mehr chinesischen Firmen die Expansion in den Rest der Welt ermöglichen, um ihre erklärten Wachstumsziele zu erreichen. Das aber geht nur, wenn der Yuan noch mehr internationale Verbreitung findet.

 

Viele Finanzexperten sagen vorher, dass es noch zwei Jahrzehnte dauern kann, bis der Yuan voll konvertibel wird und dem Dollar als Reservewährung das Wasser abgräbt. Doch dieser Angriff läuft bereits auf Hochtouren. Und die jüngsten Ereignisse auf der Welt werden die Wachablösung deutlich beschleunigen. Der »Redback« wird den Greenback viel schneller vom Thron stoßen.

 

China hilft auch mit diplomatischen und politischen Attacken beim Aufstieg seiner Währung nach. Der erste Warnschuss aus Peking kam im Oktober 2013 in Form eines scharfen Kommentars der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Darin wurde schroff eine »de-amerikanisierte« Welt gefordert und »die Einführung einer neuen internationalen Reservewährung als Ersatz für den dominanten Dollar« verlangt. Das war eine offene Kampfansage an das Dollar-System.

 

China arbeitet mit extremem Eifer daran, den Dollar abzulösen. Fieberhaft wird eine neue globale Devisen-Infrastruktur um den Greenback herum aufgebaut. Die BRICS gründeten in diesem Jahr eine eigene Entwicklungsbank. Der Außenhandel wird immer mehr in Yuan abgerechnet. Die Öl-Futures an der Börse Shanghai werden von Dollar auf Renminbi umgestellt, ein Affront gegen den Petro-Dollar. Afrikanische Notenbanken werden umworben, mehr chinesische Währung in ihre Reserven zu nehmen. Mit Brasilien will China den bilateralen Handel bis zu 30 Milliarden Dollar Umfang im Jahr in Renminbi abwickeln.

 

Mit drei Dutzend Ländern werden Swap-Vereinbarungen getroffen, um in Krisenzeiten für hunderte von Milliarden Dollar Reserven auszutauschen, womit der Renminbi bereits zur Stabilisierung der globalen Devisenmärkte beiträgt. Der laufende Coup gegen die Weltleitwährung wird von China mit einem drastischen Ausbau seiner Goldreserven unterlegt, was dem Renminbi mehr Werthaltigkeit und Stabilität verleiht, während die Zweifel am Dollar wachsen. Allein 2013, dem Jahr der Kampfansage gegen den Greenback, verdoppelte China seine Goldimporte.

 

Der nächste wichtige Schritt für die Globalisierung des Yuan wird seit September 2013 in der neuen Freihandelszone in Shanghai geprobt. Mehr als 4.600 Firmen haben sich dort bereits niedergelassen. Sie können Renminbi-Konten eröffnen und die chinesische Währung mit ihren Muttergesellschaften im Ausland je nach Bedarf hin- und her überweisen. Dabei wird ein Wechselkurs akzeptiert, der von der offziellen Rate aufgrund von Angebot und Nachfrage abweichen kann.

 

Wird dieser Versuch ein Erfolg, könnte die volle Konvertierbarkeit des Yuan deutlich früher kommen als allgemein angenommen. Irgendwann vor 2018 werden zahlreiche Experten morgens aufwachen und sich verwundert die Augen reiben. China wird sie mit diesem Schritt auf dem falschen Fuß erwischen. Selbst Beobachter, die eine relativ baldige Konvertierbarkeit erwarten, rechnen mit diesem Paukenschlag kaum vor Ende des Jahrzehnts. Wenn es soweit ist, kann China die zweite und dritte Stufe im Angriff auf den Dollar forcieren und den Renminbi auch als Anlage- und Reservewährung viel stärker ins Spiel bringen.

 

Währenddessen laufen die ersten Feld-Versuche, um diese Internationalisierung schon einmal durchzuspielen. Ende 2013 autorisierte Chinas Zentralregierung die Grenzstadt Suifenhe in der Provinz Heilongjiang, eine Pilotzone einzurichten. Dort wird der russische Rubel neben dem Renminbi als gleichwertiges Zahlungsmittel akzeptiert. Es ist das erste Mal seit Gründung der Volksrepublik, dass auf chinesischem Hoheitsgebiet eine ausländische Währung dem Yuan gleichgestellt wird.

 

Am anderen Ende von China, in der Provinz Yunnan, hat die lokale Fudian-Bank die Lizenz erhalten, Devisentausch mit den Währungen der Nachbarländer – dem Kip in Laos und dem Baht in Thailand – abzuwickeln. Der kleine Grenzhandel zwischen dem Südwesten Chinas und den Anrainern Südostasiens fungiert damit als ein wichtiges Labor für die strategischen Pläne Chinas zur Eroberung des globalen Devisenmarktes.

 

Deutschland spielt eine prominente Rolle auf dem Schachbrett Chinas. Im März 2014, während des Besuchs von Staatspräsident Xi Jinping in Deutschland, wurde vereinbart, den Finanzplatz Frankfurt als erste Drehscheibe für die chinesische Währung in der Eurozone aufzubauen. Die Deutsche Bundesbank und Chinas Zentralbank schaffen hierfür eine Clearing-Bank, über die Handelsgeschäfte in Yuan abgewickelt werden.

 

Eine ähnliche Absichtserklärung war wenige Tage zuvor auch in London unterzeichnet worden. Im Jahr davor hatten die Notenbanken von China und Großbritannien eine Swap-Vereinbarung zum Austausch von Reserven in Höhe von 24 Milliarden Euro getroffen.

 

Der Startschuss für die Internationalisierung des Renminbi fiel 2009, als Notenbank-Gouverneur Zhou Xiaochuan öffentlich Reformen für das globale Geldsystem vorschlug. Binnen drei Jahren vereinbarte China Swap-Verträge mit 20 anderen Ländern in einem Gesamtumfang von über 2,2 Billionen Dollar. Mit der Europäischen Zentralbank vereinbarte China im Oktober 2013 ein Devisentausch-Abkommen in Höhe von bis zu 45 Milliarden Euro. Der Vertrag mit dem BRICS-Partner Russland enthält kein Limit für die gegenseitige Hilfe.

 

Russland, in dessen Parlament es bereits einen Vorstoß für einen Bann des Dollars gab, ist eine treibende Kraft bei dem Versuch einiger Länder, im Ölhandel den Dollar so weit wie möglich zurückzudrängen. Der russische Wirtschaftsminister Alexei Uljukajew rief im April 2014 die Energiekonzerne seines Landes auf, »sich des Dollars zu entledigen«.

 

Schon eine Woche vor Uljukajews Aufforderung kündigte Gazprom, das größte Unternehmen des Landes und der größte Erdgas-Produzent der Welt, eine Umstellung seiner Lieferverträge an. Der Dollar soll rausgeboxt werden. Die schleichende Entmachtung des Petro-Dollars hat damit eine neue Stufe erreicht.

 

Und der nächste Dolchstoß gegen den Dollar steht schon im Terminkalender. Für den Januar ist in Singapur ein Finanzdialog zwischen London und dem Inselstaat anberaumt. Vertreter beider Länder werden darüber beraten, wie sie die beiden Yuan-Drehscheiben besser verknüpfen können, um den Handel mit Yuan zu forcieren – und damit die Ablösung des US-Dollars voranzutreiben. – Ob die Leitmedien mit Blick auf diesen Gezeitenwechsel bis dahin aufwachen, bleibt fraglich.

 

 

 

.

Leser-Kommentare (17) zu diesem Artikel

05.11.2014 | 19:30

rotepmal

Nun, wer kennt ihn nicht? Allerdings habe ich Prometheus noch in der Schule zum Abitur kennengelernt und ich nehme jetzt an, dass die Namenswahl bei Ihnen auch nicht zufällig war?


05.11.2014 | 17:14

Prometeus

Hallo "rotepmal"! Ich habe den Eindruck, wir gehen durchaus in dieselbe Richtung. Nur befinden wir uns nicht unbedingt auf derselben Strecke, einer parallelen vielleicht. U.U. sind wir sogar auf derselben Strecke, nur ein jeder für sich auf einem anderen Abschnitt... Von daher möchte ich mich mit Ihnen nicht überwerfen, auch nicht mein Ego oder die Länge meines "Wissens-Schwanzes" messen. Es ist doch Klasse, sich so austauschen zu können! Wenn Sie und ich,...

Hallo "rotepmal"! Ich habe den Eindruck, wir gehen durchaus in dieselbe Richtung. Nur befinden wir uns nicht unbedingt auf derselben Strecke, einer parallelen vielleicht. U.U. sind wir sogar auf derselben Strecke, nur ein jeder für sich auf einem anderen Abschnitt... Von daher möchte ich mich mit Ihnen nicht überwerfen, auch nicht mein Ego oder die Länge meines "Wissens-Schwanzes" messen. Es ist doch Klasse, sich so austauschen zu können! Wenn Sie und ich, bei solch edlen Absichten und Gedanken, einen Kampf um das Rechthabenwollen führen würden: ebenso fangen Kriege an. Wenn ich mir das „Profil“ Ihrer Ausführungen anschaue, erinnert mich das sehr an den Wissensfundus der Büso bzw. LaRouche. Kann das sein? Gruß Prometeus


05.11.2014 | 16:41

rotepmal

Sie wollen wissen, wie der Mensch seine „Macht“ zurück erlangt? Nun, ganz einfach, sie ist ihm angeboren. Ein Gott oder wie immer sie das auch nennen möchten, hat sie ihm geschenkt. Und die daraus hergeleiteten, mit ihm geborenen Rechte, auch Freiheitsrechte genannt, sind es, die den Rahmen eines jeden modernen Rechtsstaats, eines souveränen Nationalstaates, bilden. Den Umgang dieser Staaten miteinander regelt dann noch das hochwichtige Völkerrecht. Das war es, können wir uns...

Sie wollen wissen, wie der Mensch seine „Macht“ zurück erlangt? Nun, ganz einfach, sie ist ihm angeboren. Ein Gott oder wie immer sie das auch nennen möchten, hat sie ihm geschenkt. Und die daraus hergeleiteten, mit ihm geborenen Rechte, auch Freiheitsrechte genannt, sind es, die den Rahmen eines jeden modernen Rechtsstaats, eines souveränen Nationalstaates, bilden. Den Umgang dieser Staaten miteinander regelt dann noch das hochwichtige Völkerrecht. Das war es, können wir uns darauf einigen? Was also ist nun das Problem? Das die Ausübung des Amtes „Staatsbürger“ gewisse Qualifikationen verlangt, damit es funktionieren kann. Das eine sollten wir in der Schule und im Elternhaus lernen und heißt Bildung, dass andere sind unterschiedliche Neigungen und Talente, diese sind individuell und machen uns nur schöner und voneinander unterscheidbarer. Oder das wir einen gewissen Teil dieser Souveränität wieder abgeben müssen, damit das Ganze, der Rechtsstaat und seine Organe, funktionieren können? Nö, habe ich keine Probleme mit, Sie sicher auch nicht? Das Problem kommt aus „grauer Vorzeit“ zu uns herübergekrochen und besteht in der grenzenlosen Anmaßung Einzelner, bzw. kleiner Gruppen von Menschen(ähnlichen), die sich qua Geburt zu etwas besserem auserkoren fühlen: Zur grenzenloser Herrschaft über die Erde. Dazu umgeben sie sich mit „hochherrschaftlichem“ Wissen, seltsamen Riten und Gebräuchen und wahren ihre Unnahbarkeit durch strikte Abgrenzung. Das sind Wahnsinnige im wahrsten Sinne des Wortes. Jene behaupteten immer schon, dass Macht nur von Eliten auszugehen habe, denn nur diese seien qua Geburt und Erziehung dazu auserkoren und in der Lage, über andere zu herrschen. Fühlen sie sich hiervon angesprochen? – ich nicht! Und eines ihrer größten Probleme sind die vielen Milliarden Menschen. Wie soll man das kontrollieren? Sie nennen sich doch Prometeus, dann kennen Sie doch sicherlich auch die Geschichte dieses abtrünnigen Gottes Prometheus aus der griechischen Mythologie? Er brachte den Menschen das Feuer und erhob sie dadurch aus der natürlichen Knechtschaft, er gab ihnen Macht. Der damalige Oberoligarch, Gottvater Zeus persönlich, bestrafte ihn deshalb fürchterlich. Prometheus wurde an einen Felsen gekettet und täglich kam ein Geier und hackte dem Unsterblichen ein Stück Leber aus dem Leib. Warum? Er hatte das Schlimmste aus der Sicht dieser Eliten getan, er hatte mit ihnen die Macht geteilt. Und Zeus hatte zuvor noch über die Auslöschung dieses schwachen Geschlechts sinniert und dann so etwas! Die Menschen nahmen diese neue Macht an und übten sie fortan selbst aus, sie machten sich unabhängig von den (göttlichen) Eliten (des Olymps) und nur das ist auch der Grund, warum wir über Internet dieses „Gespräch“ führen können – Prometheus hat’s ermöglicht. Was kann ich sonst noch für Sie tun, brauchen Sie etwa einen kleinen, auffrischenden Exkurs in den Bereich der kalten und heißen Kernfusion? Ich glaube es nicht. Oder ist das nur Ausdruck Ihrer Angst vor der eigenen Macht, wenn Sie so dahermeinen, dass auch die Kernfusion endlich sei und der Mond viel zu weit weg? Beides ist richtig, aber was passierte, wenn wir auf den jetzigen Stand der Herrschaft über die Natur stehen blieben? Die Eliten hätten recht gehabt, der kleine Mensch ist viel zu dumm und egoistisch für sich selbst zu sorgen. Er braucht die Eliten, die ihn vergattern. Und für das Energieproblem haben sie auch eine probate Lösung für uns bereit: Wind- und Sonnenenergie (nicht zu verwechseln mit der heißen Fusion), das löst dann auch schnell und nachhaltig das „Überbevölkerungsproblem“. Wir haben die Wahl: Werden oder bleiben wir (vorläufig noch) wohlversorgte Sklave, aber eben nur Sklaven oder sind wir frei? Hier noch der zweite Vers aus Schillers „Die Worte der Freiheit“: Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei, Und würd´ er in Ketten geboren; Laßt euch nicht irren des Pöbels Geschrei, Nicht den Missbrauch rasender Thoren. Vor dem Sclaven, wenn er die Kette bricht, Vor dem freien Menschen erzittert nicht.


05.11.2014 | 12:39

Prometeus

Hallo "rotepmal"! Ob ich mich irre oder Sie, wir werden es vielleicht sehen und erleben. Vermutlich jedoch werden diese Entwicklungen aber auch erst nach uns kommen, zumindest nach dieser Inkarnation... Daß diese "Blutlinien" nur DIE Macht haben, die wir ihnen gaben/geben? Ja, das hört sich in der Theorie gut an! Aber in der Praxis??? Frage an Sie: wie nehmen wir denn unsere "Macht" wieder zurück? Und wenn Sie und ich und 30-50% der KOPP-Leser es...

Hallo "rotepmal"! Ob ich mich irre oder Sie, wir werden es vielleicht sehen und erleben. Vermutlich jedoch werden diese Entwicklungen aber auch erst nach uns kommen, zumindest nach dieser Inkarnation... Daß diese "Blutlinien" nur DIE Macht haben, die wir ihnen gaben/geben? Ja, das hört sich in der Theorie gut an! Aber in der Praxis??? Frage an Sie: wie nehmen wir denn unsere "Macht" wieder zurück? Und wenn Sie und ich und 30-50% der KOPP-Leser es auch schaffen ihre Macht wieder zu sich zurückzunehmen, was machen wir denn, wenn es aber die kritische Masse nicht macht? Was, wenn es die kritische Masse in dieser Sache nie geben würde? Was dann? Wie gehen wir dann weiter damit um? ______ Ihre Ausführungen zu China & Helium-3 auf dem Mond: technisch richtig. Aber Ihre Vorstellung, daß es dann keine Energiesorgen & Energiekartelle mehr geben würde, ist zwar wünschenswert, läßt jedoch die tierische Natur des unerwachten Menschen außer Acht. Es ist viel mehr zu erwarten, daß es einen Wettlauf zum Mond geben wird. Einen Wettstreit um die rohstoffreichsten Areale auf dem Mond. Vielleicht geht diese Phase als die "Mondkriege" oder "Helium-3-Kriege" in die Geschichtsbücher ein. Und da die Exploration des Helium-3 auf dem Mond eine extrem kostspielige Sache ist, kann dies nur von "Kartellen" bewerkstelligt werden! Es sind sehr große Strukturen, ausgestattet mit einer Menge an Kapital vonnöten, um dieses Projekt zu stemmen. D.h. Machtaggregation. Macht korrumpiert IMMER den Unerwachten. Sie wissen, daß die "Blutlinien" Ihre Macht auf Erden über die Finanzen primär und den Energiesektor (Öl) sekundär ausüben. Statt Öl kann das dann schnell Helium-3 werden. Und hier schließt sich der Kreis zu Ihre Eröffnung "seine Macht wieder zu sich zurückzunehmen": wie wollen Sie denn Ihre "Macht" im Bereich der Energieversorgung wieder zu sich nehmen, wenn Sie nicht selbst an Helium-3 kommen? Sie sind abhängig vom Lieferanten! Merken Sie was zum Thema "eigene Macht"? Solange Sie für Ihr eigenes Essen, Trinken, Wohnen, Energieversorgung, Gesundheit & Bildung nicht vollkommen autark sorgen können, müssen Sie Kompromisse eingehen und Teile Ihrer Macht und Verantwortung abgeben! Hier entstehen Abhängigkeiten. Je stärker die Abhängigkeit, um so geringer wird die Hemmschwelle beim Unerwachten Menschen sein, eine Machtposition gegenüber dem Schwächeren auszunutzen. Gruß, Prometeus.


04.11.2014 | 20:54

rotepmal

Nein, Sie irren, ich WEIß dass diese Eliten sehr alt sind und welche Macht diese Eliten, Blulinien, haben. NÄMLICH KEINE, außer jene, die wir alle Ihnen freiwillig geben. Dass sollten wir einfach einmal beenden, meinen Sie nicht auch? Und wenn Sie von China reden, dann reden Sie von einer über 5000 Jahre alten Kultur, die wegen ihrer eigenen Geschichte, die u.a. über 100 Jahre permanenten Krieg beinhaltete, zu dem geworden ist, was sie heute ist. Ein Land, das nach Überwinden der...

Nein, Sie irren, ich WEIß dass diese Eliten sehr alt sind und welche Macht diese Eliten, Blulinien, haben. NÄMLICH KEINE, außer jene, die wir alle Ihnen freiwillig geben. Dass sollten wir einfach einmal beenden, meinen Sie nicht auch? Und wenn Sie von China reden, dann reden Sie von einer über 5000 Jahre alten Kultur, die wegen ihrer eigenen Geschichte, die u.a. über 100 Jahre permanenten Krieg beinhaltete, zu dem geworden ist, was sie heute ist. Ein Land, das nach Überwinden der „Kulturrevolution“ sich in unseren Tagen anschickt, schon bald Helium-3 auf den Mond zu ernten, für eine saubere Kernfusionstechnologie. Das wäre auch das Ende aller Energiesorgen und der Energiekartelle. Chinas Ministerpräsident war erst kürzlich in Duisburg und sprach von den beiden Nationen auf dem eurasischen Kontinent, die aufgrund ihrer Erfahrungen – beide haben ein Wirtschaftswunder initiiert, wir nach WWII, die Chinesen aktuell – und der geografischen Lage – an beiden Enden Eurasiens liegend – unbedingt zusammenarbeiten sollten. Chinas neue Seidenstraßenpolitik ist so eine Sache, die die Welt verändern kann. Und China hat in den letzten Jahrzehnten mehrere hunder Millionen Menschen aus der bittersten Armut befreit, während unsere EU 100 Millionen in die Armut geschickt hat. China hat den „Westen“ gut studiert und versteht genau was Sache ist. Der Opiumkrieg der britischen Elite gegen China, den Sie verworren erwähnten, ist halt nur ein Beispiel von vielen für organisierten Völkermord. Des gleichen in Indien, wo die britische Ost-Indien-Gesellschaft zum ersten Male in der bekannten Geschichte Konzentrationslager zur Dezimierung der „Plage Mensch“ einsetzte. China weiß aber sehr genau zwischen den Menschen und den verbrecherischen Eliten zu unterscheiden – zu unser aller Glück! Wenn Sie außerdem wissen möchten, was uns die "alten Steine" verraten können, dann fangen Sie doch besser gleich bei den Hinterlassenschaften im Tal der Pharaonen an, die gab es nämlich schon lange, lange vor unserer Zeit.......


04.11.2014 | 19:16

Prometeus

@rotepmal: Du traust der Elite zu wenig zu. Seit unserer Zeitrechnung, also Sumer, Babylon, ist eine bestimmte "Gruppe" an der Macht. Wenn man den schnöden Pfad des Darwinismus verlässt und die Mythen und Legenden verschiedenster esoterischer Gruppierung auf der ganzen Welt studiert, dann wird einem klar: als Atlantis unterging, wurde das Destillat dieser Hochkultur bewahrt. Stichwort Bundeslade. Wer über dieses Wissen wacht, lenkt die Geschicke der Menschheit, in der...

@rotepmal: Du traust der Elite zu wenig zu. Seit unserer Zeitrechnung, also Sumer, Babylon, ist eine bestimmte "Gruppe" an der Macht. Wenn man den schnöden Pfad des Darwinismus verlässt und die Mythen und Legenden verschiedenster esoterischer Gruppierung auf der ganzen Welt studiert, dann wird einem klar: als Atlantis unterging, wurde das Destillat dieser Hochkultur bewahrt. Stichwort Bundeslade. Wer über dieses Wissen wacht, lenkt die Geschicke der Menschheit, in der gesamten nach-atlantischen Zeit, an dessen Ende wir uns nun befinden. Und Du glaubst tatsächlich diese Elite ist so blöd, daß sie China nur als Produktionshinterhof ausnutzen wollten, aber von den Chinesen reingelegt wurde? Man, die spielen Schach und berechnen und bedenken ihre Züge nicht nur Jahrhunderte, sondern gar Jahrtausende im Voraus. Warum also nun die Verlegung der Empire-Zentrale nach China? Ein ganz kurzer Exkurs in eine bedeutende Säule der Logen-Macht: das wissen um die geomantische Energetik der Erde in Relation zu den Zeitabschnitten des "Platonischen Jahres". Alle 2160 Jahre betreten wir eine neue Kulturepoche: Stichwort Wassermann-Zeitalter. Das ist nicht nur Mythologie, sondern astrophysikalische Realität. Durch Ausstrahlungsveränderungen der Zentralsonne und infolge dessen unserer Sonne, ändert sich das Energiegitter unserer Erde. Das Energiegitter weist immer die Struktur eines der platonischen Körper auf, mit entsprechend unterschiedlichen Schnittpunkten. Diese Schnittpunkte zu kennen und sie mit ihrer Architektur zu punktieren, also zu programmieren, ist die wahre Quelle der Logenmacht. Deswegen hat die Kirche (die den einen „Schlüssel“ verwahrt & die Loge den andern) ihre freimaurerisch gestalteten Kirchen und Kathedralen auf alte Kultplätze gebaut. Da wir uns nun im Transit zum neuen Zeitalter befinden, was mit einem neuen Energiegitter und neuen Schnittpunkten einhergeht, haben die alten Bauwerke ausgedient. Die Macht schwindet bereits aus dem atlantischen Raum. Der neue Haupteinstrahlungspunkt ist im Pazifik, u.a. China. Das Empire weiß das. Schon zu Zeiten der Opiumkriege, hat das Empire in Form der Engländer begonnen, China zu "beeinflussen". Daß der Kommunismus neben der politischen sowie ökonomischen Dimension in erster Linie auch ein sozio-kulturelles Experiment der Loge ist, wissen die meisten hier. Wie kam der Kommunismus nach China? Übrigens wurde Mao von Jesuiten ausgebildet.................... Wer seine Hoffnungen auf China setzt, setzt auf ein anderes Pferd derselben Clique.............

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

China walzt den Westen platt – Aus der »Copy Cat« wird ein Innovations-Tiger

Markus Gärtner

Chinas Internet-Gigant Alibaba sammelt beim größten Börsengang der Geschichte in New York 25 Milliarden Dollar von westlichen Anlegern ein. Geld, das der größte Onlinehändler der Welt für seine Attacke auf den Weltmarkt nutzen will. Die neuen Smartphone-Champions aus China, darunter das im Westen noch recht unbekannte Xiaomi, treiben derweil  mehr …

Setzt London auf den chinesischen Renminbi gegen den US-Dollar?

F. William Engdahl

Als erstes Land der westlichen Welt wird Großbritannien Anleihen in der chinesischen Währung Renminbi ausgeben. Das Finanzministerium ermächtigte die Großbanken HSBC, Standards Chartered und die staatliche Bank of China, die Ausgabe zu übernehmen. Dieser scheinbar harmlose technische Schritt hat enorme geopolitische Auswirkungen für die Zukunft  mehr …

Der nächste Sargnagel für den Dollar: In Shanghai startet direkter Handel mit dem Euro

Markus Gärtner

China wird am heutigen Dienstag direkten Devisenhandel zwischen dem Yuan und dem Euro aufnehmen. Der Euro wird nach dem US-Dollar, dem Australischen- und Neuseeland-Dollar sowie dem britischen Pfund und dem Yen die sechste Währung, die in Shanghai direkt gegen die auch Renminbi (Volksgeld) genannte Währung gehandelt wird.  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Lügen, Leid und Propaganda: Wachsender Druck auf die LeiDmedien

Redaktion

Von Mahatma Gandhi ist die Aussage überliefert: »Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.« Erinnern Sie sich noch daran, wie die Mainstreammedien das Buch So lügen Journalisten lange Zeit mit Schweigen ignoriert haben, wie sie Verlag und Autor als »Verschwörungstheoretiker« lächerlich zu  mehr …

Putins Botschaft an die westliche Elite: Die Zeit der Spielchen ist vorbei

Redaktion

Die meisten Menschen in der westlichen Welt haben vermutlich von der Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der Waldai-Konferenz in Sotschi vor wenigen Tagen nichts mitbekommen, und leider dürfte es sich auch als zutreffend erweisen, dass diejenigen, die von der Rede gehört haben, keine Gelegenheit hatten, sie zu lesen, sodass ihnen  mehr …

Und immer, wenn Du glaubst, es geht nicht mehr …

Udo Ulfkotte

Heute vor 25 Jahren haben Krebsärzte meinen Tod binnen drei Tagen vorausgesagt. Heute vor 25 Jahren hatte ich eine Not-Trauung. Heute feierte ich 25 Jahre nach dem Todesurteil meine Silberhochzeit. Dieses Stück ist meiner Frau gewidmet und allen, die glauben, es gehe nicht mehr weiter.  mehr …

»Frauen und Kinder wurden in einen Brunnenschacht geworfen« – Terrormiliz IS ermordet im Westirak 322 Angehörige eines sunnitischen Stammes

Redaktion

Die irakische Regierung berichtete am Sonntag, in der vergangenen Woche seien mindestens 322 Angehörige des sunnitischen Stammes Al-Bu Nimr, darunter viele Frauen und Kinder, von Kämpfern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ermordet worden. Die Leichen waren in einen Brunnenschacht geworfen worden.  mehr …

Werbung

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.